DE506C - Misch-, Knet- und, Formmaschine - Google Patents
Misch-, Knet- und, FormmaschineInfo
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Landscapes
- Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)
Description
1877.
Klasse 80.
GOETJES & SCHULZE und R. BROSOWSKY in BAUTZEN. Misch-, Knet- und Formmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1877 ab.
Die Fig. 1 und 2, Blatt I, zeigen Verticalschnitte
der Maschine, Fig. 3 die Ansicht von oben und die Fig. 4 bis 7 Details. — Der
Hauptsache nach besteht die Maschine aus dem verticalen Thonschneider A, dem seitlich nach
unten gerichteten Mundstück B, dem Gestelle L, dem doppelten Formenkasten C, den oberen
Stempeln FF und den unteren Apparaten G G
zum Aufnehmen der fertigen Steine, ferner der Rollbahn H, und endlich aus einem Mechanismus
von Rädern, Hebeln und Hebedaumen, durch welche die Functionirung der genannten Theile bedingt wird.
Die Wirkungsweise der Maschine ist in Kürze folgende: das zu verarbeitende Material (Thon,
Lehm, Kohlenklein, Torf etc.) wird in den oberen Theil des Thonschneiders A gefüllt, daselbst
von einer an der verticalen Welle befestigten Schnecke erfafst, dem Zerkleinerungsund
Mischapparate zugeführt und schliefslich durch das Mundstück B in den Formenkasten
C geprefst. Durch die hin- und hergehende Bewegung des letzteren wird die gefüllte
Form an ihrer oberen wie unteren Fläche abgestrichen und schliefslich der Stein durch die
Stempel F aus der Form gestofsen. Damit die Ziegel bei letzterer Operation keine Formänderung
durch Herabfallen erleiden, sind unten noch die vertical geführten, zur Aufnahme der
fertigen Steine bestimmten Halter G G angebracht, welche letztere auch die Ziegelbrettchen
g g aufnehmen und gleichzeitig mit den Stempeln FF abwärts gehen. Der ausgepreiste
Ziegel wird durch ein leeres Ziegelbrettchen auf die Rollbahn HH nun in der Weise vorgeschoben,
dafs das neue Brett seine Lage entsprechend unter dem Formenkasten einnimmt.
Auf der anderen Seite der Maschine wiederholt sich dieselbe Operation beim Auspressen des
Ziegels aus der anderen Hälfte des Formenkastens. — Es ist die Maschine auch derartig
eingerichtet, dafs statt der Rollbahn zum Ablegen der fertigen Ziegel auch ein endloses Band
benutzt wird und dafs bei entsprechend steifer Verarbeitung des Materials auch die unteren
Halter als Stempel· wirken, so dafs der Ziegel in der Form einer beliebigen Pressung unterworfen
wird.
Der Antrieb der Maschine erfolgt durch die Riemenscheiben KK, deren Welle durch das
konische Räderpaar b b der verticalen Thonschneiderwelle eine rotirende Bewegung ertheilt.
Auf der Riemscheibenwelle befindet sich noch das Getriebe c, welches das Stirnrad d treibt,
auf dessen Welle gleichzeitig das elliptische Rad e befestigt ist. Letzteres treibt ein gleiches
Rad / und mit demselben ein Stirnrad h, welches schliefslich mittelst des Stirnrades i, Fig. 2
und 3, die Kurbel- bezw. Daumenwelle in Bewegung setzt. Die elliptischen Räder e f sind
derartig montirt, dafs die Bewegung des Formenkastens sowohl beim Hin- wie Rückgange eine
■ beschleunigte ist; es sind zu diesem Behufe die Räder h i nach dem Verhältnifs 1 : 2 construirt.
An den beiden Enden der zuletzt genannten Welle sind die Kurbeln k k angebrächt, welche
die Bewegung des Formenkastens mittelst zweier Schubstangen // bewirken. — Während des
Auspressens der Ziegel aus den Formen gleiten die Kurbelzapfen in entsprechende Schlitze der
Schubstangen, so dafs dem Formenkasten während dieser Zeit keine Bewegung ertheilt
wird. Zwischen beiden Kurbeln auf derselben Welle befinden sich noch die' Excentrics oder
Hebedaumen m n, Fig. 2, 3 u. 6, ersterer für die Functionirung der Stempel F mittelst des in
Fig. 2 u. 6 dargestellten Apparates zur Aufnahme der ausgepreisten Ziegel.
Um ein leichtes Lösen der Ziegel vom Stempel wie von den Seitenwänden der Formen zu bewirken,
haben die Stempel F, Fig. 2 u. 7 (letztere im gröfseren Maafsstabe gezeichnet) eine neue
und eigenthümliche Einrichtung erfahren. Aus dem Wasserkasten N wird mittelst eines Gummischlauches
den Stempeln F Wasser zugeführt. Der ausgehöhlte Körper desselben wird nach
unten durch eine Filzplatte p abgeschlossen, welche mittelst einer Messingplatte q und zweier
Schrauben fest gegen den unteren Rand des hohlen Körpers geprefst wird. Die untere
Fläche der Messingplatte ist mit englischem Leder r bezogen und zur steten Befeuchtung des
letzteren die Messingplatte mit einer entsprechenden Anzahl von Löchern versehen.
Die Construction des Thonschneiders bezw. seine Wirkungsweise ist folgende: Von einer
einflügligen Schnecke wird das zu verarbeitende Material über das darunter befindliche, am
Cylinder befestigte und mit zweckentsprechend
gebogenen Armen versehene Rad, Fig. 4, geführt und gleichzeitig durch die von den Armen
gebildeten Abtheilungen geprefst. Das unmittelbar hierunter sich drehende Zertheilungsrad,
Fig. 5, vertheilt wiederum die von oben kommende Masse auf seine Abtheilungen, so
dafs durch diese Disposition eine intensive Misch- und Schneidewirkung hervorgebracht
wird. Es folgt sodann eine zweiflüglige Schnecke, ferner ein am Thonschneidermantel
befestigtes Vertheilungsrad, wie in Fig. 4, und schliefslich wieder eine zweiflüglige Schnecke.
Auf Blatt II zeigen die Fig. 1, 2 u. 3 einen Thonschneider mit darüber gelegtem doppelten
Vorgelege für Pferdebetrieb. Die Fig. 4 u. 5 veranschaulichen das feste bezw.' das rotirende
Zerkleinerungs- und Mischrad. In der Fig. 6 ist ein Thonschneider für Riembetrieb gezeichnet,
während Fig. 7 einen solchen Apparat liegend darstellt und endlich Fig. 8 eine derartige
Maschine für Handbetrieb zeigt. Es ist einleuchtend,
dafs sich die Austrittsöffniingen dieser Maschinen mit entsprechenden Formen versehen
lassen, behufs Herstellung von Röhren, Dachsteinen etc. und zur Formung von Torf und
Kohlenklein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE506T | 1877-07-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE506C true DE506C (de) |
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ID=70968646
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000000506DA Expired - Lifetime DE506C (de) | 1877-07-03 | 1877-07-03 | Misch-, Knet- und, Formmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE506C (de) |
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1877
- 1877-07-03 DE DE000000000506DA patent/DE506C/de not_active Expired - Lifetime
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