AT149747B - Prägepresse für Bucheinbände. - Google Patents

Prägepresse für Bucheinbände.

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AT149747B
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Austria
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embossing press
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embossing
ruler
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Edmund Doberer
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Edmund Doberer
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  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die bisher bekannten Prägepressen zur   Ausschmückung   der Buchdecken mit Gold-, Blindoder Farbendruck bzw. zum Beschriften der Buchrücken verwenden zur Befestigung der Lettern Platten, die mit dem festen Prägestempel verbunden sind und auf die die Lettern aufgeklebt oder auf denen die Lettern mit Rahmen geklemmt werden. Der   Bucheinband   wird zumeist auf dem beweglichen Prägestempel durch aufgeklebte oder aufgeschraubte Anschlagklötze in seiner Lage gehalten. 
 EMI1.2 
 
Klemmen der Lettern und der Anschlagklötze und machen die Vor- und Nacharbeiten umständlich und zeitraubend. Diese Prägepressen weisen daher nur eine ganz geringe Leistung auf. 



   Durch den Erfindungsgegenstand wird eine Prägepresse geschaffen, welche die Vor-und Nach- arbeiten auf ein Mindestmass beschränkt und ein besonders rasches und genaues Arbeiten ermöglicht. 



   Der angeführte technische Fortschritt wird bei der erfindungsgemässen Prägepresse dadurch erreicht, dass an dem oberen Pressstempel eine zwangläufig verstellbare Einspannvorrichtung für die
Lettern u. dgl. und an dem unteren Pressstempel ebenfalls zwangläufig verstellbare Einspannvorrichtungen für den Bucheinband angeordnet sind. Die zwangläufige Verstellung der Einspannvorrichtungen erfolgt in der Weise, dass von einer einzigen Vorrichtung aus eine symmetrische Parallel- verschiebung der Einspannteile eingeleitet wird. Dies kann z. B. durch geeignete Anordnung von gegenläufiges Gewinde tragenden Schraubenspindeln, die durch ein Kegelradgetriebe mit gleicher Drehzahl bewegt werden, erreicht werden. Weitere Möglichkeiten für die zwangläufige Verstellung der Ein- spannvorrichtungen ergeben sich aus der Erläuterung der Zeichnung. 



   Auf der Zeichnung ist die Prägepresse nach der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt eine Unteransicht auf den oberen Pressstempel, Fig. 2 einen Schnitt durch die Prägepresse, u. zw. nach der Linie   A-A   der Fig. 3 durch den unteren Pressstempel und nach der Linie B-B der Fig. 1 durch den oberen Pressstempel. Die Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den unteren Pressstempel und die Fig. 4 ein Schnitt nach den Linien C-C der Fig. 3 durch den oberen und unteren Pressstempel. 



   Der   obere Pressstempel   wird aus der Platte 1 gebildet, die an der Maschine starr befestigt ist und in an sich bekannter Weise Heizvorrichtungen trägt. Auf die Platte 1 ist mit Schwalbenschwanzführungen 2 die Platte 3 aufgeschoben. In der Platte 3 sind seitwärts die Schraubenspindeln 4 gelagert, welche mit gegenläufigen Gewinden versehen sind. Die Gewinde der Schraubenspindeln 4 finden ihre Muttern in den Flacheisen J, die durch Drehung der   Schraubenspindeln   4 parallel zueinander einander genähert bzw. voneinander entfernt werden. Zur Drehung der Schraubenspindeln 4 ist ein Getriebe, bestehend aus dem Kegelrad 6 mit dem   Vierkantzapfen'1   zum Aufstecken einer Kurbel oder eines Handrades, aus den Kegelrädern   8,   den Wellen 9 und den Kegelrädern 10, 11, vorgesehen.

   Zwischen die Flacheisen   5   werden die Lettern 12 eingespannt, wobei durch entsprechende Beilagen etwaige Ungleichheiten der Lettern ausgeglichen werden. 



   Der untere Pressstempel besteht aus dem Tisch 13 zur Auflage des Bueheinbandes 14. An dem Tisch 13 sind Führungsschienen 15 befestigt, in denen eine Platte 16 mit einer Einspannvorrichtung 17 für den Bucheinband 14 verschoben werden kann. Zur Verschiebung dient eine Schraubenspindel18, die in dem Querteil 19 und in dem Tisch 13 gelagert ist und die ihre Mutter 20 in der Platte 16 findet. 



  Mit Hilfe dieser Einspannvorrichtung kann der   Bucheinband   14, der mit einer Feder 28 geklemmt ist, genau im Mittel des Tisches 13 eingestellt werden. Zur Bestimmung der Mittellage ist das Lineal 29 

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 vorgesehen, welches eine von der Mitte nach beiden Seiten laufende Teilung aufweist. Das Lineal 29 ist mit Stiften auf dem Tisch   13   befestigt und dient als Auflage für den Buchrücken während des
Prägevorganges. Je nach der Rückenbreite kommen verschieden breite Lineale zur Verwendung. Weiters ist eine Querteilung 21 auf dem Lineal 29 verschiebbar angeordnet, um auch in der Querrichtung die Mittellage festlegen zu können. Die Querteilung ist zweckmässig mit Federn in Verbindung, die sie nach dem Messvorgang in ihre Ruhelage zurückbringen. 



   Bei dem Bedrucken vieler gleicher Bucheinbände ist zur Festlegung auch nach der Seite hin eine Anschlagleiste 22 an einer Schiene 23 angebracht. Die Schiene 23 ist an ihrer Unterseite mit Bohrungen 24 versehen, in die ein federnder Stift 25 einschnappt und so die Lage der Anschlagleiste sichert. Die Schiene 23 gleitet in Führungen 26 und trägt zur leichteren Bewegung einen Handgriff 27. 



   Auf der Zeichnung wurde als Beispiel der Prägedruck einer   Längsschrift   auf dem Buchrücken gewählt. Zum Druck einer Querschrift ist die Einspannvorrichtung für die Lettern auf dem oberen Pressstempel um   900 verdreht   zu denken, wobei bei mehreren Schriftzeilen auch mehrere Flacheisen angeordnet sind und wobei die Schraubenspindeln der Anzahl der Flacheisen entsprechend mit gegenläufigen Gewindeteilen versehen sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Prägepresse für   Bucheinbände,   dadurch gekennzeichnet, dass an dem einen Pressstempel eine zwangläufig verstellbare Einspannvorrichtung für die Lettern u. dgl. und an dem andern Pressstempel zwangläufig verstellbare Einspannvorrichtungen für den Bucheinband angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Prägepresse nach Anspruch l, dadurch, gekennzeichnet, dass auf einer Grundplatte gegenläufiges Gewinde tragende Schraubenspindeln angeordnet sind, die in Spannteilen ihr Muttergewinde finden und diese zwangläufig symmetrisch zueinander bewegen. EMI2.1 samen Bewegung der Schraubenspindeln.
    4. Prägepresse nach Anspruch l bzw. nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspannvorrichtung für den Bucheinband mit einer Schraubenspindel verstellbar angeordnet ist.
    . 5. Prägepresse nach Anspruch 1 bzw. nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine in der Einspannvorrichtung (17) angeordnete Feder (28) zum Festhalten des Bucheinbandes.
    6. Prägepresse nach Anspruch l bzw. nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein auf dem Tische (13) auswechselbar angeordnetes Lineal (29), welches als Auflage für den Buchrücken dient und zur Bestimmung der Mittellage desselben bzw. der Buchdecken mit einer von der Mitte ausgehenden Teilung versehen ist.
    7. Prägepresse nach Anspruch l bzw. nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein an dem Lineal (29) verschiebbar angeordnetes Querlineal (21), welches unter Federwirkung in seiner Ruhelage gehalten wird.
    8. Prägepresse nach Anspruch 1 bzw. nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zum Festhalten einer seitlichen Anschlagleiste (22) für den Bucheinband ein federnder Stift (25), der in Vertiefungen (24) der Anschlagleiste einschnappt, angeordnet ist.
AT149747D 1936-03-24 1936-03-24 Prägepresse für Bucheinbände. AT149747B (de)

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