DE513199C - Maschine zum Bedrucken von Stoffbahnen aller Art mit veraenderlichen Mustern - Google Patents
Maschine zum Bedrucken von Stoffbahnen aller Art mit veraenderlichen MusternInfo
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Description
Die Erzeugung von Druckmustern mittels Schablonen und Farbvorrichtungen, wie Spritzdüsen,
Färb- oder Bürstwalzen, ist bekannt, wobei im allgemeinen die Muster in Form und
Flächenausdehnung mit den Schablonenausschnitten genau übereinstimmen. Aber auch
die Herstellung von Druckmustern mit verschmierten oder verwischten Randformen ist
nicht mehr neu. Außerdem ist es bekannt,
ίο durch Relativbewegung zwischen der zu bedruckenden
Fläche, der Schablone und der Farbvorrichtung verzerrte Muster zu erzeugen. Die so hergestellten Muster lassen aber in ihren
Umrissen den Zusammenhang mit der Form des Ausgangsmusters, ζ. B. des Schablonenausschnittes,
noch mehr oder weniger deutlich erkennen.
Es wurde nun gefunden, daß sich mit der nachstehend beschriebenen Vorrichtung noch
andersartige und viel weitergehend in Form und Farbtiefeverteilung veränderte Muster mit ein
und derselben Schablone in der Hauptsache dadurch erzielen lassen, daß die Schablone in
beliebig wählbarem, während des Drückens gleichbleibendem oder veränderlichem Winkel
gegenüber der Warenbahn und ebenso die Farbdüsenreihe in einem beliebigen Winkel gegenüber
der Bewegungsrichtung der Schablone sowohl wie der Warenbahn eingestellt oder in
wahlweise bestimmbarer Bewegungsart gedreht werden.
Die Musterformveränderungen und auch die Randverschwommenheiten der Druckmuster
entstehen hierbei als eine Folge kinematischer Vorgänge, im Gegensatz beispielsweise zum
Schleifdruck, bei welchem die verwischten Ränder dem teilweisen Verschmieren der aufgebrachten
Druckfarbe unter körperlicher Berührung von Warenbahn und Druckwalze bzw. Schablone ihre Entstehung verdanken. Bei
der Vorrichtung nach der Erfindung hingegen erfordert die Erzeugung der verzerrten Muster
keine Berührung von Stoffbahn und Schablone. Vielmehr ist die Nichtberührung geradezu erforderlich,
soweit ein Berührung zu einem meist unerwünschten Verwischen führen würde. Dieser
Zweck wird durch die an sich bekannten Mittel der regelbaren Abstand- und Straffhaltung von
Stoff- und Schablonenbahn erreicht, z. B. durch Zwischenlagerung von die Schablone stützenden
Rollen oder Stäben wählbarer Abmessungen, Stütz- oder Spannketten, Führungsschienen
o. dgl. Derartige Hilfsmittel sind der Vereinfachung halber in die Abbildungen nicht mit
aufgenommen worden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Maschine und ihrer Wirkungsweise
dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt nach der Linie I-I der Abb. 2.
Abb. 2 zeigt eine Draufsicht, und
Abb. 3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie H-II der Abb. 2; ferner zeigen
Abb. 4 die Aufteilung des Düsenrohres,
Abb. 5 bis 8 verschiedene Formen der Schablonenoberfläche und ihre Bewegungsrichtung
bzw. diejenige der Düsen,
Abb. 9 bis 21 die Auswirkungen der Bewegungsrichtung
der Schablonen und Düsen auf das zu erzeugende Muster.
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Die gesamte Vorrichtung zur Erzeugung der Muster ist zum Teil ortsfest und zum Teil beweglich
über der Drucktischplatte 6 an den Gestellteilen 9 angeordnet. In diesen Gestellteilen
befinden sich an der jeweiligen Einlaßseite Seitenschlitze und Lager für den Warenbaum 2
bzw. 2' und die Führungswalzen 3, 4 und 5 bzw. 3', 4' und 5'. Die Führungswalzen 5, 5' sind
in Schlitzen 7 verschiebbar gelagert. Quer zur Stoffbahn ist das endlose Schablonenband 10
angeordnet und über die Walzen 11 geführt. Diese Walzen drehen sich in vier Hängelagern
12, die an den vier Ecken eines kreuzförmigen Trägers 13 angebracht sind. Das Kreuz 13 ist
mittels vier kleiner Böcke 14 an einem Kranz 15 befestigt, welcher auf vier Tragrollen 16 aufliegt.
Die Tragrollen sowie der Kranz sind in der Zeichnung als Zahnräder dargestellt und geben
so dem Kranz eine zentrische Führung. Bei entsprechender Führung können aber auch einfache
Röllchen und ein glatter Kranz gewählt werden. Die Tragrollen 16 sind an vier radial
stehenden Lagerarmen 17 angebracht, welche an Armen 18 der Lagerböcke 9 befestigt sind.
Der Tragkranz 15 kann an dem Handrad 19 gedreht werden. Innerhalb des Schablonenbandes ist das Farbspritzrohr 20 gelagert. Das
Spritzrohr hängt in einem Bügel 21 und ist um Bolzen 22 in Querarmen 23, 24 drehbar. Das
Spritzrohr ist mit den Farbzuführungen 25
an nicht gezeichnete Farbbehälter angeschlossen. Die Tischplatte 6 kann in ihrem Mittelteil
mit einer gelochten Platte 26 von der Breite der Gewebebahn ausgerüstet sein, unter welcher
in einem Kasten 27 das Rohr 28 einer Absaugevorrichtung mündet.
Beiderseits der Maschine ist eine Skala 29 und an dem die Schablone tragenden Gestell
ein Zeiger 30 angebracht, um die Schablonenlaufrichtung zu der der Stoffbahn in einem bestimmten
Winkel einzustellen. Der Antrieb der Maschine erfolgt von dem Rade 31 auf der
Welle 32 aus, die am Ende ein konisches Rad 33 trägt, welches in ein konisches Rad 34 eingreift.
Das Rad 34 sitzt auf der Achse der Walze 4, und beide Walzen 3, 4 stehen durch Zahnräder 35,
36 in Eingriff. Entsprechende Räder sitzen auch auf den Walzen 3', 4' am anderen Ende der
Maschine. Ferner ist ein zweiter Warenbaum 2' vorgesehen, so daß von jedem Ende der Maschine
aus gearbeitet werden kann. Um daher das eine oder andere Kegelräderpaar 33, 34 oder 33', 34'
bzw. die Walzen 4 oder 4' anzutreiben, kann mittels Hebel 37 die Welle 32 nach rechts oder
links geschaltet werden. Die Drehbewegungseinrichtung der Düsenreihe ist vereinfachungshalber
nicht eingezeichnet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist als
Ergebnis der beweglichen Anordnung der Düsen und Schablonen die folgende. Zunächst ist das
Düsenrohr 20 (Abb. 4) in der Breitenrichtung der Warenbahn in Einzelteile gegliedert, die in
vorbestimmtem Winkel einstellbar und drehbar sind. Dadurch entstehen Vervielfältigungen
verzerrter Muster, und zwar im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen nicht in der
Längsrichtung, sondern in der Breitenrichtung oder in diagonaler Verschiebung, wie dies die
Abb. 17 erkennen läßt. Diese Aufteilung des Düsenrohres hat den Vorteil, daß je ein Endstück
der aufgeteilten Düsenreihe an . den Kanten von Stoffbahn bzw. Schablone seinen
Ausgang nimmt und daß so eine besondere und sehr zweckmäßige Ausnützung der ganzen
Stoffbahnbreite und der ganzen Schablonenbahnbreite erfolgen kann. Ragt nämlich eine
feststehende Düsenreihe über die Schablonenränder im Bereich der Stoffbahn hinaus, so entstehen
ungemusterte, aber gefärbte Streifen in der Längsrichtung der Stoffbahn. Ungefärbte
Ränder lassen sich durch Anwendung entsprechend kurzer Düsenreihen erzielen. Arbeitet
dann eine bewegliche Düsenreihe derartig, daß sie zeitweilig oder dauernd über die Ränder der
Schablone im Bereiche der Stoffbahn hinausragt, so entstehen auf dieser ungemusterte, aber
gefärbte Flächen, die je nach Form der Düsenreihe und den Bewegungsbedingungen bestimmte
Randformen aufweisen und in Einzelflächen oder auch als ununterbrochene Streifen auftreten
können.
Die Beweglichkeit der Düsen und/oder Schablonen läßt sich im einzelnen folgendermaßen
ausnützen:
1. Bei Verwendung einer laufenden Stoffbahn und einer bewegten Schablone (z. B. einer endlosen
Bandschablone) und allgemein üblicher Einfärbeeinrichtung werden die Winkel der Bewegungsrichtungen dieser beiden Bänder
beliebig, und zwar entweder während des Drückens gleichbleibend oder wechselnd, eingestellt.
2. Bei Verwendung einer Farbvorrichtung in Form einer Düsenreihe, einer Färb- oder Bürstenwalze
ο. dgl. wird die Richtung dieser Düsenreihe bzw. der Walzenachse in beliebigem, während
des Drückens gleichbleibendem oder wechselndem Winkel eingestellt, während die Schablonenführung
die übliche sein kann.
3. Die farbgebende Vorrichtung (z. B. ein Düsenrohr oder eine Düsenreihe usf.) wird
in der Breitenrichtung der Warenbahn auf Einzelteile axdget eilt, die in vorbestimmtem
Winkel einstellbar und drehbar sind.
4. Der Farbvorrichtung, das ist der Färbwalze
oder den zu einer starren Verbindung verinigten Düsen (z. B. Düsenrohr) wird eine kreisende
(Abb. 5), pendelnde (Abb. 4 sowie Abb. 6 bis 8) o. dgl. Bewegung erteilt, wobei die Bewegungsgeschwindigkeit
regelbar und gegenüber derjenigen der Warenbahn und der Schablone regelbar veränderlich ist.
5- Bei Verwendung von Düsen werden diese
nicht geradlinig, sondern in bogenförmiger oder
zickzackartiger oder auch in unregelmäßiger, nicht zusammenhängender Anordnung angebracht.
6. Die Schablonenfläche erhält eine von der Ebene bzw. von der Zylinderfläche (Abb. 6)
usw. abweichende Form durch stellenweise Ausbauchungen (Abb. 7, 8), wodurch die Konturenschärfe
der Muster beeinflußt wird.
7. Es werden gleichzeitig mehrere Schablonen zum Bedrucken der Stoffoberfläche verwendet,
z. B. schmale Bänder oder kleine Scheiben (Abb. 5), welche nebeneinander und unabhängig
voneinander wirken können. Die Einzelschablonen können auch fest -über der laufenden
Stoffbahn angeordnet sein und durch bewegliche Farbvorrichtungen mit Farbe versehen werden.
Diese Art der Verwendung der Schablone als feststehendes Element der Musterung kann auch
für die anderen Formen der Schablonen platzgreifen, wie im allgemeinen jeweils eines der
Elemente der Musterhervorbringung gegenüber den bewegten anderen sich im Stillstand befinden
kann. Daraus ergeben sich, besonders zusammen mit der an sich bekannten zeitlich
regelbaren Unterbrechung der Farbabgabe der Düsen, Strichmusterungen mit eigenartigen Formen
der Randausbildung.
8. Eine weitere Beeinflussung der Muster, insbesondere ihrer Konturenschärfe, wird durch
verschiedene Wahl der gegenseitigen Abstände von Warenbahn, Schablonen und Spritzdüsen
bewirkt.
9. Die Bewegungsgeschwindigkeiten von Warenbahn und Schablonenband sind bisher als
gleich angenommen. Es kann aber auch das an sich bekannte Verfahren der verschiedenen Wahl der
Relativgeschwindigkeiten zwischen Stoffbahn, Schablone und Farbvorrichtung mit den hier
beschriebenen Mitteln zur Winkelveränderung zwischen den erwähnten Druckelementen vereinigt
angewandt und so zur Erzeugung weiterer Abweichungen der Druckmusterformen gegenüber
den Schablonenausschnitten benutzt werden. In den Abb. 9 bis 21 sind beispielsweise
einige der Verzerrungsbilder, wie sie mit der beschriebenen Maschine erzeugt werden können,
dargestellt. Sie zeigen die Warenbahn 1 und das Schablonenband 10 in einem Zeitpunkt,
in welchem der Schablonenausschnitt A schon unter der Düsenreihe 20 hindurchgegangen ist
und dabei auf der Warenbahn 1 das Bild B aufgedruckt hat. Die Pfeile deuten die Bewegungsrichtung
an.
In der Abb. 9 ist zunächst abweichend von den anderen Abbildungen der Fall dargestellt, in
welchem das Druckbild dem Schablonenausschnitt kongruent ist. Dies tritt nur dann ein,
'wenn der Winkel zwischen den Bewegungsrichtungen von Stoffbahn und Schablone, bei
gleicher Bewegungsgeschwindigkeit beider, durch die Lagerichtung der geradlinigen Düsenreihe
halbiert wird. In diesem Beispiel wird ein gerader, strichförmiger Ausschnitt in der Längsrichtung
der Schablone zu einem farbigen Striche in der Längsrichtung der Stoffbahn usw. Wird irgend etwas an diesen Bedingungen geändert,
so treten Bildveränderungen gegenüber den Schablonenausschnitten ein. So ist aus
Abb. 10 ersichtlich, wie eine Umkehrung der Laufrichtung der Schablone unter Beibehaltung
der übrigen Bedingungen eine starke Veränderung des Bildes ergibt. In Abb. 11 ist die Düsenreihe
gegenüber ihrer Stellung in Abb. 9 um 900 verstellt worden. In Abb. 12 ist die
Winkelstellung der Düsenreihe im Vergleich zur Abb. 11 etwas verändert worden. Abb. 13 zeigt
die Wirkung einer kurvenförmigen Düsenreihe. Die Abb. 14, 15, 16 zeigen die vom gleichen
Schablonenausschnitt A durch verschiedene Winkelstellung der Schablone 10 oder auch der
Düsenreihe 20 bzw. durch veränderte Bewegungsrichtung der Schablone erhaltenen verschiedenen
Druckbilder B. Die Abb. 17 läßt die Wirkung bei verändertem Düsenorte während
der Farbabgabe erkennen.
Die Abb. 18 bis 21 veranschaulichen die Erzeugung
weitgehend verzerrter Bilder mit dem gleichartigen Schablonenausschnitt durch Drehbewegung
der Düsenreihe um einen Mittelpunkt. Im Interesse der Deutlichkeit sind diese Abbildungen etwas größer gezeichnet, und die
Begrenzungslinien von Warenbahn und Schablonen wurden weggelassen. Die Geschwindigkeiten
der Bewegungen von Warenbahn und Schablonenband sind als gleich, die Rotation der Düsenreihe ist als gleichmäßig angenommen.
Es sind verschiedene aufeinanderfolgende Lagen, sowohl der Düsenreihenrichtung mit den Linien a
wie die zugehörigen Lagen des Schablonenausschnittes mit den Linien b bezeichnet, woraus
sich die Beziehung ihrer Geschwindigkeiten ersehen läßt. Ganz allgemein gilt für die Entstehung
dieser Verzerrungsmuster, daß für ihre Form nicht die absoluten Geschwindigkeiten
maßgebend sind, sondern nur die Geschwindigkeitsverhältnisse der vorgenannten Druckelemente.
Bleibt das Geschwindigkeitsverhältnis der bewegten Teile das gleiche, so ist die absolute
Geschwindigkeit mitbestimmend für die Farbtiefe der Druckmuster.
Für die Ableitung der bei einem gegebenen Schablonenausschnitt entstehenden Druckmuster
bei Anwendung der oben beschriebenen, verschieden wählbaren Verhältnisse der Stellungen
und Bewegungen der farbbeeinflussenden Elemente wird zweckmäßig zunächst angenommen,
daß das Düsenrohr feststeht und die Schablone und die Warenbahn mit bestimmten konstanten Geschwindigkeiten in bestimmten
Richtungen sich unter diesem bewegen. Dann
wird das auf der Warenbahn durch die unter dem Düsenrohr durchgegangene Schablone erzeugte
Bild punktweise konstruiert, da es genügt, jeweils den durch einen Punkt der Scha-Hone
auf der Stoffbahn erzeugten Abdruck zu finden. Im Augenblick des Drückens lag der gesuchte
Punkt offenbar gerade unter der Schablone und beide unter dem Einfluß der Düsenreihe,
alsbald rücken sie aber, jeder in seiner ίο Richtung, von diesem Punkte des Düsenrohres
ab und befinden sich in der Richtung ihrer Bewegungen von ihm in Entfernungen, die den
Geschwindigkeiten dieser Bewegungen proportional sind. Wird also durch den gewählten Punkt
der Schablone entgegengesetzt seiner Laufrichtung eine Gerade bis zum Düsenrohr gelegt,
des weiteren von diesem Schnittpunkt eine Gerade in Richtung der Bewegung der Stoffbahn
und auf ihr eine Strecke abgetragen, die zu dem Abstand des betreffenden Schablonenpunktes
von dem erwähnten Düsenrohrpunkte in demselben Verhältnis steht wie die Geschwindigkeit
der Stoffbahn zur. Geschwindigkeit der Schablone, so ergibt sich der gesuchte
Punkt des Druckbildes. Für den umgekehrten Fall der Konstruktion des Schablonenausschnittes
für ein gegebenes Druckbild wird der umgekehrte Weg eingeschlagen.
Bei beweglichen Düsenreihen wird das gesuchte Bild dadurch gefunden, daß verschiedene
Zeitpunkte des Druckvorganges herausgegriffen, die jeweils zugehörigen Schnittpunkte der
Schablonen mit den Düsenreihen aufgesucht und so, wie oben angegeben, die charakteristisehen
Punkte des gesuchten Bildes festgelegt werden. Die Umkehrung, das ist die Bestimmung
des Schablonenausschnittes nach dem vorliegenden Druckbild, erfolgt in analoger Weise.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Maschine zum Bedrucken von Stoffbahnen aller Art mit veränderlichen Mustern, bestehend aus einem Drucktisch, über welchen eine Stoffbahn läuft, einer Vorrichtung zur Führung einer endlos im Winkel bewegten Schablone und einer festen oder beweglichen Farbdüsenreihe, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schablone führende Vorrichtung in beliebig wählbarem, während des Drückens gleichbleibendem oder veränderlichem Winkel gegenüber der Warenbahn und ebenso die Farbdüsenreihe um einen beliebigen Winkel gegenüber der Schablone sowohl wie der Warenbahn einstellbar und in wahlweise bestimmbarer Bewegungsart drehbar ist.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzdüsen bogenartig, in Zickzackform oder unregelmäßig angeordnet sind.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der farbgebenden Vorrichtung, das ist der Farbwalze oder den miteinander starr verbundenen Düsen, eine kreisende, pendelnde oder ähnliche, gleichförmige oder ungleichförmige Bewegung erteilt wird.
- 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schablonen verwendet werden, deren Oberfläche eine von der Ebene bzw. von der Zylinderform usw. abweichende Form durch stellenweise Ausbauchungen besitzt, wodurch die Konturenschärfe der Muster beeinflußt wird.
- 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schablonen gleichzeitig zum Bedrucken der Stoffoberfläche verwendet werden, wie z. B. Bänder oder kleine Scheiben, welche nebeneinander und unabhängig voneinander wirken können.
- 6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen Warenbahn, Schablonen und Spritzdüsen wahlweise veränderlich sind.Hierzu 2 Blatt ZeichnungenÜEftUfo. GKHiUJCKT iU MiR
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW77470D DE513199C (de) | 1927-10-29 | 1927-10-29 | Maschine zum Bedrucken von Stoffbahnen aller Art mit veraenderlichen Mustern |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEW77470D DE513199C (de) | 1927-10-29 | 1927-10-29 | Maschine zum Bedrucken von Stoffbahnen aller Art mit veraenderlichen Mustern |
Publications (1)
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|---|---|
| DE513199C true DE513199C (de) | 1930-11-26 |
Family
ID=7610359
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW77470D Expired DE513199C (de) | 1927-10-29 | 1927-10-29 | Maschine zum Bedrucken von Stoffbahnen aller Art mit veraenderlichen Mustern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE513199C (de) |
-
1927
- 1927-10-29 DE DEW77470D patent/DE513199C/de not_active Expired
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