DE50585C - Vorrichtung an Pressen zur mechanischen Zuführung der Arbeitsstücke zwischen die Stempel - Google Patents
Vorrichtung an Pressen zur mechanischen Zuführung der Arbeitsstücke zwischen die StempelInfo
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- DE50585C DE50585C DENDAT50585D DE50585DA DE50585C DE 50585 C DE50585 C DE 50585C DE NDAT50585 D DENDAT50585 D DE NDAT50585D DE 50585D A DE50585D A DE 50585DA DE 50585 C DE50585 C DE 50585C
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- DE
- Germany
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- ring
- work pieces
- punches
- presses
- mechanical feeding
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 7
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000035876 healing Effects 0.000 description 1
- 238000005555 metalworking Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D43/00—Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
- B21D43/02—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
- B21D43/04—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
- B21D43/14—Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by turning devices, e.g. turn-tables
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Juni i88g ab.
Die auf beiliegender Zeichnung in Fig. ι bis 12 dargestellte Vorrichtung dient dazu, das
mechanische Einbringen von durch die Presse zu verarbeitenden Blechstücken zu ermöglichen.
Es wird durch diese Einrichtung bezweckt, dafs der die Maschine bedienende Arbeiter mit
seinen Händen nichts in der Nähe der arbeitenden Stempel zu thun hat, sondern ihm fällt
nur die Aufgabe zu, ganz aufserhalb des Bereiches der arbeitenden Theile die Blechstücke
in die Zuführvorrichtung einzulegen. Die besondere Anordnung und die Wirkungsweise
der Vorrichtung ist folgende:
Auf dem Tisch der Presse über der unteren Stempelfläche ist ein drehbarer Ringtheil A
angebracht. Dieser Ringtheil ist so angeordnet, dafs der Theilkreis, welcher durch die Mitte
der zur Aufnahme von runden Böden etc.
dienenden Zellen b geht, die Mitte des unteren Stempels schneidet. Die einzelnen Zellen sind
mit dem Tragrand d und dem kleinen Haltefalz/ versehen, so dafs die eingelegten Bodenstücke
von ihnen gehalten werden, bei geringer Verschiebung jedoch frei auf die'untere Stempelfläche
fallen können. Der Ringtheil ist auf den Rollen B und D, Fig. 4 und 9, gelagert, deren
Zapfen wiederum an den Rollentragstücken a und e befestigt sind. Das Ringstück ist an
seinem äufseren Umfang mit einer Schaltzahnung g versehen, mittelst welcher eine
genaue Verdrehung um je eine Theilung bewirkt wird. Letzteres geschieht durch die
Schaltstange E, welche horizontal, über oder an dem Pressentisch liegend, angeordnet ist
und durch den am Gestell sitzenden, durch die Schlittennase h beeinflufsten Hebel F ihre ■
Bewegung erhält (s. Fig. 1 bis 4), wobei die Nase der Klinke an der Schaltstange mittelst
der Feder i zum Einschlagen in die Verzahnung des Ringtheiles gebracht wird. Damit
nach erfolgtem Schalten des Ringtheiles, also nach Heranbringen einer Blechscheibe G über
den Stempel, ein sicherer Stand des Ringes A erzielt wird, dringt ein Riegelbolzen k, welcher
.ebenfalls am Schlittenstück angebracht ist, in die Oeffnung /, Fig. 2 und 4, ein und sichert
hierdurch die richtige Ringlage. Ehe letzteres geschieht, wird jedoch die Blechplatte von
ihren Unterstützungsrändern d und f weggeschoben, so dafs sie vor Beginn der Prefsperiode
genau über Stempelmitte zu liegen kommt. Es geschieht ■ diese Verschiebung der
Blechplatte durch Anstofs an die im unteren Stempelstück befindlichen Anschlagstifte m und n,
zu deren Durchgang der Ring mit den Nuthenp und r versehen ist. Sobald die Blechplatte an
die Stifte tn und η stöfst, macht der Ring A
noch eine kurze Bewegung, und die Platte wird aus dem Falz und von den Unterstützungswänden abgeschoben, worauf die Festriegelung
des Ringes durch Riegelbolzen k stattfindet. Nach erfolgtem Pressen wirkt der Ausstofsmechanismus
der Presse, das fertige Stück wird gehoben und durch einen Abstreifer beseitigt,
während hierauf bei Wiederbeginn der Drehung des Ringes letzterer gleichzeitig das Abwischen
bezw. Einölen der Stempeloberfläche bewirkt, indem die auf der unteren Seite des Ringtheiles
angebrachten Abwischstreifer H zur Wirkung kommen. Nach erfolgtem Abwischen ist wieder
eine neue Platte über den unteren Stempel geführt , um in gleicher Weise vom Ring A
entfernt und zwischen die Stempel gebracht zu werden.
Diese Zufuhrvorrichtung läfst sich für jede
Art Pressen verwenden, und ist es nur nöthig, e nach Gröfse der Stücke, welche bearbeitet
werden sollen, den Ringtheil nebst dessen Zellen b zu gestalten und einzutheilen. Auf
jeden Fall wird durch diese Vorrichtung die Gefährdung des Arbeitens an den Pressen ganz
wesentlich verringert, indem der Arbeiter nicht gezwungen ist, das Einlegen der Blechstücke
zwischen die Stempel mit der Hand zu bewirken, sondern er hat nur nöthig, aufserhalb
des Bereiches der wirkenden Stempel die Arbeitsstücke in die Zellen b des Ringes A
einzulegen, worauf die richtige Weiterbewegung derselben zwischen die Stempel auf rein mechanische,
aber zuverlässige Weise geschieht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:-Eine Vorrichtung an Pressen zur mechanischen Zuführung der Arbeitsstücke zwischen die Stempel, bestehend aus einem am Tisch der Maschine drehbar gelagerten Ring Ά, welcher mittelst eines Schaltwerkes periodisch gedreht wird und mit Zellen b zur Aufnahme der Arbeitsstücke G versehen ist, welche Arbeitsstücke durch Einwirkung der Anschlagstifte m und η vom Unterstützungsrand des Ringes entfernt und auf den Unterstempel gebracht werden, mittelst welcher Vorrichtung auch noch nach erfolgter Pressung der Arbeitsstücke durch auf der Unterfläche des Ringes A angebrachte Wischer H die Fläche des Unterstempels gereinigt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50585C true DE50585C (de) |
Family
ID=325421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50585D Expired - Lifetime DE50585C (de) | Vorrichtung an Pressen zur mechanischen Zuführung der Arbeitsstücke zwischen die Stempel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50585C (de) |
-
0
- DE DENDAT50585D patent/DE50585C/de not_active Expired - Lifetime
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