DE499520C - Stempelvorrichtung zur Kennzeichnung von Walzgut - Google Patents
Stempelvorrichtung zur Kennzeichnung von WalzgutInfo
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- DE499520C DE499520C DEM109089D DEM0109089D DE499520C DE 499520 C DE499520 C DE 499520C DE M109089 D DEM109089 D DE M109089D DE M0109089 D DEM0109089 D DE M0109089D DE 499520 C DE499520 C DE 499520C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B5/00—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
- B44B5/0047—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins by rolling
Landscapes
- Metal Rolling (AREA)
Description
- Stempelvorrichtung zur Kennzeichnung von Walzgut Man hat bereits vorgeschlagen, das von den Walzen kommende Gut, solange es sich noch im warmen Zustande befindet und in Stücke von bestimmter Länge, sogenannte Knüppel, geschnitten wurde, mittels einer selbsttätigen Stempelvorrichtung mit einem dauernden Fabrik- oder Gütezeichen (Merkzeichen) zu versehen. Das Stempeln der Knüppel erfolgt dabei während des Abschneidens durch die Schere.
- Die Erfindung betrifft eine Stempelvorrichtung, bei der das Walzgut ohne den geringsten Aufenthalt und ohne irgendwelche Behinderung der Walzstraße oder eines zweiten Gerätes gestempelt wird, und zwar durch die Anwendung einer Druck- und einer Stempelrolle. Diese sind so angeordnet, daß ihre Arbeitsstellung in der Ebene des Walzstabes liegt. Diese Anordnung ermöglicht einen glatten, unbehinderten Walzbetrieb.
- Die Druck- und Stempelrolle sind gegeneinander verstellbar, wobei die Verstellung beider Rollen vorzugsweise gleichzeitig erfolgt. Man ist somit in der Lage, einmal nicht zu bezeichnendes Walzgut frei durch die Stempelvorrichtung hindurchlaufen zu lassen, andererseits können die Druckrollen erst dann geschlossen werden, nachdem die häufig aufgerissene Spitze des Stabes die Stempelrolle überlaufen hat, was sonst ein einwandfreies Hindurchgehen des Walzstabes durch die beiden Rollen verhindern würde.
- Mit besonderem Vorteil kann eine der Rollen auch gleichzeitig Rollgangsrolle sein, wodurch sich eine besondere Druck- oder Stempelrolle erübrigt. Hierdurch wird der Antrieb der Markierwalze erspart.
- Um nun recht zahlreiche Stempeleinrichtungen zur Verfügung zu haben, ohne daß eine Betriebsunterbrechung stattfindet, wird in Vorschlag gebracht, beide Rollen, sowohl die Stempelrolle als auch die sogenannte Druckrolle mit wahlweise zur Wirkung kommenden Stempeln zu versehen. Erwähnt sei auch hierbei, daß durch die Wahl des Durchmessers der Stempelrollen auch gleichzeitig das Wiederkehren des Zeichens bestimmt wird.
- Um nun zu verhüten, daß beide Rollen nach Durchlaufen des zu bezeichnenden Walzgutes zusammenschlagen, was in erster Linie eine Beschädigung der Stempel hervorrufen würde und auch zum Bruch der Rollen bei häufiger Wiederholung führen könnte, ist ein Anschlag vorzugsweise für den die Stempelrolle tragenden Schwenktisch vorgesehen.
- Die Stempel selbst sind in der Stempelrolle verstellbar eingerichtet, um verschiedene Eindrucktiefen der Unterscheidungszeichen zu erzeugen.
- In der Zeichnung ist das Wesen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. z Seitenansicht, Abb.2 Seitenansicht, teilweise geschnitten, der Stempelvorrichtung, Abb. 3 die Anstellung eines Stempels in einer Stempelrolle.
- Im Maschinengestell r ist oben ein Lager 2 für eine Achse 3 vorgesehen, auf der ein Schwenktisch 4 fest aufgekeilt ist, der im wesentlichen einen Motor 5 und eine Druckrolle 6 trägt. Der ?Motor 5 treibt über ein (nicht dargestelltes) Vorgelege die Druckrollen 6 an. Der Motor kann natürlich auch dadurch ersetzt werden, daß die Antriebskraft von dem Rollgang oder der Walzenstraße abgeleitet wird. Bei entsprechend steifem Profil genügen auch nicht angetriebene Rollen. Der Rollenantrieb erfolgt dann durch dieTrägheit des in Bewegung befindlichen Stabes.
- Der Schwenktisch 4 wird beispielsweise von einem Preßluftzylinder 7 mittels Hebels F um die Achse 3 geschwenkt und dadurch gehoben und gesenkt. Auf der Achse 3 ist ferner ein mit Führungsschlitz g ausgerüsteter Hebelarm =o fest aufgekeilt, der über einen doppelarmigen, um den Bolzen 12 schwingenden Hebel =i auf Lenker 13 und Kniehebel 14, 15 eine in senkrechten Gleitlagern 16 geführte Stempelrolle 17 steuert. Die Stempelrolle 17 liegt der Druckrolle 6 gegenüber. Beide werden gleichzeitig vom Zylinder 7 in die Rollgangsebene =ä gebracht oder von dieser entfernt.
- In der Stempelrolle 17 ist ein Stempel =g verstellbar gelagert, um sowohl verschiedenartig über Rollenoberfläche gehoben oder ganz unter diese gesenkt zu werden, wobei verschiedene Eindrucktiefen des Merkzeichens erhalten werden. Zu diesem Zwecke weist die Rolle 17 einen Exzenterbolzen 2o auf, auf dem in Gleitlagern 21 der Stempel =g ruht. Auf dem Exzenterbolzen 2o ist außerhalb der Rolle ein Arretierhebel23 fest aufgekeilt, der mittels Rast und Federbolzen in verschiedene Lagen einstellbar ist. Durch diese Ausbildung ist eine besonders feine Einstellung der Stempelhöhe gewährleistet. Um die Beschädigung des Stempels durch Zusammenschlagen der Rollen nach Auslauf des Stabes zu vermeiden, ist zweckmäßig ein nach dem Einbau der Rollen jeweils einstellbarer Anschlag 25 angeordnet, der ein zu weites Senken des Schwenktisches 4 verhindert.
- Die Steuerung der Stempel könnte selbstverständlich auch durch eine Kurvenscheibe oder Nockenwelle erfolgen, ebenso wie auch andere Lösungsmittel für die Steuerung des Stempels (Bolzen in Kurvennut geführt) Verwendung finden können.
- Mit großem Vorteil ist die Stempelrolle mit derartigen unter der Lauffläche versenkbaren Stempeln versehen,-die wahlweise einzeln, paarweise usw. über die Rollenoberfläche gehoben werden können, um dadurch eine schnelle Umstellungsmöglichkeit für das andere :Merkzeichen bei geänderter Walzgutsqualität zu gewährleisten.
- Die Aufstellung der Stempelvorrichtung selbst erfolgt zweckmäßig im Rollgang 26 hinter dem (nicht dargestellten) Fertiggerüst.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Stempelvorrichtung zur Kennzeichnung von Walzgut, gekennzeichnet durch eine Druckrolle (6) und eine Stempelrolle (i7), die zur Arbeitsleistung in die Ebene des Walzstabes gebracht werden, wobei die Verstellung beider Rollen vorzugsweise gleichzeitig erfolgt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die untere der beiden Rollen gleichzeitig eine Rollgangsrolle ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Rollen (6 und 17) mit einer Stempeleinrichtung versehen sind.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrolle bzw. Stempelrolle in einem Schwenktisch (4) gelagert ist, dessen Bewegung durch einen Anschlag (25) begrenzt ist.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Stempelrolle (i7) bzw. in beide Rollen (6 und 17) höhenverstellbare Stempel (=g) vorgesehen sind.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (=g) in Gleitlagern (2i) ruht, die von einem Exzenterbolzen (2o) steuerbar sind:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM109089D DE499520C (de) | 1929-03-05 | 1929-03-05 | Stempelvorrichtung zur Kennzeichnung von Walzgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM109089D DE499520C (de) | 1929-03-05 | 1929-03-05 | Stempelvorrichtung zur Kennzeichnung von Walzgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE499520C true DE499520C (de) | 1930-06-10 |
Family
ID=7326610
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM109089D Expired DE499520C (de) | 1929-03-05 | 1929-03-05 | Stempelvorrichtung zur Kennzeichnung von Walzgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE499520C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2161919A1 (de) * | 1971-10-22 | 1973-07-13 | Hitachi Shipbuilding Eng Co |
-
1929
- 1929-03-05 DE DEM109089D patent/DE499520C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2161919A1 (de) * | 1971-10-22 | 1973-07-13 | Hitachi Shipbuilding Eng Co |
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