DE513199C - Maschine zum Bedrucken von Stoffbahnen aller Art mit veraenderlichen Mustern - Google Patents

Maschine zum Bedrucken von Stoffbahnen aller Art mit veraenderlichen Mustern

Info

Publication number
DE513199C
DE513199C DEW77470D DEW0077470D DE513199C DE 513199 C DE513199 C DE 513199C DE W77470 D DEW77470 D DE W77470D DE W0077470 D DEW0077470 D DE W0077470D DE 513199 C DE513199 C DE 513199C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzles
stencil
fabric
machine according
web
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW77470D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW77470D priority Critical patent/DE513199C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE513199C publication Critical patent/DE513199C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/08Machines
    • B41F15/0831Machines for printing webs
    • B41F15/0845Machines for printing webs with flat screens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erzeugung von Druckmustern mittels Schablonen und Farbvorrichtungen, wie Spritzdüsen, Färb- oder Bürstwalzen, ist bekannt, wobei im allgemeinen die Muster in Form und Flächenausdehnung mit den Schablonenausschnitten genau übereinstimmen. Aber auch die Herstellung von Druckmustern mit verschmierten oder verwischten Randformen ist nicht mehr neu. Außerdem ist es bekannt,
ίο durch Relativbewegung zwischen der zu bedruckenden Fläche, der Schablone und der Farbvorrichtung verzerrte Muster zu erzeugen. Die so hergestellten Muster lassen aber in ihren Umrissen den Zusammenhang mit der Form des Ausgangsmusters, ζ. B. des Schablonenausschnittes, noch mehr oder weniger deutlich erkennen.
Es wurde nun gefunden, daß sich mit der nachstehend beschriebenen Vorrichtung noch andersartige und viel weitergehend in Form und Farbtiefeverteilung veränderte Muster mit ein und derselben Schablone in der Hauptsache dadurch erzielen lassen, daß die Schablone in beliebig wählbarem, während des Drückens gleichbleibendem oder veränderlichem Winkel gegenüber der Warenbahn und ebenso die Farbdüsenreihe in einem beliebigen Winkel gegenüber der Bewegungsrichtung der Schablone sowohl wie der Warenbahn eingestellt oder in wahlweise bestimmbarer Bewegungsart gedreht werden.
Die Musterformveränderungen und auch die Randverschwommenheiten der Druckmuster entstehen hierbei als eine Folge kinematischer Vorgänge, im Gegensatz beispielsweise zum Schleifdruck, bei welchem die verwischten Ränder dem teilweisen Verschmieren der aufgebrachten Druckfarbe unter körperlicher Berührung von Warenbahn und Druckwalze bzw. Schablone ihre Entstehung verdanken. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung hingegen erfordert die Erzeugung der verzerrten Muster keine Berührung von Stoffbahn und Schablone. Vielmehr ist die Nichtberührung geradezu erforderlich, soweit ein Berührung zu einem meist unerwünschten Verwischen führen würde. Dieser Zweck wird durch die an sich bekannten Mittel der regelbaren Abstand- und Straffhaltung von Stoff- und Schablonenbahn erreicht, z. B. durch Zwischenlagerung von die Schablone stützenden Rollen oder Stäben wählbarer Abmessungen, Stütz- oder Spannketten, Führungsschienen o. dgl. Derartige Hilfsmittel sind der Vereinfachung halber in die Abbildungen nicht mit aufgenommen worden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Maschine und ihrer Wirkungsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt nach der Linie I-I der Abb. 2.
Abb. 2 zeigt eine Draufsicht, und
Abb. 3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie H-II der Abb. 2; ferner zeigen
Abb. 4 die Aufteilung des Düsenrohres,
Abb. 5 bis 8 verschiedene Formen der Schablonenoberfläche und ihre Bewegungsrichtung bzw. diejenige der Düsen,
Abb. 9 bis 21 die Auswirkungen der Bewegungsrichtung der Schablonen und Düsen auf das zu erzeugende Muster.
518199
Die gesamte Vorrichtung zur Erzeugung der Muster ist zum Teil ortsfest und zum Teil beweglich über der Drucktischplatte 6 an den Gestellteilen 9 angeordnet. In diesen Gestellteilen befinden sich an der jeweiligen Einlaßseite Seitenschlitze und Lager für den Warenbaum 2 bzw. 2' und die Führungswalzen 3, 4 und 5 bzw. 3', 4' und 5'. Die Führungswalzen 5, 5' sind in Schlitzen 7 verschiebbar gelagert. Quer zur Stoffbahn ist das endlose Schablonenband 10 angeordnet und über die Walzen 11 geführt. Diese Walzen drehen sich in vier Hängelagern 12, die an den vier Ecken eines kreuzförmigen Trägers 13 angebracht sind. Das Kreuz 13 ist mittels vier kleiner Böcke 14 an einem Kranz 15 befestigt, welcher auf vier Tragrollen 16 aufliegt. Die Tragrollen sowie der Kranz sind in der Zeichnung als Zahnräder dargestellt und geben so dem Kranz eine zentrische Führung. Bei entsprechender Führung können aber auch einfache Röllchen und ein glatter Kranz gewählt werden. Die Tragrollen 16 sind an vier radial stehenden Lagerarmen 17 angebracht, welche an Armen 18 der Lagerböcke 9 befestigt sind. Der Tragkranz 15 kann an dem Handrad 19 gedreht werden. Innerhalb des Schablonenbandes ist das Farbspritzrohr 20 gelagert. Das Spritzrohr hängt in einem Bügel 21 und ist um Bolzen 22 in Querarmen 23, 24 drehbar. Das Spritzrohr ist mit den Farbzuführungen 25 an nicht gezeichnete Farbbehälter angeschlossen. Die Tischplatte 6 kann in ihrem Mittelteil mit einer gelochten Platte 26 von der Breite der Gewebebahn ausgerüstet sein, unter welcher in einem Kasten 27 das Rohr 28 einer Absaugevorrichtung mündet.
Beiderseits der Maschine ist eine Skala 29 und an dem die Schablone tragenden Gestell ein Zeiger 30 angebracht, um die Schablonenlaufrichtung zu der der Stoffbahn in einem bestimmten Winkel einzustellen. Der Antrieb der Maschine erfolgt von dem Rade 31 auf der Welle 32 aus, die am Ende ein konisches Rad 33 trägt, welches in ein konisches Rad 34 eingreift. Das Rad 34 sitzt auf der Achse der Walze 4, und beide Walzen 3, 4 stehen durch Zahnräder 35, 36 in Eingriff. Entsprechende Räder sitzen auch auf den Walzen 3', 4' am anderen Ende der Maschine. Ferner ist ein zweiter Warenbaum 2' vorgesehen, so daß von jedem Ende der Maschine aus gearbeitet werden kann. Um daher das eine oder andere Kegelräderpaar 33, 34 oder 33', 34' bzw. die Walzen 4 oder 4' anzutreiben, kann mittels Hebel 37 die Welle 32 nach rechts oder links geschaltet werden. Die Drehbewegungseinrichtung der Düsenreihe ist vereinfachungshalber nicht eingezeichnet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist als
Ergebnis der beweglichen Anordnung der Düsen und Schablonen die folgende. Zunächst ist das Düsenrohr 20 (Abb. 4) in der Breitenrichtung der Warenbahn in Einzelteile gegliedert, die in vorbestimmtem Winkel einstellbar und drehbar sind. Dadurch entstehen Vervielfältigungen verzerrter Muster, und zwar im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen nicht in der Längsrichtung, sondern in der Breitenrichtung oder in diagonaler Verschiebung, wie dies die Abb. 17 erkennen läßt. Diese Aufteilung des Düsenrohres hat den Vorteil, daß je ein Endstück der aufgeteilten Düsenreihe an . den Kanten von Stoffbahn bzw. Schablone seinen Ausgang nimmt und daß so eine besondere und sehr zweckmäßige Ausnützung der ganzen Stoffbahnbreite und der ganzen Schablonenbahnbreite erfolgen kann. Ragt nämlich eine feststehende Düsenreihe über die Schablonenränder im Bereich der Stoffbahn hinaus, so entstehen ungemusterte, aber gefärbte Streifen in der Längsrichtung der Stoffbahn. Ungefärbte Ränder lassen sich durch Anwendung entsprechend kurzer Düsenreihen erzielen. Arbeitet dann eine bewegliche Düsenreihe derartig, daß sie zeitweilig oder dauernd über die Ränder der Schablone im Bereiche der Stoffbahn hinausragt, so entstehen auf dieser ungemusterte, aber gefärbte Flächen, die je nach Form der Düsenreihe und den Bewegungsbedingungen bestimmte Randformen aufweisen und in Einzelflächen oder auch als ununterbrochene Streifen auftreten können.
Die Beweglichkeit der Düsen und/oder Schablonen läßt sich im einzelnen folgendermaßen ausnützen:
1. Bei Verwendung einer laufenden Stoffbahn und einer bewegten Schablone (z. B. einer endlosen Bandschablone) und allgemein üblicher Einfärbeeinrichtung werden die Winkel der Bewegungsrichtungen dieser beiden Bänder beliebig, und zwar entweder während des Drückens gleichbleibend oder wechselnd, eingestellt.
2. Bei Verwendung einer Farbvorrichtung in Form einer Düsenreihe, einer Färb- oder Bürstenwalze ο. dgl. wird die Richtung dieser Düsenreihe bzw. der Walzenachse in beliebigem, während des Drückens gleichbleibendem oder wechselndem Winkel eingestellt, während die Schablonenführung die übliche sein kann.
3. Die farbgebende Vorrichtung (z. B. ein Düsenrohr oder eine Düsenreihe usf.) wird in der Breitenrichtung der Warenbahn auf Einzelteile axdget eilt, die in vorbestimmtem Winkel einstellbar und drehbar sind.
4. Der Farbvorrichtung, das ist der Färbwalze oder den zu einer starren Verbindung verinigten Düsen (z. B. Düsenrohr) wird eine kreisende (Abb. 5), pendelnde (Abb. 4 sowie Abb. 6 bis 8) o. dgl. Bewegung erteilt, wobei die Bewegungsgeschwindigkeit regelbar und gegenüber derjenigen der Warenbahn und der Schablone regelbar veränderlich ist.
5- Bei Verwendung von Düsen werden diese
nicht geradlinig, sondern in bogenförmiger oder zickzackartiger oder auch in unregelmäßiger, nicht zusammenhängender Anordnung angebracht.
6. Die Schablonenfläche erhält eine von der Ebene bzw. von der Zylinderfläche (Abb. 6) usw. abweichende Form durch stellenweise Ausbauchungen (Abb. 7, 8), wodurch die Konturenschärfe der Muster beeinflußt wird.
7. Es werden gleichzeitig mehrere Schablonen zum Bedrucken der Stoffoberfläche verwendet, z. B. schmale Bänder oder kleine Scheiben (Abb. 5), welche nebeneinander und unabhängig voneinander wirken können. Die Einzelschablonen können auch fest -über der laufenden Stoffbahn angeordnet sein und durch bewegliche Farbvorrichtungen mit Farbe versehen werden. Diese Art der Verwendung der Schablone als feststehendes Element der Musterung kann auch für die anderen Formen der Schablonen platzgreifen, wie im allgemeinen jeweils eines der Elemente der Musterhervorbringung gegenüber den bewegten anderen sich im Stillstand befinden kann. Daraus ergeben sich, besonders zusammen mit der an sich bekannten zeitlich regelbaren Unterbrechung der Farbabgabe der Düsen, Strichmusterungen mit eigenartigen Formen der Randausbildung.
8. Eine weitere Beeinflussung der Muster, insbesondere ihrer Konturenschärfe, wird durch verschiedene Wahl der gegenseitigen Abstände von Warenbahn, Schablonen und Spritzdüsen bewirkt.
9. Die Bewegungsgeschwindigkeiten von Warenbahn und Schablonenband sind bisher als gleich angenommen. Es kann aber auch das an sich bekannte Verfahren der verschiedenen Wahl der Relativgeschwindigkeiten zwischen Stoffbahn, Schablone und Farbvorrichtung mit den hier beschriebenen Mitteln zur Winkelveränderung zwischen den erwähnten Druckelementen vereinigt angewandt und so zur Erzeugung weiterer Abweichungen der Druckmusterformen gegenüber den Schablonenausschnitten benutzt werden. In den Abb. 9 bis 21 sind beispielsweise einige der Verzerrungsbilder, wie sie mit der beschriebenen Maschine erzeugt werden können, dargestellt. Sie zeigen die Warenbahn 1 und das Schablonenband 10 in einem Zeitpunkt, in welchem der Schablonenausschnitt A schon unter der Düsenreihe 20 hindurchgegangen ist und dabei auf der Warenbahn 1 das Bild B aufgedruckt hat. Die Pfeile deuten die Bewegungsrichtung an.
In der Abb. 9 ist zunächst abweichend von den anderen Abbildungen der Fall dargestellt, in welchem das Druckbild dem Schablonenausschnitt kongruent ist. Dies tritt nur dann ein, 'wenn der Winkel zwischen den Bewegungsrichtungen von Stoffbahn und Schablone, bei gleicher Bewegungsgeschwindigkeit beider, durch die Lagerichtung der geradlinigen Düsenreihe halbiert wird. In diesem Beispiel wird ein gerader, strichförmiger Ausschnitt in der Längsrichtung der Schablone zu einem farbigen Striche in der Längsrichtung der Stoffbahn usw. Wird irgend etwas an diesen Bedingungen geändert, so treten Bildveränderungen gegenüber den Schablonenausschnitten ein. So ist aus Abb. 10 ersichtlich, wie eine Umkehrung der Laufrichtung der Schablone unter Beibehaltung der übrigen Bedingungen eine starke Veränderung des Bildes ergibt. In Abb. 11 ist die Düsenreihe gegenüber ihrer Stellung in Abb. 9 um 900 verstellt worden. In Abb. 12 ist die Winkelstellung der Düsenreihe im Vergleich zur Abb. 11 etwas verändert worden. Abb. 13 zeigt die Wirkung einer kurvenförmigen Düsenreihe. Die Abb. 14, 15, 16 zeigen die vom gleichen Schablonenausschnitt A durch verschiedene Winkelstellung der Schablone 10 oder auch der Düsenreihe 20 bzw. durch veränderte Bewegungsrichtung der Schablone erhaltenen verschiedenen Druckbilder B. Die Abb. 17 läßt die Wirkung bei verändertem Düsenorte während der Farbabgabe erkennen.
Die Abb. 18 bis 21 veranschaulichen die Erzeugung weitgehend verzerrter Bilder mit dem gleichartigen Schablonenausschnitt durch Drehbewegung der Düsenreihe um einen Mittelpunkt. Im Interesse der Deutlichkeit sind diese Abbildungen etwas größer gezeichnet, und die Begrenzungslinien von Warenbahn und Schablonen wurden weggelassen. Die Geschwindigkeiten der Bewegungen von Warenbahn und Schablonenband sind als gleich, die Rotation der Düsenreihe ist als gleichmäßig angenommen. Es sind verschiedene aufeinanderfolgende Lagen, sowohl der Düsenreihenrichtung mit den Linien a wie die zugehörigen Lagen des Schablonenausschnittes mit den Linien b bezeichnet, woraus sich die Beziehung ihrer Geschwindigkeiten ersehen läßt. Ganz allgemein gilt für die Entstehung dieser Verzerrungsmuster, daß für ihre Form nicht die absoluten Geschwindigkeiten maßgebend sind, sondern nur die Geschwindigkeitsverhältnisse der vorgenannten Druckelemente. Bleibt das Geschwindigkeitsverhältnis der bewegten Teile das gleiche, so ist die absolute Geschwindigkeit mitbestimmend für die Farbtiefe der Druckmuster.
Für die Ableitung der bei einem gegebenen Schablonenausschnitt entstehenden Druckmuster bei Anwendung der oben beschriebenen, verschieden wählbaren Verhältnisse der Stellungen und Bewegungen der farbbeeinflussenden Elemente wird zweckmäßig zunächst angenommen, daß das Düsenrohr feststeht und die Schablone und die Warenbahn mit bestimmten konstanten Geschwindigkeiten in bestimmten Richtungen sich unter diesem bewegen. Dann
wird das auf der Warenbahn durch die unter dem Düsenrohr durchgegangene Schablone erzeugte Bild punktweise konstruiert, da es genügt, jeweils den durch einen Punkt der Scha-Hone auf der Stoffbahn erzeugten Abdruck zu finden. Im Augenblick des Drückens lag der gesuchte Punkt offenbar gerade unter der Schablone und beide unter dem Einfluß der Düsenreihe, alsbald rücken sie aber, jeder in seiner ίο Richtung, von diesem Punkte des Düsenrohres ab und befinden sich in der Richtung ihrer Bewegungen von ihm in Entfernungen, die den Geschwindigkeiten dieser Bewegungen proportional sind. Wird also durch den gewählten Punkt der Schablone entgegengesetzt seiner Laufrichtung eine Gerade bis zum Düsenrohr gelegt, des weiteren von diesem Schnittpunkt eine Gerade in Richtung der Bewegung der Stoffbahn und auf ihr eine Strecke abgetragen, die zu dem Abstand des betreffenden Schablonenpunktes von dem erwähnten Düsenrohrpunkte in demselben Verhältnis steht wie die Geschwindigkeit der Stoffbahn zur. Geschwindigkeit der Schablone, so ergibt sich der gesuchte Punkt des Druckbildes. Für den umgekehrten Fall der Konstruktion des Schablonenausschnittes für ein gegebenes Druckbild wird der umgekehrte Weg eingeschlagen.
Bei beweglichen Düsenreihen wird das gesuchte Bild dadurch gefunden, daß verschiedene Zeitpunkte des Druckvorganges herausgegriffen, die jeweils zugehörigen Schnittpunkte der Schablonen mit den Düsenreihen aufgesucht und so, wie oben angegeben, die charakteristisehen Punkte des gesuchten Bildes festgelegt werden. Die Umkehrung, das ist die Bestimmung des Schablonenausschnittes nach dem vorliegenden Druckbild, erfolgt in analoger Weise.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Maschine zum Bedrucken von Stoffbahnen aller Art mit veränderlichen Mustern, bestehend aus einem Drucktisch, über welchen eine Stoffbahn läuft, einer Vorrichtung zur Führung einer endlos im Winkel bewegten Schablone und einer festen oder beweglichen Farbdüsenreihe, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schablone führende Vorrichtung in beliebig wählbarem, während des Drückens gleichbleibendem oder veränderlichem Winkel gegenüber der Warenbahn und ebenso die Farbdüsenreihe um einen beliebigen Winkel gegenüber der Schablone sowohl wie der Warenbahn einstellbar und in wahlweise bestimmbarer Bewegungsart drehbar ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzdüsen bogenartig, in Zickzackform oder unregelmäßig angeordnet sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der farbgebenden Vorrichtung, das ist der Farbwalze oder den miteinander starr verbundenen Düsen, eine kreisende, pendelnde oder ähnliche, gleichförmige oder ungleichförmige Bewegung erteilt wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schablonen verwendet werden, deren Oberfläche eine von der Ebene bzw. von der Zylinderform usw. abweichende Form durch stellenweise Ausbauchungen besitzt, wodurch die Konturenschärfe der Muster beeinflußt wird.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schablonen gleichzeitig zum Bedrucken der Stoffoberfläche verwendet werden, wie z. B. Bänder oder kleine Scheiben, welche nebeneinander und unabhängig voneinander wirken können.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen Warenbahn, Schablonen und Spritzdüsen wahlweise veränderlich sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
    ÜEftUfo. GKHiUJCKT iU MiR
DEW77470D 1927-10-29 1927-10-29 Maschine zum Bedrucken von Stoffbahnen aller Art mit veraenderlichen Mustern Expired DE513199C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW77470D DE513199C (de) 1927-10-29 1927-10-29 Maschine zum Bedrucken von Stoffbahnen aller Art mit veraenderlichen Mustern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW77470D DE513199C (de) 1927-10-29 1927-10-29 Maschine zum Bedrucken von Stoffbahnen aller Art mit veraenderlichen Mustern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE513199C true DE513199C (de) 1930-11-26

Family

ID=7610359

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW77470D Expired DE513199C (de) 1927-10-29 1927-10-29 Maschine zum Bedrucken von Stoffbahnen aller Art mit veraenderlichen Mustern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE513199C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0003983B1 (de) Siebdruckverfahren und Vorrichtung zu dessen Durchführung
DE2314320A1 (de) Einrichtung zum dekorieren von konfekt od. dgl
DE513199C (de) Maschine zum Bedrucken von Stoffbahnen aller Art mit veraenderlichen Mustern
DE869210C (de) Druckmaschine fuer veraenderliche Formate
DE2523639A1 (de) Kombinierte druck- und stanzmaschine
DE2543419C3 (de) Siebdruckvorrichtung
AT126442B (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Bedrucken von Stoff- und Papierbahnen aller Art mit veränderlichen Mustern.
DE4018467A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum anbringen von randseitigen lochreihen an einem druckband fuer rotationsdruckmaschinen
EP0074532A1 (de) Mit Gegendruckzylinder arbeitende Siebdruckmaschine
DE68912289T2 (de) Papierbeschichtung.
CH610817A5 (en) Combined printing and punching machine and use thereof
DE1107248B (de) Rakel fuer eine Sieb- oder Schablonendruckmaschine
DE3831850A1 (de) Verfahren fuer einen nicht intermittierend ablaufenden druck bei flachsiebdruckmaschinen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE2543423C3 (de) Siebdruckvorrichtung mit rotierender Schablone
DE2149507C3 (de) Verfahren zum Drucken eines Dessins mit Hilfe einer oder mehrerer zylindrischer Siebschablonen, Vorrichtung zu dessen Durchführung und deren Anwendung
DE930862C (de) Vorrichtung zum Bedrucken von absatzweise foerderbaren Blaettern, Bogen oder Stuecken, namentlich aus Textilien, durch Filmdruck
DE509812C (de) Zeugdruckmaschine
DE443451C (de) Walzendruckmaschine zum Bedrucken oder zum UEberziehen von Stoffen mit Farbe, Firnis o. dgl.
DE2900658C2 (de) Vorrichtung zum Aufbringen von insbeosndere Farbe auf eine Warenbahn, vorzugsweise eine textile Warenbahn
AT86027B (de) Tapeten- und Stoffdruckmaschine und Verfahren zur Herstellung von Druckplatten für Druckmaschinen.
DE1260424B (de) Endlose umlaufende Siebdruckschablone
DE522245C (de) Vorrichtung zum Maserieren von Stoffbahnen, insbesondere Metallfolien
DE394800C (de) Tiegeldruckpresse mit um ihren Mittelkoerper gefuehrten Farbauftragwalzen
DE553269C (de) Vorrichtung zur Veraenderung der Druckbreite bei Walzendruckmaschinen
DE1729653C (de) Schneidvorrichtung für Gewebe- oder Folienbahnen zur Herstellung von Fahrzeugreifen