DE252573C - - Google Patents

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DE252573C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/04Tenters or driers for fabrics without diagonal displacement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bö. GRUPPE
MARK DAY und ARTHUR FRANCIS NOTT in DEWSBURY, Engl.
Einnadelscheibe für Spann- und Trockenmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. April 1911 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Aufspannen und Trocknen von Geweben, bei denen die Nadeln auf endlosen Ketten angeordnet sind und der Geweberand durch Zapfen, Bolzen oder Finger einer Einnadelscheibe auf die Nadeln aufgesteckt wird. Ein wesentlicher Übelstand dieser bekannten Einrichtung besteht darin, daß die schwere Einnadelscheibe, welche gewöhnlich als Doppelscheibe ausgeführt ist, nach Art eines Schwungrades wirkt, d. h. ihre Bewegung fortzusetzen bestrebt ist, wenn der Antrieb aufhört oder langsamer wird. Die Folge davon ist, daß die Zapfen oder Bolzen auf die Nadeln aufschlagen und dieselben beschädigen oder zerbrechen. Dies tritt insbesondere an den Stellen leicht ein, an denen der Abstand der Nadeln größer oder kleiner als der normale Abstand ist, also zwischen zwei aufeinander-
ao folgenden- Nadelgruppen. Wenn die Nadelkette angehalten wird, treten gleichfalls häufig Brüche ein, es sei denn, daß die Einnadelscheibe zuerst ausgehoben wird. . Es ist vorgeschlagen worden, diesen Ubelstand dadurch zu beseitigen, daß die Zapfen in Schlitzlagern angeordnet und durch Federn gehalten werden, doch hat diese Anordnung den Nachteil einer umständlichen Bauart.
Das Wesen der Erfindung besteht nun darin, daß die Einnadelscheibe mit einer Bremsfeder versehen ist, die das Vorlaufen der Scheibe verhindert. Die Bremsfeder ist vorteilhaft mit Leder o. dgl. ausgekleidet, so daß sie gleichzeitig reinigend auf die Zapfen der Einnadelscheibe wirkt.
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In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die Nadelgruppen 5 sind in üblicher Weise auf Ansätzen 4 der Glieder der Ketten 3 angeordnet, welche auf den Schienen 2 des Maschinenrahmens 1 laufen. Es sind zwei solche Ketten, den beiden Rändern des Gewebes entsprechend, angeordnet. An der Eintrittsstelle des Gewebes oder in der Nähe derselben ist in einem Lager 6 ein Hebel 8 bei 7 drehbar gelagert, der mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Handgriff versehen ist und auf einem seitlichen Drehzapfen 9 die beiden Scheiben der Einnadelscheibe trägt. Die beiden Scheiben sind durch Querbolzen 11 verbunden und als Räder mit Speichen 12 ausgeführt. Die Zapfen 13 sind in der Einnadelscheibe drehbar oder mit drehbaren Hülsen ausgestattet. Während das Gewebe durch die Ketten in die Maschine gefördert wird, kommen die Nadeln 5 mit den Zapfen 13 in Eingriff und drehen die Einnadelscheiben in der durch Pfeil 14 angedeuteten Richtung, gleichzeitig bewegen sich die Zapfen an den Nadeln 5 nach abwärts und pressen das Gewebe fest gegen die Nadeln, so daß das letztere erfaßt und durchstochen wird. Durch Heben des Hebels 8 können die Einnadelscheiben außer Eingriff mit den Nadelketten gebracht werden. An dem Hebel angeordnete Anschläge 15 und 16 dienen zur Begrenzung der Hebelbewegung. Die Einnadelscheiben werden durch ein Gewicht 17 gegen die Ketten gedrückt.
Die das Wesen der Erfindung bildende Bremse kann in beliebiger Weise angeordnet
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sein, ζ. B. derart, daß sie auf die Außenfläche der Einnadelscheibe wirkt. Besonders vorteilhaft ist es aber, die Bremse zwischen den beiden Scheiben der Einnadelscheibe anzuordnen und derart auszubilden, daß sie unmittelbar auf die Zapfen 13 wirkt. Die Bremse kann dann z. B. aus einer dünnen Stahlfeder 20 bestehen, welche in geeigneter Weise am Hebel 8 befestigt ist und auf der Innenseite einen Lederstreifen 21 trägt, welcher die Zapfen berührt. Dies hat den Vorteil, daß die Zapfen durch die Bremsfeder gereinigt und trocken gehalten werden.
Das Andrücken der Bremse 20 kann entweder durch die Federung der Bremsfeder selbst oder durch eine zusätzliche Druckvorrichtung erzielt werden. Die Bremse kann z. B. an einem bei 18 drehbar gelagerten Hebel 19 befestigt sein, der entweder durch eine Feder oder durch eine in einem Ansatz 23 gelagerte Stellschraube 22 nach abwärts gedrückt wird.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ans PRUCH :
    Einnadelscheibe für Spann- und Trockenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einnadelscheibe mit einer Bremsfeder versehen ist, die das Vorlaufen der Scheibe verhindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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