DE884663C - Entstoerdrosselspule mit Massekern - Google Patents
Entstoerdrosselspule mit MassekernInfo
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- DE884663C DE884663C DEB11343D DEB0011343D DE884663C DE 884663 C DE884663 C DE 884663C DE B11343 D DEB11343 D DE B11343D DE B0011343 D DEB0011343 D DE B0011343D DE 884663 C DE884663 C DE 884663C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F17/00—Fixed inductances of the signal type
- H01F17/04—Fixed inductances of the signal type with magnetic core
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F17/00—Fixed inductances of the signal type
- H01F17/04—Fixed inductances of the signal type with magnetic core
- H01F2017/048—Fixed inductances of the signal type with magnetic core with encapsulating core, e.g. made of resin and magnetic powder
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Description
-
Entstördrosselspulen - wurden bä;ufig mit einem Eisenmass:e'kern versehen, der aus voneinander iso: lierten Eisenteilchen besteht und durch den die Selbstinduktion der Drosselspulen erhöht wird. Die Wirkung derartiger Spulen wird aber dumch die Kapazität zwischen, den einzelnen WImdungen der Spulenwicklung stark beeinträdhtigt. Die Wihdunigs- teilkapazitäten bilden nämlich einen Nebenschluß zu den Spulen, dessen Widerstand. wenigstens bei höheren Frequenzen kleinier ist als der induktive W@deTstand der Spulen. Die Wirkung dy,eses Nebensichlusses wird erheblich verringert, wenn gemäß ;der Erfindung ;der Eisenkern selbst,durch' eine Rückliefitung ;elektrisch leitend mit der Störquelle ver- bunden ist. Dadurch ;erhalten die einzelnen Win- dungen dien Spulen eine im Vergleich zur Windungs- kapiazitätgrioßieKapaziität gegen t3ensieiumigebende! Eisenkern, welche dazu ausgenutzt Wird, Störwellen abzuleiten. Diese Wirkung tritt dann besonders stark `hervor, wegen jede Windung der Spule all- seitig von der Eisenkernmasse kumgeb.en ist, da in diesem Fall die Kapazität zwischen den einzelnen Windungen der Spule gleich Null ist. Die Ab- leitung .der Störwellen durch den Massekern .kann noch begünstigt werdein durch Erhöhung seiner elektrischen Leitfähigkeit, beispielsweise durch Bei- mengung von Graphit zur Kernmasseoder dadurch, daß in den Kern elektrisch; gut lefende Ansc'hluß- teile eingesetzt werden. In den Abb. i und 2 sind Ausführungsbeispiele des Erfinidungsge@genstandes idiargestellt, rund zwar in Abb. i leine Droisselspiwle mit Massekern im Schnitt kund in Abb. 2 iei-nie derartige Droisselspule in Verbindung mit feiner abgeschirmten Störquelle. In Abb. i isst a ein; Blechgehäuse, in welches eine mit Hochfrequenzeisenmasse b umgebene Drosselspule eingesetzt ist. Dias Gehäuse a ist an seinen Enden umgeb@ördelt und ;durch Is,olierstoff- schei'ben c- abgeschlossen, durch welche die Endend der Spulenwieklung hindurchgeführt sind. Wie aus der Abbildung hervorgeht, sind die einzelnen Win- dungen ie der Spule mit Abstand voneinrander ge- wickelt und von. ,allen Seiten vorn der Kernmasse b umgeben. Die elektrisch leibende Verbindung des Kerns mit der Störquelle erfolgt zweckmäßig über das Gdhäusea oder durch einen in den Massekern eingesetzten. Metallstift f als Arschfußteil für die Rückleitung :der Sbürströme zur Störquelle. Je nach den vorliegenden Verhältnissen kann entweder die Wicklung gegen die Kernmasse isoliert sein oder ohne Isclation in leitender Verbindung mit ihr stehen. Eine nicht isolierte blanke Wicklung kann insbesondere dann verwendet werden, wenn der Kernmasse Stoffe mit hoher Dielektrizitätskonstante, wie z. B. Rutilpulver, beigemengt werden.. Ge- gebenenfalls können auch die einzelnen Windungen dunoh Isolierstoffe mit hoher Dielektrizitätskonstante isoliert werden. Nach Abb.2 isst eine derartige Drosselspule in Verbindung mit ;einer Störwellen ausstra`hlernden Stromquelle g in keinem Ab.sehirmgehäuse A ver- wendet. An die Stromquelle g ist ein Strom- verbraueherk angeschlossen. Als Rückleitung für den durch den Verbraucher k fließenden Strom dignit die Erde. In diesem Fall ;ist es besonders vor- teilhaft, daß ;die Drosselspule; als Gehäusedurcih- führung ausgebildet und so an dem Gehäuse 1a an- geordnet ist, daß das Gehäuse der Drosselspule i lüqkenlas mit dem Absdhirn@gehäus:eh verbunden isst. Hierbei dient das Ab.sichirmgehäus,e als Rück- leÜung für die Störströme. Der Vollständigkeit halber sei no,qh erwähnt, daß sich die besdhriebenen Drosselspulen, insbesondere in Verbindung mit keinem oder mehreren der so- genannten Durchführungskondensatoren, bei denen die Le!itunigen, von denen, Störwellen. abzuleiten sind, zentral durch: den Kondensator hindurch- geführt sind, zum Aufbau von besonders wirkungs- vollen Sebketteneignen.
Claims (1)
-
PATENTANSPRÜCHE: i. Entsbördrosselspule mit Massekern, da- durch gekennzeichnet, daß die Masse selbst durch tihe Rückleitung für die Störströme elek- trisch leibend mit der Störquelle verbunden ist. 2. Hochfrequenzspile nach Anspruch i, da- ,durch gekennzeichnet, daß jede Windung der. Spule allseitig von dem Material des Massekerns umgeben @sit. 3. Drosselspule nach Anspruch i und 2, da.- ,durch ;gekennzeichnet, daß -die elektrische Leit- fälvjgkeit des Eisenkerns erhöht ist. 4. Drosselspiule nach Anspruch i bis 3, da- durch gekennzeichnet, daß die Keremass.e Graphit kenthält. - 5. Drossielspule nasch Anspruch i bis 4, da- durch gekennzeichnet, daß die Kernmasse Stoffie mit hoher DLelektrizitätskomstant.e ent- hält. 6. Drosselspule nach Anspruch i bis 5, da- durch gekennzeichnet, daß in den Kern ein ielektriscli.gut leitender Anschlußteülengesetzt ist. . Drosselspule nach Anspruch i bis 6, da- .durch gekennzeichnet, daß der metallische Mantel der Drosselspule lückenlos an die Ab- scIgrmiunig einer Leitung -oder eines Geräts an- geschlossen ist, von welchen Hochfrequenz- scliwin,gungen abzuleiten sind. B. Drosselspiule nach Anspruch i bis 7, da- durch igekennzei,chnet, daß sie als Gehäusie- durchfüffirung ,an Abschirmgehäusen angeordnet und ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB11343D DE884663C (de) | 1942-02-10 | 1942-02-10 | Entstoerdrosselspule mit Massekern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB11343D DE884663C (de) | 1942-02-10 | 1942-02-10 | Entstoerdrosselspule mit Massekern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE884663C true DE884663C (de) | 1953-07-30 |
Family
ID=6956857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB11343D Expired DE884663C (de) | 1942-02-10 | 1942-02-10 | Entstoerdrosselspule mit Massekern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE884663C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035810B (de) * | 1955-12-22 | 1958-08-07 | Western Electric Co | Verfahren zur Herstellung einer magnetischen Speichervorrichtung |
| DE2213186A1 (de) * | 1972-03-17 | 1973-09-27 | Siemens Ag | Bedaempfte drosselspule |
-
1942
- 1942-02-10 DE DEB11343D patent/DE884663C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035810B (de) * | 1955-12-22 | 1958-08-07 | Western Electric Co | Verfahren zur Herstellung einer magnetischen Speichervorrichtung |
| DE2213186A1 (de) * | 1972-03-17 | 1973-09-27 | Siemens Ag | Bedaempfte drosselspule |
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