DE501720C - Vorrichtung zur Reinigung von Elektroden - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung von Elektroden

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DE501720C
DE501720C DEW78583D DEW0078583D DE501720C DE 501720 C DE501720 C DE 501720C DE W78583 D DEW78583 D DE W78583D DE W0078583 D DEW0078583 D DE W0078583D DE 501720 C DE501720 C DE 501720C
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DE
Germany
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knocking
controlled
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car
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DEW78583D
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WITKOWITZER BERGB GEWERKSCHAFT
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WITKOWITZER BERGB GEWERKSCHAFT
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/74Cleaning the electrodes
    • B03C3/76Cleaning the electrodes by using a mechanical vibrator, e.g. rapping gear ; by using impact
    • B03C3/763Electricity supply or control systems therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Reinigung von Elektroden Patent 467 04.o betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von Elektroden bzw. Elektrodengruppen an elektrischen Gasreinigern, wobei ein Wagen zur Verwendung gelangt, der die Klopfvorrichtung und die Antriebsvorrichtung für den letzteren trägt, und dessen Fahrbewegung während der Klopfperiode unter gleichzeitiger Einschaltung der Klopfhämmer unterbrochen wird, worauf nach Beendigung der Klopfperiode die Wagenbewegung eingeschaltet wird, welcher Vorgang sich wiederholt, bis sämtliche Elektroden behandelt sind, worauf der Wagen zurückläuft.
  • Die Wagenanordnung ist gemäß des vorliegenden Zusatzpatents dadurch verbessert und vereinfacht, daß für dieselbe und für das Klopfwerk gesonderte elektrische Antriebsvorrichtungen vorgesehen sind, die von einem Schaltwerk automatisch gesteuert werden. Ferner ist ein Hubwerk auf dem Wagen vorgesehen, welches die Klopfvorrichtung bei Außerbetr iebsetzung hebt, da sonst die Hammerbären während der Fahrt an die Schlagbolzen der Reinigungskammer anstoßen. Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Gesamtvorrichtung, Abb. :2 eine Draufsicht derselben, Abb. 3 das Schaltschema der Anlage, Abb. q. den Abklopfmechanismus, Abb. 5 den Unterbrechungsschalter, Abb. 6 den Wendeschalter des Fahrmotors. Auf dem vierrädrigen Wagen ist der Fahrmotor JIF und Klopfmotor II:TK aufgesetzt; es sind dies Drehstromkurzschlußankermotoren, deren Stromzuführung in bekannter Weise durch Stromabnehmerrollen (nicht eingezeichnet) von den Schleifleitungen SF und SK bewirkt wird.
  • Die Schaltung des Abklopfwagens ist aus dem in Abb.3 dargestellten Schaltungsschema ersichtlich. Die Schleifleitungen SF des Fahrmotors I1,11# mit dem Bremsmagnet F und die Schleifleitungen SK. des Klopfmotors _17K mit dem Lüfter h sind über den Hauptschalter HS und über die Sicherungen Si an das Drehstromnetz RS T (i 2o Volt, f - 5o) angeschlossen. Der Unterbrechungsschalter t% des Fahrmotors MF sowie der Schalter Sa für den Klopfmotor MK und Lüfter K werden von der Nockenwelle des mechanischen Schaltwerkes SJI betätigt, dessen Nocken derart eingestellt sind, daß gleichzeitiges Klopfen und Fahren ausgeschlossen ist.
  • Der Fahrmotor dIF treibt durch ein Schneckenvorgelegt SG und durch Zahnradvorgelege 0, und 0= mit Abbrernsung durch Bremse P und Bremsmagnet F den Abklopfwagen und wird durch Unterbrechungsschalter U und Wendeschalter W gesteuert (Abb. i). Bei der Vorwärtsfahrt ist Wendeschalter W in Vorwärtsstellung (Abb.6). Schalter U ist geschlossen (Abb.5. Stellung a). Schleifleitung SF ist ständig unter Spannung. Der Wagen fährt so lange, bis der Hebel E des Schalters U auf den Anschlag A, der bei jeder Reinigungskammer angebracht ist, auffährt und den Strom unterbricht (Abb. 5, Stellung b). Der Wagen befindet sich also in der gewünschten Stellung und es erfolgt nun der Abklopfvorgang.
  • Der Abklopfmechanismus besteht aus einem oder mehreren Nockenhämmern N (Abb. i bzw. Abb. q.) - je nach Anzahl der Schlagstellen einer Kammer - deren Schlagstärke durch eine Spannfeder L nach Bedarf eingestellt werden kann. Die Arbeitsweise zeigt A.bb.4, wo beispielsweise die Klopfvorrichtung mit einem Hammer eingezeichnet ist. Der Nockenhammer N wird durch den Klopfmotor 11IK mittels der Zahnräder Z1 und Z. angetrieben. Um eine Schlagwirkung zu erzielen, muß der Hammerbär HB frei auf den Schlagbolzen SB fallen können, d. h. es muß die Möglichkeit vorhanden sein, daß die Schlagfläche des Hammerbärs HB in der tiefsten Lage unterhalb der Stirnfläche des Schlagbolzens SB liegt. In dieser Stellung würde aber bei der Fahrt des Wagens der Bär HB an die Schlagbolzen SB anstoßen. Daher muß während der Fahrt der Bär HB über die Bolzen SB durch die Hubvorrichtung V, welche aus dem Lüfter K des Schlagwerkes, dem Hebel D und dem Gewicht G besteht, hinweggehoben werden. Zur Einleitung des Abklopfens wird vom mechanischen Schaltwerk Slll (Abb. i) durch Hebel H der Schalter Aa geschlossen, wodurch die Schleifleitungen SK, somit Klopfmotor JIK und Lüfter K, gleichzeitig unter Spannung gesetzt werden. Der Lüfter K hebt das Gewicht G, wodurch der Hammer freigegeben wird und der Motor ilIK den NockenhammerN (Abb.3) durch die Zahnräder Z1 und Z, in Bewegung setzt. Dieser Vorgang dauert so lange an, bis der Schalter Sa vom mechanischen Schaltwerk S11I wieder geöffnet und der Stromkreis unterbrochen wird. Die Einschaltdauer kann durch Änderung der :@Toclte im mechanischen Schaltwerk Salt beliebig eingestellt werden. Es kann jedoch auch an Stelle des Schalters Sa ein Zeitschalter bekannter Bauart \-erwendet werden, der vom Schaltwerk lediglich eingeschaltet wird und sich selbsttätig rotsprechend der Einstellung wieder auslöst. Doch darf die Einstellzeit nur so lange dauern, bis der Hebel TH (Abb. i) vom Schaltwerk SIII betätigt wird, welcher den Anschlag A der eben abgeklopften Reinigungskammer zurückzieht (Abb. 5, Stellung b), wodurch der Unterbrechungsschalter U durch das Gewicht G1 selbsttätig eingeschaltet wird und der Wagen bis zum Anschlag A der nächsten Reinigungskammer fährt (Abb. 5, Stellung a). Durch das Anstoßen des Hebels E auf Anschlag A wird der Schalter U geöffnet und der Wagen in der gewünschten Stellung zum Stillstand gebracht (Abb. 5, Stellung b). Nun erfolgt abermals der Abklopfvorgang. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis die letzte.Reinigungskammer abgeklopft worden ist. Dann fährt der Wagen noch ein kurzes Stück vor, bis der Hebel des Wendeschalters W (Abb.6) auf den Anschlag B anfährt und den Fahrmotor MF auf Rückwärtsfahrt schaltet. Der Wagen fährt nun ohne Unterbrechung bis zum Anschlag C, wo der Wendeschalter W in gleicher Weise wie bei Anschlag B den Fahrmotor lIF auf Vorwärtsfahrt schaltet. Der Wagen fährt nun wieder bis zum Anschlag A der ersten Reinigungskammer und es wiederholen sich die Abklopfvorgänge wie vorbeschrieben. Ein Ausschalten des Fahrmotors lIF bei Rückfahrt durch den Schalter U kann nicht erfolgen, wie aus der Anordnung in Abb. 5, Stellung c zu erkennen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Reinigung von Elektroden, Zusatz zum Patent q.6,~ o.lo, dadurch gekennzeichnet, daß für die Wagenbewegung einerseits und das Klopfwerk andererseits gesonderte elektrische Antriebsvorrichtungen vorgesehen sind, die von einem Schaltwerk automatisch gesteuert werden. a. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Anordnung eines Wendeschalters für die Bewegungsumkehr und eines Unterbrechungsschalters, welcher beim Auftreffen auf einen von dem Schaltwerk gesteuerten Anschlag den Strom unterbricht und den Wagen arretiert, worauf der Klopfvorgang durch ein von dem Schaltwerk gesteuertes Relais mit Zeiteinschaltung eingeschaltet und nach beendeter Klopfperiode der Anschlag gelöst wird, so daß der Wagen sich weiterbewegt, welcher Vorgang sich bei jeder Elektrode bzw. Elektrodengruppe wiederholt, worauf der Wagen mittels eines von dem Schaltwerk gesteuerten Wendeschalters auf Umkehr geschaltet wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und a, gekennzeichnet durch Anordnung einer Hubvorrichtung, welche während der Fahrt die Hammerbären aus dem Bereich der Schlagbolzen der Reinigungskammern heraushebt. .a.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung aus einem Hubmagneten besteht, welcher unter Anwendung eines Relais von der Stromleitung gespeist wird.
DEW78583D 1928-02-22 1928-02-22 Vorrichtung zur Reinigung von Elektroden Expired DE501720C (de)

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DE501720C true DE501720C (de) 1930-08-15

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DE (1) DE501720C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2550809A (en) * 1948-11-09 1951-05-01 Research Corp Traveling carriage electrode rapper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2550809A (en) * 1948-11-09 1951-05-01 Research Corp Traveling carriage electrode rapper

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