DE5126C - Excenter- und Greifer-Ausrückung an WHEE-LEK- und WlLSON-Nähmaschinen - Google Patents

Excenter- und Greifer-Ausrückung an WHEE-LEK- und WlLSON-Nähmaschinen

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/02Loop takers, e.g. loopers for chain-stitch sewing machines, e.g. oscillating

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

1878.
L_
J. BEUTTEL in STUTTGART. Excenter- und Greiferausrückung an Wheeler & W ils ο η-Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. September 1878 ab.
Die gleichzeitige Greifer- und Excenterausrückvorrichtung besteht aus einer stählernen Welle abc, der Greifer- oder Riemenwelle der -Nähmaschinen, welche in drei Theile a, b und c zerlegbar, zwischen α und b vermittelst einer Bohrung in α und eines Zapfens an b, in sich selbst drehbar, zwischen b und c jedoch starr ist. Ferner aus einer gufseisernen Hülse e, welche mit einer Keilfeder k fest verbunden ist, so dafs die Hülse e auf b lose gedreht und in der Axenrichtung verschoben werden kann, dagegen mit α und der mit α fest verbundenen Riemenrolle d rotiren mufs.
Die Riemenrolle d und das Excenter t, welches zum Betrieb des Nadelarmes dient, sind bei allen Maschinen vorhanden, und sind dieselben bei Anwendung meiner Ausrückvorrichtung mit einer Nuth zu versehen, in welche der Keil k eingeschoben werden kann.
Der Zweck meiner Vorrichtung besteht nun darin, das Spulen zu vereinfachen, was auf nachfolgende Weise erreicht wird:
Soll die Maschine zum Spulen verwendet werden, so wird der Hebel h nach rechts bewegt, bis der Ansatz der Hülse e am Lager g steht. Der Keil k ist jetzt ganz aus dem Excenter / herausgezogen und macht derselbe infolge dessen die Drehung von α nicht mit, ebenso die Welle b c, weil über der Nuth in b die Hälfte m η des Keils herausgenommen, dagegen wo der Keil ganz, die Welle b verschwächt ist.
Damit beim Wiedereinrücken des Excenters und der Greiferwelle der Keil in die entsprechenden Nuthen geleitet wird und eine Drehung des Greifers während des Spulens nicht eintreten kann, ist auf b ein Stellring i mit Stiften s angebracht, welche an den mit dem Ausrückhebel h verbundenen Winkel r anschlagen.
Die in der Zeichnung angegebene Anordnung der Excenter- und Greiferausrückvorrichtung ist zunächst für eine Wheeler & Wilson-Cylinder-Nähmaschine, jedoch läfst sich dieselbe ebenso gut auf die einfachem Maschinen dieses Systems anwenden.
In diesem Fall wird die Hülse e in das Lager / eingedreht und wird der Hebel h links von demselben angebracht, welche Anordnung, da principiell dieselbe, ich mir ausdrücklich vorbehalte. Bei den bis jetzt bestehenden Wheeler & Wilson - Nähmaschinen ist das Spulen' sehr umständlich, man mufs den Faden aus der Nadel entfernen, den Drücker in die Höhe stellen, damit er nicht durch die Zähne des Stoffrückers berührt wird, und die Spule aus der Brille entfernen; aufserdem arbeitet in diesem Falle der Greifer, der Stoffrücker, der Nadelarm, also die ganze Maschine beim Spulen mit, was einen unnöthigen Kraftaufwand, Geräusch und Abnutzung der Maschine herbeiführt und überdies mit grofsem Zeitverlust verknüpft ist. Bei Anwendung meiner Excenterurid Greiferausrückvorrichtung dagegen wird durch eine Verschiebung des Hebels h das Excenter /, welches mit dem Nadelarm verbunden ist, der Greifer sammt Stoffrücker zum Stehen gebracht, gleichviel in welcher Stellung sich die Nadel augenblicklich befindet und ohne den zu nähenden Gegenstand von der Maschine entfernen zu müssen. Beim Spulen nimmt nur das Schwungrad und die Riemenrolle d an der Bewegung theil.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Greifer- und Excenterausrückvorrichtung, wie oben beschrieben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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