DE511361C - Verfahren zum Durchfaerben von Knoepfen und anderen Gegenstaenden - Google Patents

Verfahren zum Durchfaerben von Knoepfen und anderen Gegenstaenden

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DE511361C
DE511361C DEO16854D DEO0016854D DE511361C DE 511361 C DE511361 C DE 511361C DE O16854 D DEO16854 D DE O16854D DE O0016854 D DEO0016854 D DE O0016854D DE 511361 C DE511361 C DE 511361C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/04Producing precipitations

Landscapes

  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zum Durchfärben von Knöpfen und anderen Gegenständen Im Hauptpatent ist bereits darauf hingewiesen, daß verschiedene Mittel angewendet werden können, durch die das Eindringen der Farbe in die zu verzierenden Gegenstände erleichtert wird. Es hat sich nunmehr gezeigt, daß der Eindruck der Durchfärbung besonders gut erreicht wird, wenn man den betreffenden Gegenstand nicht nur von den beiden Außenseiten färbt, sondern noch eine oder mehrere Schichten im Innern des Gegenstandes färbt. Dies ist z. B. bei Gegenständen, die aus pulveriger Masse hergestellt werden, dadurch zu erreichen, daß man eine Lage des Grundpulvers in die Form schüttet, dann auf dieses Pulver mittels Schablone oder in sonst geeigneter Weise eine Musterung mit flüssiger oder trockener Farbe oder aus gefärbtem Material aufgibt, dann wieder eine Schicht des Grundpulvers einfüllt und diese dann wieder in die erste Schicht mustert. Diese Schichtung läßt sich beliebig oft wiederholen. Ist diese Masse dann gepreßt und verschmolzen, so ergibt sich der vollkommene Eindruck der Durchfärbung.
  • Bei der geschilderten Art der Musterung in mehrere Schichten liegt eine Sch@vierigkeit darin, daß die Form, in der die Färbung vorgenommen werden soll, einen erhöhten Rand haben muß, und daß dieser verhindert, daß die Schablone in solchem Abstand von der Masse aufgelegt werden kann, daß die Zeichnung genügend scharf wird. Diese Schwierigkeit kann dadurch vermieden werden, daß zum Einstreuen der Masse eine Form benutzt wird mit in der Höhe verstellbarem Rande, der jeweils so eingestellt werden kann, daß man die Schablone dicht über die Masse bzw. dicht über den Formboden legen kann. Vorteilhaft stellt man den Rand so ein, daß ein über die Form gelegtes Einstreusieb die Höhe der beabsichtigten Grundmasseneinstreuung begrenzt. Sobald eine Schicht Grundmasse auf diese Weise eingefüllt ist, vergrößert man den Abstand zwischen Formboden und oberem Formrand derart, daß eine an Stelle des Einstreusiebes jetzt aufgelegte Schablone den richtigen Abstand von der Grundmasse hat, um scharfe Musterungen zu ergeben. Dieser Abstand muß bei der Benutzung von auf der Grundmasse aufliegenden Farbpulvern größer sein als bei Benutzung flüssiger Farben, die in die Grundmasse eindringen.
  • Bei Herstellung von Knöpfen und anderen Gegenständen, von denen mehrere in einer Form auf einmal hergestellt werden, läßt sich dieser Rand als Platte ausbilden, die mit Löchern versehen ist, in die die einzelnen Stempel der Form genau hineinpassen. Man kann für die Einstreuung der Masse eine besondere Form benutzen und in dieser gegebenenfalls eine Pressung in der Weise vornehmen,. daß sich in jedem Loch eine Tablette bildet, die in der Lochplatte hängenbleibt. Dann kann man diese Platte mit den darin hängenden Tabletten in die eigentliche Preßform legen und hier fertig pressen. Man kann aber auch dieses Einstreuen mit Hilfe der beweglichen Randplatte in der eigentlichen Preßform vornehmen, wodurch noch ein Arbeitsgang gespart wird.
  • Die Höhenverschiebung der Platte kann mittels Stellschrauben, durch Hebelwirkung, hydraulisch oder in sonstiger Weise vorgenommen werden.

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRTICI3E: t. Verfahren zum Durchfärben von Knöpfen und anderen Gegenständen nach Patent 464599, dadurch gekennzeichnet, daß die formbare Grundmasse in mehreren Schichten eingeformt wird, von denen jede für sich gemustert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine Form benutzt wird mit verstellbarer Höhe des Randes, und daß die Höhe des Randes jeweils entsprechend der Dicke der einzufüllenden Einzelschichten eingestellt wird.
DEO16854D 1927-10-19 1927-10-19 Verfahren zum Durchfaerben von Knoepfen und anderen Gegenstaenden Expired DE511361C (de)

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