DE429314C - Sicherheitsschloss - Google Patents
SicherheitsschlossInfo
- Publication number
- DE429314C DE429314C DEK90687D DEK0090687D DE429314C DE 429314 C DE429314 C DE 429314C DE K90687 D DEK90687 D DE K90687D DE K0090687 D DEK0090687 D DE K0090687D DE 429314 C DE429314 C DE 429314C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tumblers
- slots
- safety lock
- lock
- tumbler pins
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/04—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM.
22. MAl 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 429314 KLASSE 68 a GRUPPE
(K 9068] lll\68a)
Firma Franz Kuppler in Berlin-Weißensee. Sicherheitsschloß.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sicherheitsschloß, dessen Zuhaltungen als doppelarmige
Hebel ausgebildet und auf beiden Armen mit symmetrisch zum Drehzapfen angeordneten
Fenstern versehen sind, und bezweckt, mittels eines Satzes derartiger Zuhaltungen
zwei einzelne Riegel unmittelbar zu sperren und zugleich eine erhöhte Sicherheit
zu erzielen. Dies ist gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Zuhaltungen an bei-
den Enden mit Durchgangsschlitzen für die Zuhaltungsstifte zweier getrennter Riegel ausgestattet
sind. Werden die an den Enden der Hebelarme angeordngteaJDttfdigatigsschlitze
seitlich zueinander versetzt, so wird dadurch eine weitere Sicherheit des Schlosses
erreicht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. ι
ίο zeigt das Schloß im Längsschnitt, Abb. 2 in der Draufsicht in geschlossenem Zustande,
Abb. 3 eine einzelne Zuhaltung, Abb. 4 die Draufsicht des Schlosses in .geöffnetem Zustande.
Das dargestellte Schloß hat einen einfachen seitlichen Riegel α und zwei Basküle-Riegel
b V. Diese Riegel bewegen sich über einen gemeinsamen Zapfen c, der als Triebzapfen
für die Riegel dienen kann und in diesem Falle mit einem Drehknopf o. dgl. versehen
ist. Auf diesem Zapfen sind in entsprechender Anzahl Zuhaltungen d gelagert,
die als zweiarmige Hebel ausgebildet und in symmetrischer Anordnung mit den Fenstern
e c und den Durchgangsschlitzen / /' für die auf den Riegeln b V befestigten Zuhaltungsstifte
g g' versehen sind. Die Fenster e e' befinden sich bei allen Zuhaltungen an der
gleichen Stelle in gleichem Abstand vomDrehzapfen und haben die gleiche Form. Die
Durchgangsschlitze / /' sind dagegen in den verschiedenen Zuhaltungen seitlich zueinander
versetzt, und zwar in den einzelnen Zuhaltungen zentrisch - symmetrisch. Sie werden
durch die Bartstufen miteinander in Deckung gebracht, so daß sie den Zuhaltungsstif ten g g
den Durchgang gestatten. Die Zuhaltungen sind an ihren beiden Enden mit Ausschnitten
h h' versehen, in denen bei geschlossenem Zustande die Zuhaltungsstifte g· g' liegen,
gegen die sich die Zuhaltungen unter Einwirkung der mit ihnen verbundenen Federn / mit
den durch die Ausschnitte gebildeten Zungen k Ii' legen. Wird der Schlüssel, wie in
Abb. ι mit vollen Linien dargestellt ist, von links eingeführt, so stellt sein Bart in den
Fenstern e' die Zuhaltungen d so ein, daß die Durchgangsschlitze / /' sich" decken und den
Stiften g g' den Eintritt gestatten, wie Abb. 4 zeigt. Soll das Schloß von der anderen Seite
geschlossen werden, so wird, wie in Abb. 1 dargestellt, der Schlüssel von der rechten
Seite in die oberen Fenster c der Zuhaltungen eingeführt, und infolge der symmetrischen
Anordnung der Fenster und der Durchgangsschlitze kommen diese dann ebenfalls zur
Deckung^^^^—^
'""" "Om die Bartstufen nicht von einer mittleren
Stufe nach den Enden hin symmetrisch anordnen zu müssen, kann der Schlüssel mit zwei Barten versehen sein, in denen die Stufen
nach entgegengesetzten Richtungen gleiche Anordnung haben. Dann kann der eine Bart
für das Schließen von der einen, der andere Bart zum Schließen von der anderen Seite
benutzt werden. Die Kanten der Ausschnitte h K und die ihnen gegenüberliegenden
Flächen der Zuhaltungsstifte g g' können geriffelt oder in ähnlicher Weise gerauht sein,
damit nicht durch Druck auf die Riegel b V und einzelne Verstellung der Zuhaltungen der
Durchgang für die Zuhaltungsstifte eingestellt werden kann. Durch die Anordnung der Schlitze f f und der Zuhaltungsstifte g g'
an den Enden der doppelarmigen Zuhaltungen entstehen bei Einstellung der Zuhaltungen infolge
der großen Hebellänge stärkere Ausschläge der Durchgangsschlitze, so daß schon bei geringen Abweichungen der Bartstufen
die Schlitze nicht in die erforderliche Deckung gebracht werden können. Dadurch wird die
Sicherheit des Schlosses erhöht. Die Riegel können entweder durch den Schlüsselbart
oder auch mittels eines besonderen Griffes von Hand bewegt werden, nachdem die Zuhaltungen
durch den Schlüssel in die richtige Lage gebracht werden. Für eine solche Verstellung
von Hand kann der Drehzapfen c oder ein in oder auf ihm gelagerter Zapfen
benutzt werden, der mit exzentrischen Teilen versehen ist.
Claims (2)
1. Sicherheitsschloß, dessen Zuhaltungen als doppelarmige Hebel ausgebildet
und auf beiden Armen mit symmetrisch zum Drehzapfen angeordneten Fenstern versehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuhaltungen (ei) an beiden Enden mit Durchgangsschlitzen (/ /') für die Zuhaltungsstifte
(g g') zweier getrennter Riegel (b V) ausgestattet sind.
2. Sicherheitsschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den
Enden der Hebelarme angeordneten Durchgangsschlitze (/ f) in den Zuhaltungen
seitlich zueinander versetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK90687D DE429314C (de) | 1924-08-22 | 1924-08-22 | Sicherheitsschloss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK90687D DE429314C (de) | 1924-08-22 | 1924-08-22 | Sicherheitsschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE429314C true DE429314C (de) | 1926-05-22 |
Family
ID=7236898
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK90687D Expired DE429314C (de) | 1924-08-22 | 1924-08-22 | Sicherheitsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE429314C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE897062C (de) * | 1949-09-09 | 1953-11-16 | Yale & Towne Mfg Co | Sicherheitsschloss |
-
1924
- 1924-08-22 DE DEK90687D patent/DE429314C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE897062C (de) * | 1949-09-09 | 1953-11-16 | Yale & Towne Mfg Co | Sicherheitsschloss |
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