DE513265C - Vorrichtung zum Saettigen von Fluessigkeiten mit Gasen - Google Patents

Vorrichtung zum Saettigen von Fluessigkeiten mit Gasen

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DE513265C
DE513265C DEG74078D DEG0074078D DE513265C DE 513265 C DE513265 C DE 513265C DE G74078 D DEG74078 D DE G74078D DE G0074078 D DEG0074078 D DE G0074078D DE 513265 C DE513265 C DE 513265C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/23Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
    • B01F23/236Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids specially adapted for aerating or carbonating beverages
    • B01F23/2362Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids specially adapted for aerating or carbonating beverages for aerating or carbonating within receptacles or tanks, e.g. distribution machines

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Description

  • Vorrichtung zum Sättigen von Flüssigkeiten mit Gasen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sättigen von Flüssigkeiten mit Gasen, insb'esondere für die Herstellung von kohlensäurehaltigen Siphongetränken, in einem in bekannter Weise mit Gasverteilungsdüse, Flüssigkeitseinmündung und Ablaufhahn versehenen Mischgefäß. Bei Sättigungsvorrichtungen zum Herstellen kohlensäurehaltiger Flüssigkeiten ist es allgemein bekannt, im Innern des Sättigungsbehälters eine Rührvorrichtung und im oberen Teil der Wandung des Behälters ein Entlüftungs- oder Druckentlastungsventil anzubringen. Erfindungsgemäß hat bei einer Sättigungsvorrichtung der genannten Art das Druckentlastungsventil einen über dem Ventilteller hinaus verlängerten, in das Mischgefäß hineinragenden Schaft, an welchem durchlöcherte Rührscheiben oder Schläger angebracht sind, die bei der Betätigung des Ventils auf- und abwärts bewegt werden. Derartige Rührvorrichtungen in Gestalt eines auf- und abwärts bewegten Stabes mit daran befestigten durchlöcherten Scheiben sind an sich z. B. bei Getränkemischern bekannt. Durch diese Anordnung wird die Bedienung der Vorrichtung für die Druckentspannung des Gases und das Umrühren der Flüssigkeit auf eine einzige Handbewegung beschränkt, insbesondere aber eine sofortige Entlüftung des Mischgefäßes von den beim Umrühren der Flüssigkeit aus demselben austretenden Luftbläschen und in der Folge eine gute Sättigung der Flüssigkeit mit Kohlensäure gewährleistet.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Abb. I einen Längsschnitt durch die Vorrichtung und Abb. 2 einen vergrößerten Schnitt durch den Unterteil derselben.
  • Die Vorrichtung weist ein aus dem länglichen Zylinder a gebildetes Mischgefäß auf, welches mit einem Flüssigkeitsablaukahn b, einem Wassereinlaufhahn c und einer im Gefäßunterteil angeordneten Gasverteilungsdüse d ausgestattet ist. Das Zuleitungsrohr e der Verteilungsdüse d ist durch einen Umstellhahn f mit einem nach dem Gasraum des Mischgefäßes a führenden Leitungsrohr g verbunden. Das Entlüftungs-und Druckentlastungsventil h ist auf den Flaschenhals i geschraubt. Der mit einer Schraubenfeder k belastete Schaft list verlängert und ragt durch den Flaschenhals i hindurch in das Mischgefäß hinein. Am Schaftl sindwaagerechte, durchlöcherte Rührscheibenm angebracht. Diese werden mit dem Schaft 1 beim jedesmaligen Niederdrücken des Drückers n nach unten und sodann beim Freigeben des Drückers von der ihn betätigenden Hand durch die Kraft der Schraubenfeder k wieder aufwärts bewegt. Beim jedesmaligen Niederdrücken des Ventils tritt der Ventilkolben o aus dem Ventilsitz p heraus, so daß die im Gasraum des Mischgefäßes a eingeschlossene Luft oder das bereits von der Sättigung der Flüssigkeit herrührende, die Flüssigkeitssäule durchsetzende und sich im Gasraum ansammelnde Druckgas zwischen Ventilsitz und Ventilkolben ins Freie entweichen kann. Das Umrühren der Flüssigkeit mittels der Rührscheiben m erfolgt also genau im Augenblick der Druckentlastung des Gasraumes. Das ist von besonderer Bedeutung, da durch das Umrühren die in der Flüssigkeit enthaltende Luft zu Bläschen vereinigt wird, die vom Gasstrom ausgetrieben werden. Auch wird durch die Brechung des Gasstromes eine gute Vermischung desselben mit der Flüssigkeit erzielt, während die in der Flüssigkeit aufsteigenden Gasperlen zufolge der plötzlichen Druckentlastung expandieren, wobei Xsich ihre Oberfläche und damit selbstverständlich auch die Berührungsfläche mit der sie umgebenden Flüssigkeit vergrößert und auf diese Weise die Vermischung des Gases mit der Flüssigkeit erheblich gefördert wird.
  • Schließlich erfolgt aber die Expansion der Gasbläschen meistens mit solcher Heftigkeit, daß diese bersten und dadurch von der Flüssigkeit restlos absorbiert werden können, diese also nicht unaufgelöst durchsetzen. Mit dieser Bewirkungsart wird somit eine vorzügliche Sättigung der Flüssigkeit und in der Folge ein hochwertiges Siphongetränk erhalten. Das Umleitrohr g gestattet nach erfolgter Sättigung der Flüssigkeit das Umleiten des Druckgases nach dem Gasraum des Gefäßes a, so daß über der Flüssigkeitssäule stets ein das gute Abfüllen von Siphonflaschen am Ablaufhahn b gewährleistender Druck erhalten werden kann. An Stelle der Rührscheiben ts könnten auch aus mehr oder weniger engmaschigem Drahtgeflecht, aus Flügeln oder andersartig gebildete Schläger zum Umrühren der Flüssigkeit vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H : Vorrichtung zum Sättigen von Flüssigkeiten mit Gasen, insbesondere für die Herstellung von kohlensäurehaltigen Siphongetränken, in einem mit Gasverteilungsdüse, Flüssigkeitseinmündung und Ablaufhahn versehenen Mischgefäß, mit einem von Hand zu betätigenden Druckentlastungsventil und einer Rührvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckentlastungsventil einen über den Ventilteller (o) hinaus verlängerten, in das Mischgefäß (a) hineinragenden Schaft (I) aufweist, an welchem Rührscheiben oder Schläger angebracht sind, die bei der Betätigung des Ventils auf- und abwärts bewegt werden.
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