DE508900C - Fernmeldekabel mit Ausgleich des elektromagnetischen Nebensprechens - Google Patents

Fernmeldekabel mit Ausgleich des elektromagnetischen Nebensprechens

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DE508900C
DE508900C DES83679D DES0083679D DE508900C DE 508900 C DE508900 C DE 508900C DE S83679 D DES83679 D DE S83679D DE S0083679 D DES0083679 D DE S0083679D DE 508900 C DE508900 C DE 508900C
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Germany
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loops
telecommunication
telecommunication cable
cable
conductor loops
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DES83679D
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Ernst Fischer
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/28Reducing interference caused by currents induced in cable sheathing or armouring
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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  • Communication Cables (AREA)

Description

  • Fernmeldekabel mit Ausgleich des elektromagnetischen Nebensprechens Zur Verringerung der kapazitiv en Kopplungen hat man bereits vorgeschlagen, zwischen den sich beeinflussenden Sprechkreisen leitende Metallschichten im Innern des Kabels anzuordnen. Eine Vernichtung der elektromagnetischen Kopplungen durch Verwendung magnetisch leitender Zwischenschichten ist aus dem Grunde nicht wirtschaftlich, weil diese Schichten zu viel Raum einnehmen würden, wenn sie genügend wirksam sein sollen. Ein weiteres Mittel zur Verminderung der elektromagnetischen Kopplungen besteht in der Wahl bestimmter Drallverhältnisse. Dieses an sich wirkungsvolle Mittel wird dadurch beeinträchtigt, daß gewisse Unregeln ä ßigl, -eiten in der Länge b der vorgeschriebenen Dralle sich nicht vermeiden lassen, und dal@ infolgedessen häufig gewisse Restkopplungen bestehen bleiben.
  • Man hat zwar vorgeschlagen, zum Ausgleich der Widerstands- und Selbstinduktionswerte in Fernsprechkabeln, beispielsweise an den Verbindungsstellen der Kabellängen, einzelne oder zu Aderngruppen verdrillte Drahtstücke passender Länge an die Kabeladern zu schalten. Mit diesem Mittel können jedoch nicht die elektromagnetischen Kopplungen beseitigt werden.
  • Gemäß der Er%indung wird die elektromagnetische Kopplung im großen und ganzen durch die bisher bekannten Mittel, wie durch Wahl der Drallverhältnisse, ausgeglichen. Es sind jedoch zur Ausgleichung etwa noch vorhandener magnetischer Restkopplungen Zusatzelemente vorgesehen. Diese bestehen in elektromagnetisch gekoppelten Schleifen, die zweckmäßig elektrostatisch gegeneinander abgeschirmt sind. Solche Schleifen können z. B. in Spulen mit zwei oder mehr elektrisch getrennten Wicklungen von passender Windungszahl bestehen, die induktiv gekoppelt sind. Zur Erhöhung der Kopplung können auch magnetisierbare Kerne in den Spulen angeordnet werden. Es können auch innerhalb des Kabels parallel geführte Leiterschleifen vorgesehen sein, z. B. vier gemeinsam miteinander verseifte Adern, von denen je zwei benachbarte Adern eine Schleife bilden. Zwischen den induktiv gekoppelten Schleifen kann man eine metallische Zwischenschicht als elektrostatische Schutzhülle anordnen. Die Größe der Kopplung hängt von den geoinetrischen Verhältnissen dieser Schleifen ab. Es werden nun solche Sprechkreise, zwischen denen die elektromagnetische Kopplung nicht genügend ausgeglichen ist, mit einem Zusatzelement versehen, dessen elektromagnetische Kopplung die gleiche Größe, aber das entgegengesetzte Vorzeichen besitzt.
  • Der Einbau dieser Zusatzelemente wird in bekannter Weise in solchen Abständen vorgenommen, die klein gegen die Wellenlänge sind, z. B. wird man in einem Pupinkabel zweckmqßig ein solches Element je Spulenfeld vorsehen.
  • Klan kann die Zusatzelemente entweder in den Verbindungsstellen der einzelnen Fabrikationslängen oder an beliebiger Stelle in die Seele des Kabels einfügen, indem man dort die betreffenden Adern aufschneidet.
  • Die die Zusatzelemente bildenden Schleifen können zweckmäßig gemeinsam miteinander verdrillt sein, damit keine störenden elektr o-.magnetischen Wirkungen nach außen auftreten.
  • Man kann auch die Zusatzelemente in mehrere Teile unterteilen, z. B. in eine grobe Vorstufe und in kleinere feine Stufen. Diese können gegebenenfalls an einer oder auch an verschiedenen Stellen des Kabels angeordnet sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fernmeldekabel mit Ausgleich des elektromagnetischen Nebensprechens zwischen den einzelnen Sprechkreisen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich vorhandener magnetischer Restkopplungen zusätzliche, untereinander magnetisch gekoppelte Schleifen in die Sprechkreise eingefügt sind.
  2. 2. Fernmeldekabel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetisch gekoppelten Schleifen gegeneinander elektrostatisch abgeschirmt sind.
  3. 3. Fernmeldekabel nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifen aus parallel zueinander geführten Leiterschleifen mit einer oder mehreren Windungen bestehen.
  4. Fernmeldekabel nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Leiterschleifen an den Verbindungsstellen des Kabels eingefügt sind.
  5. 5. Fernmeldekabel nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander gekoppelten Leiterschleifen als solche verdrillt sind.
  6. 6. Fernmeldekabel nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Leiterschleifen längs des Kabels in Abständen angeordnet sind, die klein gegen die Wellenlänge der zu übertragenden Wechselströme sind.
  7. 7. Fernmeldekabel nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen zusätzlichen Leiterschleifen aus mehreren Teilen bestehen, z. B. einer groben Vorstufe und einer oder mehreren feinen Stufen.
DES83679D 1928-01-17 1928-01-17 Fernmeldekabel mit Ausgleich des elektromagnetischen Nebensprechens Expired DE508900C (de)

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GB33890/28A GB304229A (de) 1928-01-17 1928-11-19
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DE1933S0110567 DE690470C (de) 1928-01-17 1933-08-12 en Nebensprechens
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US4056790A (en) * 1972-12-18 1977-11-01 Siemens Aktiengesellschaft Transmission system for pulse signals

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FR664529A (fr) 1929-09-04
DE690470C (de) 1940-04-26
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