DE2801460C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
- B01F27/05—Stirrers
- B01F27/07—Stirrers characterised by their mounting on the shaft
- B01F27/071—Fixing of the stirrer to the shaft
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
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- B01F27/07—Stirrers characterised by their mounting on the shaft
- B01F27/072—Stirrers characterised by their mounting on the shaft characterised by the disposition of the stirrers with respect to the rotating axis
- B01F27/0726—Stirrers characterised by their mounting on the shaft characterised by the disposition of the stirrers with respect to the rotating axis having stirring elements connected to the stirrer shaft each by a single radial rod, other than open frameworks
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- Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schub- oder Wurf-Mischmaschine mit den
Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches.
Derartige Mischmaschinen mit pflugscharartigen Mischwerkzeugen sind
bekannt (DE-OS 27 29 477) und haben sich bei den verschiedensten
Mischproblemen bewährt. Die pflugscharartigen Mischwerkzeuge durchpflügen
das in einem trommelförmigen oder ähnlichen Mischbehälter befindliche
Mischgut und bewirken dabei nicht nur einen Mischeffekt, sondern auch eine
seitliche Förderung, d. h. eine Förderung des Mischgutes in axialer
Richtung des Mischbehälters. Um das Mischgut möglichst schonend zu
behandeln, hat man die pflugscharartigen Mischwerkzeuge als möglichst
schlanke Körper ausgebildet (DE-AS 10 96 873), d. h. die Schrägstellung der
seitlichen Wangen der Mischwerkzeuge zur Laufrichtung wurde klein
gehalten, damit das Mischgut dem durch es hindurchgehenden Mischwerkzeug
möglichst wenig Widerstand entgegensetzt und sich kein Materialstau vor
den einzelnen Mischwerkzeugen bildet, sondern das Mischgut möglichst
ungehindert an den seitlichen Wangen der Mischwerkzeuge vorbeistreicht.
Bei einer derartigen Ausbildung der Mischwerkzeuge werden zum Erzielen
eines bestimmten Mischergebnisses verhältnismäßig lange Mischzeiten
benötigt, die der angestrebten schonenden Behandlung des Mischgutes im
Grunde genommen zuwiderlaufen.
Zum Mischen von Beton ist es bekannt (DE-PS 4 77 826), an einer Welle
radial verlaufende Arme anzubringen, an deren äußeren Ende sich jeweils
ein Mischwerkzeug in Form einer spatenförmigen und muldenartigen Schaufel
befindet. Die Schaufeln und Arme sind so gestaltet, daß sie mit
fortschreitender Reißwirkung in den Beton eindringen, wobei die Spitze
jedes Werkzeuges zum leichten Eindringen in den Beton keilförmig
ausgebildet ist, während am hinteren Ende auf der Vorderseite
muldenförmige Vertiefungen vorgesehen sind, welche dazu dienen, eine
gewisse Menge Beton aus der im Mischer befindlichen Masse herauszuheben
und tropfenartig in die Hauptmasse zurückzuführen.
Derartige Mischwerkzeuge sind für eine Seitenförderung des
Mischgutes wenig geeignet und beanspruchen mit ihrem hinteren Teil das
Mischgut sehr stark.
Es sind auch Mischmaschinen mit paddelartigen Mischwerkzeugen bekannt, die
gegenüber ihrer Laufrichtung schräggestellt sind oder gar rechtwinklig
verlaufen (US-PS 10 45 916). Derartige paddelförmige Mischwerkzeuge
beanspruchen das Mischgut stärker als pflugscharartige oder keilförmige
Mischwerkzeuge. Es hat sich jedoch gezeigt, daß paddelartige
Mischwerkzeuge trotz der stärkeren Beanspruchung des Mischgutes mit
verhältnismäßig schlechtem Wirkungsgrad arbeiten, so daß sich trotz
stärkerer Beanspruchung des Mischgutes lange Mischzeiten ergeben. Vielfach
bildet sich auch vor den paddelartigen Mischwerkzeugen ein Materialstau,
der sicherlich dazu beiträgt, daß die Mischzeiten verhältnismäßig lang
sind.
Der Erfindung liegt, ausgehend von dem aus der DE-OS 27 29 477 bekannten
Stand der Technik, die Aufgabe zugrunde, eine Schub- oder Wurf-
Mischmaschine mit keilförmigen oder pflugscharartigen Mischwerkzeugen
zu schaffen, deren Mischwerkzeuge den Eigenschaften der zu behandelnden
Mischgüter entsprechend gestaltet sind, so daß sie das schüttfähige
Mischgut bei schonender Behandlung ohne Staubildung durchpflügen und
kurze Mischzeiten gewährleisten.
Diese Aufgabe wird bei einer Schub- oder Wurf-Mischmaschine der eingangs
genannten Gattung dadurch gelöst, daß der stumpfe Winkel, unter dem die
Wangen der Mischwerkzeuge schräggestellt sind, etwa den inneren
Bruchlinien des Mischgutes beim Durchgang einer ebenen Fläche durch
dasselbe entspricht. Mit anderen Worten wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die äußere Kontur der Wangen der Mischwerkzeuge etwa
den inneren Bruchlinien des zu behandelnden Mischgutes entspricht.
Da die inneren Bruchlinien des Mischgutes bei unterschiedlichen
Mischgütern unterschiedlich verlaufen können, ist es unter Umständen
zweckmäßig, für unterschiedliche Mischgüter auch Mischwerkzeuge
unterschiedlicher Kontur bzw. mit unterschiedlich schräggestellten Wangen
zu verwenden.
Die inneren Bruchlinien eines bestimmten Mischgutes lassen sich ermitteln,
in dem man einen Körper mit einer ebenen Fläche so durch das Mischgut
hindurchzieht oder hindurchschiebt, daß sich die Fläche rechtwinklig zur
Bewegungsrichtung des Körpers erstreckt. Dabei baut sich vor dieser Fläche
ein Materialstau auf, der vor der Fläche hergeschoben wird. Dieser
Materialstau nimmt die Form eines von der inneren Reibung des Mischgutes,
d. h. von der Reibung der Partikel des Mischgutes aneinander, bestimmten
Kegels oder Keiles an, dessen vordere Begrenzungsflächen die Bruchlinien
darstellen. Die Bruchlinien können für die unterschiedlichsten Mischgüter
experimentell ermittelt werden. Da sie für viele Mischgüter ähnlich sind,
kann man für einen großen Teil von Mischproblemen keil- oder
pflugscharartige Mischwerkzeuge gleicher Kontur verwenden.
Im Gegensatz zu den bekannten, möglichst schlank ausgebildeten
pflugscharartigen Mischwerkzeugen sind bei der erfindungsgemäßen
Mischmaschine die Mischwerkzeuge möglichst breit ausgebildet, so daß das
Mischgut den durchlaufenden Mischwerkzeugen ein verhältnismäßig hohen
Widerstand entgegensetzt und das Mischgut dementsprechend von den
durchlaufenden Mischwerkzeugen pro Durchlauf stärker beansprucht wird,
ohne daß sich das Mischgut jedoch vor den Mischwerkzeugen stauen und dort
verhältnismäßig inaktive Bereiche aufbauen kann. Durch die besondere
Ausgestaltung der Wangen der Mischwerkzeuge wird zwar der Leistungsbedarf
der Mischmaschine pro Zeiteinheit etwas höher als bei Verwendung von
schlanken pflugscharartigen Mischwerkzeugen, jedoch ergeben sich insgesamt
kürzere Mischzeiten, so daß der Leistungsbedarf pro Mischung geringer ist
und das Mischgut wegen der erzielten Verkürzung der Mischzeiten insgesamt
schonender behandelt wird. Auch ist die seitliche Förderkomponente der
Mischwerkzeuge der erfindungsgemäßen Mischmaschine verbessert, d. h. die
axiale Bewegung des Mischgutes im Mischbehälter ist größer als bei
bekannten Mischmaschinen mit schlanken pflugscharartigen Mischwerkzeugen.
Dies ist einerseits für den Mischprozeß und andererseits auch für den
Durchlauf des Mischgutes durch den Mischbehälter, falls die Mischmaschine
eine kontinuierlich arbeitende Maschine ist, von Bedeutung.
Mit der erfindungsgemäßen Schub- oder Wurf-Mischmaschine lassen sich die
zum Erzielen eines bestimmten Mischergebnisses benötigten Mischzeiten
bedeutend verkürzen. Weil wegen der besonderen Ausgestaltung der
Mischwerkzeuge die Reibung zwischen Mischwerkzeugen und Mischgut erhöht
wird, eignet sich die erfindungsgemäße Mischmaschine auch zum Aufheizen
von Gütern durch Reibung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Mischmaschine mit speziell gestalteten keil- oder pflugscharartigen
Mischwerkzeugen dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt des Mischbehälters der Mischmaschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Mischwerkzeuges in gegenüber Fig. 1
vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Mischwerkzeuges aus Fig. 2 und
Fig. 4 eine Draufsicht des Mischwerkzeuges aus Fig. 2.
Die Mischmaschine hat einen zylindrischen Mischbehälter (11′) mit darin
drehbar gelagertem Mischwerk (12), das im wesentlichen aus einer mit einem
nicht dargestellten Antrieb verbundenen, drehbar gelagerten horizontalen
Welle (13) und daran angebrachten Hülsen (14) besteht, in denen jeweils
ein Arm (1) eines Mischwerkzeuges (15) steckt und befestigt ist.
Jedes Mischwerkzeug (15) trägt am unteren Ende eines im Querschnitt
rechteckigen Armes (1), welcher durchgehende Löcher (2 und 3) zum
Befestigen in einer der Hülsen (14) enthält, einen pflugscharartig
ausgebildeten Körper (4), der beim dargestellten Ausführungsbeispiel an
der Vorderseite konkav gewölbte Wangen (5 und 6) als Arbeitsflächen
aufweist, die, wie Fig. 3 besonders deutlich zeigt, stumpfwinklig
zueinander und zur senkrechten Mittelebene des Mischwerkzeuges liegen. In
der senkrechten Mittelebene des Mischwerkzeuges (15) verläuft vom Arm (1)
zur vordersten Spitze (7) des Körpers (4) eine Kante (8), welche die
innere Begrenzung der Flanken bzw. Wangen (5 und 6) bildet. Diese Wangen
(5 und 6) sind in sich so gewölbt und in einem derartigen Winkel
zueinander bzw. zur senkrechten Mittelebene des Werkzeuges angestellt, daß
ihre Oberflächen etwa mit den inneren Bruchlinien des von diesem
Mischwerkzeug zu bearbeitenden Mischgutes zusammenfallen.
Die unteren Kanten (9 bzw. 10) der Wangen (5 und 6) sind der Kontur der
Innenwand des Mischbehälters (11′) angepaßt, damit diese Kanten mit
möglichst geringem Abstand von dieser Innenwand umlaufen und damit
Wandansätze möglichst nicht entstehen lassen oder wenigstens sofort wieder
brechen.
Der rückwärtige Teil (11) des pflugscharartigen Körpers (4) kann voll oder
auch hohl ausgebildet sein, weist jedoch eine geschlossene Oberfläche auf,
damit sich im Körper (4) keine Mischgutpartikel ablagern können.
Es ist erkennbar, daß die Wangen (5 und 6) beim Durchlaufen des
Mischwerkzeuges (15) durch Mischgut großflächig auf das Mischgut
auftreffen und dasselbe dementsprechend sehr intensiv bearbeiten. Dabei
geht das Mischwerkzeug (15) so durch das Mischgut, daß seine Spitze (7)
zuerst in das Mischgut eintaucht, d. h. die Kante (8) liegt in
Arbeitsrichtung des Mischwerkzeuges (15) vorn. Die Mischwerkzeuge (15)
sind entsprechend an der Welle (13) befestigt, welche koaxial im
Mischbehälter (11′) drehbar gelagert ist.
Wenn hier von einer stumpfwinkligen Anstellung der Wangen (5 und 6) zur
Längsachse des Körpers (4) des Mischwerkzeuges (15) gesprochen wird, so ist
zu berücksichtigen, daß die Wangen (5 und 6) nicht immer ebene Flächen
bilden, sondern auch nach außen und/oder innen gewölbt sein können. Die
Anstellung der Wangen (5 und 6) gegenüber der senkrechten Mittelebene des
Körpers (4) ist aber derart gewählt, daß alle Stellen ihrer Oberfläche,
auch wo sie konkav und/oder konvex sind, in einem stumpfen Winkel zur
senkrechten Mittelebene des Körpers (4) liegen.
Die Mischmaschine ist ein sogenannter Schubmischer oder ein sogenannter
Wurfmischer, bei dem das Mischgut von den im Mischbehälter (11′)
umlaufenden Mischwerkzeugen (15) durcheinandergeschoben bzw. -geworfen und
zum Auslaß des Mischbehälters geschoben bzw. geworfen und dabei nach dem
bekannten Schleuder- und Wirbelverfahren bearbeitet wird.
Claims (1)
- Schub- oder Wurf-Mischmaschine, mit an einer horizontal gelagerten Welle angeordneten keilförmigen oder pflugscharartigen Mischwerkzeugen, die eine vorlaufende Spitze und von dieser ausgehende, als Arbeitsflächen dienende seitliche Wangen aufweisen, von denen wenigstens eine zur Laufrichtung des Mischwerkzeuges derart schräggestellt ist, daß sie mit einer Radialebene, die durch die Längsachse des Mischwerkzeuges gelegt ist, einen stumpfen Winkel einschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der stumpfe Winkel, unter dem die Wangen der Mischwerkzeuge schräggestellt sind, etwa den inneren Bruchlinien des Mischgutes beim Durchgang einer ebenen Fläche durch dasselbe entspricht.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE19782801460 DE2801460A1 (de) | 1978-01-13 | 1978-01-13 | Mischmaschine mit keilfoermigen oder pflugscharartigen mischwerkzeugen |
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