DE502829C - Vorrichtung zum Schleudern, Spritzen oder Werfen von mehr oder weniger zaehfluessigemGut - Google Patents
Vorrichtung zum Schleudern, Spritzen oder Werfen von mehr oder weniger zaehfluessigemGutInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
- E04F21/02—Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
- E04F21/06—Implements for applying plaster, insulating material, or the like
- E04F21/08—Mechanical implements
- E04F21/10—Mechanical implements centrifugally acting
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Description
- Vorrichtung zum Schleudern, Spritzen oder Werfen von mehr oder weniger zähflüssigem Gut Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleudern, Spritzen oder Werfen von mehr oder weniger zähflüssigem Gut, insbesondere zum Putzen von Wänden.
- Das Neue besteht in einem nach oben gerichteten kegeligen, durch einen Motor in schnelle Drehung versetzten Becher mit mittlerem Aufgabetrichter für das Gut und mit umlaufender Förderschnecke sowie einem schraubenförmigen Abstreichmesser am oberen Rande des Bechers.
- Auf diese Weise wird durch die schnelle Umdrehung des Bechers, der sich nach oben hin konisch erweitert, dem Gut eine Zentrifugalkraft erteilt, so daß bei Erreichen des oberen Randes das Gut mit großer Geschwindigkeit und in allen Teilen gleichmäßig beschleunigt aus dem Becher austritt und gegen die zu bearbeitende Wand fliegt. Durch das Abstreichmesser wird dafür gesorgt, daß das Austreten des Gutes in einer bestimmten Richtung erfolgt.
- Ferner besteht das Neue darin, daß an dem Aufgabetrichter in Höhe der Becheroberkante außen ein abwärts sich erstreckender Ring befestigt ist, auf dem ein anderer Ring mit dem schraubenförmig ansteigenden Abstreichmesser aufgeschoben ist.
- Das Abstreichmesser ist nämlich der Teil der Vorrichtung, der am meisten beansprucht und abgenutzt wird und somit leicht auswechselbar sein muß, was mit Hilfe der angegebenen Ringanordnung leicht möglich ist. Weiter ist nach der Erfindung die den Becherboden gegen einen ringförmigenFlansch derWelle pressende Mutter kegelig und mit einem Zapfen für die im unteren Teil des Aufgabetrichters liegende Förderschnecke versehen. Schließlich ist am Boden des umlaufenden Bechers ein abwärts über das Lager der Antriebswelle greifender Schutzring befestigt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt die Abb.= einen mittleren Längsschnitt und Abb. 2 einen waagerechten Querschnitt.
- Eine durch irgendeinen geeigneten Motor o. dgl. angetriebene Welle i weist an ihrem oberen Ende einen Flansch 3 auf, auf welchem der Boden eines konischen oder becherförmigen Behälters 2 aufruht. Der Becher 2 wird mit dem Flansch 3 durch Stifte oder Zapfen q. verbunden und durch eine auf das mit Gewinde versehene freie Ende der Welle i aufgeschraubte, zweckmäßig im Querschnitt kegelförmige Mutter 5 gegen den Flansch 3 gepreßt. Das freie Ende der Mutter 5 ist als Zapfen ausgebildet, der eine zum Fördern des Gutes dienende Schnecke 7 o. dgl. trägt. Das Lager für die Welle i sowie der Becher 2 sind in einem Gehäuse 15 untergebracht, welches einen in den Becher 2 hinein sich erstreckenden Aufgabetrichter 6 trägt. Der Trichter 6 greift über die Förderschnecke 7 derart, daß diese am unteren Teil des Tüchters liegt und das dem Aufgabetrichter zugeführte Gut in den Becher 2 hineinleitet. In Höhe der Oberkante 13 des Bechers 2 ist außen an dem Trichter 6 ein abwärts sich erstreckender Ring S befestigt, auf welchem ein zweiter Ring 9 sitzt. Der Ring 9 trägt ein schrecken- oder schraubenförmig gebogenes Abstreichmesser io, welches, wie Abb. 2 erkennen läßt, über einen Quadranten des Bechers sich erstreckt und aus einem gebogenen Flacheisen o. dgl. hergestellt sein kann. Gegenüber der Oberkante des Abstreichmessers io ist in dem Mantel oder in dem Gehäuse 15 eine Öffnung für den Durchgang des zu schleudernden Gutes vorgesehen. In der Nähe des Bodens des Bechers 2 ist ein abwärts sich erstreckender und über den oberen Teil des Lagers der Welle: r greifender Schutzring 16 vorgesehen.
- Die Welle i kann in beliebiger Weise durch eine biegsame Welle o. dgl. mit der Motorwelle verbunden werden, oder aber die Motorwelle selbst kann verlängert werden und alsdann den Becher 2 tragen.
- Das Verfahren nach der Erfindung wird nun in folgender Weise ausgeführt: Das zu schleudernde Gut, beispielsweise Zement, Beton, Mörtel, Sand o. dgl., wird in den Trichter 6 eingebracht und durch die von der Welle i in Umdrehung versetzte Schnecke 7 in den ebenfalls mit der Welle i umlaufenden Becher 2 befördert, so daß es sich in Richtung der Pfeile ii in Abb. i entlang der Wandung des Bechers 2 aufwärts bewegt, bis es gegen die untere Kante z2 des schneckenförmig gebogenen Abstreichmessers io stößt. Durch die Fliehkraftwirkung wird alsdann das Schleudergut entlang dem feststehenden Messer io aufwärts bewegt, bis es an der Oberkante 13 des Bechers 2 in Richtung der Pfeile i¢ (Abb. i und 2) mit der Umfangsgeschwindigkeit des umlaufenden Bechers 2 abgeschleudert wird und die Vorrichtung in tangentialer Richtung verläßt. Sollte hierbei etwas von dem abgeschleuderten Gut in den Raum zwischen Außengehäuse 15 und Becher 2 gelangen, so wird eine Beschädigung des Lagers der Welle i durch den am Boden des Bechers 2 vorgesehenen Ring 16 mit Sicherheit verhindert.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Schleudern, Spritzen oder Werfen von mehr oder weniger zähflüssigem Gut, insbesondere zum Putzen von Wänden, gekennzeichnet durch einen nach oben gerichteten kegeligen, durch einen Motor in schnelle Drehung versetzten Becher (2) mit mittlerem Aufgabetrichter (6) für das Gut und mit umlaufender Förderschnecke (7) sowie ein schraubenförmiges Abstreichmesser (io) am oberen Rande des Bechers (z).
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Höhe der Becheroberkante (i3) außen an dem Aufgabetrichter (6) ein abwärts sich erstreckender Ring (8) befestigt und auf diesen ein Ring (9) aufgeschoben ist, der das schraubenförmig ansteigende Abstreichmesser (io) trägt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Becherboden gegen einen ringförmigen Flansch (3) der Welle (i) pressende Mutter (5) kegelig und mit einem Zapfen für die im unteren Teil des Aufgabetrichters (6) liegende Förderschnecke (7) versehen ist. ¢. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Boden des Bechers (2) ein abwärts über das Lager der Antriebswelle (i) greifender Schutzring (i6) befestigt ist.
Priority Applications (1)
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| DEK96870D DE502829C (de) | 1925-12-01 | 1925-12-01 | Vorrichtung zum Schleudern, Spritzen oder Werfen von mehr oder weniger zaehfluessigemGut |
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| DE502829C true DE502829C (de) | 1930-07-18 |
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| DEK96870D Expired DE502829C (de) | 1925-12-01 | 1925-12-01 | Vorrichtung zum Schleudern, Spritzen oder Werfen von mehr oder weniger zaehfluessigemGut |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE502829C (de) |
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1925
- 1925-12-01 DE DEK96870D patent/DE502829C/de not_active Expired
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