DE51277C - Selbsttätige Doppelschiebersteuerung für eincylindrige Dampf- und Luft-Maschinen - Google Patents

Selbsttätige Doppelschiebersteuerung für eincylindrige Dampf- und Luft-Maschinen

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DE51277C
DE51277C DENDAT51277D DE51277DA DE51277C DE 51277 C DE51277 C DE 51277C DE NDAT51277 D DENDAT51277 D DE NDAT51277D DE 51277D A DE51277D A DE 51277DA DE 51277 C DE51277 C DE 51277C
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DE
Germany
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cylinder
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steam
channels
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51277D
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English (en)
Original Assignee
H. C. SERGEANT in New-York, West 47 th Street Nr. 318, V. St. A
Publication of DE51277C publication Critical patent/DE51277C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L25/00Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
    • F01L25/02Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means
    • F01L25/04Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means by working-fluid of machine or engine, e.g. free-piston machine
    • F01L25/06Arrangements with main and auxiliary valves, at least one of them being fluid-driven

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.Vg
Die neue Steuerung ist eine Doppelschiebersteuerung, bei welcher der Hauptschieber durch Dampfdruck bewegt wird. Beide Schieber sind in Bezug auf ihre gegenseitige Beeinflussung gleichwerthig, sie sind als gewöhnliche Muschelschieber gedacht, deren Schieberrahmen an beiden Enden in Dampfkolben auslaufen; sie wirken folgendermafsen, indem sie sich immer entgegengesetzte Bewegung ertheilen. Die beiden Kolben eines jeden Schiebers gleiten in zwei conaxialen Cylinderräumen, deren Dampf kanäle in folgender Verbindung mit den von den Muschelschiebern bestrichenen zwei Kanalreihen stehen. Der linke Cylinderraum des Hauptschiebers communicirt mit dem rechten Kanal - des Nebenschiebers und der rechte Cylinderraum ebenso mit dem linken Kanal. Der linke Cylinderraum des Nebenschiebers dagegen communicirt mit dem linken Kanal des Hauptschiebers und der rechte ebenso mit dem rechten Kanal. Steht nun der Hauptschieber links, der Nebenschieber rechts, so stehen der rechte Kanal des Haupt- und der linke Kanal des Nebenschiebers nach dem Schieberkasten zu auf; der Dampf strömt ein. Durch den linken Kanal des Nebenschiebers gelangt der Dampf hinter den linken Hauptschieberkolben und treibt den Hauptschieber nach rechts und öffnet so den linken Hauptschieberkanal. Dadurch erhält der Dampf auch Zutritt hinter den rechten Nebencylinderkolben und treibt denselben nach links. Dadurch öffnet sich der rechte Nebenschieberkanal und der rechte Kolben des Hauptschiebers wird wieder nach links getrieben. Von den Hauptschieberkanä'len gehen die Kanäle zu den Schiebercylindern als Nebenleitungen ab, während die Kanäle des Nebenschiebers allein den Zweck haben, den Hauptschiebercylindern Dampf zuzuführen. Die mittlere Oeffnung des Nebenschieberspiegels communicirt mit der Auspufföffnung des Hauptschiebers.
Fig. ι bis 5 stellen eine nach diesem Princip construirte Steuerung dar.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie x-x,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie y-y der Fig. i.
A ist der Dampfcylinder, in dem der Arbeitskolben B sein Spiel nach Mafsgabe der Bewegung des Schiebers m ausführt. An den Cylinder A schliefst sich mit Zwischenlegung einer Platte F der Schieberkasten C an, welcher an jeder Seite zwei neben einander liegende Steuercylinder D E D1 E1 enthält. Der Schieberspiegel ist mit einer doppelten Oeffnungsreihe GIH und JLK versehen und es arbeiten auf demselben die beiden gleichen Schieber m und n. Die Schieberrahmen der Schieber setzen sich nach beiden Seiten gleichmäfsig fort und endigen in den Steuerkolben MAf und N 2V, die in den erwähnten Steuercylindern abgedichtet sind. Der Schieber m und seine Dampfleitungen nach dem Cylinder B sind in gewöhnlicher Weise gestaltet. Von den Cylinderkanälen G H gehen kleine Nebenkanäle g h nach den Steuercylindern E1 E, Fig. 4. Es wird somit durch das Hin- und Hergehen des Schiebers der Schieber η jedesmal in umgekehrtem Sinne bewegt werden, wie der Kolben B. Der Schieber η bestreicht die Kanal-Öffnungen JLK, von welchen L mit dem
Auspuff I1I* des Dampfcylinders communicirt. An die Kanalöffnungen J K schliefsen sich die Kanäle j k nach den Steuercylindern DD1 an. Aus dem Gesagten ergiebt sich folgendes Spiel der Schieber. Als Anfangsstellung sei die der Fig. 3 angenommen, dann sind die Kanäle H und / geöffnet, es strömt somit Dampf in die Steuercylinder E und D und in dem Cylinder D verschiebt sich infolge dessen der Kolben M nach links. Dadurch wird der, Kanal H mit dem Auspuff I verbunden und in den Kanal G strömt Dampf ein; derselbe gelangt durch die Nebenleitung g auch in den Steuercylinder E1 und treibt den Kolben N nach rechts. Nun ist die symmetrisch umgekehrte Schieberstellung vorhanden wie am Anfang, also beginnt dasselbe Spiel umgekehrt. Als constructive Neuerung zur Ausführung der selbstthätigen Steuerung mufs die Platte F erwähnt werden, in welche die Steuerkanäle g h und j k bequemer und genauer eingearbeitet werden können, als es in der Schieberkastenoder Cylinderwandung möglich ist. Der Dampfeinlafs ist bei S*. Die Regulirung der Schieberbewegung geschieht durch die Schraubventile vv, Fig. 5, in den Kanälen g h bezw. an deren Mündungen g*h*.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine selbstthätige Doppelschiebersteuerung für eincylindrige Maschinen, gekennzeichnet durch die Verbindung des Haupt- und des Nebenschieberrahmens mit Steuerkolben (MN), deren Cylinderräume (DD1EE1) in solcher Verbindung mit den von den Schiebern (m n) beherrschten Dampfkanälen stehen, dafs die Hauptdampfkanäle (G H) mit den zu ihnen entgegengesetzt liegenden Cylinderrä'umen (E1 E) des Nebenschiebersteuerkolbens (N) communiciren und dafs die vom Nebenschieber (n) beherrschten Kanäle (JK) zu den auf derselben Seite liegenden Cylinderrä'umen (D D1) des Hauptschiebers führen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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