DE50660C - Selbstthätige Winddruck-Aufziehvorrichtung für Thurmuhren, Eisenbahn-Signal- und Läutewerke, sowie sonstige durch Gewichte betriebene Mechanismen - Google Patents

Selbstthätige Winddruck-Aufziehvorrichtung für Thurmuhren, Eisenbahn-Signal- und Läutewerke, sowie sonstige durch Gewichte betriebene Mechanismen

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DE50660C
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DE
Germany
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lever
weight
well
wind pressure
winding device
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Active
Application number
DENDAT50660D
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English (en)
Original Assignee
C. A. mayrhofer in Berlin C, Neue Promenade 8. Vom 1.7. März 1889 ab
Publication of DE50660C publication Critical patent/DE50660C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B5/00Automatic winding up
    • G04B5/20Automatic winding up by movements of other objects, e.g. by opening a hand-bag, by opening a case, by opening a door; Winding up by wind power
    • G04B5/203Automatic winding up by movements of other objects, e.g. by opening a hand-bag, by opening a case, by opening a door; Winding up by wind power by liquids or gases

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf dem Bock A, Fig. 1, ist ein Armkreuz C um eine lothrechte ■ Achse b drehbar gelagert. Die Arme α α des Armkreazes tragen an ihren Enden die Kugelchalen D, wodurch ein Windrad entsteht, welches sich dreht, indem der Wind in die Schalen hineinbläst.
Die lothrechte Achse b des Armkreuzes C führt als Triebwelle nach unten zu einem Uhrwerke E und ist durch eine Kupplung F mit der Schneckenwelle c verbunden.
In die Nuth e der einen Kuppelmuffe d greift die Gabel/, deren Drehpunkt in g liegt, ein. Diese Gabel hat nach der anderen Richtung eine Verlängerung h. Durch eine Feder, die jedoch in der Zeichnung nicht sichtbar ist, weil sie um die Achse g des Hebels /gh liegt, wird die Gabel/ und somit auch die Kuppelmuffe d für gewöhnlich nach unten gedrückt.
i ist ein Sperrhaken, welcher in k seinen Drehpunkt hat und durch eine ebenfalls um die Achse sich windende Feder das Bestreben hat, sich mit seiner Nase auf den Hebel h der Gabel / zu legen.
Um den Punkt m ist der Arm η mit Kreissegment opqr drehbar, welcher Arm an seinem äufsersten Ende durch das Gewicht s belastet ist.
Gleichzeitig dreht sich um Punkt m Hebel t, der an seinem Ende ebenfalls durch ein Gewicht beschwert ist. Dieser hängt durch die Verbindungsstange u mit dem langen Hebel v, dessen Drehpunkt in w liegt, zusammen. Nach unten hin steht ein die Rolle χ tragendes Stück vor, welches fest mit Hebel ν in Verbindung steht. .
Auf der Aufziehachse des vorhandenen Läutewerkes wird das Kettenrad G befestigt. Dieses Kettenrad wird mit einem auf der Platine befindlichen Kettenrad H durch Kette in Verbindung gebracht.
Das Rad J hat rückwärts an seiner Achse ein auf der Zeichnung nicht sichtbares Kettenrad, über welches die Kette K des Gewichtes L liegt. In das Rad J greift die Schnecke M ein.
Vorgang des Aufziehers bis zum höchsten Standpunkt des Gewichtes.
In der auf der Zeichnung, Fig. 1, ersichtlichen Stellung des Hebels /gh hält die Gabel g desselben die Kuppelmuffe in der untersten Lage, wo die Klaue y der Kuppelmuffe den in der Schneckenwelle c eingesetzten Stift \ ergreift. Infolge dessen ist die Triebwelle b mit der Schneckenwelle c gekuppelt, so dafs bei Drehung der Triebwelle b die Schneckenwelle c sich mitdreht. Die Welle b wird durch das Windrad DDDD gedreht, und die Schnecke M dreht das Schneckenrad /, wodurch das Gewicht L langsam aufgezogen wird.
Während des Steigens dieses Gewichtes geht das Gegengewicht N, welches nur zur Spannung der Kette dient, nieder.
Sobald aber das Gewicht L so weit in die Höhe gehoben wird, dafs es die Rolle χ des Hebels ν hebt, und im weiteren Steigen vermöge der Verbindungsstange u der Hebel t
und durch den Stift q das Segment op qr so weit um m dreht, dafs der Hebel mns über die Kippstellung nach links hinausgeht, so fällt letzterer nach links über, indem er gleichzeitig das mit ihm fest verbundene Segment ό ρ qr mitnimmt und mit dem Ende r desselben das Hebelende h des Hebels / g h unter die Nase i des Sperrhakens k i drückt.
Diese Stellung ist aus Fig. 2 ersichtlich.
Hierdurch wird mittelst der Gabel f die Kuppelmuffe d gehoben und dadurch die Verbindung zwischen Triebwelle b und der Schneckenwelle c aufgehoben. Das Windrad dreht sich weiter, ' während diese Bewegung nicht mehr auf die Schneckenwelle übertragen wird.
Während des Niedergehens des Gewichtes L geht auch der Hebel ν mit allen seinen Verbindungsstücken nach unten, bis der Ueberfallhebel mns etwas rechts über die Verticale zu stehen kommt, worauf derselbe nach dieser Richtung hin abfällt und mittelst des Endes ο des Segmentes op qr an das Ende I des Sperrhebels i k I anstöfst, die Nase von dem Hebel h abzieht und diesen freigiebt.
Dieser Hebel h dreht sich infolge der vorhin erwähnten Feder auf der Drehachse g nach oben, somit die Gabel f nach unten, und die Kuppelmuffe d verbindet wieder die Triebwelle b mit der Schneckenwelle c. Es erfolgt alsdann wieder, wie oben beschrieben, ein Aufziehen des Gewichtes L.
Das Uhrwerk wird daher stets selbstthätig aufgezogen, und es ist eine Wartung nicht erforderlich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine selbstthätige Winddruck-Aufziehvorrichtung für Eisenbahn - Signal- und Läutewerke sowie sonstige durch Gewichte betriebene Uhrwerke, gekennzeichnet durch den halbkreisförmigen Bügel op qr in Verbindung mit dem Kipphebel mns und dem Hebel t, welcher durch Stange u mit dem die Rolle λ: tragenden Hebel ν derart in Verbindung steht, dafs beim Aufziehen des Gewichtes L der Hebel ν gehoben wird und der Kipphebel nach links überfällt und durch den Hebel h die die Aufziehwelle c mit der yon dem Windrad D D bewegten Triebwelle b verbindende Kupplung löst, während beim Niedergehen des Gewichtes L der Kipphebel mns nach rechts überfällt und den Arretirhebel / k i von dem Hebel h abzieht, wodurch die Kupplung zwischen Wellen b und c wieder eingerückt wird und das Aufziehen von neuem beginnt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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