DE449139C - Vorrichtung zum Ordnen der dem Kuehlbett zugefuehrten Walzstaebe - Google Patents

Vorrichtung zum Ordnen der dem Kuehlbett zugefuehrten Walzstaebe

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DE449139C
DE449139C DEN25336D DEN0025336D DE449139C DE 449139 C DE449139 C DE 449139C DE N25336 D DEN25336 D DE N25336D DE N0025336 D DEN0025336 D DE N0025336D DE 449139 C DE449139 C DE 449139C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B43/00Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
    • B21B43/02Cooling beds comprising rakes racks, walking beams or bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ordnen der dem Kühlbett zugeführten Walzstäbe. Zusatz zum Patent 446642. Die Einführung der sogenannten Stabordnerwarmbetten bei Feineisenstraßen nach Patent 446 642 hat das Bedürfnis aufkomrirnen lassen, sämtliche Warmbettbewegungen einschließlich der Stabgruppenabtragebewegungen vollständig selbsttätig zu steuern, um ein gutes, die Erzeugung hebendes Arbeiten derselben zu gewährleisten. Vor allem ist es wichtig, neben dem genauen Steuern jedes beliebigen Ordnerhubes ein zuverlässiges selbsttätiges Steuern des wiederkehrenden größeren Lückenhubes zwischen den einzelnen Stabgruppen und das rechtzeitige Anheben in der neben dem Abfuhrrollgang angelangten Gruppe sowie die Abtragebewegung derselben störungsfrei zu gewährleisten.
  • Zweck dieser Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, nach welchem diese Steuerungsaufgabe gelöst wird.
  • Dieses Schaltverfahren wird an Hand der in der Zeichnung gegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert. Die Art der Ausführung der Querfördermittel der zu bewe-"enden Stäbe ist für das Steuerverfahren zur Erzielung des selbsttätigen Ganges belanglos. Wesentlich ist die folgerichtige, selbsttätige Einleitung der Bewegungsvorgänge.
  • In Abb. i ist ein Ouerschnitt, in Abb. 2 ein Grundriß des Stabordnerwarlnbettes mit kurvenartiger Bahn der Ordnerorgane, in Abb.3 und ..1 ein solches mit horizontaler Ordnerbewegung als Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. In Abb. i bedeuten c die Auswerfklappen, d die Ordnerelemente, b Abfuhrrollgang, 14 die Traggerüste für die Ordnerelemente, 15 gelenkig und derart schräg liegend angeordnete Stützstangen, daß die Kühlbettlast vermittels der Hebel io gegen die Ordner- und Lückenhuborgane dauernd abgestützt wird; ferner bedeuten (in Abb. i und 2) 13 Lenker zur Verbindung der Traggerüste mit den Ordnerhebeln r2, ii die durchgehende Ordnerwelle, 9 ein Hebel zur Erzielung des Ordnerhubes, 8 ein Hebel zur Erzielung des Lückenhubes, 7 eine verschiebbare Kupplung zum periodisch abwechselnden Kuppeln der Hebel 8 und 9 mit der Ordnerwelle i r, io mehrere Hebel, welche um die Welle i i bzw. um Bolzen i ja frei schwingen können. 16 Verbindungsstangen zum paarweisen Verbinden der Hebel io, z9 eine durchgehende Hauptantriebswelle, 18 Daumenscheibe zum Bewegen der Hebel io und Erzeugung eines vertikalen Hubes -der Ordnerelemente d, ic eine Anzahl Daumen- oder Exzenterscheiben verschiedener Hubgröße oder Exzentrizität, die auf einer mit der Welle r9 fest verbundenen Hohlwelle v zum Zwecke der Ordnerhubveränderung achsial verschiebbar eingerichtet sind (dadurch ist man in der Lage, dem Ordnerhubhebel 9 einen je nach der Einstellung verschieden großen Arbeitshub zu vermitteln, indem man die jeweils in Betracht kommende Scheibe ii vor den Hebel 9 schiebt), w eine Daumenscheibe oder Exzenter bestimmter Exzentrizität zur Erzeugung des Lückenhubes zwischen den Schnittgruppen, 2o ein Schneckenvorgelege zum Antrieb der Hauptantriebswelle i9, 21 ein Motor dazu, 22, 23 eine Schaltscheibe zur Betätigung eines Endausschalters 24, welcher den Motor 21 nach einer Umdrehung gleich »einem Spiel« der Welle i9 ausschaltet, x und y ein Zahnradvorgelege zum Antrieb einer Steuerwelle, z ein Kettenrad, i eine endlose Kette, deren Gliederzahl in einem ganz bestimmten Verhältnis zu der jeweiligen Stabzahl einer Stabgruppe steht, 2 ein Schaltdaumen, welcher an dieser Kette befestigt ist, 3 ein Spanngewicht zum Spannen der Kette 1, 4 ein Vermittlungshebel zum Bedienen eines Schalters 5, 6 ein Elektromagnet zum Betätigen der Kupplung 7, 25 und 26 ein Antrieb der Auswerfklappen, und zwar derjenigen, welche dem Kühlbett zunächst liegen, 27 eine Schaltscheibe zum rechtzeitigen Einschalten des Schalters 28, welcher den Hauptantriebsmotor 21 sofort einschaltet, wenn der oder die auszuhebenden Stäbe abgerutscht sind, 29 eine Schaltscheibe zum Betätigen des Endausschalters 30, welcher den Motor der Auswerfklappen nach Vollziehung eines Spieles ausschaltet, 31 und 32 ein Antrieb zu der Anhebevorrichtung der Abtragewagen, 33 eine Schaltscheibe eines Endausschalters 34, welcher die Hub- und Senkbewegung des Motors 31 ausschaltet, 35 und 36 ein Antrieb zum Verfahren der Abtragewagen, 37 eine Schaltscheibe, welche den Schalter 38 betätigt, welcher die Senkbewegung der Abtragewagen nach vollzogenem Quertransport einleitet, 39 eine Schaltscheibe; welche den Schalter 40 zum Ausschalten des Verfahrmators 35 nach Rückführung der Abtragewagen in deren Grundstellung betätigt, 41 ein Schalter, welcher vom Scherenmann betätigt wird zum Einleiten der Verfahr- und Ablegebewegung, 42 ein Schalter, welcher von der Stabspetze des auslaufenden Stabes betätigt wird und das- Spiel aller automatischen Bewegungen einleitet.
  • Die Wirkungsweise ist nun folgende: Schaltet der laufende Stab vermittels der Schaltklappe 42 die Auswerfbewegung ein, so werden der oder die Stäbe ausgeworfen. Auf einer Welle des Auswerfantriebes sitzt nun die Schaltscheibe 27, welche mit solcher Nacheilung, die außerdem einstellbar ist, den Hauptantriebsmotor 21 einschaltet, daß das Ordnerspiel sofort nach vollzogenem Auswerfen erfolgt. Der Motor 21 wird jedesmal nach einem Spiel gleich einer Umdrehung der Hauptantriebswelle i9- durch die Schaltvorrichtung 22, 23 24 ausgeschaltet. Eine Umdrehung der Hauptantriebswelle i9 bewirkt nun vermittels der Organe 18, io und 16 den Vertikalhub der Ordnerelemente d und gleichzeitig vermittels der Organe u, 9, 12 und 13 oder w, 8, 12 und 13 den horizontalen Ordner- oder den Lückenhub, j e nachdem durch Kupplung 7 die Verbindung des Hebels 8 oder 9 mit der Welle i i hergestellt ist. Das Arbeiten des Warmbettes beginnt nun mit dein Ordnen der Stäbe in Gruppen ihrer Zahl nach, d. h. beim Beginn des Arbeitens ist die Kupplung 7 mit dem Hebel 9 verbunden. Ist die gewünschte Stabzahl aufgenommen, so wird gegen Ende des letzten Ordnerhubes vermittels der Schaltvorrichtung x, y,_ z, 1, 2, 3, 4, 5 der Magnet 6 geschaltet, welcher die Kupplung 7 mit dem Lückenhubhebel 8 und der Ordnerwelle i i herstellt. Beien nächsten Spiel erfolgt dann der Lückenhub. Nach Vollziehung desselben wird der Magnet beispielsweise durch Rückfederung des Schalters 5 stromlos, und die Kupplung 7 wird selbsttätig, etwa durch Gegengewicht, wieder mit dem Ordnerhebel 9 verbunden, wonach ein neues Gruppenlegen beginnt. Gleichzeitig wurde durch Schalter 17 über dem Endausschalter 34 der Anhebemotor 31 der Abtragewagen in Gang gesetzt, so daß die nach und nach neben dem Abfuhrrollgang angelangte Sta!bgruppe angehoben wird und - so.. ein Raum für die _ neu anzutransportierende Stabgruppe frei gemacht wird, ohne daß die angehobene Gruppe auf den Abfuhrrollgang abgelegt zu werden braucht. Dies ist sehr wesentlich, weil dadurch ein elastischer Akkumulator zwischen Kühlbett und der .Kaltschere geschaffen wird: Soll nun die Stabzahl einer Gruppe verändert werden, so wechselt man die Steuerkette i gegen eine solche aus, deren Gliederzahl der gewünschten Stabzahl entspricht. Der Zusammenhang zwischen der Stabzahl und der Gliederzahl der Steuerkette ist folgender: Das Produkt des Verhältnisses der Zähnezahl des Kettenrades z : Gliederzahl der Kette i, multipliziert mit dem Verhältnis der Durchmesser der Räder x : y ergibt einen Bruch, dessen Nenner gleich der gewünschten Stabzahl einer Gruppe ist. Ist beispielsweise das iYbersetzungverliältnis des Vorgeleges.i : y ` i : 5, das Verhältnis der Zähnezahl des Kettenrades z zur Steuerkettengliederzahl _- i : 2, so beträgt das gesamte iJbersetzungsverhältnis - i : 5 mal i : 2 - i : io, d. h. nach Ordnerspielen wird die Lückenhubbewegung von dem Schaltdaumen 2 eingeschaltet. Legt man eine Kette mit einer Gliederzahl auf das Kettenrad z, die ein Verhältnis von 1 : 2,2 schafft, so ergibt das ein Gesamtverhältnis von i : 5 mal 1 : 2,2 - i : i i, so daß in diesem Falle elf Stäbe in eine Gruppe geordnet werden. Es liegt für einen Fachmann ohne weiteres auf der Hand, daß dadurch ein großer Vorteil geschaffen wird. Dieser Vorteil besteht darin, daß die Stäbe automatisch, etwa entsprechend ihrer Breite, in gewünschter Anzahl sogleich auf der Abkühlstrecke des Kühlbettes in Gi uppen geordnet werden können, ohne daß dazu besondereSteuermanipulationen menschlicher Arbeitskräfte nötig sind, und daß die bisher außerdem noch erforderlichen Arbeitskräfte erspart werden.
  • Soll die angehobene Stabgruppe auf den Abfuhrrollgang abgelegt werden, so wird zweckmäßig von der Kaltschere oder vom Scherenmann aus der Schalter 41 betätigt, wodurch der Verfahrmotor 35 eingeschaltet, die Stabgruppe über den Abfuhrrollgang gefahren und alsdann vermittels der auf der Welle dieses Antriebes sitzenden Schaltscheibe 3; und des Schalters 38 der Heb- und Senkmotor 31 eingeschaltet wird, wodurch das Ablegen der Staubgruppe erfolgt. Während der Senkmotor 31 nach dem Absenken durch seine Endschaltvorrichtung 33, 34 ausgeschaltet wird, läuft der Verfahrantrieb 35, 36 so lange, bis die Abtrageorgane wieder in ihre Grundstellung gelangt sind, wonach die Ausschaltung vermittels der Endschaltvorrichtung 39, 40 erfolgt.
  • Die Steuerung vermittels der oben geschilderten Wechselketten stellt nur ein Ausführungsbeispiel dar; es liegt auf der Hand, daß man dieses durch andere geeignete Mittel erreichen kann, ohne aus dem Rahmen des betreffenden Teiles der Erfindung zu gelangen, deren Sinn darin liegt, daß die Gruppenstabzahl in einem bestimmten Verhältnis zu dn Steuerspielen steht, daß alle Steuervorgänge unter Ausschaltung menschlicher Arbeitskräfte selbsttätig vor sich gehen, was das Wesentliche darstellt.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindun- besteht in der Anwendung von endlosen Ketten o. d-1. als Förder- und Ordnerorgan. Dieselbe ist in Ahb.3 und @;. dargestellt. Hierbei treibt man die Kettenantriebswelle .1..1 der hettenräder43 durch ein Vorgelege an, deren L'bersetzungsverhältliis so ist, daß eine i\-fotortlmdrehung dem kleinsten Ordnerhin) entspricht. Zum Ausschalten des betreffenden Motors 46 benutzt man alsdann ein Steuerwerk, dessen Vorgelegeachsen sich kreuzen, zum Zwecke, jedes beliebige übersetzungs-@-erhältnis erzielen zu können. Auf diese Weise kann lnan die Ouerfrderung der Kette pro Spiel durch entsprechende Vorgelege ..1;-q.8. .1s>-50, 5r-52 us@c-. dadurch regulieren, daß der Schaltmechanismus 63, 64 den Motor 46 spielgerecht, d. h. nach Erzielung des jeweils gewünschten Ordnerhubes, ausschaltet. Die Größe des Ordnerhubes und ebenso die Anzahl der Stäbe einer Gruppe hängen hierbei. von dem übersetzungsverhältnis der Räder 47-48 usw. ab. Bei einem Verhältnis i : i wird der Motor nach einer, bei i : 2 nach zwei Umdrehungen ausgeschaltet usw. Der Ordnerweg der Ketten ist proportional den Umdrehungen des Motors. Von den Steuerrädern 48, 50, 52 usw. ist jeweils dasjenige mit der Schalterwelle etwa durch einen Ziehkeil verbunden, welches dem gewünschten Ordnerhub entspricht. Der Lückenhub ebenso wie der Gruppenanhebevorgang werden hierbei durch eine auf der Welle 44 sitzende Schaltscheibe eingeschaltet, deren Steuernockenanordnung so ist, daß nach erfolgter Auffüllung der Gruppenbreite der Lücken-bzw. Anhebehub erfolgt. Im übrigen erfolgen alsdann die selbsttätigen Steuervorgänge wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Abb. i und 2.

Claims (4)

  1. PATr;NT ANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ordnen der dem Kühlbett zugeführten Walzstäbe nach Patent 446 6.:12, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltglieder so vorgesehen sind, daß die Bewegung zur Erzielung von Zwischenräumen gewünschter Größe zwischen zwei Stabgruppen selbsttätig gesteuert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine derartige Anord-, nun-, daß die Anhebebewegung der Abtragewagen selbsttätig erfolgt, sobald eine Stabgruppe über denselben angelangt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtragevorrichtung mit einer derartigen Steuereinrichtung versehen ist, daß die in angehobenem Zustande stehenden Abtragewagen nach beliebig erfolgter Einschaltung der Antriebsvorrichtung die Quer-, Ablege- und Rückwärtsbewegungen selbsttätig ausführen und in Aufnahmestellung unter der neu anwandernden Stabgruppe zum Stillstand kommen.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einleitung der Bewegungsvorgänge durch die iln Auflaufrollgang laufende Stabspitze eine an sich bekannte Schalteinrichtung angeordnet ist.
DEN25336D 1925-12-16 1925-12-16 Vorrichtung zum Ordnen der dem Kuehlbett zugefuehrten Walzstaebe Expired DE449139C (de)

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