DE502425C - Sicherheitsvorrichtung an einer Feuersteinzuendvorrichtung - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung an einer Feuersteinzuendvorrichtung

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DE502425C
DE502425C DES84269D DES0084269D DE502425C DE 502425 C DE502425 C DE 502425C DE S84269 D DES84269 D DE S84269D DE S0084269 D DES0084269 D DE S0084269D DE 502425 C DE502425 C DE 502425C
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flint
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tap
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DES84269D
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FRITZ SPREEBERG
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FRITZ SPREEBERG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q1/00Mechanical igniters
    • F23Q1/02Mechanical igniters using friction or shock effects
    • F23Q1/04Mechanical igniters using friction or shock effects on a part moved by the fuel-controlling member, e.g. by a tap on a gas cooker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung an einer Feuersteinzündvorrichtung Die Erfindung behandelt eine Sicherheitsvorrichtung an einer Feuersteinzündvorrichtung, die mit dein Gashahn eines Gaskochers gekuppelt ist, derart, daß sie mit Hilfe einer Feder den Gashahn selbsttätig -,Ziederschließt, falls er nicht bis zur Zündstellung geöffnet worden ist.
  • Sicherheitsvorrichtungen, die diesen Zweck verfolgen, sind schon bekannt, haben aber den Nachteil, daß einerseits ihr Aufbau zu kompliziert ist und andererseits der gewollte "Zweck nicht voll und ganz erreicht wird. Gegenüber diesen bekannten Konstruktionen unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß eine zusätzliche Sicherung geschaffen ist, und -zwar dadurch, daß der den Feuerstein durch eine Führungshülse gegen das Reibrad pressende Drücker so gestaltet ist, daß er nach Abnutzung des Feuersteines in die Zahnlücke des Reibrades bzw. eines mit demselben verbundenen Zahnrades eingreifen und dadurch ein öffnen des mit dem Reibrad gekuppelten Gashahnes verhindern kann. Dadurch ist ein unbefugtes Öffnen des Hahnes illusorisch gemacht.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform veranschaulicht, und zwar -zeigt sie einen Hahn A (Abb. z bis 3), in der Zeichnung für einen Gaskocher mit Kleinstellung dargestellt. Es besteht ohne weiteres die Möglichkeit, den Hahn A auch für Apparate ohne Fein- bzw. Kleinstellung auszuführen. Am Halmgehäuse a ist ein Feuersteinrevolver B angebracht, welcher in seiner Bauart den schon im Handel befindlichen ähnelt, jedoch als ', Neuerung eine Feststellung hat, welche den Verbrauch des Feuersteins anzeigt. Der am Hahnkücken b angebrachte Schalthebel c besitzt einen in seiner Längsachse beweglichen Bolzen d, welcher durch die Feder e in der gezeichneten Lage gelalten wird. Das Kücken b dreht sich bei Apparaten mit Kleinstellung um 18o° und hat in den Schaltstellungen Aus und Klein am Hahngehäuse a, mit welchem eine Anzeigeplatte verbunden ist, Anschlag. Bei Apparaten ohne Kleinstellung würde sich Kücken b um 9o° drehen und hätte in Aus- und Ein-Stel@lung Anschlag; Drehrichtung in jedem Falle zum Einschalten rechtsherum. Aus-Stellung ist diejenige, in der Hebel c rechts waagerecht steht (Abb.3). Dies.eAus-Stellung ist in Abb. a im Schnitt dargestellt; der Hahn A ist geschlossen. Bei Drehen des Hebels c auf Ein-Stelliung berührt der Bolzen d den Hahn la des Feuersteinrev olvers bei Beginn des Schaltvorganges, nimmt denselben ein kurzes Stück mit in Pfeilrichtung P. Beim Weiterdrehen wird la frei und schnellt durch die Feder i in seine ursprüngliche Lage zurück. Dadurch dreht sich ein am Hahn h befestigtes Rädchen j, und die Übertragungsstange k, welche exzentrisch daran befestigt ist, überträgt die Drehbewegung auf das Reibrädchen l des Feuersteins in; die Zündung erfolgt. Das Gas strömt während der Mitnahme des Hahnes h, durch c sofort durch Elen Halin .l, und ist im Zündmoment genügend Gas am Brenner des Apparates vorhanden, um durch den entstandenen Funken eine Flamme zu erzeugen. Es ist jedenfalls genügend Zeit, die im Brennerzuleitungsrohr des Apparates evtl. sich befindende Luft herauszudrücken; Sch=altgeschwindigkeit -beliebig. In der Stellung Ein (Abb. 3) strömt das Gas durch den Hahn A voll zum Apparatbrenner. Um den Apparat auf Klein zu stellen, muß Hebel c um weitere 9o° rechtsherum gedreht werden. Während dieses Schaltvorganges von Ein auf Klein wird die Flamme nur kleiner, sie erlischt nicht. Um den Apparat auszuschalten, ist von der Klein-Stellung aus eine Drehung des Hebels c um rSo° linksherum nötig. Da Hebel c dabei über Stellung Ein muß, brennt die Flamme noch einmal voll auf. Der Bolzen d muß bei der Ausschaltdrehung über den Hahn h zurück,urnd wird d durch=den jetzt feststehenden Hahn 7t in die Höhe gedrückt, d gleitet bequem durch seine abgeschrägte Fläche über h. (Abb. q.). Hiernach schnappt Bolzen d durch Feder i wieder hinter Hahn h, und erst jetzt erlischt die Flamme. Sollte Hebel c durch unvorsichtiges Hantieren, z. B. Spielen von Kindern oder sonstige Fahrlässigkeit, nur etwa so weit in Einschaltstellung gedreht werden, daß der Feuersteinrevolver B noch nicht zündet, so wird c durch die Feder i selbsttätig in @dieAus-Stellung zurückgezogen. Ein Ausströmen des Gases ist also bei Ni ichtbrennen desselben unmöglich. Wenn der Feuerstein in abgenutzt ist, so legt sich der Drücker ii., welcher durch die Feder o den Stein nt. stets auf das Reibrädchen 1 preßt, in die Zähne dieses Rädchens Z oder in die Zähne eines daran angebrachten besonderen Zahnrädchens, so daß in diesem Falle ein Einschalten nicht möglich ist. Hierin besteht die wesentliche einfachste Verbesserung der ähnlichen, bereits bekannten Feuersteinrevolver. Die Unmöglichkeit des Einschattens ist die beste Anzeigevorrichtung dafür, daß der Feuerstein m erneuert werden muß. Dieses geschieht in denkbar einfachster Weise, indem der Drücker zt an einem an ihm befestigten Haken hochgehoben wird und ein neuer Feuerstein vt. in das Führungsröhrchen p des Feuersteins an eingesetzt wird. Durch Loslassen des Drückers tt preßt dieser, betätigt durch Feder o, den Stein nz. wieder auf das Reibrädchen l; der Apparat ist betriebsfertig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung an einer Feuersteinzündvorrichtung, die mit dem Gashahn eines Gaskochers derart gekuppelt ist,- daß sie mit Hilfe einer Feder den Gashahn selbsttätig wieder schließt, falls er nicht bis zur Zündstellung geöffnet worden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der den Feuerstein (na) durch eine Führungshülse (p) gegen das Reibrad (l) pressende Drücker (n) so gestaltet ist, daß er nach Abnutzung des Feuersteines in die Zahnlücken des' Reibrades (L) bzw. eines finit demselben verbundenen Zahnrades eingreifen und dadurch eine Üffnung des mit dem Reibrad gekuppelten Gashahnes (-c-, b) verhindern kann.
DES84269D 1928-02-23 1928-02-23 Sicherheitsvorrichtung an einer Feuersteinzuendvorrichtung Expired DE502425C (de)

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