DE335295C - Reibfunken-Zuendvorrichtung - Google Patents

Reibfunken-Zuendvorrichtung

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DE335295C
DE335295C DE1920335295D DE335295DD DE335295C DE 335295 C DE335295 C DE 335295C DE 1920335295 D DE1920335295 D DE 1920335295D DE 335295D D DE335295D D DE 335295DD DE 335295 C DE335295 C DE 335295C
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Germany
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spark ignition
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  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Reibfunken-Zfindvorric htung. Die I,' rfindung betrifft eine Reibfunken-Zündvorrichtung für Gas, welche fest mit dern Brenner verbunden ist. Solche Zündvorrichtungen sind bekannt. Bei fdiesen brennt aber die Flamme frei. Um nun das Gas an einer in einem Becher angebrachten Brennerdüst sicher entzünden zu können, befindet sich in dem durch einen Deckel verschließbaren Becher eine seitliche Öffnung nach dein Reibfunkenzünder hin, dessen Reibrad derart mit dem Deckel in Verbindung gebracht ist, daß es die Funkengarbe erzeugt, sobald der Deckel auf den Becher niedergedrückt wird. Dadurch wird eine sichere Entzündung des Gases durch die Funkengarbe erzeugt. Durch das Schließen des Deckels wird nämlich das der Brennerdüse entströmende Gas gezwungen, durch die seitliche Öffnung aus dem Becher zu entweichen, und es strömt der gerade in diesem. Augenblick erzeugten Funkengarbe unmittelbar entgegen, so daß diese es unbedingt entzünden muß. Sobald der Deckel wieder losgelassen wird, wird er durch eine Feder geöffnet, und die Flamme schlägt in den Becher ' zurück: und brennt dann, gegen Zugluft geschützt, weiter. Um eine besonders starke Funkenbildung zu erzielen, wird das Reibrad, wenn es Funken geben soll, für sich allein durch die Spannung einer Feder in Bewegung gesetzt. Um dies zu erreichen, ist es durch ein lösbar an ihm angreifendes Verbindungsglied derart mit dem Deckel des Bechers verbunden, daß der Deckel, wenn er auf den Becher niedergedrückt wird, das Reibrad dreht-und dadurch .eine an diesem angreifende Feder spannt. In dem Augenblick, in welchem der Deckel den Becher verschließt, löst sich aber das Verbindungsglied vom Reibrad, und letzteres wird wegen seiner geringen Masse durch die gespannte Feder sehr rasch zurückgeschnellt, so daß es eine starke Funkengarbe erzeugt. Die Gasabsperrorgane können entweder so eingerichtet sein, daß das Gas zum Brenner nach jedem Gebrauch wieder abgestellt wird, so daß die Flamme erlischt, oder die Flamme kann brennen bleiben, so daß man die Zündvorrichtung nicht bei jedem Gebrauch in Tätigkeit setzen muß. In diesem Falle wird man den Brenner zweckmäßig mit einer der bekannten Kleinstellvorrichtungen ausstatten.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in der Ansicht mit teilweisem Schnitt dargestellt. Von einer Gasleitung a ist ein enges Rohr b abgezweigt, welches nach dem Drenner c führt. Letzterer ist innerhalb eines Bechers d angeordnet. Am oberen Rande des Bechers ist ein Deckel c drehbar gelagert, welcher für gewöhnlich durch eine Feder f offen gehalten wird (punktierte Lage), durch den Druck eines Fingers aber auf den Der-her niedergedrückt werden kann. In der Wand des Bechers befindet sich eine seitliche Öffnung g.
  • Neben dem Brenner ist die Zündvorrichtung angeordnet, welche in bekannter Weise aus einem drehbar gelagerten Reibrad h und einem durch eine Feder dagegengedrückten Zündstein i besteht. Die seitliche Öffnung g im Becher liegt der Stelle, an welcher Reibrad und Zündstein einander berühren, unmittelbar gegenüber.
  • . Am Deckel e ist ein Bügel k drehbar b-elagert, welcher in eine Rast 1 des Reibrades h eingreift und das Reibrad dreht, wenn der Deckel o auf den Becher d niedergedrückt wird. Am Reibrad h greift eine Feder in an, deren anderes Ende an dem feststehenden Rohr b befestigt ist. Diese Feder wird gespannt, wenn beim Schließen des Deckels e das Reibrad h gedreht wird. Sobald der Deckel den oberen Rand des Bechers berührt, gleitet der Bügel k aus der Rast 1 im Reibrad h heraus und dieses wird durch die Feder m in der Pfeilrichtung zurückgeschnellt. Da die zu beschleunigende Masse des Reibrades sehr klein ist, erreicht das Reibrad eine hohe Geschwindigkeit und erzeugt am Zündstein ein starkes Funkenbündel. Dieses wird unmittelbar gegen die Öffnung g im Becher geschleudert, und da der Becher in diesem Augenblick durch den Deckel e verschlossen ist, strömt das aus dem Brenner entweichende Gas nach dieser seitlichen Öffnung g, so daß Gasstrom und Funkengarbe aufeinandertreffen und das Gas sicher entzündet wird. Wenn nun der Deckel c wieder losgelassen wird, wird er durch die Feder f wieder geöffnet, und die Flamme schlägt durch die Öffnung g in den Becher d zurück, wo sie, gegen Zugluft geschützt, weiterbrennt.
  • Ein in die Rohrleitung b eingeschalteter Hahn n dient zur Absperrung des Gases zum Brenner. Dahinter ist noch ein Kleinsteller o angeordnet, welcher in bekannter Weise die Flamme selbsttätig klein stellt und durch Anheben des Handhebels p eine Vergrößerung der Flamme ermöglicht.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Reibfunken-Zündvorrichtung für Gas, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Brennerdüse (c) umgiebender Becher (d) mit einer seitlichen, in Richtung des erzeugten Funkenbündels liegenden Öff- nung (g) und einem Deckel (e) versehen ist, der beim Schließen die Zündvorrichtung beeinflußt.
  2. 2. Reibfunken-Zündvorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Deckel (e) ein am Reibrad (h) angreifendes Verbindungsglied (k) angebracht ist, welches sich löst, sobald der Deckel (e) eine bestimmte Lage erreicht hat, so daß das Reibrad (h) unter der Einwirkung der beim Schließen des Deckels gespannten Feder zurückschnellt.
DE1920335295D 1920-03-30 1920-03-30 Reibfunken-Zuendvorrichtung Expired DE335295C (de)

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