DE500562C - Verfahren und Einrichtung zur Zeichengebung von Luftfahrzeugen aus - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Zeichengebung von Luftfahrzeugen aus

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DE500562C
DE500562C DEB144665D DEB0144665D DE500562C DE 500562 C DE500562 C DE 500562C DE B144665 D DEB144665 D DE B144665D DE B0144665 D DEB0144665 D DE B0144665D DE 500562 C DE500562 C DE 500562C
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Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Zeichengebung von Luftfahrzeugen aus Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Zusammenlegen von annähernd rechteckig geformten Aufschriftenflächen und einem Stabilisierungsgewicht für die Aufschriftenfläche und auf Einrichtungen zur Zeichengebung mittels dieser zusam.mengelegten Aufschriftenflächen aus der Luft, und zwar findet eine aus nachgiebigem Stoff bestehende Fläche Anwendung, welche als Tr:iger für die Zeichen .dient, die sichtbar gemacht werden sollen. Diese Fläche flattert in der Luft, wenn sie ein Luftfahrzeug mit Hilfe eines Kabels hinter sich herzieht.
  • Das Neue ist in den Patentansprüchen niedergelegt.
  • Gemäß der Erfindung wird die die Aufschriften tragende Fläche, nachdem sie eingerollt und zusammengefaltet ist, in mindestens einer Umhüllung einbeschlossen, so ;laß ein Paket entsteht, welches von dem Luftfahrzeug getragen wird. Die Umhüllung wird, sobald man das die Anzeigenfläche tragende Kabel losläßt, selbsttätig durch das: genannte Kabel selbst .durchbrochen, so daß die Anzeigenfläche sich nunmehr entfalten kann.
  • Weiterhin besteht die Erfindung in bestimanten Einrichtungen, die vorzugsweise mit dem obengenannten Haupterfindungsgegenstande gleichzeitig Anwendung finden und weiter unten näher erläutert sind. Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen -Abb. i bis 8 in perspektivischer Darstellung eine Einrichtung, die aus einer .die Anzeigen tragenden, vorn Flugzeug mitzuschleppenden und -zu entfaltenden Fläche besteht, wobei diese Fläche in acht Lagen dargestellt ist, die die verschiedenen Arbeitsgänge beim Zu.satnnienfalten un.:1 Einpacken der Reklamefläche darstellen, Abb.9 zeigt schematisch die Trageinrichtung, mit deren Hilfe die eingerollte und zusammengelegte Reklamefläche an dem Luftfahrzeug gehalten wird, und die auch zur Ausbreitung der Reklamefläche dient. Die Abb. io bis 1a schließlich zeigen perspektivisch zwei Varianten der Erfindung in derjenigen Stellung, in welcher die Reklamefläche entfaltet ist.
  • Gemäß der Erfindung geht .man bei der Schaffung einer Reklamevorrichtung, die aus einem in horizontaler Richtung flatternden Reklameträger besteht, in folgender Weise oder ähnlich vor: Die Reklamefläche a besteht zunächst aus einer nachgiebigen, rechteckigen Fläche, die beispielsweise au,s Leinen besteht. Die Länge der Fläche ist wesentlich größer als ihre Breite. Diese Fläche wird an einem ihrer Enden längs einer Rahe @b, befestigt. An dieser Rahe sind andererseits die Enden einer gänsefußartigen Haltevorrichtung c befestigt. Diese Halteivorrichtun.g c steht zweckmäßigerweise übereinen elastischen Teil. (Sandow). d1 mit dem Kabel d in Verbindung, welches am Flugzeug befestigt ist. Die Länge des Kabels ist größer als die Länge -der Flugmaschine. Weiterhin sind an den Enden ;der Rahe b zwei Schnüre e1, und zwar vorzugsweise zu einem Teil mit Hilfe nachgiebiger Mittel befestigt. Die Schnüre e1 greifen an einer Stange e an, die .geeignet ist, die Fläche, wenn sie von denn Luftfahrzeug im. Flu:ge ausgebreitet mit sich geschleppt wird, zu stabilisieren.
  • Die Reklamefläche wird, bevor sie in das Flugzeug eingebaut wird, den folgenden Arbeitsgängen unterworfen.
  • Zuerst breitet ,man die Reklamefläche auf einer Ebene flach aus, wobei sich die Reklameanzeigen auf der Oberseite befinden. Man bringt dann das Stabilisationsgeswichte in einer Aussparung unter, die längs des Mittelteils der Reihe b angeordnet ist. Hierbei legt man die Schnüre e1, die das Gewicht e tragen (Abb. z), längs der genannten Rahe in Falten:.
  • Man rollt dann die Leinwand über den Reklameanzeigen so: dicht wie möglich zusammen, indem man an den Längskanten beginnt, die sich parallel zur großen Achse des die genannte Fläche bildenden Rechtecks erstrecken. Das Einrollen wird fortgesetzt, bis sich die derart gebildeten Wülste a1 oberhalb ,der genannten Mittelachse des Rechtecks treffen (Abb. i).
  • Man faltet dann die nunmehr aus zwei Wülstenal bestehendeReklamefläche zickzackförmig zusammen (s. Abb. a) und legt die Reklamefläche dicht gegen die Rahe b (s. Ablb. 3).
  • Man faltet auch die gänsefußartig ausgebildete Verbindung c derart zusammen, daß sie an der Rahe; b anliegt (Abb. 3). Dann umgibt man das Ganze, wie dies in Asbb. q. und 5, die den Anfang und .das Ende .des in Rede stehenden Arbeitsganges veranschaulichen, dargestellt ist, mit einem Bandstreifen f. Dieser Bandstreifen besteht aus einem leicht zerreißbaren Stoff, beispielsweise Papier. Der Bandstreifen -wird spiralig um die zusammengefaltete Reklamefläche ,gewickelt, indem man gleichzeitig dafür Sorge trägt, daß .der elastische Teil dl und infolgedessen auch das Kabel d, welches sich an dem elastischen Teil anschließt, sich außerhalb des so gebildeten Pakets befindet.
  • Man legt dann das Kabel d auf einer Länge, die mindestens gleich der Länge des Flugzeuges ist (Abb. 6), zickzackförmig zusammen, so daß es sich gegen die Rahe legt.
  • Das so gebildete Paket .umwickelt man .dann, wie dies in den Abb. 7 und 8 für den Anfang und das Ende des Arbeitsganges dargestellt ist, mit einem bandförmigen Streifen g, der ebenso wie der schon obenerwähnte bandförmigeStreifen faus zerreißbaremStoff besteht. Die Umwicklung erfolgt derart, daß der Streifen g eine Spirale um das genannte Paket herum bildet. Dabei wird dafür Sorge getragen, daß das freie Ende des Kabels d uan einen gewissen Betrag aus demPaket heraussteht.
  • Was nun die Verbindung des Kabels d mit dem Flugzeug selbst anbetrifft, so ist diese derart zu treffen, @daß die Fläche a, nachdem sie in oben geschilderter Weise zusammengerollt und eingewickelt ist, von dem Flugzeug an einer solchen Stelle gehalten wird, daß in keiner Weise die Manövr ierfähigkeit des Flugzeuges weder beim Start noch beim Fahren in der Luft behindert wird. Außerdem muß die Anordnung derart getroffen sein, daß die Fläche während .des Fliegens, um in Betriebstellung zu kommen, ohne Gefahr aufgerollt werden kann. Die genannte Verbindung kann zu den genannten verschiedenen Zwecken beispielsweise in folgender Weise hergestellt werden: Das in oben geschilderter Weise hergestellte Paket wird quer unter dem Rumpf des Flugzeuges symmetrisch zur Rumpfachse (Abb. g) untergebracht, und zwar bettet, man das Paket in Trägern la, die sichelförmig ausgebildet sind und an, einem Rohr hl- befestigt sind. Letzteres ist in den Gestellrahmenteilen Ir.' drehbar gelagert. Die Gestellrahmen lag .sind entweder an festen Teilen der Flugmaschine, beispielsweise an dem Rumpf, angebracht, oder sie werden von einem besonders angesetzten Träger gehalten. Letzteres kann geschehen, wenn das Flugzeug keime untere Tragfläche aufweist oder auch wenn das Gegenteil der Fall .ist.
  • Wie in Abb. 9 :dargestellt ist, ist das Paket auf der Unterseite der genannten Tragfläche angeordnet, und zwar lagert es in den Trägern lt derart, @daß sich die Enden der Wülste ai auf der Unterseite befinden. Wäre dies nicht ,der Fall, so würden sich die Aufschriften und das Stabilisationsgewicht e bei der Entfaltung der Reklamefläche a an der Oberseite befinden. Die richtige Lage des Pakets in den genannten Trägern wird dadurch herbeigeführt, daß man es von einem Ende zum andern umwendet, d. h., .daß das Ende der Rahe b, welches sich auf der linken Seite während der Einnvicklung auf dem Erdboden befand, nach rechts in die Träger gelegt wird. Jeder Irrtum beim Einsbau des Pakets wird vermieden, wenn man auf den Enden der Rahe die in der Zeichnung nicht dargestellten Zeichen R (rechts) und L (links) anbringt, clie anzeigen, welches Ende auf der rechten Seite und welches Ende auf der linken Seite des Flugzeuges liegen muß. Die sichelförmigen Träger h werden derart aufgehängt, daß ein Passagier, der sich in dem Flugzeug befindet, nach Belieben diese Träger und die eingewickelte Reklamefläche, welche von den Trägern gehalten wird, nach hinten verschwenken kann. Diese Schwenkbewegung kann man dadurch ermöglichen, daß man am hinteren Teil der genannten sichelförmigen Träger eines der Enden einer Schnur i anhakt, deren anderes Ende eine Öse bildet, die in einen Karabinerhaken j eingreift. Letzterer ist an einem festen Halter angebracht und mit einem Verschlußring j1 versehen, mit dem man den Karabinerhaken öffnen kann. Diese üffnung geschieht entgegen einer Rückzugsfeder j2. sobald der Passagier einen von unten nach oben wirkenden Zug auf eine Schnur k ausübt, die vertikal angeordnet ist und mit ihrem einen Ende an dem Ring il befestigt ist, während :der Passagier das andere freie Ende in seiner Hand hält.
  • Das freie Ende dies Kabels d ist an eines der Enden eines weiteren Kabels L angeschlossen. Letzteres ist durch ein Führungsrohr sza hindurchgeführt, so daß das andere En 1e des Kabels l in der Nähe des Passagiers mündet. Das aus dem Rohr in hervortretende Ende des Kabels l ist mehrere Male um eine Welle n herumgewickelt. Die Zahl der Windungen ist eine Funktion des Abstandes, welchen die Reklamefläche a hinter dem Flugzeug haben soll, wenn sie ausgebreitet in der Luft flattert. Die Welle ia ist horizontal gegenüber dem genannten Passagier angeordnet und trägt an ihrem Umfang einen Haken n', mit dem das freie Ende des Kabels i, «-elches als Öse ausgebildet ist, in Eingriff steht. Sobald die obenerwähnte Kippbewegung der zu einem Paket zu,sam.mengewickelten Reklameflächen stattfindet, wird die Welle veranlaßt, sich um ihre Achse zu drehen. Hierbei kann sie mit Hilfe einer geeigneten Bremse entweder völlig oder teilweise abgebremst werden. Diese Bremse besteht beispielsweiseauseinerBandbremseo (s. Abb.9)-. Die Teilbremsung der Wellte erhält man, wenn man auf den Handgriff @desHebels o1 einwirkt. Zur vollständigen Stillsetzung der Welle dreht man einen mit Gewinde versehenen, gekord:elten Knopf p in geeigneterDrehrichtung. Dieser Knopf ist an dem genannten Hebel befestigt und in einem .mit Gewinde versehenen, an einem festen Pfosten angebrachten Träger eingeschraubt.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Einrichtung ist die folgende: Das Paket, welches die Reklamefläche a enthält, wird zuerst in seinen Haltern h gelagert. Sobald das Luftfahrzeug eine Höhe erreicht hat, bei der die Entfaltung der Aufschriftenflächegeschehen kann, zieht der hiermit bietraute Mitfahrer an der Schnur k und wirkt infolgedessen auf den Karabiner j derart ein, daß die genannten Träger eine Schwenkbewegung nach hinten ausführen. Diese Bewegung wird noch durch den beim Fahren auftretenden Wind unterstützt. Durch die Schwenkbewegung wird das die Aufschriftenflächeenthaltende Paket veranlaßt, in -den freien Raum zu fallen.
  • Das Mitnahmekabel d spannt sich infolgedessen und zerreißt die Papierhülle g, so daß das Kabel d auf einer Länge frei wird, die ungefähr der Länge des Luftfahrzeuges entspricht.
  • Der Rest des Pakets, der die Rahe b, di,e Stabilisierungeinrichtung e, die Auf schriftenfläche und die Halteeinr icht.ung c enthält, ist noch in Takt und befindet sich noch innerhall.) der Papierhülle f. Infolgedessen kann ein vorzeitiges Entrollen der Aufschriftenfläche nicht eintreten und infolge-l.essen auch kein Unglücksfall dadurch geschehen, daß der Paketinhalt irgendwo anhakt.
  • Sobald das Paket einen Weg zurückgelegt hat, der umgefähr gleich :der Länge .des Luftfahrzeuges ist, spannt sich das Kabel d von neuem, und die Halteeinrichtung c zerreißt die Papierumhüllung f, so daß die Aufschr.iftenfläch.e a frei wird. Diese entfaltet sich zuerst von vorn nach hinten und dann nach der Seite. Gleichzeitig verläßt das Stabilisierungsgewicht e sein La, -er in der Rahe b, welches nach unten zu gerichtet ist, und fällt auf die untere Seite .der Einrichtung, so daß diese in einer annähernd horizontalen Lage stabilisiert wird (s. Abb. io). In diesem _Ioinent übt der durch .das Mitschleppen der entfalteten Reklamefläche erzeugte Widerstand eine verhältnismäßig große Kraft auf das Mitnahmekabel d aus. Diese Kraft wird einerseits durch den nachgiebigen Teil dl des Kabels und andererseits vor allem durch die Abrollbewe:gu.ng der Welle n absorbiert. Vorsichtshalber hat man die Bremse in eine solche Stellung gebracht, daß sie die Bewegung der Welle m. nicht blockiert.
  • Der Flugzeuginsasse läßt das Kabel d um einen bestimmten Betrag ablaufen; .dann übt er eine sanfte Bremswirkung aus, und schließlich hält er die Abrollbewegung an un,1 blockiert die Bremse mit Hilfe des Knopfes p.
  • Das Flugzeug fliegt dann durch die Luft, indem es die Aufschriftenfläche aus Stoff hinter sich her schleppt. Letztere ist entfaltet, und ihre Aufschriften sind vom Erdboden aus sichtbar. Dabei läuft,das Flugzeug nicht Gefalir, aus seiner Bahn geworfen zu werden, vielmehr bewahrt es völlig seine Steuerfähigkeit und seine Eignung, sowohl Bewegungen nach oben und unten als auch nach der Seite auszuführen. Man muß nur dafür Sorge tragen, daß die Zuglinie des Mitnahmekabels d durch das Gravitationszentrum des Flugzeuges hindurchgeht.
  • Wenn der Reklameflug beendet ist und das Flugzeug über seinen Landungsplatz zurückgekehrt ist, löst der Flugzeuginsasse den Knopf p, der die Bremse der Welle n blockierte. Die Wellen läßt nun, indem sie sich frei dreht, das noch auf ihr aufgewickelte Kabel ablaufen. Am Ende der Abwickelbewegung löst sich das Ende des Kabels 1, welches bis dahin auf dem Haken. yal :der Wellen aufgeschoben war, selbsttätig von dem genannten Haken. Die Reklamefläche a fällt dann vertikal auf den Boden herab. Die Fallgeschwindigkeit der Aufschriftenfläche ist gering, da die Luftreibung, die auf die große Oberfläche der Aufschriftenfläcbe wirkt, die Fallbewegung stark abbremst.
  • DieReklamefläche wird dann aufgesammelt, um von neuem verwendet zu werden, und in der schon beschriebenen Weise eingerollt, zusammengefaltet, in ein Paket verschnürt und schließlich in den am Luftfahrzeug angebrachten Trägern untergebracht und mit der Welle verbunden. Nachdem dies geschehen ist, ist alles zu einem neuen Reklameflug bereit.
  • Im folgenden sind einige weitere Einrichtungen beschrieben, welche gegebenenfalls auch für sich allein benutzt -werden können.
  • Der Luftstrom des Propellers bewegt sich hinter dem Flugzeug im wesentlichen in Form einer Spirale und hat das Bestreben, die Aufschriftenfläche um ihre Längsachse zu drehen. Weiterhin wirkt bei einer Kurve nach links die auf das Stabilisierungsgewicht e ausgeübte Zentrifugalkraft dieser Tendenz des Luftstromes entgegen, so daß die Rekla:m:efläche a in ihrer gewünschten Stellung verbleibt. Bei einer Kurve nach rechts jedoch haben Zentrifugalkraft und Wirbelbewegung dieselbe Wirkrichtung. Infolgedessen wird die Wirkung des Stabilisiergewichts ungenügend, so daß eine Drehbewegung der Rekla.inefläche eintritt. Um nun die Wirksamkeit des Stabilisiergewichts zu vergrößern, ohne dieses wesentlich schwerer zu machen, ordnet man es unsymmetrisch mit Bezug auf die Längsachse .der Reklamefläche .an, und zwar auf der Seite, ,auf der es das Drehmoment der Luftschraube ausgleicht.
  • Eine weitere Ausführungsform hat zum Zweck, zu verhindern, daß das Klatschen des hinteren Teiles der Aufschriftenfläch.e ein Zerreißen der ganzen Leinwand herbeiführt. Gemäß dieser weiteren Ausführungsform bringt man am hinteren Ende der Aufschriftenfläche ein Gewebe, beispielsweise ein Zellgewebe an, welches an seinem Ende eine gewisse Zahl von dreieckförmi-gen Flächen a' aufweist; in Abb. to sind drei solcher Dreiecksflächen angebracht, mit deren Hilfe das Klatschen der Leinwand gemildert und ein Zerreißen der Aufschriftenfläche verhindert wird.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform wird die Anordnung derart .getroffen, daß die ausgebreitete Aufschriftenfläche, welche bisher immer horizontal, d. h. parallel zum Boden, lag, sich in einer vertikalen Ebene, d. h. senkrecht zum Boden, einstellt. Diese senkrechte Einstellung ist insbesondere dann anzuwenden, wenn die Flughöhe des Flugzeuges verhältnismäßig gering ist. Um dies zu erreichen, bildet man die Rahe b derart aus, daß sie an, einemEnde schwerer ist als am anderen, so daß die Ralie das Bestreben hat, sich vertikal einzustellen und dabei die Fläche a, die an der Rahe befestigt ist, mitzunehmen. Wie in, Abb. I I dargestellt ist, ist an der Rahe b zu .dem genannten Zweck ein Gewicht. q angeordnet.
  • Ein anderes Mittel zur Vertikalstellung der Aufschriftenfläche besteht darin, die gän:sefußartige Befestigungseinrichtung c aus der Mitte derart zu verschieben, .d.aß das von der Rahe b und .den äußeren Fäden der Befestigungseinrichtung gebildete Dreieck nicht mehr glteich.schenklig ist. Die ganze Einrichtung wird derart getroffen, daß beim Fliegen das Zugseil d vorzugsweise die Verlängerung der Halbierenden des Winkels bildet, der durch die beiden äußeren Seile der Mitnehmereinrichtung e gebildet wind.
  • Häufig ist es auch zweckmäßig, zu den beiden genannten Mitteln zu greifen, d. h. :sowohl das Beschwerungsgewicht q anzubringen, :als auch die gänsefußartige Befestigungseinrichtung c unsymmetrisch an.zuordnen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform, die in beiden Fällen angewendet werden bann, wenn die Aufschriftenfläche horizontal oder vertikal fliegen soll, ist dafür Sorge getroffen, daß die Wellenbewegungen der Aufschriftenfläche gedämpft werden. Dies gesdhieht mit Hilfe von Luftschläuchen r; die sich längs der größeren Kanten der Aufschriftenfläche von vorn nach hinten .erstrecken. Jeder dieser Luftschläuche weist eine Eintrittsöffnung auf, ,die größer ist als die Austrittsöffnung. Ain Eintrittsende ist zweckmäßvgerweise ein Ring s vorgesehen, der seinerseits von einem der Enden der Rahie b getragen wird. Die Luftschläuchen werden entweder derart angeordnet, @daß sie einander parallel sind, oder sie werden derart angeordnet, daß ihreAchsen sich von vorn nach hinten nähern. Die Aufschriftenfläche bildet in letzterem Fall ein längliches Trapez, dessen größere Basis vorn an der Rahe liegt. Der Wind, welcher sich in den Luftschläuchen fängt, bläst diese auf, so daß .die Luftschläuche, während sie sich in die Strömungsrichtung dies Windes zu stellen suchen, gespannt werden. Hierdurch erhält .die ganze Aufschriften.fiäche eine Spannung in Richtung ihrer Breite.
  • Die Erfindung beschränkt sich keineswegs auf die dargestellten Ausführungsbeispiele und auch nicht auf die Einzelheiten .der dar-"estellten Ausführungsformen; vielmehr sind wesentliche Abänderungen möglich, ohne daß der Erfindungsgedanke selbst davon berührt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Zusammenlegen von annähernd rechteckig geformten Aufschriftenflächen für. Einrichtungen zur Zeichengebung aufs Luftfahrzeugen, insbesondere für Reklamezwecke, bei denen eine die Zeichen tragende Fläche voll dein Luftfahrzeug hinter sich hergezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschriftenfläche zuerst flach ausgebreitet wird, wobei die Zeichen nach oben liegen, dann die Aufschriftenfläche eingerollt wird, indem man an den Längskanten der Aufschriftenfläche beginnt und das Einrollen so weit fortsetzt, bis sich die beiden beim Einrollen entstehenden Wülste (a1) oberhalb der Längsachse der Aufschriftenfläche berühren, worauf man die Aufschriftenfläche in ihrer Ebene zickzackförmig zusammenfaltet und gegen die genannte Rahe legt, dann auch die Verbindung zwischen einem Mitnahmekabel und der Aufschriftenfläche gegen die Rahe faltet und schließlich das Ganze mit einer Hülle umgibt, die aus zerreißbarem Stoff, beispielsweise Papier, besteht. ' 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .beim Vorhandensein eines Stabilisierungsgewichtes (e) dieses in der 'Mitte einer die Aufschriftenfläche haltenden Rahe (h) an einer hierfür vorgesehenen Stelle untergebracht wird. 3. Einrichtung zur Zeichengebung 1nittels zusammengelegter Aufschriftenflächen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Aufschriften tragende Fläche im eingerollten und zusammengefalteten "Zustand von mindestens einer Umhüllung umgeben ist, so daß die Fläche ein Paket bildet, welches man an dem Flugzeug anordnen kann, und daß ferner die Umhüllung des Pakets, sobald das die Aufschriflenfläche mit dem Flugzeug verbindende Kabel losgelassen wird, selbsttätig geöffnet wird. q.. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem leicht zerreißbaren Stoff, beispielsweise Papier, bestehende Umhüllung aus einem Bande besteht, welches in Form einer Spirale um die zusammengefaltete Aufschriftenfläche gewickelt ist. 5. Einrichtung nach Anspruch z und 3, ,dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel, welches die Aufschriftenfläche mit dem Flugzeug verbindet, auf einer Länge, die wenigstens gleich der Länge des Luftfahrzeu;ges isst, zickzackförmig gegen die zusainmenge.faltete und von einer U.mhiillung umgebene Aufschriftenfläche gelegt ist und das Ganze von einer zweiten ebenfalls zerreißbaren Hülle umgeben ist. Ei. Einrichtung nach, Anspruch :2 .bis .4. dadurch gekennzeichnet, daß die in ein Paket zu,sam.mengepackte Aufschriftenfläche quer unter dem Rumpf des Luftfahrzetiges uns symmetrisch zu seiner Achse angebracht ist, wobei das Paket derart in seine Träger eingelegt ist, daß .sich die Enden der von.,der Aufschriftenflache gebildeten Wülste (a1) auf der Unterseite befinden und .die Rahe .der Aufschriftenfläche vor ihrem Einlegen in die Träger umgedreht worden ist. 7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger für die zu einem Paket zu,sam.men.gepackte Aufschriftenfläche vom Führerstand des Luftfahrzeuges aus derart verstellt werden können, daß das Paket frei wird un,d sich die Aufschriftenfläche entfalten kann. ä. Einrichtung nach Anspruch i bis (, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugkabel, an welchem .die Aufschriftenfläche befestigt ist, auf eine in der Nähe des Führers angebrachte Welle (z1.) aufgewickelt ist, welche unter der Zugwirkung .der Aufschriftenfläche indem Augenblick, in :.lein diese entfaltet wird, gedreht wird und unter der Wirkung einer Bremse steht, die in der Lage ist, die Altwicklung flies Kabels entweder völlig oder teilweise abzubremsen und dadurch die Kraftwirkung zu mindern, die durch die entfaltete Aufschriftenfläche erzeugt und durch das Verbindungskabel auf das Luftfahrzeug übertragen wird. 9. Einrichtung nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß das Stabilisierungsgewicht unsymmetrisch mit Bezug auf die Längsachse der Aufschriftenfläche derart angeordnet ist, d aß es das Torsionsmornentder Luftschraube aufhebt. io. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Aufschriftenfläche ein Gewebe, welches mehrere Dreiecke bildet, angeordnet ist, um zu verhindern, daß das Klatschen des hinteren Teiles .der Aufschriftenfläche ein Zerreißen dieses Teiles der Aufschriftenfläche herbeiführt. i i. Einrichtung nach Anspruch i und 2. Iadurch gekennzeichnet, d.aß Mittel vorgesehen sind, die, nachdem .die Aufschriftenfläche entfaltet ist, diese in einer vertikalen Ebene, d. h. senkrecht zum ErdbaJen, halten. 12. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahe, an welcher die Aufschriftenfläche befestigt ist, an dem einen ihrer Enden schwerer ist als an dein anderen., wobei dieses Übergewicht beispielsweise durch ein Gewicht (q) herbeigeführt wird. 13. Einrichtung nach Anspruch io uns i i, dadurch gekennzeichnet, daß die beispiel,s.weise gänsefußartig ausgebildete-Verbindungseinrichtung zwischen der Aufschriftenfläche und djem Befestigungskabel mit Bezug auf die Mitte der Rahe verschoben ist. 1:1. Einrichtung nach Anspruch 12, da-,durch gekennzeichnet, daß die äußeren Seile -ler gänsefußartigen Verbindungseinrichtung zwischen der Rahe und -]ein Mitnahmekabel in ihrer Länge derart gewählt sind, daß sie kein gleichschenkliges Dreieck bilden, und daß vorzugsweise das -Mitnahmekabel .die Verlängerung der Halbierenden des Winkels, welcher von b:iden äußeren Seilen der Verbindungseinrichtung gebildet wird, darstellt. i5. Einrichtung nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an den Längskanten der Aufschriftenfläche LuftschZÄwche (r) vorgesehen sind, deren Querschnitt an der Mündung größer ist als am Austritt, zum Zwecke. mit Hilfe dieser Luftschläuche die Wellenbewegungen der Aufschriftenfliä;che zu dämpfen. 16. Einrichtung nach Anspruch 1:1, dadurch gekenmzeichnet, aiaß der Rand der Eintrittsöffnung jeles Luftschlauches an .den Enden der Rahe, welche die Aufschriftenfläche hält, befestigt ist. 17. Einrichtung nach Anspruch 14 tlnd 15, dadurch gekennzeichnet, daß sich .die Achsen der Luftschläuche von vorn nach hinten nähern, derart, daß der 'Wind, indem er in die Luftschläuche hineinbläst, diese aufbläht und in die Strömungsrichtung des Windes einstellt, so daß die Luftschläuche die Aufschriftenfläche in Breiten.richtung spannen.
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