DE156326C - - Google Patents
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- DE156326C DE156326C DENDAT156326D DE156326DA DE156326C DE 156326 C DE156326 C DE 156326C DE NDAT156326 D DENDAT156326 D DE NDAT156326D DE 156326D A DE156326D A DE 156326DA DE 156326 C DE156326 C DE 156326C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H13/00—Other common constructional features, details or accessories
- D01H13/12—Arrangements preventing snarls or inadvertent doubling of yarns
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 156326 KLASSE 76 c.
Geschlitzte Platten als Fadenfänger für Spinn- und Zwirnmaschinen sind bekannt.
Desgleichen werden bei solchen Maschinen vielfach Antiballoneinrichtungen oder Gegenbauchvorrichtungen
angewendet. Gegenstand dieser Erfindung bildet nun eine Vorrichtung für Spinnereimaschinen, welche nicht nur bei
Fadenbruch bezw. darauffolgendem Zusammenlaufen des gerissenen Fadens mit einem Nachbarfaden
ersteren zu fangen und festzuhalten vermag, sondern auch — unter Vereinigung
der beiden eingangs genannten Vorrichtungen in einem einzigen Gegenstand — die Ausbauchungen
der Fäden wirksam verhütet.
Diese Vorrichtung besteht nämlich in einer zwischen Führungsauge und Spindel quer zu
den Fäden liegend angeordneten Fangleiste, an welcher spitz zulaufende Randschlitze
dicht nebeneinander diesseits und jenseits des Fadens entgegengesetzt geneigt angebracht
sind und welche um die Fäden herum mit einer halbkreisförmigen Auskerbung versehen
ist, deren Rand den in ihr kreisenden Faden zwangläufig führt und dadurch diesen am
Ausbauchen verhindert. Diese Vorrichtung erfüllt demnach hier bei ihrer passenden Anordnung
und Ausbildung den doppelten Zweck eines Fadenfängers und eines Gegenbauchers.
Die Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnung stellen die Erfindung in Anwendung an
einer Ringmaschine dar. Fig. 3 zeigt den mehrere Fäden beherrschenden Fadenfänger
für sich allein.
Der Fadenfänger besteht in einer Blechleiste a, welche quer zu den Fäden wagerecht
angeordnet ist und am vorderen Rand diesseits und jenseits von Auskerbungen b
mit zahlreichen, dicht nebeneinander befindlichen, auf der einen Seite nach rechts, auf
der anderen nach links geneigten, spitz zulaufenden Fangschlitzen c, sowie auch am
hinteren Rand mit ähnlichen Schlitzen d ausgestattet ist (Fig. 3). Diese Fangleiste α befindet
sich unterhalb der Fadenführungsäugen e und die von diesen geführten Fäden
wandern beim normalen Lauf lose durch die entsprechenden Auskerbungen b, zufolge
welcher übrigens die vordere Reihe der die Fangschlitze zwischen sich bildenden, abgerundeten
Zähne (s. Fig. 3) etwas über die Bahn der Fäden vorspringt. Die Auskerbungen b sind halbkreisförmig gerundet, und
ihr Durchmesser entspricht dem zulässigen Ausschlag des Fadens. Es bildet somit der
Rand dieser Auskerbungen für die in ihnen kreisenden Fäden ein Hindernis gegen Ausbauchen
und gleichzeitig gewissermaßen eine Führung, so daß die Fäden am Ausbauchen wirksam gehindert werden. Zerreißt andererseits
ein Faden und läuft er mit einem benachbarten zusammen, so wird der abgerissene,
weiter gelieferte Faden bei diesem Zusammenlaufen in einen Schlitz der Fang-
leiste a hineingezwängt, darin gefangen und festgehalten, so daß er vom benachbarten
Faden nicht nachgezogen werden kann und daher die Bildung eines Doppelfadens ausgeschlossen
ist.
Die Fang- und Gegenbaucherleiste α wird von einer Welle f getragen, welche in
Lagern g g drehbar gelagert ist und einen Stellhebel h trägt, durch dessen Vermittlung
ίο die Leiste α aus ihrer wagerechten Arbeitslage niedergeklappt werden kann. Dies ist
dann nötig, wenn die vollen Spulen abgenommen werden sollen. In der Hochlage sowohl als auch in der Tieflage der Fangleiste
α kann der Handhebel h vermittels einer an ihm sitzenden Klinke i an einer mit
zwei Ausschnitten versehenen Sperrscheibe m unverrückbar festgestellt werden. Die Lagerung
und Einrichtung zum Auf- und Niederklappen der Leiste α nebst ihrer Feststellung
bilden keinen Teil der Erfindung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Fadenfänger für Spinnereimaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Fadenführer (e) eine flachliegende Fangleiste (a) angeordnet ist, die für die Fadenführung mit einer kreisbogenförmigen Auskerbung (b) versehen ist und beiderseits dicht aneinander gereihte Fangschlitze (c, d) besitzt, um nicht nur bei Fadenbruch zum Fangen und Festhalten eines abgerissenen, gegebenenfalls mit einem Nachbarfaden zusammenlaufenden Fadens zu dienen, sondern auch als Gegenbaucher zu wirken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE156326C true DE156326C (de) |
Family
ID=422715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT156326D Active DE156326C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE156326C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003101B (de) * | 1954-11-19 | 1957-02-21 | Mackie & Sons Ltd J | Fluegelspinnmaschine mit einem Saugmundstueck zum Absaugen gebrochener Faserlunten |
| DE1021770B (de) * | 1955-10-19 | 1957-12-27 | Hans Bischoff | Fadenballonbegrenzungsring fuer Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen |
-
0
- DE DENDAT156326D patent/DE156326C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003101B (de) * | 1954-11-19 | 1957-02-21 | Mackie & Sons Ltd J | Fluegelspinnmaschine mit einem Saugmundstueck zum Absaugen gebrochener Faserlunten |
| DE1021770B (de) * | 1955-10-19 | 1957-12-27 | Hans Bischoff | Fadenballonbegrenzungsring fuer Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen |
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