DE504181C - Rundstrickmaschine mit zwei uebereinandergesetzten Nadelzylindern - Google Patents

Rundstrickmaschine mit zwei uebereinandergesetzten Nadelzylindern

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DE504181C
DE504181C DEG74459D DEG0074459D DE504181C DE 504181 C DE504181 C DE 504181C DE G74459 D DEG74459 D DE G74459D DE G0074459 D DEG0074459 D DE G0074459D DE 504181 C DE504181 C DE 504181C
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DEG74459D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/10Circular knitting machines with independently-movable needles with two needle cylinders for purl work or for Links-Links loop formation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Rundstrickmaschine mit zwei übereinandergesetzten Nadelzylindern Die Erfindung betrifft Rundstrickmaschinen mit zwei übereinandergesetzten Nadelzylindern, in den Nadelzylindern verschiebbaren, die Nadeln bewegenden Platinen sowie mit einer Schloßeinrichtung zur Steuerung der Platinen, derart, daß sie die Nadeln zur Herstellung von Ware mit Rechts- und Linksmaschen von dem einen Zylinder in den anderen übertragen lassen, und umgekehrt.
  • Der Zweck der Erfindung ist, eine Rundstrickmaschine mit übereinanderstehenden Nadelzylindern zu schaffen, die Musterungsmöglichkeiten sowohl durch Übertragung der Nadeln von einem Zylinder in den anderen als auch durch Plattierung in besonders großer Zahl bietet.
  • Bereits bekannt ist bei Rundstrickmaschinen mit übereinanjergesetzten Nadelzylindern die Verwendung von Musternocken und von Platinen mit einem besonderen Musterfuß; jedoch sind hiermit die Musterungsmöglichkeiten immer noch verhältnismäßig sehr beschränkt. Andererseits ist bereits für Einzylinder-Rundstrickmaschinen vorgeschlagen worden, Platinen mit mehreren Musterfüßen und dementsprechend mehreren Musternocken zu verwenden. Hier wiederum kann nur glatte Ware hergestellt und allein nur durch Plattierung gemustert werden.
  • Die Erfindung besteht in einer Maschine der eingangs erwähnten Bauart, die zum Zwecke, die Musterungsmöglichkeiten einer Ware durch L'bertragung der Nadeln von einem Zylinder auf den anderen als auch durch Plattierung zu vergrößern, mit mehrere Musterfüße tragenden Platinen versehen ist, deren Musternocken im Verein mit den die Übertragung der Nadeln von dem einen Zylinder in den anderen bewirkenden Übertragungsnocken in Wirkung gesetzt werden können, derart, daß die Nocken in allen möglichen Zusammenstellungen unabhängig voneinander auf die Musterfüße der Platinen wirken und die Nadeln, so wie es die gewünschte Musterung verlangt, aussortieren können. Hierbei können erfindungsgemäß gewisse Platinen mit Musterfüßen versehen werden, die radial eine größere Länge als die übrigen Musterfüße besitzen. Es ist dann möglich, die Musternocken, wenn ihnen Platinen mit kurzen Musterfüßen gegenüberstehen, zunächst erst so weit einzurücken, daß nur die langen Musterfüßchen angegriffen werden und die Musternocken dann während dieses Eingriffes vollständig einzurücken, damit schließlich mustergemäß sowohl lange als kurze Musterfüßchen von dem Musternocken gefaßt werden. Im folgenden soll die Erfindung gleich mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben werden.
  • Es stellen dar: Abb. z den Erfindungsgegenstand im senkrechten Schnitt durch beide Nadelzylinder, Abb.2 eine Nadel zusammen mit einer Platine, Abb. 3 eine geteilte Platine (Nadel und Stoßplatine), Abb. q. die Anordnung der Musternocken gegenüber denPlatinen in einerAnsichtvonoben, Abb. 5- eine besondere Anordnung für den Fall, daß mitgeteilten, d. h. mit Nadelplatinen und Stoßplatinen hierfür gearbeitet wird, Abb. 6 einen Musternocken im Eingriff mit den Musterfüßchen der Platinen, Abb. 7 und 7 a zusammengenommen das Schloßsystem der Maschine in der Abwicklung. Die Maschine besitzt, wie an sich bekannt, zwei gleichachsig übereinandergesetzte Nadelzylinder r, 2 mit Doppelnadeln 3 zur Herstellung von Waren mit Rechts- und Linksmaschen. In jedem Zylinder sind wie üblich in den Nadelführungen q. Platinen 5 angeordnet (Abb. Z), die in die Nadelhaken eingreifen und die Nadeln von dem einen Zylinder in den anderen, z. B. von dem oberen in den unteren Zylinder zu übertragen gestatten. Soll beispielsweise eine Übertragung von dem oberen in den unteren Zylinder erfolgen, so werden die oberen Platinen mit den oberen Nadelhaken außer Eingriff gebracht, dahingegen die unteren Platinen in die unteren Nadelhaken eingehakt, damit die zuletzt erwähnten Platinen die Nadeln unter dem Einfluß eines besonderen Schloßteiles nach unten ziehen.
  • Sämtliche Platinen sind mit einem Fuß 5a versehen, der zum Eingriff in das übliche Strickschloß bestimmt ist. In der bevorzugten Ausführung dieser Erfindung sind des weiteren alle oder gewisse Platinen in dem einen oder dem anderen oder beiden Zylindern mit mehreren Musterfüßchen 5b versehen.
  • Die Anordnung der Fadenführer ist an sich bekannt und bedarf hier keiner besonderen Beschreibung. Der Plattierfadenführer ist wie üblich höher als der Grundfadenführer anzuordnen. Um die Nadeln zur Aufnahme des Plattierfadens verschieden ausmustern zu können, sind auf derAußenseite des einen oder des anderen Nadelzylinders bzw. auf der Außenseite beider Zylinder mehrere Musternocken 6 angeordnet, welche über die obenerwähnten Musterfüße 5b auf die Platinen wirken, bevor deren Nadeln den Faden aufnehmen.
  • Diese Musternocken 6 sind mit Kolben 6a versehen und übereinander in einem eigenen Halter 7 zur Maschine radial verschiebbar gelagert. Jeder Kolben ist durch 'einen Hebelmechanismus entgegen einer Feder einwärts verschiebbar. Den Hebelmechanismus treibt irgendein Musterrad 8, eine Mustertrommel, Musterkette o. dgl. Auf dem Musterrad oder einer Mustertrommel 8 sind in zirkumferentialen Reihen mehrere Anschläge 9 angeordnet, und jeder dieser Reihen ist ein Winkelhebel xo beigeordnet, der, sobald er durch einen der Anschläge verstellt wird, über Hebel und Gestänge zz einen anderen Arm 12 verstellt, der in einem eigenen hohlen Körper 13 einen unter Federdruck stehenden Bolzen 1q. trägt. Dieser Bolzen soll mit einer angeschärften Nase zq.a auf einen der unter Federdruck stehenden Kolben 6a wirken, und zwar so, daß der Kolben den dazugehörigen Musternocken 6 mit gewissen Platinenfüßchen in Eingriff bringt, um eine vertikale Verschiebung der Platinen zu veranlassen.
  • Die Anzahl der Kolben bzw. Musternocken entspricht selbstverständlich der Zahl der vorhandenen, von der Mustervorrichtung 8 gesteuerten Glieder io.
  • Obgleich, wie schon eingangs erwähnt, für den einen oder den anderen Nadelzylinder oder für beide Zylinder Platinen 5 mit mehreren Musterfüßchen 5b vorgesehen und mit in einer dementsprechenden . Anzahl anzuordnenden Nocken 6 ausgemustert werden könnten, ist es vorzuziehen, eine solche Einrichtung nur im Zusammenhang mit dem unteren Nadelzylinder -z vorzusehen und die Nadeln, um in der Ware plattierte Muster zu erzeugen, wahlweise zu verschieben, nachdem a11 diese Nadeln in den unteren Zylinder gebracht worden sind. In dieser bevorzugten Anwendung der Erfindung geht der Betrieb so vor sich, daß alle Nadeln durch das übliche Strickschloß zur Aufnahme des vom Grundfadenführer zugeführten Fadens gezwungen werden und nur diejenigen Nadeln den Plattierfaden aufnehmen, die hierzu durch die beschriebenen, auf die Musterfüßchen 5b der Platinen wirkenden und so die Nadeln entsprechend höherstoßenden Musternocken 6 veranlaßt werden.
  • Die Fadenführer können gegebenenfalls so konstruiert und angeordnet sein, daß es mit eigenen Mitteln möglich ist, ihre relativen Stellungen zu wechseln, und zwar derart, daß der zuvor als Grundfaden verarbeitete Faden zum Plattierfaden wird, und umgekehrt.
  • Statt die Musterfüße 5b so wie beschrieben an den Platinen anzuordnen, können auch separate Stoßplatinen 15 mit derartigen Füßchen versehen werden (Abb.3). Die Stoßplatinen arbeiten in den Nadelführungen und wirken unmittelbar auf die Nadelplatinen 5. Wo derartige Stoßplatinen 15 verwendet werden, ist über den Musternocken 6 noch ein besonderer Nocken 16 vorgesehen (Abb. 5), der mit Wirkung auf die Füße der Nadelplatinen 5 all diese beim Stricken der einzelnen Maschenreihen ausgemusterten Platinen 5 jedesmal wieder nach unten bis in diejenige Stellung zurückbringt, in der eine erneute Ausmusterung mit Hilfe der Nocken 6 und Stoßplatinen 15 möglich ist.
  • Die Nasen der Musternocken sind zu den Musterfüßen entsprechend schräg gestellt, damit die Platinen so wie gewünscht hochgestoßen werden können. Sollte jedoch beim Einrücken eines Musternockens dem betreffenden Nocken ein Musterfüßchen gerade genau gegenüberstehen, so kann, wie aus der Zeichnung ersicht-. lich, der den betreffenden Musternocken radial einwärts schiebende Bolzen mit seiner Feder zq.b soweit nachgeben, daß irgendeine Beschädigung der Platine bzw. ihres Musterfußes nicht eintritt. Ein anderes Schutzmittel, welches beim Einrücken der Musternocken eine Beschädigung der Platinen oder der Musterfüßchen verhindert, sowie die Mittel, welche einen Musternocken an einer im voraus genau bestimmten Nadel einzusetzen gestatten, sind in Abb. q. dargestellt. Da, wo die Ausmusterung beginnen soll, sind einige Platinen mit besonderen Füßchen 5c versehen, die im Vergleich zu den in gleicher Höhe an den übrigen Platinen sitzenden Füßchen 5b etwas länger gehalten sind. Eine solche Anordnung gibt die Möglichkeit, den Musternocken 6 kurz vor der führenden, d. h. kurz vor der ersten mit einem besonders langen Füßchen 5c versehenen Platine einzurücken. Indem die mit langen Füßchen 5c versehenen Platinen mit den Musternocken in Eingriff gelangen, werden sie hochgestoßen, d. h. nach oben über die Schräge des Nockens hinweggleiten (Abb. 6). Danach wird der Nocken vollständig eingerückt, um dann mit all den übrigen in gleicher Höhe sitzenden Füßchen der Platinen in Eingriff zu gelangen. Auf diese Weise wird beim Einrücken eines Musternockens jeder etwa mögliche, vom Nocken 6 auf die Platinenfüßchen ausgeübte Seitendruck vermieden und eine mit einer bestimmten Nadel beginnende Ausmusterung sicher gewährleistet.
  • Um Muster in besonders großer Zahl herstellen zu können, werden die Füßchen der Platinen unter sich noch verschieden lang gehalten. Die auf der Mustertrommel bzw. dem Musterrad sitzenden Anschläge sind ebenfalls verschieden hoch gehalten, um die Musternocken dementsprechend verschieden tief einrücken zu können.
  • Die Ausmusterung der Nadeln zum Zwecke der Plattierung geschieht, indem diese Nadeln bis zu der Höhe, in welcher der Plattierfaden aufgenommen werden kann, mit den Musternocken 6 hochgestoßen «erden.
  • Für den Fall, daß mehrere benachbarte Nadeln, oder mit anderen Worten mehrere Nadeln unmittelbar hintereinander unausgemustert bleiben und allein nur den Grundfaden verarbeiten, der Plattierfaden also auf der Rückseite der Ware in verhältnismäßig großer Länge flott liegenbleibt, können irgendwelche Vorrichtungen bekannter Art eingebaut werden, die eine oder mehrere solcher Nadeln zur Bildung von Fangstichen veranlassen, also bewirken, daß die betreffenden Nadeln den flott liegenden Faden auf der Warenrückseite festlegen.
  • Es soll nunmehr auf die Abb. 7 und 7 a näher eingegangen werden. Wie ersichtlich, sind neben den zur Ausmusterung für die Plattierung dienenden Musternocken 6 mehrere Nocken 17 vorgesehen, welche die Platinen 5 zur Übertragung auf den gegenüberstehenden Nadelzylinder aussortieren sollen. Es ist mit dieser Anordnung die Möglichkeit gegeben, die Nadeln in jeder beliebigen Maschenreihe oder für die einzelnen sich folgenden Maschenreihen bzw. auch für jede schon im voraus bestimmte :Maschenreihe sowohl zum Plattieren als auch für die Übertragung zu sortieren und plattierte Muster unabhängig von der durch die Nocken 17, also durch die Übertragung der :Tadeln in den anderen Nadelzylinder bestimmten Rechts- und Linksmusterung zu erzeugen.
  • Der Pfeil X gibt die Laufrichtung der Nadeln und Platinen relativ zum Schloßsystem an. Mit 18 und 18a sind Verteilungsnocken bezeichnet, die in der Maschine ungefähr diametral gegenüber angeordnet sind und, wie an sich bekannt, die Platinen entgegen federnden Mitteln nach außen drücken sollen, um sie mit den Nadelhaken außer Eingriff zu bringen, sobald eine Platine des anderen Nadelzylinders mit dem entgegengesetzten Haken der Nadel in Eingriff gebracht ist.
  • Bei Doppelzylindermaschinen üblicher Konstruktion ist neben dem Übertragungsnocken ein Verteilungsnocken vorgesehen, der die Platinenfüßchen fassen und so die Platinen zusammen mit den Nadeln in einen der Nadelzylinder hineinzuziehen hat. Im vorliegenden Falle sind zwei Verteilungsnocken 18 und 18a vorgesehen. Dem Verteilungsnocken 18 sind mehrere Musternocken 17 beigeordnet. Es sind diese Musternocken 17 auf Kolben gesetzt und so, wie eingangs beschrieben, wahlweise bewegliche, d. h. in die Bahn der Musterfüßchen 5b einrückbar bzw. umgekehrt auch wieder ausrückbar. Die Steuerung erfolgt vorzugsweise durch eine Musterkette oder Mustertrommel und im wesentlichen so, wie es bereits mit Bezug auf die Musternocken 6 beschrieben wurde.
  • Die Füßchen 5b sind für die einzelnen Platinen verschieden lang gehalten und die Nocken 17 so eingerichtet, daß sie verschieden tief eingerückt werden können. Mit solcher Anordnung ist ein Ausmustern der Platinen zwecks Übertragung der Nadeln in allen Variationen möglich, so daß die Rechts- und Linksmusterung für jede beliebige Maschenreihe, und wenn gewünscht, auch kontinuierlich geändert werden kann.
  • Die Nocken 17 heben die aussortierten Platinen selbstverständlich bis auf eine Höhe, in welcher die Nadeln von den in dem anderen Zylinder sitzenden Platinen sicher gefaßt werden können. Unmittelbar hinter dem Nocken 17 ist verschiebbar ein Spezialnocken z9 zum Rückholen angeordnet. Dieser Nocken z9 ist (ausgenommen beim Hin- und Herstricken) immer in Arbeitsstellung und hat die Aufgabe, die Platinen mit Wirkung auf deren Strickfüßchen 5a stets wieder zurückzuholen, gleich, ob die betreffenden Platinen mit der zugehörigen Nadel außer Eingriff gebracht sind oder nicht. Das Zurückholen geht so weit oder mit anderen Worten bis auf eine Höhe 2o, in welcher das Ausmustern für die Plattierung geschehen kann. Nachdem die Platinen durch den Nocken ig zurückgeholt sind, kommen die für die Plattierung vorgesehenen Musternocken 6, so wie es schon eingangs beschrieben wurde, zur Wirkung. Die ausgemusterten Platinen werden von den Musternocken 6 bis auf eine Höhe gebracht, in welcher ihre Nadeln den Plattierfaden P unbedingt aufnehmen müssen. Die nicht ausgemusterten Platinen werden dahingegen ihren Weg unbeeinflußt fortsetzen und nur den Grundfaden G aufnehmen.
  • Nach erfolgter Fadenaufnahme durchlaufen die mit 5a bezeichneten Strickfüßchen aller Platinen des unteren Zylinders das übliche Strickschloß 21. Zur gleichen Zeit werden natürlich auch die Platinen des oberen Nadelzylinders durch das speziell diesem Zylinder zugehörige, hier mit 22 bezeichnete Strickschloß geführt.
  • Bei 23 ist verschiebbar ein Nocken vorgesehen, der normalerweise außer Betrieb gehalten und nur beim Hin- und Herstricken, also beispielsweise bei Fersen- und Spitzenarbeiten eingerückt wird.
  • Hinter der Strickstelle werden sämtliche Platinen in die Bahn 24 gehoben, d. h. soweit hochgestoßen, bis die Maschen über die Nadelzungen hinweg auf die Nadelschäfte gebracht sind. In solcher Höhe werden die Platinen bis zu dem Verteilungsnocken 18a herumgeführt. Hier an dieser Stelle sind noch zwei gewöhnliche Übertragungsnocken 25, 26 vorgesehen, und zwar der eine für den unteren und der andere für den oberen Zylinder. Diese Übertragungsnocken 25, 26 sind ein- und ausrückbar und werden zur Übertragung der Nadeln nur dann eingerückt, wenn die eingangs erwähnten Übertragungsnocken 17 außer Betrieb gesetzt sind. Sind die Übertragungsnocken 25 und 26 eingerückt, so haben besondere Mittel, wie z. B. ein für den unteren Zylinder vorgesehener, verschiebbarer Nocken 27 und ein für den oberen Zylinder vorgesehener Nocken 28, die Platinen nach der Übertragung der Nadeln so weit zurückzuholen, bis die Maschen über die Nadelzungen hinweg auf die Nadelschäfte gebracht sind.
  • Hiernach ergibt es sich, daß mit der Vereinigung der zur Plattierung dienenden Musternocken 6 und der zur Übertragung (Rechts- und Linksmusterung) dienenden Musternocken 17 die Nadeln in jeder schon im voraus bestimmten bzw. auch in sich folgenden Maschenreihe zur Plattierung und Übertragung automatisch ausgemustert, ferner Muster durch Plattierung unabhängig von der Rechts- und Linksmusterung hergestellt werden können und hierbei die Rechts- und Linksmusterung selbst in allen möglichen Variationen geschehen kann.
  • Die Erfindung ist insbesondere für Maschinen mit rotierenden Nadelzylindern und feststehenden Fadenzuführungen gedacht. Es hindert dies jedoch nicht, die Erfindung auch auf Maschinen mit feststehenden Nadelzylindern und rotierenden Fadenzuführungen zu übertragen. In diesem Falle wäre natürlich das oben beschriebene Schloßsystem ebenfalls so anzuordnen, daß es mit den Fadenzuführungen gemeinsam um die Nadelzylinder rotiert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rundstrickmaschine mit zwei übereinandergesetzten Nadelzylindern, in diesen Nadelzylindern verschiebbaren, die Nadeln bewegenden Platinen sowie mit einer Schloßeinrichtung zur Steuerung der Platinen, derart, daß sie die Nadeln zum Zwecke der Herstellung von Ware mit Rechts- und Linksmaschen von dem einen Zylinder in den anderen übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Platinen mehrere gegenseitig auf Abstand gesetzte Musterfüßchen vorgesehen sind, die mit mehreren voneinander unabhängig steuerbaren, übereinandergesetzten Musternocken in Eingriff gebracht werden können, und zwar mit Musternocken, die im Verein mit den die Übertragung der Nadeln von dem einen Zylinder in den anderen bewirkenden Übertragungsnocken in Wirkung gesetzt werden können, derart, daß irgendein gewünschter Musternocken oder solche Nocken in einer gewünschten Zusammenstellung eingerückt werden können, um unabhängig voneinander auf die Musterfüßchen jener Platinen zu wirken und die Nadeln so auszumustern, daß Plattiermuster in die Ware hineingestrickt werden können.
  2. 2. Rundstrickmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß gewisse Platinen mit Musterfüßchen versehen sind, die radial eine größere Länge als die übrigen Musterfüßchen besitzen und daß die Musternocken, wenn ihnen Platinen mit kurzen Musterfüßchen gegenüberstehen, zunächst erst so weit eingerückt werden, daß der Eingriff nur gegenüber den langen Füßchen möglich ist und dann während dieses Eingriffs die Einrückung des Musternockens vollständig zu Ende geführt wird, damit schließlich mustergemäß sowohl lange als kurze Musterfüßchen vom Musternocken erfaßt werden.
DEG74459D 1928-05-07 1928-10-04 Rundstrickmaschine mit zwei uebereinandergesetzten Nadelzylindern Expired DE504181C (de)

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DE (1) DE504181C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755852C (de) * 1937-01-01 1951-08-02 Edward Samuel Barsby Rundstrickmaschine mit zwei Nadelzylindern
DE1073675B (de) * 1960-01-21 Kothe Hancock Mich Erich (V St A) Mustervorrichtung fur Rundstrickmaschi nen mit umlaufendem Nadelzylinder
DE1088655B (de) * 1953-11-10 1960-09-08 Stibbe G & Co Ltd Doppelzylinder-Rundstrickmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1073675B (de) * 1960-01-21 Kothe Hancock Mich Erich (V St A) Mustervorrichtung fur Rundstrickmaschi nen mit umlaufendem Nadelzylinder
DE755852C (de) * 1937-01-01 1951-08-02 Edward Samuel Barsby Rundstrickmaschine mit zwei Nadelzylindern
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