DE504032C - Einstellvorrichtung bei Rechen- und Addiermaschinen - Google Patents

Einstellvorrichtung bei Rechen- und Addiermaschinen

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DE504032C
DE504032C DEG71762D DEG0071762D DE504032C DE 504032 C DE504032 C DE 504032C DE G71762 D DEG71762 D DE G71762D DE G0071762 D DEG0071762 D DE G0071762D DE 504032 C DE504032 C DE 504032C
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  • Einstellvorrichtung bei Rechen- und Addiermaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einstellvorrichtung für Rechen- und Addiermaschinen, bei der durch Einstellung eines Anschlages, die durch Drucktasten erfolgt, die Bewegung von als Antriebsglieder für die Zahlenräder ausgebildeten Schiebern begrenzt wird. Beiden bekannten Rechen- und Addiermaschinen mit derartigen Einstellvorrichtungen sind -zwei Tastaturen mit Drucktasten vorhanden. Die eine Tastatur sitzt vor der Maschine, die andere Tastatur ist seitlich hinten an der Maschine angebracht. Dadurch entsteht eine verhältnismäßig unbequeme Einstellung. Einmal liegen die beiden Tastaturen verhältnismäßig weit voneinander entfernt, zum anderen stehen die Tastaturen, in Draufsicht auf die Maschine gesehen, senkrecht zueinander, so daß die eine Bedienungshand bei der Einstellung sich in einer Richtung bewegen muß, die senkrecht zu der Richtung steht, in welcher die andere Bedienungshand sich bewegt. Es bedarf schon außerordentlicher Geschicklichkeit, wenn bei einer derartigen Anordnung Fehleinstellungen vermieden werden sollen.
  • Gemäß der Erfindung liegen die Einstellmittel für die Anschlageinstellung und für die Zahlenrädereinstellung verhältnismäßig dicht beieinander. Außerdem aber verlaufen sie parallel zueinander. Dadurch ist eine bequeme Einstellung ermöglicht.
  • Erreicht ist das erfindungsgemäß dadurch, daß die Drucktasten in einer vorn an der Maschine angebrachten Tastatur angeordnet sind und einen Anschlag verschieden einstellen und daß die Schieber zur Verstellung der Zahlenräder jeweils mit einem Handgriff ausgestattet sind, wobei diese Handgriffe in einer Reihe parallel zu und in der Nähe von der Drucktastentastatur liegen und sich entsprechend der Anschlageinstellung auf die Tastatur zu bewegen lassen.
  • Eine weitere Vereinfachung ist erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß nur acht Drucktasten vorgesehen sind, indem jeder Schieber mit einem festen Anschlag zwecks Erzielung der neunten Einstellung zusammenarbeitet.
  • Vorteilhaft wird als Anschlag ein Block benutzt, der nach zwei Richtungen stufenweise abgesetzt ist, und zwar derart, daß die eine Stufenreihe unter dem Einfluß der Drucktasten und die andere Stufenreihe bei Verstellung des Anschlagblockes in den Weg des verstellbaren Schiebers tritt.
  • Die Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen in der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigen: Abb. i eine Einstellvorrichtung in Draufsicht in schematischer Darstellung, Abb. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung ebenfalls schematisch, Abb. 3 eine Vorderansicht der Einstellvorrichtung wiederum schematisch, Abb. q. eine Einstellvorrichtung in anderer Ausführung und Abb. 4.a eine Draufsicht auf den Stufenkörper der Einstellvorrichtung gemäß Abb. q.. Nach den Abb. i bis 3 stehen mit den Zahlenrädern i Antriebsschieber 2 über eine in einer Drehrichtung wirksame Sperrzahnkupplung 3 in Verbindung. Der Antrieb erfolgt dadurch, daß ein Teil des Schiebers 2 zahnstangenartig q. ausgebildet ist und daß dieser Teil mit der einen zahnradartig ausgebildeten Kupplungshälfte 5 in Eingriff ist. Jeder Schieber besitzt ein Langloch 7, durch das eine Führungsstange 8 geführt ist. Mit Hilfe der Feder 6 wird der Schieber 2 in Ruhelage erhalten, indem die Führungsstange 8 gegen die Langlochenden der einzelnen Schieber sich legt.
  • Die Schiebergriffe 9 treten genau so wie die Köpfe io der Einstelltasten aus der Gehäuseoberfläche der Rechen- und Addiermaschine heraus. Das ist in der Abbildung nicht dargestellt, da nur die Wirkungsweise der Einstellvorrichtung veranschaulicht werden soll. Zu jeder Einstelltaste io ist eine Hubbegrenzungsschraube ii vorgesehen, die in einer Mutter 12 geführt ist. In welcher Weise die Verbindung mit den Gehäuseteilen erfolgt, ist ebenfalls nicht angegeben, da das für die Erfindung ohne Bedeutung ist. Die Hubbegrenzungsschrauben sind zwecks Einstellung des Hubes in bezug auf die Tasten einstellbar. Die Tasten sind an ihren unteren Enden, wie Abb. 2 erkennen läßt, winklig umgebogen. Der Winkelansatz 12' ist zur Zusammenwirkung mit einer Stange 13 bestimmt, die zwei auf einer Achse 14 drehbar angeordnete zweiarmige Hebel 15 und 16 verbindet. Die Stange 13 verläuft -zwischen der Tastenreihe und der Hubbegrenzungsschraubenreihe derart, daß eine Abstufung der Abstände der Stange 13 von den Schrauben i i erhalten ist. Die Tasten und die Hubbegrenzungsschrauben haben jeweils den gleichen Abstand. Die beiden anderen Enden der Hebel 15 und 16 stehen durch eine weitere Stange 17, im folgenden Anschlagstange genannt, im Zusammenhang. Diese Anschlagstange ist zur Zusammenarbeit mit den Stufenansätzen 18 der Schieber :2 bestimmt. Die Einstellung geht folgendermaßen vor sich. Es soll die Zahl 379 5o2 8o7 eingestellt werden. Die Taste III wird gedrückt, dadurch kommt die Anschlagstange 17 in die Bewegungsbahn des Absatzes III sämtlicher Einstellschieber. Es werde nun der in Abb. i am weitesten links gezeichnete Einstellschieber auf die Tastenreihe zu verschoben. Diese Bewegung wird durch die Anschlagstange 17 begrenzt, indem die Stufe III dieses Schiebers gegen sie stößt. Das zu diesem Schieber gehörige Zahlenrad ist mithin um den richtigen Winkel verdreht worden. Nach Loslassen des Schiebers wandert er selbsttätig in die Ruhelage zurück, wobei infolge der einseitig wirkenden Sperrzahnkupplung eine Verdrehung des Zahlenrades aus der eingestellten Lage nicht eintritt. Zur Einstellung der zweiten Ziffer 7 wird entsprechend die Taste VII gedrückt, darauf der in Abb. i, von links gesehen, als zweiter Schieber gezeichnete gezogen, bis er zum Anschlag kommt, und dieser Schieber wiederum losgelassen. So werden nacheinander die verschiedenen Ziffern eingestellt. Die 0 braucht nicht besonders eingestellt zu werden, da die Ursprungslage des Zahlenrades der Null entspricht. Die 9 wird dadurch eingestellt, daß der Schieber, ohne daß eine Taste gedrückt wird, bis zum Ende seines Hubes gezogen wird. Die Länge des Langloches 7 entspricht der hier notwendigen Winkelverdrehung des Zahlenrades.
  • Es ist nicht notwendig, daß die Einrichtung im einzelnen so getroffen wird, wie das in dem eben beschriebenen Ausführungsbeispiel angegeben ist. So können an Stelle der Tasten Hebel oder Schieber treten. An Stelle der Antriebsschieber für die Zahlenräder lassen sich ebenfalls Drucktasten oder auch Hebelstasten vorsehen.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. q. unterscheidet sich nach dem Ausführungsbeispiel der Abb. i bis 3 durch die andersartige Anschlageinrichtung. Als Anschlag dient hier ein Block i g, der nach zwei Richtungen stufenweise abgesetzt ist. Eine Stufenreihe 2o ist unter der Tastenreihe 21 angebracht. Die Tasten 21 sind alle gleich lang, so daß ihre unteren Enden verschieden lange Wege zurückzulegen haben, ehe sie auf die Stufen der Stufenreihe 2o auftreffen. Die andere Stufenreihe 22 ist dazu bestimmt, den Bewegungsweg der die Zahlenräder antreibenden Schieber 23 zu sperren. Während nach Loslassen der Taste bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. i und 3 der Anschlaghebelrahmen durch das eigene Gewicht allein in die Ruhelage zurückkehren kann, erfolgt hier die Rückführung durch Federn 2q..
  • Die Arbeitsweise dieser Einrichtung ist im übrigen ähnlich der Einrichtung nach den Abb. i bis 3. Soll beispielsweise eine 4 eingestellt werden, so wird die entsprechende Taste 21 gedrückt, und zwar so lange, bis der Kopf 25 auf den Anschlag 26 auftrifft. Bei ihrem Abwärtsgange trifft die Taste auf die Stufe IV, so daß die entsprechende Stufe IV der Stufenreihe 22 in den Bewegungsweg der Schieber 23 gelangt. Wird nun ein Schieber 23 auf die Tasten zu bewegt, so ist eine Bewegung nur so lange möglich, als das entsprechende Ende des Schiebers noch nicht auf die Stufenfläche IV gestoßen ist. Ist das der Fall, so ist -die Einstellung des dem verstellten Schieber zugeordneten Zahnrades vollzogen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einstellvorrichtung für Rechen- und Addiermaschinen, bei der durch Einstellung eines Anschlages, die durch Drucktasten erfolgt, die Bewegung von als Antriebsglieder für die Zahlenräder ausgebildeten Schiebern begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, daB die Drucktasten (io) in einer vorn an der Maschine angebrachten Tastatur angeordnet sind und einen Anschlag (i7) verschieden einstellen und daß die Schieber (2, 4) zur Verstellung der Zahlenräder jeweils mit einem Handgriff (9) ausgestattet sind, wobei diese Handgriffe in einer Reihe parallel zu und in der Nähe der Drucktastentastatur liegen und sich entsprechend der Einstellung des Anschlages auf die Tastatur zu bewegen lassen.
  2. 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB acht Drucktasten (io) vorgesehen sind und daß die verstellbaren Antriebsglieder (2) mit einem festen Anschlag (8) zwecks Erzielung der neunten Einstellung zusammenarbeiten.
  3. 3. Einstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag ein Block (i9) dient, der nach zwei Richtungen stufenweise abgesetzt ist, und zwar derart, daB die eine Stufenreihe (2o) unter dem Einfluß der Drucktasten (2i) steht und die andere Stufenreihe (22) bei der Verstellung des Anschlagblockes in den Weg des verstellbaren Schiebers (23) tritt.
DEG71762D 1927-11-22 1927-11-22 Einstellvorrichtung bei Rechen- und Addiermaschinen Expired DE504032C (de)

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DE504032C true DE504032C (de) 1930-07-30

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