DE45127C - Klöppel für Flechtmaschinen - Google Patents
Klöppel für FlechtmaschinenInfo
- Publication number
- DE45127C DE45127C DENDAT45127D DE45127DA DE45127C DE 45127 C DE45127 C DE 45127C DE NDAT45127 D DENDAT45127 D DE NDAT45127D DE 45127D A DE45127D A DE 45127DA DE 45127 C DE45127 C DE 45127C
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- DE
- Germany
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- bobbin
- thread
- clapper
- bobbins
- braiding machines
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000009954 braiding Methods 0.000 title claims description 3
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/14—Spool carriers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Klöppel für Flechtmaschinen.
Mit den gewöhnlichen Klöppeln kann man eine gewisse Geschwindigkeit nicht überschreiten,
weil der Faden alsdann um so stärker angespannt wird, je gröfser die Geschwindigkeit
der Klöppel ist, und die Drehbewegung der letzteren nicht immer frei genug ist, um dieser
Anspannung zu gehorchen, wodurch alsdann ein öfteres Reifsen des Fadens eintritt, sobald
man die übliche Geschwindigkeit überschreiten will.
Um nun eine raschere Abwickelung des Fadens ohne Nachtheil zu ermöglichen, wird
bei dem in beiliegender Zeichnung dargestellten Klöppel die Ganggeschwindigkeit mit
der Abwickelungsgeschwindigkeit des Fadens in Einklang gebracht. Die hierzu erforderliche
Vorrichtung besteht in einem an dem Kopfende des Klöppels angebrachten Hebel L,
welcher einerseits mit dem Fadenführer und andererseits mit der gezahnten Spulenkrone C
in Verbindung steht, sowie einem seitlich an dem Klöppel angeordneten verticalen Gleitstück
G. Durch das Zusammenwirken dieser Theile soll der beabsichtigte Zweck erreicht
werden.
Fig. ι stellt den Klöppel in der Seitenansicht dar.
Fig. 2 zeigt denselben von hinten gesehen.
Fig. 3 stellt das Gleitstück in verschiedenen Ansichten dar.
Fig. 4 zeigt den Kopf des Klöppels im Grundrifs.
Der Hebel L schwingt um seine Achse a, sobald der Faden f das übliche Gleitstück ρ
anhebt, welches dann den Fadenführer E in die durch die punktirte Linie \ angegebene
Stellung bringt, so dafs dieser durch den Ansatz e den Hebel L veranlafst, sich in die durch
die Linie χ angegebene Lage einzustellen.
Infolge dieser Bewegung wirkt der Hebel L mit seinem anderen aufsersten Ende auf eine
mit demselben in Verbindung stehende Krone C mit sehr schrägen Zähnen, welche unter seiner'
Wirkung zurückweicht und hierdurch die Spule in Umdrehung versetzt, da diese Krone,
deren Zähnezahl mit derjenigen der mit dem Fadenführer in Verbindung stehenden Krone D
übereinstimmt, mit der Spule einen Körper bildet. Hieraus ergiebt sich, dafs jeder Widerstand
seitens der Fadenspule in dem Augenblick beseitigt ist, wo dieser Widerstand in der Regel
zu Tage tritt, d. h. sobald ein rascheres Arbeitstempo eingeschlagen wird, indem alsdann auch
der Spule unbedingt eine entsprechend gröfsere Geschwindigkeit durch den Faden mitgetheilt
wird, ohne dafs der letztere hierbei stärker angespannt wird, wie gewöhnlich.
Eine der Widerstandsursachen seitens der Spule gegen die Umdrehung besteht auch
darin, dafs der Faden mehr oder weniger schräg angezogen wird. Um dies zu vermeiden,
ist seitlich an der Spindel ein Gleitstück G von bestimmtem Gewicht angeordnet, welches,
indem es frei in dem Raum FF sich bewegt, durch den Faden selbst auf das Niveau des
Abwickelungspunktes gebracht wird, wodurch
der Faden stets in genau horizontaler Richtung angezogen wird.
Dieses Gleitstück G trägt auf einer seiner Seiten in dem Ausschnitt u einen kleinen Stift i,
unter welchem der Faden hindurchgeht.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Klöppel für Flechtmaschinen, bei welchem behufs Erzielung gröfserer Ganggeschwindigkeit die Einleitung der Spulendrehung durch Vermittelung eines vom Sperrhebel (E e) bewegten Schalthebels (L), welcher auf die schräg gestellten Zähne der Spulenkrone (C) einwirkt (also ohne Beanspruchung des Klöppelfadens) erfolgt.
Ein Klöppel der unter ι. festgesetzten Art, sofern bei demselben das der Spule zunächst gelegene Oehr (u i) lothrecht beweglich und so belastet ist, dafs das ablaufende Fadenstück sich jederzeit in eine Normalebene zur Spulenachse einstellen kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45127C true DE45127C (de) |
Family
ID=320315
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45127D Expired - Lifetime DE45127C (de) | Klöppel für Flechtmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45127C (de) |
-
0
- DE DENDAT45127D patent/DE45127C/de not_active Expired - Lifetime
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