DE507481C - Werkstueckhalter fuer eine insbesondere fuer das kleinere Handwerk bestimmte Schleifvorrichtung - Google Patents

Werkstueckhalter fuer eine insbesondere fuer das kleinere Handwerk bestimmte Schleifvorrichtung

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DE507481C
DE507481C DED56014D DED0056014D DE507481C DE 507481 C DE507481 C DE 507481C DE D56014 D DED56014 D DE D56014D DE D0056014 D DED0056014 D DE D0056014D DE 507481 C DE507481 C DE 507481C
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Germany
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workpiece holder
grinding device
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DED56014D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/06Work supports, e.g. adjustable steadies
    • B24B41/066Work supports, e.g. adjustable steadies adapted for supporting work in the form of tools, e.g. drills

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

Der Erfindung hat die Aufgabe zugrunde gelegen, einen Werkstückhalter für eine insbesondere für das kleinere Handwerk bestimmte Schleifvorrichtung zu schäften, der einerseits zwar verhältnismäßig einfach und infolgedesssen auch billig herstellbar ist, aber anderseits doch genau genug arbeitet, um der angegebenen Bestimmung zu dienen. Der Werkstückhalter gemäß der Erfindung soll
ίο dabei zwar nach bekannten Vorbildern teurerer Ausführung alle diejenigen Einstellungen und Bewegungen des Werkstückhalters ermöglichen, die für die Durchführung des Schleifvorganges jeweilig erforderlich sind; er soll aber dabei, wie gesagt, sich nur <-o einfacher technischer Mittel bedienen, daß auch dem kleinen Handwerker die Anschaffung ermöglicht wird.
Zu diesem Zwecke liegt die Eigenart des Werkstückhalters gemäß der Erfindung darin, daß zwei an einer feststellbaren Holzplatte befestigte seitliche Lappen die Lager für eine Achse bilden, die an diesen Lappen in jeder Lage festgeklemmt werden kann und die auf zwei Stangen verschiebbar einen U-förmigen Blechkörper mit wiederum nach vorn beiderends hervorstehenden Lappen trägt, in weichen Stangen waagerecht verschiebbar sind, die in Lappen befestigt sind, die an einer mit einer Haltevorrichtung versehenen Holzplatte angebracht sind.
Ein weiterer Vorschlag, der aber an sich bekannt ist und keinen Teil der Erfindung bildet, liegt darin, den Werkstückhalter auf einem Bock anzubringen, der auch den Schleifstein trägt und letzteren durch ein Tretkurbellager mit zwei Pedalen mittels Kette anzutreiben, so daß der den Schleifvorgang ausführende Arbeiter wie auf einem Fahrrade aufsitzen kann und beide Hände frei hat.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar zeigt die Abb. 1 eine Ansicht von der Seite (Schnitt I-I der Abb. 2) und die Abb. 2 eine Ansicht des Führungssystems von vorn gesehen mit Schnitt nach der Linie II-II der Abb. 1. Auf einem Bock 1 ist ein Schleifstein 2 gelagert und durch Kette oder Riemen 3 durch die Tretkurbeln 4 antreibbar. Auf dem Bock 1 ist ein Schlittenkörper 5 verschiebbar und mittels Schraubeo, die einen entsprechenden Schlitz7 des Bockes durchgreift, in jeder Lage feststellbar. Der Schlitten 5 kann, wie die Abb. 2 zeigt, so auf dem Bock 1 geführt sein, daß er nur parallel zu sich selbst hin und her geschoben werden kann. Zwei Seitenbleche 8 tragen eine Achse 9 in solcher Weise, daß nach Lüftung der Klemmschrauben 10 diese Achse und der nun zu beschreibende, an ihr befestigte Oberteil gedreht und in jeder Lage festgestellt werden kann.
Von der Achse 10 nach oben erstrecken sich zwei Stangen 11. Auf diesen befinden sich zwei durch Schrauben 12 angeklemmte
Widerlager 13 für zwei Schraubenfedern 14, deren obere Enden einen auf den Stangen 13 verschiebbaren Schlitten 15 tragen. Die oberen Enden der Stangen 11 sind durch eine Quertraverse 16 miteinander verbunden, die von einer Schraube 17 durchsetzt wird. Beim Einschrauben der Schraube 17 wird der Schlitten nach abwärts bewegt und beim Zurückschrauben unter der Wirkung der zusammengedrückten Federn 14 nach oben. Der Schlitten 15 besitzt beiderends nach vorn gebogene Lappen 18 zur Aufnahme zweier darin in waagerechter Richtung verschiebbarer Stangen 19. Die Stangen 19 ruhen mit ihren Enden in seitlichen Blechen 20, die von einer Platte 21 nach hinten hervorragen. Vorn trägt die Platte eine durch Schrauben 22 andrückbare, unter Wirkung von Federn stehende Schiene 23.
Der zu schleifende Gegenstand, also z. B. ein Hobel- oder Stemmeisen, wird durch die Schrauben 22 mit der Schiene 23 gegen die Platte 21 gepreßt und dadurch festgehalten. Nun wird nach Lüftung der Schrauben 10 und der Schraube 6 das ganze Schlittensystem, soweit wie erforderlich, an den Schleifstein herangeführt und die richtige Neigung des Oberteils hergestellt, worauf die Schrauben wieder festgezogen werden. Der Arbeiter setzt sich nun auf dem Bock auf einen nicht dargestellten Sattel und setzt die Schleifscheibe in Umdrehung. Mit der einen Hand kann er dann den Schlitten 19 bis 23 mit dem Werkzeug hin und her bewegen und mit der andern Hand den Nachschub regeln. Daraus ergibt sich aber nicht nur eine sehr bequeme Art der Durchführung dieser Arbeit, sondern es leuchtet ein, daß durch die Gradführungen unter allen Umständen eine völlig einwandfreie grade Schleiffläche erzeugt werden muß und der Schleifstein unter allen Umständen rund bleiben muß.
Selbstverständlich muß nicht der Antrieb des Schleifsteins gerade in der besprochenen Weise von einem Tretkurbellager aus erfolgen. Das Schlittensystem könnte vielmehr auch ganz unabhängig davon Anwendung finden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: -
    Werkstückhalter für eine insbesondere für das kleinere Handwerk bestimmte Schleifvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei an einer feststellbaren Holzplatte (1) befestigte seitliche Lappen (8) die Lager für eine Achse (9) bilden, die an diesen Lappen in jeder Lage festgeklemmt werden kann und die auf zwei Stangen (11) verschiebbar einen U-förmigen Blechkörper mit wiederum nach vorn beiderends hervorstehenden Lappen (18) trägt, in welchen Stangen (19) waagerecht verschiebbar sind, die in Lappen (20) befestigt sind, die an einer mit einer Haltevorrichtung versehenen Holzplatte (21) angebracht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED56014D 1928-06-30 1928-06-30 Werkstueckhalter fuer eine insbesondere fuer das kleinere Handwerk bestimmte Schleifvorrichtung Expired DE507481C (de)

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