DE505758C - Steckschluesselschloss mit zwei in gleicher Achse liegenden Drehzylindern - Google Patents
Steckschluesselschloss mit zwei in gleicher Achse liegenden DrehzylindernInfo
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- DE505758C DE505758C DEL69439D DEL0069439D DE505758C DE 505758 C DE505758 C DE 505758C DE L69439 D DEL69439 D DE L69439D DE L0069439 D DEL0069439 D DE L0069439D DE 505758 C DE505758 C DE 505758C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B9/00—Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
- E05B9/04—Casings of cylinder locks
- E05B9/041—Double cylinder locks
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B9/00—Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
- E05B9/10—Coupling devices for the two halves of double cylinder locks, e.g. devices for coupling the rotor with the locking cam
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die. Erfindung betrifft ein Steckschiusselschloß
mit zwei in gleicher Achse liegenden Drehzylindern und radial beweglichen Zuhaltungen,
bei welchem zwischen den Drehzylindern eine durch Schubglieder mit einem der
Drehzylinder kuppelbare Nockenscheibe für den Schubriegel angeordnet ist.
Der Erfindung gemäß ist mit der Nockenscheibe ein Zahnrad verbunden, das auf zwei
oder mehrere von der Nockenscheibe weiter entfernte Riegelstangen einwirkt. Da nun das
die Schubriegel bewegende Zahnrad außerhalb der Türplatte, also in größerer Entfernung
von der Nockenscheibe, angeordnet sein muß, erhält das die Nockenscheibe und das Zahnrad
verbindende Zwischenglied eine beträchtliche Länge, infolgedessen müßten die Schubglieder,
welche die beiden Zylinder abwechselnd mit dem aus der Nockenscheibe, dem Zwischenstück und dem-Zahnrad bestehenden
Ganzen kuppeln, bei ihrer Verschiebung einen größeren Weg zurücklegen und demzufolge
einen großen Hub erhalten, um mit dem jeweils nicht zum Schließen benutzten Zvlinder
außer Eingriff zu gelangen. Dadurch würde die Baulänge der Zylinder erheblich vergrößert werden. Um diesen Übelstand zu
vermeiden, ist zwischen den beiden Schubjiüedern innerhalb des die Nockenscheibe und
das Zahnrad verbindenden Zwischenstückes ein Stößel angeordnet, der beim Aufsperren
des einen Zylinders das nicht benutzte Schubglied aus dem Eingriff mit der Nockenscheibe
bzw. dem Zahnrad löst und in dem nicht benutzten Zylinder hineinschiebt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch ein der Erfindung entsprechend ausgebildetes
Schloß.
Abb. 2 zeigt eine Ansicht auf die Innenseite der mit dem Schloß versehenen Tür, wobei
Teile der Riegelstange wegen Platzmangels herausgebrochen sind.
In dem Gehäuse α des Schlosses sind, wie üblich, zwei Schließzylinder b mit geteilten,
unter dem Druck von Federn / stehenden geteilten Stiftzuhaltungen d, e gelagert. Diese
Zylinder sind mit der Schlüsseleinführungsöffnung c versehen. Zwischen den Schließzylindern
ist das gleichfalls zylindrische Zwischenstück h angeordnet, mit dessen einer
Stirnseite die Nockenscheibe i und mit dessen anderer Stirnseite das Zahnrad k verbunden
ist. Die Nockenscheibe i hat (Abb. 2) zwei Nocken /, die einander diametral gegenüberstehen.
Diese Nocken greifen in Aussparungen m des Schubriegels η ein. Das Zahnrad
dient dagegen zum Verschieben zweier oder mehrerer von der Nockenscheibe weiter entfernter
Riegelstangen.
In dem Mittelstück h ist axial verschiebbar der Stößel p angeordnet. In der Nullstellung
der Schließzylinder c Stehen diesem Stößel die in den Schließzylinder gelagerten Schubglieder
q gegenüber. Diese Glieder q und der
Stößel ρ sind aus kleinen zylindrischen oder prismatischen Stäben gebildet. Beim Einführen
des Schlüssels g wirkt das Stirnende desselben, wie in Abb. ι rechts dargestellt ist,
auf das Schubglied q dieser Schloßseite ein und verschiebt das Schubglied aus der gestrichelt
dargestellten Lage in die ausgezogene, in welcher es den Zylinder mit dem Zahnrad kuppelt. Das Schubglied q verschiebt
wieder seinerseits den Stößel ρ und dessen Ende legt sich vor das Stirnende des
Schubgliedes q der anderen Schloßseite. Wird nun der rechte Schließzylinder b, der als
innerer Schließzylinder gedacht ist, aus der Nullage verdreht, so ist der Stößel p gehindert,
sich nach rechts zu verschieben. Das Schubglied q ist also gleichfalls in seiner dargestellten
Lage gesichert und verhindert in dieser den Schlüssel g von der Schloßaußenseite
her in die volle Einstecktiefe einzuführen. In dieser Stellung ist auch die Verbindung
der Nockenscheibe i und des äußeren Zylinders aufgehoben.
Die senkrechten Riegelstangen 0 sind bis zur Ober- bzw. Unterkante der Tür geführt.
Am Türrahmen sind den Enden der Riegelstangen gegenüber Krammen r angebracht,
hinter welche die Enden der Riegelstangen 0 greifen, sobald sie durch das Zahnrad k in die
Schließlage bewegt werden.
Das Schloß ist in seiner Lage, wie üblich, durch eine von der Stirnseite der Tür eingeführte
Schraube s gesichert, die das Gehäuse α durchdringt.
•Die Nockenenden der Nockenscheibe i sind
in bezug auf die Nullage der Schließzylinder so gestellt, daß einer der Nocken stets in Eingriff
mit dem Schubriegel η steht und so eine Verschiebung des Schubriegels außer durch
die Drehung der Schließzylinder verhindert.
Claims (1)
- Patentanspruch:Steckschlüsselschloß mit zwei in gleicher Achse liegenden Drehzylindern und radial beweglichen Zuhaltungen und zwischen den Drehzylindern- angeordneter durch Schubglieder mit einem der Drehzylinder kuppelbarer Nockenscheibe für den Schubriegel, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Nockenscheibe (i) ein auf zwei oder mehrere von dieser weiter entfernte Riegelstangen (0) einwirkendes Zahnrad (k) verbunden ist und zwischen den die Drehzylinder (b) mit der Nockenscheibe (i) kuppelnden Schubgliedern (q) ein in dem die Nockenscheibe (i) und Zahnrad (k) verbindenden Zwischenstück (h) axial verschiebbarer Stößel (/>) angeordnet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL69439D DE505758C (de) | 1927-08-18 | 1927-08-18 | Steckschluesselschloss mit zwei in gleicher Achse liegenden Drehzylindern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL69439D DE505758C (de) | 1927-08-18 | 1927-08-18 | Steckschluesselschloss mit zwei in gleicher Achse liegenden Drehzylindern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE505758C true DE505758C (de) | 1930-08-23 |
Family
ID=7282309
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL69439D Expired DE505758C (de) | 1927-08-18 | 1927-08-18 | Steckschluesselschloss mit zwei in gleicher Achse liegenden Drehzylindern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE505758C (de) |
-
1927
- 1927-08-18 DE DEL69439D patent/DE505758C/de not_active Expired
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