DE500094C - Verfahren zur Sicherung von Radioroehren - Google Patents

Verfahren zur Sicherung von Radioroehren

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DE500094C
DE500094C DESCH86906D DESC086906D DE500094C DE 500094 C DE500094 C DE 500094C DE SCH86906 D DESCH86906 D DE SCH86906D DE SC086906 D DESC086906 D DE SC086906D DE 500094 C DE500094 C DE 500094C
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Germany
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permanent magnet
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radio tubes
electromagnet
securing radio
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ERNST SCHUSNIX
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/52Circuit arrangements for protecting such amplifiers
    • H03F1/54Circuit arrangements for protecting such amplifiers with tubes only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Sicherung von Radioröhren Die Erfindung bezieht .sich auf ein Verfahren zur Sicherung von Radioröhren ,gegen etwaige auftrete.n#le überströme 1>7w. Überspannungen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, zu diesem Zwecke ein Relais zu verwenden,welches durch einen Elektromiagneten angezogen wind, wobei die Herstellung der normalen Lage mittels einer Feder erreicht wird. Die Verwendung einer Feder bei dieser Vorrichtung hat jedoch den -Nachteil, daß infolge der elastischen Nachwirkung der Feder eine gleichmäßige Spannung tindEntspannung derselben nicht erreicht werden kann, so daß ein schnelles tind sicheres Schalten nicht :möglich ist. Bei der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile dadurch behoben, daß eine Anordnung geschaffen wird, beider nach Art des in der Schalttechnik bekannten sogenannten polarisierten Relais ein permanenter Magnet und ein Elektromagnet verwendet werden, zwischen welchen eine beweglich angebrachte Schnappklinke vorgesehen ist. Erfinidting:-gemäß sii1d ,die beiden Miagnete derart gegeneinander abgestimmt, daß der permanente Magnet die Schiliapphl,inlze auis "der Ausschaitstellung nicht durch, eigene Kraft in die Einschaltlage zurückbringen kann.
  • Infolge dieser Anordnung werden etwaige Fehlschaltungen verhindert.
  • Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausführungsformen, und zwar zeigt Abb. i eine Ausführungsform der waagerecht liegenden Sicherung in Seitenansicht und den beiden Stirnansichten, Abb. 2 den Dauermagneten in Hufeisenform, A,bb. 3 die Schnappklinke in ihrer Lagerung, Abb. d. die horizontale A.usfiihrungsform der Sicherung ,in Seitenansicht und Grun@driß und Abb. 5 die Schaltschemata der beiden Sicherungen.
  • Das Ausführungsbeispiel nach den Abb. 3 und 5 steht auf einer Isoliermaterialgrundplatte i ein ebenfalls aus Isoliermaterial bestehendes Gehäuse 2 vor, in welchem waagerecht ein Elektromagnet3 mit einer Schrauibed. befestigt ist. Vor dem Elektromagneten ist auf der Grundplatte i eine Lagerklemme 5 angebracht, in deren konischen Bohrungen ,der La@gerstift6 einer Schniappklinhe 7 Halt findet. Ebenfalls noch davor befindet ;sich ein permanenter Hufe-isenmagn:et 8, der an seinen Enden 8R umgebogen isst. Der Stromdurchgang beginnt beispielsweise bei der Plusklemme 9 und teilt sich einerseits auf in den Elektroina:gneten, von wo aus er zur Minuskle@inme io zurückgeht, andererseits fiihrt er zur Lagerklem.me 5 und von da zur Schnappklinke 7 und durchläuft den permanenten Hufei,senm.abneten, gegen welchen sich infolge seiner anziehenden Wirkung die Schnapphlinke 7 legt. Von dem Hufeisenmagneten 8 geht,der Strorll -dann zur Klinke il und über die Leitung 12 zum R aidioröhren:socl:el 13, von wo aus er andererseits wiederum zur Minusklemme zurückkehrt. Die beiden Magnete, nämlich der Elektromagnet 3 und der permanente Magnet 8, sind genau gegeneinander abgestimmt, und zwar überwiegt in seiner Kraftentfaltung der perrnxnente Magnet so lange, als zier Heizfaden noch nicht über die maximale Leistung beansprucht wird. Steigen aber Stromstärke oder Spannjung über die maxirnalenWerte hinaus, so überwiegt derElektroinagnet und zieht die Schnappklinke 7 an sich heran, wodurch der Stromdurchgang an der Stelle 7, 8a unterbrochen wird.
  • Die zweite Ausführungsform sieht genau dieselbe Vorrichtung in stehender Form vor; erfindungsgemäß erhält sie ferner eine Möglichkeit der nichtautomatischen Wiederein-5clialtung, wodurch ein Wiederholen. eines für .die Lampe gefährlichen Schaltfehlers vermieden werden kann. Die Schnappklinke 7 liegt nämlich nunmehr waagerecht und wind infolge ihrer Schwerkraft das Bestraben haben, auf den Elektromagneten herunterzufallen, und der per.mtanente Magnet 8 wird sie nur dann festhalten können, wenn sie ihm direkt zugeführt wird, weil er nicht so istark ist, daß er sie aus der unteren Rubelrage nach oben anziehen könnte. überwiegt .also infolge einer falschen Stromistärke oder Spannung der Elektromagnet, so reißt er die Schnappklinke nach unten und schaltet den Stromdurchgang aus. Wird die Spannung jetzt wieder auf den normalen Wert zurückgeführt, so schaltet sich trotzdem .die Radioröhre nicht wieder .ein, sondern es anuß durch einen vorgesehenen Knopf 7a, der nach oben hin durch eine passende Bohrung 1q. im Deckel des Gehäuses 2 hindurchgeführt ist, erst die Schnappklinke wieder in die Nähe des permanenten Magneten gebracht werden, worauf dieser sie dann anzieht und festhält. Der Stromlauf ist genau d@eriselbe, wie aus dem zweiten Schema der Abbildung zu erkennen ist.
  • Außerdem hat man bei der zweiten Ausführu.ngsfonm noch die Möglichkeit, sehen zu könnten, ob der Strom maximale Stärke hat oder schon zu groß geworden ist, und zwar erkennt man das daran, daß bis zu maximaler Stromstärke tler kleine Knopf 7a oben herausguckt, über maximale Stromstärke aber bedeuternd weiter in das Gehäuse hineingezogen ist.
  • Der permanente Magnet kann naturgemäß auch durch einenElektromagneten ersetztwerd en, es muß aber immerhin das Kräfteverhältnis derart sein, daß bei normaler Belastung der Radioröhre der Ruhestroinmannet die größere Anziehungskraft besitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Sicherung von Radioröhren unter Verwendung einer zwischm einem permanenten Magneten und einem Elektromagneten beweglich angeordneten Schnappklinke, die je nach der Stroinlizw. Spannungsstärke von dein einen oder anderen Magneten angezogen wird, dadurch gekennzeichnet, tdaß die beiden Magneten (3 und 8) derart gegeneinander abgestimmt sind, daß der permanente Magnet (8) die Schnappklinke (7) aus der Ausschaltstellung nicht durch eigene Kraft in die Einschaltlage zurückbringen kann.
DESCH86906D 1928-06-23 1928-06-23 Verfahren zur Sicherung von Radioroehren Expired DE500094C (de)

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