DE37792C - Apparat zur Herstellung geworfener Handschuhzwickel auf Wirkmaschinen - Google Patents
Apparat zur Herstellung geworfener Handschuhzwickel auf WirkmaschinenInfo
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- DE37792C DE37792C DENDAT37792D DE37792DA DE37792C DE 37792 C DE37792 C DE 37792C DE NDAT37792 D DENDAT37792 D DE NDAT37792D DE 37792D A DE37792D A DE 37792DA DE 37792 C DE37792 C DE 37792C
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- DE
- Germany
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- needles
- gussets
- glove
- thrown
- producing
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- 238000009940 knitting Methods 0.000 title claims 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der in Fig. 1 im Grundrifs, in Fig. 2 in der Vorderansicht, in Fig. 3 von unten gesehen,
in Fig. 4 im Schnitt und in Fig. 5 im Grundrifs mit Nadeln dargestellte Apparat unterscheidet sich in der Hauptsache darin
von dem durch das Patent No. 32926 geschützten, dafs aufser den drei Schienen dl d? ds,
welche die Halter für die Musternadeln tragen, unterhalb noch zwei Schieneh di i5 mit Musternadeln
angebracht sind, die mittelst eines Kettentriebes unabhängig von den oberen bewegt
werden können, und darin, dafs die Nadelhalter nach hinten verlängert sind und auf der einen Seite die Werfnadeln w1 w2... W^
und auf der anderen Seite die Decknadeln m1 πι2-. . . m5 tragen.
Mit letzteren kann man ganze Maschen nach Belieben derart weiter hängen, dafs, während
ein Theil der Nadeln ihre Maschen nach links legt, andere Nadeln ihre Maschen an die rechts
stehenden Nachbarnadeln abgeben können, was man bisher mit der mehrwendigen Petinetmaschine
nur unvollkommen dadurch erzielen konnte, dafs man mit derselben nach Fertigstellung
der Maschenreihe so viel Mal wendet und überhängt, als verschiedene Maschenlagen
in der Reihe vorkommen sollen, wodurch, abgesehen von dem Zeitaufwand, auch die Waare
sehr unscheinbar wird. So müfste z. B. bei dem in Fig. 6 dargestellten Muster die Petinetmaschine
fünfmal arbeiten und demnach auch die Waare fünfmal eingeschlossen und abgeschlagen
werden, bevor in einer Reihe alle Mustermaschen richtig gelegt sind.
Mit dem vorliegenden Apparat dagegen werden sämmtliche fünf Maschenlagen gleichzeitig
hergestellt.
Die Schienen d1 ds sind an den Enden
durch die über die Kettenräder r1 r2 laufenden
Ketten A:1 k% verbunden, welche vermittelst der
Druckschrauben s1 s% gespannt werden können.
Die Kettenräder rl,r2 sind auf den mit Handgriffen
hl h2 versehenen Bolzen b1 b2 festgekeilt,
so dafs durch Drehen eines dieser Handgriffe die Schienen d1 d3 gegen einander
und gegen die Stuhlnadeln verschoben werden können.
Die Gröfse der Verschiebung wird durch die mit den Handgriffen verbundenen gezahnten
Scheiben g1 g2 angezeigt, welche
durch die in ihre Zahnlücken eingelegten Federn /"'/2 gehalten werden.
Die Schienen di d5 sind durch die Ketten
ks ki verbunden, von denen ki über die auf
den Bolzen bl lose laufende Rolle und k3
über das mit dem Handgriff h3 verbundene Kettenrad r3 gelegt ist. Zum Spannen der
Ketten dienen hier die beiden Schrauben s3 s\
und die gezahnte Scheibe g3 zeigt die Gröfse der am Handgriff hs bewirkten Verschiebung
der Schienen 5 4C?5 an. Zur Verschiebung der
Schiene d3 dient die ebenfalls gezahnte Scheibe gi, von welcher die beiden Winkel
Z1Z2 bis unter die Scheibe g3 herabreichen
und derart gebogen sind, dafs man dieselben mit dem Zeigefinger derjenigen Hand, welche
am Handgriff h3 angreift, bewegen kann. In
die Scheibe g·4 ist ein Stift / eingenietet, der
in einen an der Schiene d? angebrachten Schlitz eingreift und so die Bewegung auf die
Schiene cf2 überträgt. Die Feder _/* zieht die
Schiene a?2 nach links, Fig. 2.
Die Schienen dl d* d3 d* d^ sind in den
Trägern t geführt, welche mit ihren schwalbenschwanzförmigen
Zapfen i1 in die in der Stange α eingehobelten Nuthen eingreifen.
Jede dieser Schienen trägt einen doppelten Nadelhalter nl n2 n3 rft n5, von denen die an
den unteren Schienen befestigten Nadelhalter η4 H5 so gekröpft sind, dafs sämmtliche fünf
Nadeln in eine Ebene zu liegen kommen.
In jeden Nadelhalter ist auf der einen Seite eine Werfnadel und auf der anderen Seite eine
Decknadel eingesetzt.
Das Arbeitsverfahren ist in der Hauptsache gleich dem durch das Patent No. 32926 geschützten,
nur mit dem Unterschied, dafs aufser den Nadeln 1, 2 und 3 noch die Nadeln 4
und 5 sich unabhängig von den ersteren bewegen, so dafs die zu erzielenden Muster
mannigfaltiger werden.
Will man in die Waare Petinetmuster arbeiten, so dreht man den Apparat in der
Ebene seiner Nadelfontour um i8o°, wodurch der Griff g1 zur Linken und g2 zur Rechten
zu liegen und die Decknadeln nt1 m2 m3 m4 m5
der Stuhlnadelreihe gegenüberzustehen kommen. , Auch hier ist eine gröfsere Mannigfaltigkeit
dadurch ermöglicht, dafs jede der Nadeln auf einer besonderen Schiene befestigt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Diejenige Ausführungsform des durch Patent No. 32926 geschützten Apparates zur Herstellung geworfener Handschuhzwickel auf Wirkmaschinen, welche sich ergiebt, wenn das mit den Werfnadeln (n>) ausgerüstete Gehäuse (a) auch noch mit einer Reihe gewöhnlicher Decknadeln (m) versehen ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37792C true DE37792C (de) |
Family
ID=313530
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37792D Expired - Lifetime DE37792C (de) | Apparat zur Herstellung geworfener Handschuhzwickel auf Wirkmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37792C (de) |
-
0
- DE DENDAT37792D patent/DE37792C/de not_active Expired - Lifetime
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