DE467040C - Vorrichtung zur Reinigung von Elektroden bzw. Elektrodengruppen an elektrischen Gasreinigern durch Abklopfen - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung von Elektroden bzw. Elektrodengruppen an elektrischen Gasreinigern durch Abklopfen

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DE467040C
DE467040C DEZ16912D DEZ0016912D DE467040C DE 467040 C DE467040 C DE 467040C DE Z16912 D DEZ16912 D DE Z16912D DE Z0016912 D DEZ0016912 D DE Z0016912D DE 467040 C DE467040 C DE 467040C
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electrodes
car
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knocking
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WITKOWITZER BERGB GEWERKSCHAFT
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/74Cleaning the electrodes
    • B03C3/76Cleaning the electrodes by using a mechanical vibrator, e.g. rapping gear ; by using impact
    • B03C3/761Drive-transmitting devices therefor, e.g. insulated shafts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Reinigung von Elektroden bzw. Elektrodengruppen an elektrischen Gasreinigern durch Abklopfen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von Elektroden bzw. Elektrodengruppen an elektrischen Gasreinigern durch Abklopfen.
  • Es sind elektrische Gasreinigungsanlagen bekannt, bei denen eine Abstreichervorrichtung nacheinander mehrere Rohrelektroden reinigt. Dabei sind die Rohrelektroden im Kreise um eine gemeinsame Mittelachse angeordnet, und die Abstreifervorrichtung liegt in diesem Elektrodenkreis. Die Elektroden kreisen in endloser Bahn um die Abstreifervorrichtung. Die beschriebene Einrichtung kann auch dahin abgeändert werden, daß sich die Abstreifervorrichtung über die fest angeordneten Niederschlagselektroden bewegt.
  • Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung, bei welcher Abklopfvorrichtungen verwendet werden, und besteht in der Anordnung eines Wagens, der die Klopfvorrichtung und die Antriebsvorrichtung für den Wagen trägt. Die Fahrbewegung des Wagens wird während der Klopfperiode unter gleichzeitiger Einschaltung der Klopfhämmer unterbrochen, worauf nach Beendigung der Klopfperiode die Wagenbewegung unter gleichzeitiger Abschaltung der Klopfhämmer erneut eingeschaltet wird. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis sämtliche Elektroden behandelt sind, worauf der Wagen zurückläuft. Für die Fahrbewegung und das Klopfwerk ist eine gemeinsame Antriebsvorrichtung vorgesehen. Die Steuerung des Wagens erfolgt vorzugsweise durch einen oder mehrere Anschläge, die den Wagen anhalten und den Wagenantrieb auf den Klopfwerksantrieb umschalten.
  • Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht, Abb. z eine Draufsicht.
  • Auf einen vierrädrigen Wagen ist ein Elektromotor i aufgesetzt, dessen Stromzuführung und Anlaßvorrichtung nicht gezeichnet sind. Die Stromzuführung zu dem Wagen kann in bekannter Form mit Stromzuführungsschienen und Abnahmebügel oder durch ein bewegliches Kabel bewirkt werden. Der Motor dient sowohl zur Fortbewegung des Wagens wie auch zur Betätigung der beispielsweise mechanisch wirkenden Hämmer. Letztere können auch als Preßluft- oder elektrisch betriebene Hämmer ausgeführt werden. Die Beschreibung beschränkt sich auf die mechanische Klopfwerkausbildung. Die Arf:eitsgänge, die der Wagen auszuführen hat, sind folgende: Vorwärtslauf - Klopfen - Rückwärtslauf. Der Vorgang spielt sich so ab, daß der Wagen bis zu der abzuklopfenden Elektrodengruppe fährt und dort angehalten wird. Während des Stillstandes arbeiten die Klopfhämmer, nach Beendigung des Klopfens werden die Hämmer ausgeschaltet, der Wagen fährt weiter bis zur nächsten Gruppe usw. Der Vorgang wiederholt sich bei jeder Elektrodengruppe in der gleichen Reihenfolge. Sobald die letzte Gruppe abgeklopft ist, schaltet eine besondere Vorrichtung den Wagen auf Rückwärtsgang. Der Wagen kehrt alsdann in seine Anfangsstellung vor der Gruppe i zurück, und der ganze Vorgang wiederholt sich von neuem. Bei der gezeigten Ausführungsform soll der Wagen über die abzuklopfenden Gruppen hinwegfahren. Die Lage der Elektroden ist in der Zeichnung nicht angegeben, die betreffenden Aufschlagflächen befinden sich jeweils unter den Hämmern 30.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende Bei der Vorwärtsbewegung treibt der Motor i über zwei Kegelräder 2, 3 ein Vorgelege 4, das zur Herabsetzung der Drehzahl dient und die verlangsamte Bewegung vermittels der Kupplung 6 auf die Welle i i überträgt. Diese Welle i i ist in den Lagern 12 gelagert und auf der Innenseite der Laufräder 14 mit einer Bremsbandkupplung 13 versehen. Das Bremsrad ist so eingestellt, daß die erzeugte Reibung genügt, um die Bewegung der Welle i i über die Kupplung auf die Laufräder des Wagens zu übertragen. Kommt der Wagen bei seiner Vorwärtsbewegung an eine Gruppe, deren Elektroden geklopft werden sollen, so wird durch einen Anschlag 33 der Wagen angehalten, wobei das Bremsband der Kupplung 13 auf der Scheibe schleift. Durch einen weiteren Anschlag 16 wird die Kupplungsstange 32 betätigt, welche die Kupplung 2o einlegt, so daß die Drehung des Motors i über die Ritzel 18, ig und die Kupplung 2o auf die Welle 21 übertragen wird. Diese Welle 21 ist gelagert in den Lagern 22 und treibt über die Ritzel 24, 25 eine Vorlegewelle 27, die ihrerseits gelagert ist in den Lagern 28. Auf dieser Welle 27 sitzt ein Exzenter 29, das die Bewegung auf den Hammer 30 überträgt. Der Hammer 3o kann in diesem Fall in Form der bekannten Balancierfederhämmer ausgeführt sein. In der Zeichnung sind zwei solcher Hämmer 30 mit den dazugehörigen Bewegungsorganen angegeben.
  • Nach Beendigung des Abklopfens wird durch Zurückgehen des Anschlags 16 die Schaltstange 32 freigtegebien und beispielsweise durch Federwirkung die Kupplung 2o wieder ausgelöst, und dadurch werden die Hämmer 30 wieder stillgesetzt. Der den Wagen anhaltende Anschlag 33 wird zurückgezogen und dadurch die Vorwärtsbewegung des Wagens unter Vermittlung der Bremsbandkupplung 13 wieder freigegeben. Der Vorgang wiederholt sich in gleicher Form bei jeder einzelnen der hintereinander angeordneten Elektrodengruppen oder Einheiten. Ist der Klopfwagen am Ende der Reihe der Elektrodengruppen angekommen, so treten durch einen Anschlag die Schaltstangen 34, 8, 9 in Wirkung. Diese Schaltstangen rücken die Kupplung 7 ein und gleichzeitig die Kupplung 6 aus. Über die Ritzel 2, 3 und das Getriebe 5 wird der Achse i 5 mit der Kupplung 7 eine der Drehung der Welle i i entgegengesetzte Drehung erteilt und dadurch der Wagen in umgelehrter Richtung vorgeschoben.
  • Durch diese Vorrichtung est es möglich, ohne Störung des Betriebes den Klopfvorgang durchzuführen, auch wenn durch irgendwelche Vorkommnisse das Anhalten des Wagens bei einer Gruppe unterblieben ist, weil in diesem Fall stets der Wagen bis zum nächsten Anschlag weiterläuft und, falls auf seinem Wege keine weiteren Klopfvorgänge mehr vorgenommen werden, am Ende der Bahn selbsttätig umkehrt und in seine Ausgangsstelle zurückläuft. Der Anschlag 17 in Verbindung mit der Schaltstange io dient zum Umkehren der jeweiligen Fahrbewegung, wenn der Klopfwagen an einer Kammer außerhalb der gewöhnlichen Reihenfolge angesetzt werden soll.
  • Bei automatischem Betrieb des Abreinigungsvorgängs kann sowohl das Anhalten des Wagens wie das Inbetriebsetzen und Wiederausschalten der Klopfvorrichtung durch ein automatisches Triebwerk vorgenommen werden, jedoch ist die Ausführung der Erfindung natürlich auch mit anders gestalteten automatischen Schaltwerken durchaus möglich.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zur Reinigung von Elektroden bzw. Elektrodengruppen an elektrischen Gasreinigern durch Abklopfen, gekennzeichnet durch Anordnung eines Wagens, der die Klopfvorrichtung und die Antriebsvorrichtung für den Wagen trägt und dessen Fahrbe-,vegung jedesmal während des Abklopfens je einer Elektrode bzw. Elektrodengruppe unter gleichzeitiger Einschaltung der Klopfhämmer unterbrochen und nach dem Abklopfen jedesmal unter gleichzeitiger Ausschaltung der Klopfhämmer wieder eingeschaltet wird, bis sämtliche Elektroden behandelt sind, worauf der Wagen zurückläuft.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Fahrbewegung und das Klopfwerk eine gemeinsame Antriebsvorrichtung vorgesehen ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Elektrode bz-,v. Elektrodengruppe ein Anschlag bzw. mehrere Anschläge vorgesehen sind, welche den Wagen zum Stillstand bringen und den Wagenantrieb auf das Klopfwerk umschalten. .. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB durch Freigabe der Anschläge das Klopfwerk stillgesetzt und der Wagenantrieb wieder eingeschaltet wird. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Anordnung eines An-Schlags am Ende der Gesamtarbeits- und Fahrstrecke, der den Wagen auf Rückwärtslauf umschaltet. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, da-, durch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Antriebsvorrichtung mittels einer als Reibungs- und Rutschkupplung ausgebildeten Kupplung auf die Räder übertragen wird. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein automatisches Schaltwerk, das die verschiedenen Arbeitsvorgänge auslöst und in ihrer zeitlichen Folge regelt.
DEZ16912D 1927-07-08 1927-07-08 Vorrichtung zur Reinigung von Elektroden bzw. Elektrodengruppen an elektrischen Gasreinigern durch Abklopfen Expired DE467040C (de)

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