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Vorrichtung zum Sperren der Mechanik von Briefordnern o. dgl. mit
Hilfe einer gegen Federwirkung verschiebbar gelagerten Stange Bei dem Hauptpatent
487 33o dient eine verschiebbar gelagerte Stange mit Hilfe einer Platte zum
Sperren der die Auf reiher tragenden Schwingarme. Diese Stange ist in einem Lager
geführt, dessen Außenfläche als Lager für die Schwingarme dient und führt bis zu
dem äußeren Verschiebemittel, einem Druckknopf, einem Winkelhebel o. dgl.
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Es haben sich nun Schwierigkeiten bei der Herstellung insbesondere
dann ergeben, wenn die Mechanik für verschieden hohe Briefordner verwendet werden
soll. Das Anbringen der Mechanik wird schwierig, und bei besonders hohen Ausführungen
ist auch das Ausrichten erschwert, das unbedingt nötig ist, um ein Ecken in der
Führung zu verhindern.
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Die Erfindung will nun diese Cbelstände beseitigen, und es wird zu
diesem das Sperrglied von einer durch die Mechanik hindurchgehenden Stange getragen,
die mit der von außen zu verschiebenden Stange gekuppelt wird. Hierdurch wird es
möglich, die Mechaniken für verschiedene Briefordnerhöhen in derselben Weise herzustellen
und lediglich die passenden Verbindungsstangen, die nach außen führen, anzukuppeln.
Hierbei hat es sich weiter herausgestellt, claß für eine leichte und den Ordner
schonende Betriebsweise ein gewisses [,erlern der Stange in sich vorteilhaft ist
und dieses Federn wird nun dadurch erzielt, daß die Stange aus einem länglichen,
zusammengelegten Blechstreifen gebogen wird, dessen Kupplungsstelle mit der durch
die Mechanik hindurchgehenden Stange an der Biegestelle liegt. Solche Blechstreifen
können in einer bestimmten Länge hergestellt werden, und bei dem Abschneiden entsprechend
der jeweils vorliegenden Briefordnerhöhe entsteht nur ein geringer Abfall, unter
Umständen aber gar keiner. Dagegen ist sowohl das Ankuppeln an die Stange der Mechanik
wie auch an den Winkelhebel für das Verschieben von außen in einfachster Weise zu
bewerkstelligen. Gleichzeitig kann an der Umbiegestelle ein Sichern gegen das Herausfallen
des Befestigungsmittels, z. B. mittels einer Schraubenmutter, erfolgen.
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Eine Ausführungsforen der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt,
und zwar zeigt: Abb. i die Oberansicht einer geöffneten Briefordnermechanik mit
Verschiebemittel von außen im geöffneten Zustande, Abb. a eine Vorderansicht der
Mechanik mit einem Schnitt durch die Kupplung und die Mappe, Abb. 3 einen Schnitt
nach der Linie A-ß der Abb. i.
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Die Schenkel a und b der Briefordnermechanik
sind
in Lagern c drehbar, durch die eine unter Druck einer Feder d stehende Stange e
geht, mit der eine Sperrscheibe f verbunden ist, die auf einem Stift g eines Drehschenkels
a gleitet. Der Drehschenkel b
trägt dagegen eine federnde Klinke h, deren
Stift die Sperrung mit einer entsprechenden Aussparung der Scheibe f bewirkt.
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Zum Bewegen der Scheibe f wird die Stange e entgegen dem Druck der
Feder d verschoben, das Verschieben geschieht durch einen Winkelhebel k, der an
dem Rande des Briefordners angebracht ist. Die Verbindung der Stange e und
des Winkelhebels k geschieht nun gemäß der Erfindung durch ein elastisches
Verbindungsmittel i, il, i', das aus einem zusammengelegten flachen Streifen besteht,
der an der Biegestelle durch eine Schraube mit der Stange verbunden ist. Die an
den zum Kuppeln dienenden Mittelteil angrenzenden Schenkel il, i2 sind seitlich
abgebogen und besitzen durch vorheriges Einpressen Ausbuchtungen m, so daß bei dem
Zusammenbiegen der Schenkel il, 12 die aus der Abb. i ersichtliche Form entsteht.
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Die Vereinigung der aneinanderstoßenden Schenkel mit dem Winkelhebel
k geschieht durch einfaches Lochen und Durchstecken eines Stiftes.
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Der federnde Sperrteil sitzt vorteilhaft mittels eines Stiftes auf
einer Ausbuchtung des Schenkels b und bildet mit einer Gabelung o Anschläge für
einen auf dem Schenkel b befindlichen Stift p. Eine Feder q läuft von dem
Sperrstift r zu einem an dem Schenkel b befindlichen Stift s. Der Sperrteil mit
dem Stift r ist auf diese Weise, ohne daß ein besonderes weiteres Tragmittel erforderlich
wäre, mit dem Schenkel b vereinigt. Hierdurch wird eine wesentliche Materialersparnis
und eine gleichmäßig sichere Wirkung erzielt. Die Schwingarme a und
b ruhen ferner vorteilhaft drehbar auf Ösen t der Lagerböcke, welche von
einer mit dem Rücken fest verbundenen Platte v abgebogen sind: Durch diese Ösen
t geht die Stange e. Die Grundplatte v selbst besitzt seitliche Abbiegungen w, die
zum Verstärken der Platte und zum sicheren Anlegen der an den Rücken stoßenden Falzteile
dienen. Weiter besitzt die Platte v noch eine über die Mitte gehende Ausbauchung
x, welche genügend Platz in der Nähe der Lagerböcke c beläßt, um die Verbindung
der Platte mit dem Rücken zu bewirken. Diese zuletzt beschriebenen Anordnungen bilden
jedoch keinen Teil der Erfindung.
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Die elastische Ausbildung der Stange r, -l, 12 dient auch in hohem
Maße zum Schonen des Lagers für den Winkelhebel k, das bei einer starren Verbindung
bei vielem Gebrauch leicht locker werden kann. 4
Die Platte z, gegen
welche sich die Feder d
stützt, wird auf der Stange a in der Weise befestigt,
daß eine Aüfrauhung i an dem Umfange der Stange e angebracht wird, wodurch Erhöhungen
entstehen, auf die die Platte z aufgetrieben wird. Auch diese Anordnung bildet jedoch
keinen Teil der Erfindung.