DE499581C - Niederdruckdampferzeuger mit Heizroehren - Google Patents
Niederdruckdampferzeuger mit HeizroehrenInfo
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- DE499581C DE499581C DEE38602D DEE0038602D DE499581C DE 499581 C DE499581 C DE 499581C DE E38602 D DEE38602 D DE E38602D DE E0038602 D DEE0038602 D DE E0038602D DE 499581 C DE499581 C DE 499581C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B9/00—Steam boilers of fire-tube type, i.e. the flue gas from a combustion chamber outside the boiler body flowing through tubes built-in in the boiler body
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Description
Es sind Dampferzeuger mit Heizröhren bekannt, bei welchen die Röhren radikal von
einer zylindrischen Feuerbüchse aus nach dem zu letzterer konzentrisch verlaufenden
Kesselmantel gehen. Ferner sind an Dampferzeugern Reinigungsöffnungen bekannt,
deren Verschlüsse durch Schrauben oder Keile auf ihren Sitz gepreßt werden. Demgegenüber
verlaufen bei dem Dampferzeuger nach vorliegender Erfindung die strahlenförmig auseinanderstrebenden Heizrohre von
einem Boden des eigentlichen Kessels zum andern Boden derart, daß die in dem Kesselboden
an der Raucheintritts seite befestigten Rohrenden möglichst weit auseinander liegen,
während die entgegengesetzten Enden am andern Kesselboden einander stark genähert
sind, so daß über den letzteren noch genügend Platz verbleibt, um eine große Reinigungs-
ao Öffnung in der Mitte des letztgenannten Kesselbodens oder annähernd in der Mitte
anbringen zu können. Es wird auf diese Weise eine besonders leichte Zugänglichkeit
des ganzen Kesselinnern, insbesondere, der Rohroberflächen, sowie bequeme Entfernung
des Kesselsteins oder -Schlamms erreicht. Der Verschluß der Reinigungsöffnung, die zur
Erhöhung der Zugänglichkeit unmittelbar im Kesselboden angebracht ist, wird wegen der
Beschädigung der sonst allgemein bei derartigen Verschlüssen üblichen Schrauben oder
auch Keile durch die noch heißen Rauchgase und den Ruß mittels besonders geformter, als
neu beanspruchter Klemmstützen bewirkt.
Neu ist ferner die besondere Ausführungsform einer viereckigen Rauchkammer in
einem walzenförmigen Kessel, um für den Kessel eine geradlinige Auflagefläche zu erhalten
und für das Antreiben der Klemmstützen" des Mannlochverschlusses mit dem
Hammer mehr Platz gegenüber einer zylindrischen Rauchkammer zu bekommen.
Fig. ι zeigt einen mittleren Längsschnitt durch einen geneigt aufgestellten Dampferzeuger.
Der eigentlich walzenförmige Kessel α enthält in gewähltem Beispiel 8
Siederohre b, die auf dem von dem Heizgase zuerst bestrichenen Boden c mit möglichst
großen Abständen voneinander befestigt sind, während sie im anderen Kesselboden, einander
stark genähert, in der verhältnismäßig kleinen Fläche unterhalb des Mannlochs d
einmünden. Bei Anordnung der Rohre ist darauf Rücksicht genommen, daß die Rohre weit genug auseinander liegen, um vom
Mannloch d aus mittels einer Schaufel den an der tiefsten Stelle c sich· ansammelnden
Schlamm usw. entfernen zu können. Das Mauerwerk/ dient sowohl der Unterstützung des Kessels als auch dem Schütze der
Schlammablagerungsstelle e vor den heißen Feuergasen. Ein Entleerungsrohr ist nicht
vorgesehen. Das völlige Ablassen des Kessels geschieht vielmehr mittels eines durch das
Mannloch eingeführten losen Heberrohrs.
Aus Fig. 2, einer Vorderansicht des vom Mauerwerk befreit gedachten Kessels, ist die
viereckige, äIs neu beanspruchte Form des
Kesselbodens am Rauchaustritt sowie die Anordnung der Heizrohre b unterhalb des
Mannlochs d ersichtlich. Die viereckige Form der Rauchkammer hat u. a. den Vorteil, infolge
des größeren Raums nach den Ecken zu ein bequemeres Antreiben der Klemmstützen des Verschlusses der Reinigungsluke
zu gestatten. Im Gegensatz zu dem ovalen Mannloch der Fig. 2 ist aus Fig. 3, ebenfalls
einer Ansicht des Rauchkammerendes des Kessels, eine ebenfalls als neu beanspruchte
rechteckige Form des Mannlochs zu ersehen. Das rechteckige Mannloch mit natürlich ebenfalls
einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden hutförmigen Verschluß hat den Vorteil größerer zulässiger Höhe dieses Verschlusses.
Fig. 4 zeigt die neue schraubenlose Befestigung des Mannlochverschlüsses im
ao Schnitt, Fig. 5 in Vorderansicht. An dem Mannloch ist hier kein fester, bis zur äußeren
Rauchkammerwand führender Stutzen befestigt, da ein solcher die Reinigung des; Kessels für die einschlüpfende Person immerhin
etwas erschwert. Der Verschluß geschieht durch den hutförmig gestalteten Deckel. Die
Abdichtung erfolgt durch die Dichtungsschnur k. Am vorderen Boden des Verschlußhutes
verläuft die Ringwulst /. Zwischen dieser und der Kesselwand i werden zur Erzielung
der Abdichtungspressung, auf dem Hutumfange verteilt, sechs bis acht Klemmstützenm
durch leichte Hammerschläge auf deren umgebogenes Ende η eingetrieben. In der einfachsten
Form bestehen dieselben aus geraden Rund- oder Flacheisenstäbchen von ungefähr 10 bis 15 cm Länge, je nach Höhe des hutförmigen
Verschlußstücks g. Die in Fig. 4 gezeichneten Spannbügel stellen eine besondere
Form von Klemmstützen dar. Je nach Größe der notwendigen Pressung auf die Dichtungsschnur lassen sich die Bügel
durch Verstärkung oder Verflachung ihrer Durchbiegung verkürzen oder verlängern. Die
Ausbildung dieses neuartigen Verschlusses hat folgende Begründung: Um die Reinigung
des Kessels möglichst zu erleichtern, muß das Mannloch ohne festen Stutzen möglichst
nahe über den Siederohren liegen. Damit kämen in üblicher Weise angewendete Verschlußschrauben
in den Bereich der Heizgase und des Rußes,- was ihre Zerstörung beschleunigt,
ganz abgesehen von den Schwierigkeiten, die eine größere Dichtungsfläche mit zahlreichen, durch diese hindurch-
gehenden Schrauben gerade in landwirtschaftlichen Betrieben immer bietet. Diese
Schwierigkeiten verleiten dann leicht wieder dazu, die innere Kesselreinigung nicht oft
genug durchzuführen. Dem hilft der beschriebene Bügelverschluß ab.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Niederdruckdampferzeuger mit Heizröhren, insbesondere für landwirtschaftliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Kesselboden (i, c) verbindenden Heizrohre (b) an der Eintrittsseite der Feuergase möglichst großen, an dem entgegengesetzten Ende möglichst geringen Abstand voneinander haben.
- 2. Niederdruckdampferzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das in das Mannloch eingesetzte hutförmige Verschlußstück in der Nähe des vorderen Bodens eine Ringwulst (I) hat und daß Klemmstützen (») vorgesehen sind, die zwischen Kesselblech (i) und Ringwulst (7) eingetrieben werden und das Verschlußstück auf den Dichtungssitz pressen.
- 3. Klemmstützen für Mannlochverschluß nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die gebogene Form des eigentlichen Stützstabes.
- 4. Niederdruckkessel nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch rechteckige Form der Mannlochöffnung und rechteckigen Querschnitt des hutförmigen Verschlußstücks.
- 5. Niederdruckdampferzeuger nach Anspruch ι und 2, gekennzeichnet durch eine viereckige Rauchkammer an einem zylindrischen Kesselkörper.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE38602D DE499581C (de) | 1929-01-13 | 1929-01-13 | Niederdruckdampferzeuger mit Heizroehren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE38602D DE499581C (de) | 1929-01-13 | 1929-01-13 | Niederdruckdampferzeuger mit Heizroehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE499581C true DE499581C (de) | 1930-06-10 |
Family
ID=7078395
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE38602D Expired DE499581C (de) | 1929-01-13 | 1929-01-13 | Niederdruckdampferzeuger mit Heizroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE499581C (de) |
-
1929
- 1929-01-13 DE DEE38602D patent/DE499581C/de not_active Expired
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