DE511649C - UEberwegsignaleinrichtung fuer mehrere parallel liegende Gleise - Google Patents

UEberwegsignaleinrichtung fuer mehrere parallel liegende Gleise

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DE511649C
DE511649C DEV25690D DEV0025690D DE511649C DE 511649 C DE511649 C DE 511649C DE V25690 D DEV25690 D DE V25690D DE V0025690 D DEV0025690 D DE V0025690D DE 511649 C DE511649 C DE 511649C
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DEV25690D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/24Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning
    • B61L29/28Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning electrically operated
    • B61L29/288Wiring diagram of the signal control circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Uberwegsicherungseinrichtung und bezweckt zu vermeiden, daß ein am Überweg haltendes Fahrzeug kurz nach dem Vorbeifahren eines Zuges den Überweg kreuzt in der Annahme, daß die Strecke bereits frei ist, während tatsächlich auf einem der anderen Gleise ein anderer Zug sich dem Überweg nähern kann. Um dies zu vermeiden, hat man bereits vorgeschlagen, Signale anzuordnen, die von jedem der Gleise abhängig sind, so daß das Signal nur verschwindet, wenn alle Gleise frei sind.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine weitere Verbesserung dadurch erzielt, daß besondere, die Zahl der augenblicklich befahrenen Gleise angebende Signale in bei Achszähleinrichtungen bekannter Weise durch ein Zählwerk eingestellt werden und die Kontaktgabe für das Zählwerk nicht allein von dem Abfallen des Gleisrelais, sondern außerdem noch von einer zusätzlichen Einrichtung, Nocken o. dgl. abhängig gemacht ist, wobei die Nocken an den Vorrichtungen für die einzelnen Gleise gegeneinander versetzt sind, so daß ein gleichzeitiges mehrfaches Ein- und Auszählen vermieden wird. Man kann zu diesem Zweck entweder für jedes Gleis ein besonderes Lichtsignal vorsehen, so daß also der Kraftwagenführer an der Anzahl der aufleuchtenden Verbotsignale erkennt, wieviel Züge den Überweg kneuzen, und infolgedessen das Verlöschen sämtlicher Signale abwartet, oder aber man kann neben dem Verbotsignal nach Art einer Gleistafel ein Transparent anordnen, auf dem eine den befahrenen Gleisen entsprechende Anzahl von erleuchteten Pfeilen erscheint. Man kann statt dessen auch nur ein Signal anordnen, das durch eine Zahl zu erkennen gibt, wieviel Züge den Überweg befahren.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Abbildungen näher erläutert.
Abb. ι zeigt den Gleisplan,
Abb. 2 den Schaltplan für eine Einrichtung mit Gleistafel.
An den vier Gleisen 1, 2, 3, 4 befinden sich entsprechende Relais 11, 21, 31, 41 mit den Kontakten 12, 22, 32, 42. Die Kontakte liegen in Leitungen, die zu den zu erleuchtenden Pfeilen 13, 23, 33, 43 führen. Solange wie eins der betreffenden Gleise besetzt ist, bleibt der entsprechende Pfeil erleuchtet. Die Ausschaltung nach dem Verlassen des Überweges kann in jeder beliebigen Weise erfolgen. Außer der Gleistafel kann nun noch durch die entsprechenden Relais gleichzeitig ein durch alle Gleise zu betätigendes Rotsignal 5 bzw. 6 angeordnet werden.
Die Abb. 3 und 4 zeigen ein weiteres Beispiel in anderer Ausführung. Beim Befahren des Gleises 1 wird Relais 11 zum Abfallen gebracht und schließt den Kontakt 12, wodurch das Signal 14 mit dem Zeichen 1 zum Aufleuchten kommt. Wäre gleichzeitig das Gleis 2 befahren, so würde Relais 21 abfallen, seinen Kontakt 22 schließen und den Kontakt 25 umlegen. Kontakt 15 ist bereits durch Ab-
fallen des Relais ii in die entgegengesetzte Lage gebracht worden. In diesem Fall ist also das Signal 14 von der Stromquelle abgeschaltet, während das Signal 24 mit der Zahl 2 über die Kontakte 21 und 15 Strom erhält, so daß hierdurch angezeigt wird, daß zwei Züge sich dem Überweg nähern bzw. diesen kreuzen. Bei dieser Einrichtung erhält man für mehr als zwei Gleise eine entto sprechende Häufung von Kontakten. Um dies zu vermeiden, kann man für das Einschalten der Signale eine Einrichtung verwenden, wie sie für Achszähler vielfach zur Anwendung kommt, wobei jetzt aber an Stelle der Ein- und Auszählung von Zugachsen die Züge ein- und ausgezählt werden. Durch die Einzahlung der Züge erscheint die der Anzahl der Züge entsprechende Zahl 2,3,4 o. dgl., während durch die Auszählung der so Züge, die den Überweg verlassen haben, die Zahl entsprechend wieder rückwärts geändert wird, bis das Signal vollkommen erlischt. Hierbei könnte eine Schwierigkeit nur eintreten, wenn gleichzeitig zwei Züge ein- oder ausgezählt werden, da das Zählwerk die Impulse nacheinander erhalten muß. Man kann jedoch in diesem Fall für die Kontaktgabe am Zählwerk eine Verzögerungseinrichtung verwenden, wobei also die Kontaktgabe für das Zählwerk nicht nur von dem Abfallen des Relaisankers abhängig gemacht wird, sondern außerdem noch davon, daß der Gegenkontakt in die entsprechende Lage gebracht wird.
Eine beispielsweise Ausführung hierfür ist in Abb. 5 dargestellt.
Hierbei wird gleichzeitig mit dem Anziehen oder Abfallen des Gleisrelais ein weiteres Relais 7, 8 zum Anziehen oder Abfallen gebracht, das durch Anziehen oder Abfallen nur die Kontakte 9 oder 10 einer der beiden Walzen 16 bzw. 17 nähert. Die Kontaktgabe erfolgt erst, sobald eine der beiden Walzen, die durch einen Motor 18 bewegt werden, ζ. B. die Walze 16, mit dem Nocken 19 die Kontaktfeder 20 gegen den Mittelkontakt 26 preßt. Der Motor 18 wird eingeschaltet durch Schließen eines Kontaktes 27, der durch Abfallen des zugehörigen Gleisrelais geschlossen wird. Eine derartige Einrichtung muß für jedes Gleis angeordnet werden. Sind dann die einzelnen Nocken auf den Walzen entsprechend gegeneinander versetzt, so kann das gleichzeitige Ansprechen zweier Gleisrelais noch nicht die gleichzeitige Kontaktgabe für das Zählwerk herbeiführen. Man kann durch die Kontaktgabe gleichzeitig das Relais 7, 8 wieder in die Ruhelage zurückführen.
Um das Uberwegsignal noch auffallender zu gestalten, kann man die zusätzliche Einrichtung entweder dauernd leuchten lassen wie das Hauptsignal oder aber mit Blinklicht versehen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: 6S
    Überwegsignaleinrichtung für mehrere parallel liegende Gleise, bei der durch das Befahren der einzelnen Gleise ein Signal zum Aufleuchten gebracht wird, das die Anzahl der gleichzeitig befahrenen Gleise anzeigt, dadurch gekennzeichnet, daß besondere, die Zahl der augenblicklich befahrenen Gleise angebende Signale, beispielsweise ein Zahlentransparent, in bei Achszähleinrichtungen bekannter WeiSe durch ein Zählwerk eingestellt wird und die Kontaktgabe für das Zählwerk nicht allein von dem Abfallen des Gleisrelais', sondern außerdem noch von einer zusatzliehen Einrichtung, Nocken o. dgl. abhängig gemacht ist, wobei die Nocken an den Vorrichtungen für die einzelnen Gleise gegeneinander versetzt sind, so daß ein gleichzeitiges mehrfaches Ein- und Auszählen vermieden wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEV25690D 1929-08-28 1929-08-28 UEberwegsignaleinrichtung fuer mehrere parallel liegende Gleise Expired DE511649C (de)

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