DE63282C - Schraffirlineal - Google Patents
SchraffirlinealInfo
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- DE63282C DE63282C DENDAT63282D DE63282DA DE63282C DE 63282 C DE63282 C DE 63282C DE NDAT63282 D DENDAT63282 D DE NDAT63282D DE 63282D A DE63282D A DE 63282DA DE 63282 C DE63282 C DE 63282C
- Authority
- DE
- Germany
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- ruler
- screw
- gripper
- sleeve
- slide
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000012447 hatching Effects 0.000 title description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 5
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L13/00—Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
- B43L13/24—Devices for generating stepwise movements of drawing equipment, e.g. for hatching
Landscapes
- Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei verschiedenen zeichnerischen Arbeiten, ganz besonders im technischen Zeichnen, sind
Schraffen in oft ausgedehntem Mafse zu ziehen. Wenn diese Arbeit häufig vorkommt und auch
eine gewisse Genauigkeit gefordert wird, entsteht das Bedürfnifs nach einem geeigneten
Zeichengeräth. Die bisher zu diesem Zwecke angewendeten Geräthe erfüllen nicht die Bedingungen
einer vollkommenen Genauigkeit in Bezug auf Richtung und Abstand, rasche und bequeme Handhabung.
Diesen Bedingungen entspricht das vorliegende Schraffirlineal.
Es besteht, Fig. 1 bis 5, aus zwei Linealen a
und c und den darauf befestigten Beschlägen und Mechanismen. Das Führungslineal c trägt
auf der Oberseite der Länge nach eine in der Mitte unterbrochene Hülse /, welche zur Führung
des Rundstabes (Schiebers) m dient, der seinerseits mittelst der flach gekrümmten Feder η hinlänglich
stark an die Führung angedrückt wird, um eine Verschiebung während des Ziehens der Linien am Ziehlineal α zu verhindern.
Letzteres ist mit dem Schieber m vermittelst der in einander greifenden Aufsätze b und d
in lösbarer Verbindung. Parallel mit der Führung und in deren Mitte befindet sich seitwärts
die .Schraubenhülse h gelagert, deren geschlossenes Ende die Mutter für die Schraube e
bildet. Das in der Hülse h befindliche Schraubenende hat eine abgerundete Spitze; zwischen
dem Kopfy und der Hülse h sitzt noch die
Gegenmutter g auf der Schraube e, um diese letztere nach Bedarf feststellen zu können. Auf
der anderen Seite der Hülse h lagert ein Führungsstift s, der gegen den Schieber zu die
aus der Hülse k herausragende Nase 0 trägt, welche nach abwärts gekrümmt ist und in
eine Bohrung des Greifers k reicht. Im Innern der Hülse h stöfst dieser Stift s an eine um
die Schraube gelegte Spiralfeder r, welche sich an das geschlossene Hülsenende drückt. Der
Greifer k ist mit seinem Arm in einem Schlitz q , geführt und sitzt lose auf dem Schieber m.
Auf dem Greiferarm ruht ein Schenkel des drehbar gelagerten Winkelhebels i, so dafs der
auf den zweiten Arm ausgeübte Druck auf den Greifer k übertragen und dadurch der Schieber m
sammt dem daran befestigten Lineal α verschoben
wird. Die Verschiebung von m ist dadurch begrenzt, dafs 1. der Greiferarm k an
das Schlitzende und 2. der Stifts an die stumpfe Spitze der Schraube e anstöfst. Sie kann mit
Hülfe der Scala t, Fig. 1 bis 3, und des Tasters i
für jede gewünschte Schraffenweite innerhalb der Schlitzlänge durch Anziehen oder Nachlassen
der Schraube e eingestellt werden. Die Schraube e ist hernach mit Hülfe der Gegenmutter
g festzustellen.
Eine genauere Einstellung der ,Verschiebung ermöglicht die in Fig. 4 und 5 dargestellte
Construction. Bei dieser ist, die Scala t weggelassen und durch einen Mafsstab S, welcher
unter der Schraube e auf dem Lineal c angebracht ist, ersetzt. Die Fläche des Schraubenkopfes
f ist ebenfalls mit einer Theilung versehen. In der Zeichnung ist beispielsweise das
Metermafs auf der Platte angebracht und die Scala zeigt die Theilung von ο bis 20 mm.
Die Fläche des Kopfes f ist in 50 Theile getheilt, so dafs, da die Schraube e eine Gewindhöhe
von 0,5 mm besitzt, einer Drehung
des Schraubenkopfes f um einen seiner Theilstriche
eine Längsverschiebung der Schraube e 0,5
50
= 0,01 mm entspricht. Dreht man
den Kopf/ mehrmals herum, so ist diese Verschiebung so oftmal 0,5 mm, als Umdrehungen
erfolgten; demnach kann mit Hülfe dieser Vorrichtung die Schraffenweite innerhalb Y100 bis
20 mm, auf Y100 mm genau, eingestellt werden.
Selbstverständlich kann sowohl die Platte 51
als auch die Scala t nach dem jeweilig gewünschten Mafs getheilt werden.
Nachdem nun auf eine der obigen Arten die Schraffenweite eingestellt ist, wird das
Lineal (Fig. 1 bis 5) auf folgende Weise gehandhabt.
Die Kante des Lineals α wird an die Linie angelegt, zu>
welcher parallel die Schraffen zu ziehen sind, und sodann das Lineal c vom
Zeichner mit der linken Hand fest an die Zeichenfläche gedrückt und festgehalten. Hierauf
drückt der Zeigefinger der linken Hand auf den Taster i, wodurch der Greifer k sich um
seinen Stützpunkt auf dem Schieber m zu drehen sucht und sich auf diesem klemmt. Diese
Klemmung ist hinreichend, um zu bewirken, dafs bei fortgesetztem Druck auf den Taster i
der Schieber m vom Greifer k mitgenommen und so lange verschoben wird, bis der Stift s
an die Schraube e anschlägt. Mit dem Schieber m bewegt sich auch das Lineal a, und
es kann nach dem Anschlagen von s an e. die SchrafFenlinie gezogen werden. Hierauf
läfst der Zeigefinger den Taster i los, wodurch
die in der Hülse h befindliche Schraubenfeder r den Stift s gegen das offene Hülsenende schiebt.
Durch die Nase 0 des Stiftes wird der Greifer k allein bis an das Ende des Schlitzes q mitgenommen;
denn da der Angriffspunkt seiner Nase 0 nahe am Schieber m liegt, so gleitet er
auf diesem, ohne ihn mitzunehmen. Beim nächsten Druck auf den Taster wiederholt sich
dieser Vorgang.
Es hat somit der Zeichner bei diesem Geräth die rechte Hand vollkommen frei zum
Ziehen der Linien.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:.Ein Schraffirlineal, bei welchem die Verschiebung des Ziehlineals α durch den auf Taster i ausgeübten und durch Greifer k auf den Schieber m übertragenen Druck erfolgt, wäh-, rend beim Nachlassen dieses Druckes der Greifer k durch die in der Hülse h gelagerte Spiralfeder r vermittelst des Stiftes s mit Nase 0 selbsttätig in seine Anfangsstellung zurückgeT bracht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63282C true DE63282C (de) |
Family
ID=337218
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63282D Expired - Lifetime DE63282C (de) | Schraffirlineal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63282C (de) |
-
0
- DE DENDAT63282D patent/DE63282C/de not_active Expired - Lifetime
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