DE504056C - Sicherheitsschloss - Google Patents
SicherheitsschlossInfo
- Publication number
- DE504056C DE504056C DEK106453D DEK0106453D DE504056C DE 504056 C DE504056 C DE 504056C DE K106453 D DEK106453 D DE K106453D DE K0106453 D DEK0106453 D DE K0106453D DE 504056 C DE504056 C DE 504056C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tumbler
- bolt
- key
- locking
- lock
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B21/00—Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks
Landscapes
- Snaps, Bayonet Connections, Set Pins, And Snap Rings (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitsschloß, bei dem die Sicherung des Riegels
durch eine querverschiebliche Zuhaltung erfolgt, die ihrerseits wieder durch eine senkrecht
zum Riegel verschiebliche Zuhaltung gesperrt ist.
Nach der Erfindung greift eine Sperrnase der querverschieblichen Zuhaltung in die
Lücke einer Rippe ein, die zwei Längsnuten
ίο des Riegels trennt. Durch Druck auf einen
an sich bekannten, im hohlen Schlüsselschaft verschiebbaren, federnden Stift kann diese
Sperrnase, je nach Einführung des Schlüssels, von der einen oder anderen Schloßseite
in die eine oder andere Längsnut geschoben und dadurch die Riegelsperre aufgehoben
werden, nachdem durch eine Teildrehung des Schlüsselbarts die senkrecht verschiebbare
Zuhaltung die querverschiebbare freigegeben
ao hat.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Verwendung als Türschloß ist in
Abb. ι in der Ansicht bei weggenommener Schloßdecke und in offenem Zustande, in
Abb. 2 in der Ansicht, teilweise im Schnitt, bei weggenommener Schloßdecke
und weggenommener Deckscheibe in offenem Zustande, jedoch bei angehobener zweiter
Zuhaltung dargestellt.
Abb. 3 ist ein Querschnitt nach Linie A-B der Abb. 1, bei dem beide Zuhaltungen
ausgerückt sind,
Abb. 4 ein senkrechter Schnitt nach Linie C-D der Abb. 1, bei dem beide Zuhaltungen
noch im Eingriff sind (entsprechend Abb. 1) und
Abb. 5 ein senkrechter Schnitt nach Linie E-F der Abb. 2, bei dem beide Zuhaltungen
außer Eingriff sind.
Abb. 6 stellt eine Einzelheit dar.
Der Riegel a, der sich in dem Schlitz des Stulps b und auf dem Stift c führt, wird
durch die quer bewegbare, durch Federn e in ihrer Mittelstellung gehaltene Zuhaltung
d, die auf den Stiften f verschiebbar ist und mit dem Zahn g in eine Rast des Riegels
eingreift, gesichert. Der Zahn g steht in der Sicherungsstellung in einer Rast der Mittelrippe
h des Riegels α (Abb. 4), die von zwei Nuten eingefaßt ist, in deren eine der Rastzahn
g geschoben sein muß, wenn eine Bewegung des Riegels möglich sein soll. In der
Schließstellung legt sich der Rastzahn g hinter das innere Ende der Mittelrippe h.
Durch die Höhlung des Riegels ο geht die zweite, senkrecht bewegbare Zuhaltung i, die
aus einem U-förmig gebogenen Blech besteht und auf einem Stift / sowie zwischen den
Schenkeln einer am Schloßgehäuse befestigten Platte k, welche von ihr umfaßt wird, geführt
ist. Sie wird durch die Feder I nach unten gedrückt und umgreift mit ihren Armen
m in ihrer Tiefstellung die Riegelzuhaltung d, deren Querbewegung sperrend. Daß
diese Zuhaltung i außerdem in bekannter Weise durch die Rast η den Riegel α unmittelbar
sichert, ist für die Erfindung nebensächlich. Zwischen den inneren AVänden des
Claims (1)
- Riegels α und der Zuhaltung i liegen die beiden Deckscheiben o, die die Zuhaltung i gegen unerlaubte Eingriffe ohne Schlüssel sichern" sollen. Sie sind mit ihren Naben in den Schlüssellöchern im Schloßgehäuse drehbar und besitzen selbst auch Schlüssellöcher, die sich im Ruhezustande mit denen im Schloßgehäuse decken.Zur Sicherung dieser Ruhelage dienen dieίο Federn/;, die an der Schloßdecke q angebracht sind und in Kerben der Deckscheiben ο einschlagen. Wird der Schlüssel r in das Schloß eingeführt, so umfaßt er mit seinem hohlen Schaft zunächst den Stifte, der einen Teil der Riegelzuhaltung d bildet, und trifft dann mit seinem Bart, nachdem dieser in das Schlüsselloch der Deckscheibe 0 getreten ist, auf die Druckplatte k, auf die er sich stützt. Beim Drehen des Schlüssels greift der Schlüsselbart zunächst unter die Zuhaltung i, die nach etwa 1J3 Umdrehung so weit gehoben ist, daß die Arme m die Riegelzuhaltung d freigeben. Durch Vordrücken des inneren, unter Federwirkung stehenden, gegen Drehung im hohlen Schlüsselschaft durch Stift u gesicherten Sehlüsselschaftes i, der sich dabei gegen den Stift s der Riegelzuhaltung legt, wird diese mit ihrem Rastzahn g aus der Rast des Riegels α herausgehoben.Dadurch ist aber dem Riegel α der Weg frei, gemacht für die jetzt folgende Weiterdrehung des Schlüssels, während der beide Zuhaltungen außer Eingriff gehalten werden so lange, bis die andere Endlage des Riegels a erreicht ist, welche dann wieder durch das von den Federn e und / bewirkte Einschnappen der Zuhaltungen d und i gesichert wird.Pa τ ε ν ϊλ ν s ρ ru c η :Sicherheitsschloß, bei dem die Sicherung des Riegels durch eine querverschiebliche Zuhaltung erfolgt, die wieder ihrerseits durch eine senkrecht zum Riegel verschiebliche Zuhaltung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die querverschiebliche Zuhaltung (d) die nach beiden Schloßseiten ragenden Schlüsselführungsstifte (s) trägt und durch die sie gabelartig umfassenden Arme (tu) der senkrecht beweglichen Zuhaltung (i) in ihrer Sperrstellung gehalten wird, in welcher die Sperrnase (g) der querbeweglichen Zuhaltung in einer Lücke einer von zwei Längsnuten des Riegels gebild'eten Mittelrippe (h) liegt, aus der sie, der jeweiligen Einführung des Schlüssels entsprechend, durch Druck auf einen an sich bekannten, in dem hoTilen Schlüsselschaft (r) verschiebbaren, federnden Stift (i) in die eine oder andere der beiden Längsnuten geschoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK106453D DE504056C (de) | 1927-10-23 | 1927-10-23 | Sicherheitsschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK106453D DE504056C (de) | 1927-10-23 | 1927-10-23 | Sicherheitsschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE504056C true DE504056C (de) | 1930-07-30 |
Family
ID=7240926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK106453D Expired DE504056C (de) | 1927-10-23 | 1927-10-23 | Sicherheitsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE504056C (de) |
-
1927
- 1927-10-23 DE DEK106453D patent/DE504056C/de not_active Expired
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