DE18698C - Maschine zum Kräuseln und Heften von Stoffen - Google Patents

Maschine zum Kräuseln und Heften von Stoffen

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DE18698C
DE18698C DENDAT18698D DE18698DA DE18698C DE 18698 C DE18698 C DE 18698C DE NDAT18698 D DENDAT18698 D DE NDAT18698D DE 18698D A DE18698D A DE 18698DA DE 18698 C DE18698 C DE 18698C
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DE
Germany
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machine
rollers
basting
fabrics
gathering
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Application number
DENDAT18698D
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English (en)
Original Assignee
H. REUSCH in Crefeld
Publication of DE18698C publication Critical patent/DE18698C/de
Active legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06JPLEATING, KILTING OR GOFFERING TEXTILE FABRICS OR WEARING APPAREL
    • D06J1/00Pleating, kilting or goffering textile fabrics or wearing apparel
    • D06J1/02Pleating, kilting or goffering textile fabrics or wearing apparel continuously and transversely to the direction of feed
    • D06J1/04Pleating, kilting or goffering textile fabrics or wearing apparel continuously and transversely to the direction of feed by co-operating ribbed or grooved rollers or belts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICFiES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8φ Bleichen, Färben, Zeugdruck und Appretur.
" Π .
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. October 1881 ab.
In das Kopfende A der Maschine wird ein Frontstück eingesetzt und durch die Schraube v, Fig. i, festgehalten. Am unteren Ende trägt dieses Frontstück bei g1 fx und e1, Fig. 3 und 5, drei Stahlwalzen. Dieselben werden getrieben von der in Fig. 11 a, lib und nc dargestellten Welle c mit dem Zahnrad d, dem sogenannten ■Transporteur, und zwar bewegt d die Walzen e und/, / treibt die Walze h, die in den auf der Platte der Maschine bei k und i angebrachten Ständern p p1 gelagert ist, Fig. 12b und 7. Walze h treibt endlich die Walze ,f. Zwischen g f und e und h und d gleitet der zu kräuselnde Stoff Z.
Die Nadeln, Fig. 9, sind gekrümmt und mit Oehren versehen und liegen lose in eingeschnittenen Nuthen r rl der Walzen, Fig. 7. Fig. 8 stellt die Lage der Nadeln zwischen den Walzen g f und e und andererseits h und d dar.
Die Stahlwalzen fassen den eingeschobenen Stoff Z und fuhren, denselben kräuselnd, den zwischen / und e in den Nuthen der Stahlwalzen liegenden Nadelspitzen entgegen. Im weiteren Verlauf schiebt sich der Stoff zwischen d und /, oberhalb h und unterhalb g, vollständig gekräuselt und durchstochen von den gekrümmten Nadeln, vorwärts und wird bei γ von den in den Oehren befindlichen Fäden an einander geheftet.
Hiermit ist die Arbeit der Maschine, Kräuselung durch Reihstich, vollendet.
In' der Zeichnung ist Fig. 1 die Seitenansicht der Maschine; Fig. 2 die Vorderansicht des Kopfstückes A zum Einsetzen des Frontstückes; Fig. 3 a die Vorderansicht des stählernen Frontstückes; Fig. 3 b die rechte und Fig. 3 c die linke Seite desselben; Fig. 4 das Schutzblech im Innern des Schlitzes u, Fig. 3 c, am unteren Ende des Frontstückes, Fig. 3 a, anzuschrauben zum Schütze gegen Walze e; Fig. 5 das Kopfstück A der Maschine mit eingelegtem Frontstück; Fig. 6 der Transporteur d auf Welle c in Eingriff mit den Walzen / und e und weiter mit g und h; Fig. 7 die obere und Fig. 8 die vordere Ansicht der Walzen.
d besitzt 3 2 Zähne, e und /je 10, und h und g je 11 Zähne, m' ist eine Führungsfeder auf der Platte der Maschine, aufserdem aus Fig. 12a und 12b ersichtlich. Ueber m' läuft der zu kräuselnde Stoff Z ein, geht zwischen den Zähnen von d oberhalb und e und/ unterhalb über h und unter g hindurch. Der Form dieses Weges entspricht die der Nadel, welche bei γ den nähenden Faden im Oehr enthält. Diese Nadel 1 bezw. zwei derselben liegen in Nuthen auf der Peripherie der Walzen.
Aus Fig. 7 ist die Lagerung der Walze h in runden Köpfen p p' ersichtlich.
Fig. 9 stellt die Nadel dar. Fig. 10 a und 10 b zeigen Breitensteller zur Führung des Stoffes in zwei Ansichten (diese werden durch Schraube η gehalten, Fig. 1 und 5). Fig. na giebt die Ansicht der Welle c mit Transporteur d, Fig. 11 b den Durchschnitt der Welle c. Dieselbe ist theilweise ausgebohrt; in die Bohrung ist der Theil χ eingesetzt mit einer Spiralfeder q. Beide Theile werden durch eine Muffe ζ verbunden und bezw. durch einen runden Befestigungsstift gehalten.
Eine längere Oeffnung w für denselben in dem ausgebohrten Theil c der Welle, Fig. nc,
gestattet das Ein- und Auslösen des Transporteurs.
Fig. 12a und 12b zeigen den Durchschnitt und die obere Ansicht der Platte der Maschine. / ist eine Oeffnung für das Rad d, in1 die Führungsfeder für den einzuschiebenden Stoff, k und i sind Oeffnüngen für die Lager der Walze h (das Lager bei i ist fest, das bei k ist verstellbar).
Arbeit der Maschine.
Durch Drehung des Faustrades α (nach dem Sitz des Arbeitenden zu) wird mittelst des Vorgeleges b die Welle c in Umdrehung versetzt. Dieselbe trägt, in dem Gestell gelagert, am Kopfende den Transporteur d, welches Rädchen die Walzen e und / treibt. Die spitzen Zähne derselben fassen den eingeführten Stoff Z, Fig. 8, und führen ihn den Nadeln, welche in den Nuthen der Walzen liegen, entgegen. Das eigentliche Kräuseln des Stoffes geschieht über der Walze h, während das Durchziehen des reihenden Fadens bei γ erfolgt.
Das Frontstück ist an den Seiten mit halbkreisförmigen Ausschnitten versehen, Fig. 3 a. Dieselben entsprechen den durch Schrauben am Maschinenkopf angebrachten Backen d, Fig. 5. Man legt vor denselben das Frontstück von vorn ein, schiebt es abwärts, läfst die Walzen g, f und e in die entsprechenden h und d eingreifen und schraubt auf der Kehrseite dasselbe endlich durch Schraube ν fest. Damit sich das Frontstück nicht verschieben kann, ist seine Fläche auf der Rückseite rauh gemacht und wird von der Schraube ν mit einem runden Stahlblättchen gefafst, welches auf seiner Fläche mit aufgeworfenen Körnern versehen ist (Fig. 2 beiß).
Für gröbere Stoffe besitzen die Walzen / und e sechs, die Walzen g und h sieben Zähne, dementsprechend ist auch ein gröber getheilter Transporteur d in die Maschine einzusetzen. Zu diesem Zweck wird die vordere Platte t des Frontstückes Fig. 3 a mittelst der Schrauben ij gelöst, man setzt die gröberen Walzen ein und schliefst wieder durch die Schrauben ί ί.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die aus der Zeichnung ersichtliche Maschine zum Kräuseln und Heften von Stoffen, welches bewirkt wird durch Hindurchführung des Stoffes zwischen den Walzen e df h und g, in deren Nuthen die correspondirend gestalteten Nadeln, Fig. 9, liegen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT18698D Maschine zum Kräuseln und Heften von Stoffen Active DE18698C (de)

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