DE50682C - Neuerungen an Letternschleifapparaten - Google Patents

Neuerungen an Letternschleifapparaten

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DE50682C
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DE
Germany
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letter
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DENDAT50682D
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English (en)
Original Assignee
FR. DENKERT in Leipzig, Colonnadenstrafse 19 II
Publication of DE50682C publication Critical patent/DE50682C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B5/00Devices for making type or lines
    • B41B5/08Tools or auxiliaries

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE IS: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Juni 188g ab.
In der anliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 den Schleifapparat ohne Abbrechmechanismus im Grundrifs dar; der Abbrechmechanismus ist unmittelbar über dem Wechsel w angeordnet, so dafs die Letter s, Fig. 4, die Letter s, Fig. 1, deckt;
Fig. 2 zeigt die Seitenansicht des Schleifapparates,
Fig. 3 (Schnitt x-x, Fig. 1) einen Verticalschnitt durch den Abbrechmechanismus und durch die Schleif backe B, sowie auch die vordere Ansicht des Schleifapparates,
Fig. 4 einen Horizontalschnitt y -jr} Fig. 3, durch den Abbrechmechanismus,
Fig. 5 einen Verticalschnitt %-%, Fig. 1, durch die Schleif backe B, sowie die Seitenansicht des Schiebers S2.
Man kann jede beliebige Letterngiefsmaschine als Completgiefsmaschine einrichten, wenn man die auf der beiliegenden Zeichnung dargestellte Maschine mit der betreffenden Giefsmaschine verbindet bezw. so zusammenstellt, dafs die Lettern aus dem Giefsinstmment auf die schiefe Ebene α der Letternführung des Letternschleifapparates fallen (s. Fig. 3), vorausgesetzt, dafs beide Maschinen gleiche Tourenzahl haben. Die aus der Giefsmaschine entfallenden Lettern müssen so angeordnet sein, dafs sie stets mit dem schwalbenschwanzförmigen Angufs, in der Pfeilrichtung aufrecht stehend, in die Führung gelangen.
Der aus den drei Theilen abc bestehende Zuführungstrichter, Fig. 3 und 4, dient im Verein mit dem Regulator R, dem Knaggen k und der Verschlufsklappe ρ als Abbrechmechanismus, welcher in folgender Weise wirkt.
Bei der Vorwärtsbewegung des Schiebers M S1 hebt der Knaggen q den Hebel h und dieser den Regulator R aus. Bei Rückgang von M S1 drückt das auf R sitzende Gewicht C durch den Abbrechdaumen d den Angufs ab. Da die Bewegung der Schieber M S1 und N S2 wechselweise erfolgt, so öffnet der auf N sitzende Knaggen k die belastete (C1) Verschlufsklappe p, und der Angufs fällt in der. Pfeilfichtung heraus (s. Fig. 3 und 4). Dabei wird durch den Daumen d der Führungsschlitz verschlossen und in demselben Moment durch den Hebel ο der Wechsel n> zurückgezogen, so dafs die Letter s aufrecht zwischen dem Wechsel n> und der Backe B steht. Durch Rückgang von N S2 drückt die Feder f den Wechsel w mit der Letter s in die Bahnlinie, die Letter wird hier von dem Schieber S1 erfafst, an den Messern vorübergeführt und geschliffen. Die Bewegung der beiden Schieber M S1 und NS2 ist wechselweise, derart, dafs die Lettern von S1 einzeln, von S2 aber in geschlossener Reihe an den Messern vorübergeführt werden. Durch die Messer m und Wi1 wird die Stärke und durch m2 und m3 die Dicke des Letternkegels geschliffen, und durch mi der Fufs im Letternkegel eingestofsen.
Das sehr einfache Verfahren beim Arbeiten ist folgendes: Man bestimme bei dem Zuführungstrichter zuerst durch Verschiebung a und b die Stärke des Letternkegels, dann klemme man zwischen α und c zwei der zu bearbeitenden Lettern, wodurch die Dicke derselben bestimmt wird; ebenso stelle man durch die Schrauben i die Schleif backen genau auf Kegelstärke und Kegeldicke ein, alsdann justire man
die Länge des Schiebers S1 durch den Schraubenkeil i, lege die erste Letter ohne, die zweite Letter mit Angufs ein und setze Giefsmaschine und Schleifapparat zu gleicher Zeit in Betrieb, und die beiden combinirten Maschinen arbeiten in derselben Weise wie eine Completgiefsmaschine.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Letternschleifapparaten die von den drei Backen abc gebildete Führung und der an Backe α angeordnete Hebel R mit Daumen d, welcher durch den am Schieber M angeordneten Knaggen q und den Hebel h ausgehoben und dessen Schliefsen durch das Gegengewicht C derartig bewirkt wird, dafs der Daumen d einerseits als Angufsabbrecher und andererseits als Führungsverschlufs dient, sowie die an der Backe c angebrachte Verschlufsklappe p, welche durch den am Schieber JV angeordneten Knaggen k ausgehoben und durch Gegengewicht C1 geschlossen wird, in Verbindung mit dem Wechsel n>, welcher durch den Schieber JV S2 und den schwingenden Hebel ο während des Fallens der Letter zurückgezogen wird und bei Rückgang des Schiebers JV S2 die Lettern s durch die unter dem Wechsel w angeordnete Feder f in die Bahnlinie schiebt, die nun von dem Schieber S1 einzeln, von dem Schieber S2 aber in geschlossener Reihe an den Messern vorübergeführt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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