DE51307C - Grenzsteinzirkei - Google Patents
GrenzsteinzirkeiInfo
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- DE51307C DE51307C DENDAT51307D DE51307DA DE51307C DE 51307 C DE51307 C DE 51307C DE NDAT51307 D DENDAT51307 D DE NDAT51307D DE 51307D A DE51307D A DE 51307DA DE 51307 C DE51307 C DE 51307C
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- DE
- Germany
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- springs
- shaft
- spring
- main
- landmark
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L9/00—Circular curve-drawing or like instruments
- B43L9/02—Compasses
- B43L9/06—Compasses with legs formed by flat springs
Landscapes
- Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Grenzsteinzirkel besteht im wesentlichen aus nachbezeichneten Theilen:
1. Der Nadelstange α, von oben bis unten durchgehend, inwendig hohl zur Aufnahme
einer Spiralfeder. Letztere wirkt nach oben auf die Drückerstange b und die auf dieser
drehbar befestigte Hülse c mit muldenförmiger Kopfplatte d. Die Nadelstange trägt an ihrem
Ansatz e· zwei horizontale -Arme, zwischen
denen auf dem Zapfen f der kreuzförmige Träger g des Ziehfederpaares beweglich aufgehängt
ist. Die auf die Enden aufgeschraubte glatte Feder h hält das Instrument in seiner
Anfangsstellung fest. ,- .
Auf die Drückerstange b ist der Winkel i
aufgeschraubt, welcher am unteren Ende das Rädchen K und in der Mitte einen aufgeschnittenen
Winkel w trägt, durch welchen die Hülse s gehalten wird. . . .
2. Der Ziehfederträger g ist oben rechtwinklig nach hinten umgebogen und hängt
zwischen den beiden Armen e der Nadelstange auf dem Zapfen/. Die seitlichen Ansätze sind
durchbohrt (g1 g·2 g% g^) zur Aufnahme der
Hauptführungsstangen η der beiden Ziehfedern. Die beiden unteren Ansätze g3 und gi verlängern
sich nach hinten, um in entsprechenden Durchbohrungen gs, die zweiten Führungsstifte ο der Ziehfedern aufzunehmen und gleichzeitig
um die Seitenbacken eines kleinen Schlittens zu bilden, durch den die Geradeausbewegung
der Ziehfedern gesichert wird. Die Verlängerung des Trägers g nach unten bietet das
Widerlager für die Stellschraube q.
Der Träger g hat an der Innenseite einen kleinen keilförmigen Ansatz /, gegen dessen
schiefe Ebene das Rädchen k beim Niedergehen drückt.
- 3. Das Ziehfederpaar m. Die beiden Ziehfedern sind vollständig unabhängig von einander
frei niedergehend eingerichtet und werden durch die Hauptführungsstangen n, sowie
die kleinen Führungsstifte 0 in der richtigen Lage erhalten. Durch die Schrauben ρ ist der
Abstand jeder der Ziehfedern von der Nadel genau zu berichtigen. Die Ziehfedern müssen
ganz unabhängig von einander sein, damit die meistens nicht ganz genau senkrechte Stellung
des Instrumentes ohne Schaden bleibt, während bei einem fest verbundenen Ziehfederpaar —
etwa nach Art der sogenannten Wegereifsfedern — bei etwas ungenauer Haltung, welche
sich gar nicht vermeiden läfst, die Striche schlecht werden oder ganz versagen.
Die Vorwärts- und die Rückwärtsbewegung der Ziehfedern werden durch die Stellschrauben
q und r begrenzt, welche durch Klemmmuttern in ihrer jeweiligen Lage festgeklemmt
werden können. Die Schrauben u dienen dazu, die Anfangspunkte der Ziehfederstriche genau so
berichtigen und feststellen zu können, dafs nicht ein Strich öiber die Seiten des Quadrats
herausragt oder der andere die Ecke desselben nicht ganz berührt.
4. Besondere Vorrichtungen.
A. Zum Aufheben der Ziehfedern im Endpunkte der Parallelstriche und zur
Verstärkung des Druckes der Ziehfedern
auf das Papier.
Auf die Führungsstangen η sind die Hülsen s aufgeschoben, welche die glatten Federn t
tragen und durch einen kleinen Stift zwischen dem Schlitz des Winkels n>
gehalten werden.
B. Für die Drehung um 900.
Auf der Stange b ist ein kleiner Stift ν eingeschraubt, gegen welchen die Seitenflächen des etwas über 90° betragenden Ausschnittes der Hülse c anschlagen. Der Stift ν dient gleichzeitig als Stellschraube, um den Anschlag genau auf 90 ° berichtigen zu können. Die Form der Kopfplatte d ist derart, dafs dieselbe möglichst fest am Zeigefinger anliegt und genügend Widerstand findet.
Auf der Stange b ist ein kleiner Stift ν eingeschraubt, gegen welchen die Seitenflächen des etwas über 90° betragenden Ausschnittes der Hülse c anschlagen. Der Stift ν dient gleichzeitig als Stellschraube, um den Anschlag genau auf 90 ° berichtigen zu können. Die Form der Kopfplatte d ist derart, dafs dieselbe möglichst fest am Zeigefinger anliegt und genügend Widerstand findet.
Gebrauch des Grenzsteinzirkels.
Beim Gebrauch legt man den Zeigefinger der rechten Hand voll und flach in die Kopfplatte d, während Daumen und Mittelfinger die Nadelstange α halten. Die Nadelspitze wird in den Mittelpunkt des zu zeichnenden Qiiadrats eingesetzt und ein leichter, gleichmäfsiger Druck mit dem Zeigefinger ausgeübt. Mit der Kopfplatte d geht die Drückerstange b, der Winkel i und das Rädchen k hernieder, bis letzteres den Ansatz / am Träger berührt. Gleichzeitig mit dem Winkel n> senkt sich auch das Ziehfederpaar m, bis es das Papier berührt. Der weitere Druck des Zeigefingers bewirkt, dafs das Rädchen k den Ziehfederträger so weit seitwärts drückt, wie die Stellschraube r es gestattet.. Die Ziehfedern machen infolge dessen ein Paar parallele Striche auf dem Papier. Hört der Niederdruck des Zeigefingers auf, so tritt die innere Spiralfeder in Wirkung, sie hebt die Stange b mit den Winkeln i und· w und mit letzterem die Hülse s. Durch die platte Feder t an der Hülse wird aber auch im gleichen Augenblick, d. h. wenn die Ziehfedern sich noch im Endpunkt der Parallelstriche befinden, das Ziehfederpaar vom Papier emporgehoben, und dann bringt die Feder h das Instrument wieder in die Anfangsstellung bis zum Anschlagen an die Stellschraube q. Durch diese Hebevorrichtung — Hülse s mit Feder t — wird erstens erreicht, dafs durch die Adhäsion der Feder t an der Führungsstange η beim Niederdrücken unter Aufrechterhaltung der Beweglichkeit der Ziehfedern letztere fester und kraftvoller über das Papier gleiten, als wenn sie die Striche nur durch ihr eigenes Gewicht hervorbringen müfsten; zweitens, dafs die Ziehfedern ihre Striche gerade so wie beim gewöhnlichen Zeichnen mit der Hand nur einmal in einer Richtung machen. Ohne solche Vorrichtung würde die platte Feder h beim Aufhören des seitlichen Druckes des Rädchens k die Ziehfedern denselben Strich ganz oder theilweise noch einmal rückwärts machen lassen, die Striche würden infolge dessen doppelt und daher ungleichmäfsig und nicht so scharf und rein werden.
Beim Gebrauch legt man den Zeigefinger der rechten Hand voll und flach in die Kopfplatte d, während Daumen und Mittelfinger die Nadelstange α halten. Die Nadelspitze wird in den Mittelpunkt des zu zeichnenden Qiiadrats eingesetzt und ein leichter, gleichmäfsiger Druck mit dem Zeigefinger ausgeübt. Mit der Kopfplatte d geht die Drückerstange b, der Winkel i und das Rädchen k hernieder, bis letzteres den Ansatz / am Träger berührt. Gleichzeitig mit dem Winkel n> senkt sich auch das Ziehfederpaar m, bis es das Papier berührt. Der weitere Druck des Zeigefingers bewirkt, dafs das Rädchen k den Ziehfederträger so weit seitwärts drückt, wie die Stellschraube r es gestattet.. Die Ziehfedern machen infolge dessen ein Paar parallele Striche auf dem Papier. Hört der Niederdruck des Zeigefingers auf, so tritt die innere Spiralfeder in Wirkung, sie hebt die Stange b mit den Winkeln i und· w und mit letzterem die Hülse s. Durch die platte Feder t an der Hülse wird aber auch im gleichen Augenblick, d. h. wenn die Ziehfedern sich noch im Endpunkt der Parallelstriche befinden, das Ziehfederpaar vom Papier emporgehoben, und dann bringt die Feder h das Instrument wieder in die Anfangsstellung bis zum Anschlagen an die Stellschraube q. Durch diese Hebevorrichtung — Hülse s mit Feder t — wird erstens erreicht, dafs durch die Adhäsion der Feder t an der Führungsstange η beim Niederdrücken unter Aufrechterhaltung der Beweglichkeit der Ziehfedern letztere fester und kraftvoller über das Papier gleiten, als wenn sie die Striche nur durch ihr eigenes Gewicht hervorbringen müfsten; zweitens, dafs die Ziehfedern ihre Striche gerade so wie beim gewöhnlichen Zeichnen mit der Hand nur einmal in einer Richtung machen. Ohne solche Vorrichtung würde die platte Feder h beim Aufhören des seitlichen Druckes des Rädchens k die Ziehfedern denselben Strich ganz oder theilweise noch einmal rückwärts machen lassen, die Striche würden infolge dessen doppelt und daher ungleichmäfsig und nicht so scharf und rein werden.
Indem man bei fest aufliegendem Unterarm den Zeigefinger in der Kopfplatte d unverändert
in der ersten Richtung' beläfst, dreht man mit Daumen und Mittelfinger das Instrument, bis
der Stift γ gegen die andere Seite des Ausschnittes der Hülse c anschlägt. Ein erneuter
Druck mit dem Zeigefinger bringt dann das zweite Paar paralleler Striche hervor, welche
das Quadrat fertig machen.
Durch seine verschiedenen Stellschrauben kann das Instrument sowohl genau centrisch,
als auch auf jede beliebige Gröfse der Quadrate und Stärke der Striche gestellt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Grenzsteinzirkel, bei welchem zwei federnde und von einander unabhängig bewegliche Ziehfedern bei ihrer Verschiebung in der Richtung des mit seinem Kopfstück d drehbar verbundenen Schaftes (Nadelstange a) mit Hülfe einer schiefen Ebene quer zur Schaftachse bewegt werden und dadurch zwei parallele Linien zeichnen, welche nach Drehung des Schaftes um 900 durch abermalige Verschiebung der Ziehfedern zu einem Viereck ergänzt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51307C true DE51307C (de) |
Family
ID=326088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51307D Expired - Lifetime DE51307C (de) | Grenzsteinzirkei |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51307C (de) |
-
0
- DE DENDAT51307D patent/DE51307C/de not_active Expired - Lifetime
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