DE51207C - Sparkasse mit selbstthätiger Vorrichtung zur Auslieferung der Quittungen - Google Patents
Sparkasse mit selbstthätiger Vorrichtung zur Auslieferung der QuittungenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/10—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property
- G07F17/105—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for means for safe-keeping of property, left temporarily, e.g. by fastening the property for money boxes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren...
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung, welche Münzen, die als
Spargeld angelegt werden sollen, aufnimmt und nach der Einlieferung der Münze eine mit
laufenden Nummern abgestempelte Quittung dem Einleger zugänglich macht. Diese Apparate
können je nach dem Ort ihrer Verwendung auf Einlagen von ζ. Β. ίο Pfennigstücken,
Markstücken oder.Thalern eingerichtet und in öffentlichen Räumen aufgestellt werden. Sie
arbeiten dann in der Weise, dafs für jedes eingelegte Geldstück je eine Quittung zur Ausgabe
gelangt. Die Quittungen in Form kleiner Karten liegen der Reihenfolge nach numerirt
in dem Apparat und ebenso fallen die Geldstücke nach der Reihenfolge der Einführung in
ein für sie passendes Gehäuse, so dafs durch die Zahl der Quittungen einerseits, die Zahl
der Geldstücke andererseits festgestellt wird, und auch bei Prüfung die Möglichkeit gegeben
ist, zu ermitteln, auf welche Quittungsnummer etwa ein falsches Geldstück, ein ungeprägtes
Metall oder anderes Material zum Zweck der Erlangung einer Quittung eingeführt worden
ist, für welchen Fall alsdann der Vermerk bei den Aufsehern erfolgt und bei etwaiger Darreichung
der Quittung unter Aufweis des falschen Geldstückes diese Quittung als Beleg für den Mifsbrauch des Apparates gelten kann.
In der beiliegenden Zeichnung bedeuten dieselben Buchstaben in allen Figuren dieselben
Einzeltheile.
Fig. ι ist eine Vorderansicht, Fig. 2 der
Grundrifs zu Fig. i, Fig. 3 eine Seitenansicht. Fig. 4 und 5 sind Durchschnitte in der Stellung
der Seitenansicht. Fig. 6, 6 a und 6 b geben Einzelheiten der Einrichtung in vergröfsertem
Mafsstabe, und zwar Fig. 6 den Grundrifs der Schiebereinrichtung sammt zugehörigen
Theilen der Kopfplatte, Fig. 6a die Seitenansicht des Führungsrohres für die Quittung,
Fig. 6 b eine Stirnansicht dieser Führung.
In den Fig. 7, 7 α 'und 7 β ist der Schieber im Grundrifs und in Verbindung mit den
aus 7A und 7 β erkenntlichen Mechanismen dargestellt.
Fig. 8, 8 a und 8 β zeigen den Behälter für die Aufnahme der Münzen,
Fig. 9, 9 α und 9 β die Einrichtung eines beweglichen Aufnahmeapparates für die Geldstücke.
Fig. 10, ιOA und iob geben die Einführungsöffnung
und den Kanal für die Beförderung der Geldstücke zu der unter 9 mit Aufnahmeapparat
bezeichneten Vorrichtung.
In Fig. 11 und 11x ist die Form einer Quittung
ohne den üblichen Text, aber mit der Nummer dargestellt.
Hiernach ist die Wirkung des Apparates bei seiner Benutzung leicht und übersichtlich zu
erklären.
α ist das Gehäuse des eigentlichen Apparates,
b, Fig. 3, eine verschliefsbare ThUr desselben,
c die Deckplatte, auf welcher der Behälter e für die Aufnahme der Quittungen d aufrecht
befestigt ist. Oberhalb der Quittungen d liegt in dem Kästchen e ein dem Querschnitt des
Kästchens entsprechendes Gewicht d1, und auf diesem Gewicht ist an der Stirnseite eine Aufschrift
angebracht: »Apparat aufser Thätigkeit«, welche Aufschrift, sobald die Quittungen vergriffen
sind, an der Stelle ex des Quittungs-
behälters durch eine Glasplatte sichtbar wird. In der Decke c ist eine Oeffnung vorgesehen,
welche das Durchfallen der Quittungen in einen Schlitz/1 der Schieberplatte/ zuläfst; dieser
Schieber / wird von unten durch die Platte g gehalten und bezw. geeignet geführt. In dieser
unteren Platte g, in entsprechender Entfernung von dem Quittungsbehälter, ist wiederum eine
gleich grofse Oeffnung ausgespart, durch welche die Quittung bei Bewegung des Schiebers /
dem AbfUhrungsrohr für die Quittungen g'2 zugeleitet wird, so dafs nunmehr die Quittung
durch g2 bis nach g3 aufserhalb des Apparates
gelangt und abgenommen werden kann.
Die Seite des Quittungsbehälters ist ebenfalls durch eine Thür zugänglich, welche Thür durch
ein Winkelblech b1, Fig. i, das an der Verschlufsthür
für die Gesammtvorrichtung b befestigt ist, verläfslich geschlossen gehalten wird.
Wenn der Schieber / in der Stellung von Fig. 4 steht, so kann die der Sparkasse zu
übergebende Münze durch den Schlitz i dem Führungsrohr j zugeschoben werden und gelangt
dann auf das bewegliche, mit Rändern versehene sogenannte Zahlbrett k, auf welchem
es durch den Sperrarm /* zurückgehalten wird, bis der Schieber / mit der aus dem
Kasten e kommenden Quittung vorgezogen, die Auslösung dieser Sperrung bewirkt, und
das Geldstück alsdann über m I in den rohrförmigen Behälter m fällt. Dieser Behälter steht
in einem Rohrstutzen tn- am Boden aufrecht,
kann also leicht ausgewechselt werden und hat längsweg einen Einschnitt wz3, Fig. 8a, der ohne
Berührung der Geldstücke das Zählen derselben und damit die Vergleichung der Zahl der ausgegebenen
Quittungen mit der Zahl der eingeführten Geldstücke gestattet bezw. auch feststellen
läfst, bei welcher Benutzung der Vorrichtung ein Mifsbrauch vorgekommen ist.
Das Zahlbrett k hängt drehbar um k1 unter
dem Verschlufsdeckel c. Von dem Hängarm für das Zahlbrett k gehen kreuzförmig nach rechts
ein kleines Gegengewicht k3 und nach links ein Arm k'1 mit einem hakenförmigen Sperrzahn
(s. Fig. 4, 9 α und ο,β). So lange sich auf k
ein Geldstück nicht befindet und durch dessen Gewicht eine Rückwärtsbewegung des Zahlbrettes
nicht bewirkt wird (s. die punktirten Linien in der Fig. 4), so lange steht die Sperrung
k2 so hoch, dafs sie bei dem Versuch der Bewegung des Schiebers/ mit der Nase/2
dieses Schiebers sich fängt. Dadurch wird also verhindert, dafs eine Quittung entnommen
werden kann, ohne dafs ein Geldstück dem Apparat übermittelt wurde. In der in Fig. 4
punktirten Stellung aber geht die Nase /2 mit dem Schieber/ frei an k2 vorüber und erlaubt
eine Bewegung, die grofs genug ist, um die Quittung aus e dem Rohr g2 und der Austrittsöffnung
gJ zuzuführen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine selbsttätige Sparkasse, gekennzeichnet durch die Verbindung des Schiebers/, welcher je eine Quittung aus dem Gehäuse e befördert, des bei der Ruhelage mittelst Hakens k2 über die Nase /2 des Schiebers fassenden, drehbar aufgehängten Zahltisches k, der Münzführung ij und der am Schieber festen Zahltischhemmung / mit dem cylindrischen Gefäfs m, in welchem die Einzahlungen sich in derselben Reihenfolge zu einer Säule aufstapeln, in welcher die fortlaufend numerirten Quittungen im Gehäuse e aufgestapelt sind, und so Einzahlung und Quittung sich gegenseitig controliren.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE51207T | 1889-04-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51207C true DE51207C (de) | 1890-03-15 |
Family
ID=325995
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188951207D Expired DE51207C (de) | 1889-04-06 | 1889-04-06 | Sparkasse mit selbstthätiger Vorrichtung zur Auslieferung der Quittungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51207C (de) |
-
1889
- 1889-04-06 DE DE188951207D patent/DE51207C/de not_active Expired
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