DE499290C - Kartenspareinrichtung fuer Jacquard-Maschinen - Google Patents

Kartenspareinrichtung fuer Jacquard-Maschinen

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DE499290C
DE499290C DEL74012D DEL0074012D DE499290C DE 499290 C DE499290 C DE 499290C DE L74012 D DEL74012 D DE L74012D DE L0074012 D DEL0074012 D DE L0074012D DE 499290 C DE499290 C DE 499290C
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DEL74012D
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Koch & Te Kock
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Koch & Te Kock
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C3/00Jacquards
    • D03C3/24Features common to jacquards of different types

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Kartenspareinrichtung für Jacquard-Maschinen Gegenstand der Erfindung ist eine sogenannte Kartenspareinrichtung für Jacquard-Maschinen und insbesondere dem Zwecke dient, für diejenigen Teilabschnitte einer jacquard-Karte, deren Markierung zwei- oder mehrmal hintereinander wiederholt werden soll, die an sich periodische Weiterschaltung der Karte zu unterbinden. Die Jacquard-Karte soll also im Falle der Wiederholung der Markierung für bestimmte Zeitabschnitte stillgesetzt werden können, so daß es nicht nötig ist, die gleiche Markierung im Wiederholungsfalle immer wieder in der Karte zu bringen.
  • Einrichtungen zur Erreichung dieses Zieles kennt man bereits. Man bedient sich beispielsweise sogenannter Jacquard-Hilfskarten, die besondere Zeitwertmarkierungen enthalten, oder man verwendet zum gleichen Zwecke besondere Schaltscheiben.
  • Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung dadurch, daß Zahnstangen für verschieden lange Zeitwerte zur Wirkung gebracht werden, deren jede mit einem Schaltzahn versehen ist. Diese Schaltzähne sitzen bei jeder Zahnstange, vom Anfang derselben ausgehend, an einer anderen Stelle, so daß die Verschiebungsgröße einer jeden Zahnstange bis zum_ Inwirkungtreten des an der Zahnstange angeordneten Schaltzahnes verschieden ist. Die Längsverschiebung der Zahnstangen ist eine absatzweise und erfolgt für alle Zahnstangen in gleicher Weise sowie gleichen Zeitabschnitten dadurch, daß diejenigen Zahnstangen, die für die gewünschte Wiederholung in Frage kommen, durch eine Schubstange, welche unter dem Einfluß eines von der Jacquard-Vorrichtung gesteuerten Fingers steht, mit einer für alle Zahnstangen gemeinsamen Zahnwalze in Eingriff gebracht wird.
  • Die Zahnwalze wird absatzweise gedreht und überträgt diese Bewegung auf die mit ihr jeweils in Eingriff gebrachte Schaltzahnstange. Die fortschaltende Bewegung der Zahnwalze bewirkt dabei, daß der Schaltzahn, der mit der Zahnstange ein zusammenhängendes Ganzes bildet, zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt mit dem Schaltzahnrad, welches die Weiterbewegung der Jacquard-Karte bewirkt, zusammenkommt und dabei die Weiterschaltung der Jacquard-Karte bewerkstelligt.
  • Gegenüber bekannten Einrichtungen wird bei solcher Anordnung und Gestaltung der Teile insbesondere der erhebliche Vorteil erreicht, daß die Durchführung der Wiederholung des eingestellten Musterstückes in übersichtlicher Form verfolgt werden kann. Der die Maschine beaufsichtigende Arbeiter hat es sehr leicht in der Hand, die Wiederholung im Vergleich mit dem Musterbild zu verfolgen. Zu diesem Zwecke wird jede der Schaltzahnstangen entsprechend ihrem Wiederholungswert entsprechend gezeichnet. Der Hauptvorteil der Einrichtung liegt aber darin, daß ganz erheblich an Kartenmaterial gespart wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Einrichtung veranschaulicht. Abb. x zeigt die nebeneinander in beliebiger Anzahl angeordneten Schaltzahnstangen. Es sind dabei z2 verschiedene Zeitschaltwerte vorgesehen; es können aber, ganz wie es der erstrebte Zweck gerade erfordert, auch noch mehr solcher Zahnstangen angeordnet werden.
  • Abb. 2 ist eine Seitenansicht zu Abb. i. Um die Übersichtlichkeit nicht zu stören, ist nur eine der Schaltzahnstangen in Ruhe.- und Arbeitsstellung dargestellt.
  • Auf einer Seite der Jacquard-Maschine, die in der Zeichnung nicht besonders dargestellt ist, sind nebeneinander mehrere Zahnstangen i angeordnet. Jede dieser Zahnstangen besitzt auf der Rückseite einen langen Bügel 2. Mittels des durch den Bügel 2 gebildeten Schlitzes 3 werden die Zahnstangen auf einem längs durch alle Schlitze reichenden Stab 4 geführt, wobei durch je einen unter Federkraft stehenden Sperrnocken 5 die Zahnstangen, sofern sie außer Betrieb sind, in gleicher -Höhe stehen. Am unteren Ende der Zahnstangen i greift zwischen Bügel :2 und der Zahnstange je ein Bolzen 6 ein, der mit einem Schieber 7 verbunden ist. Die Schieber werden durch Zugfedern 8 immer in die Grundstellung zurückgezogen. Jeder dieser Schieber 7 steht unter dem Einfiuß eines mit einem Jacquard-Schnurzug 9 in Verbindung stehenden Fingers io. Vor den Zahnstangen i ist eine für alle Zahnstangen gemeinsame Zahnwalze ii vorgesehen, die mit dem Schaltrad 12 gekuppelt ist. Zahnwalze ii und Schaltrad 12 besitzen die gleiche Anzahl Zähne. Am Kopfende i' jeder Zahnstange sitzt eine bewegliche Schaltklinke 13, die, wenn die betreffende Zahnstange i genügend weit heruntergezogen ist, mit der für alle Klinken 13 gemeinsamen Schaltwalze 14 in Eingriff gelangt und bei weiterer Abwärtsbewegung die Drehung der Schaltwalze 14 bewerkstelligt. An das obere Ende der Zahnstangen i sind stramme Zugfedern 15 vorgesehen, die dem Zwecke dienen, die Zahnstangen in der Grundstellung zurückzuziehen, wenn die Kupplung mit der Zahnwalze ii aufgehoben ist.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende Durch den Jacquard-Schnurzug 9 wird mittels des Fingers io und des Schiebers 7 die für die gewünschte Schußwiederholungszahl gewählte Zahnstange i aus der Grundstellung i" so weit nach vorn gedrückt, daß der erste Zahn der Stange i mit der Zahnwalze ii in Eingriff kommt. Die Walze ii wird stetig weitergeschaltet und hat nun .nach dem in Abb. 2 gezeichneten Beispiel die Zahnstange z um eine Zahnteilung mit nach unten genommen. Dabei ist die Schaltklinke 13, die ja mit der Zahnstange i unmittelbar verbunden ist, in den Bereich der Zähne von Schaltwalze 14 gelangt und nimmt, wenn die weitere Abwärtsbewegung der Zahnstange i einsetzt, die Schaltwalze mit. Damit wird die Jacquard-Karte weitergeschaltet. Die Aufgabe der Zahnstange i, die nach dem gezeichneten Beispiel nur für eine zweimalige Wiederholung galt, hat ihre Aufgabe erfüllt und kann aus den Zähnen der Schaltwalze ii ausgehoben werden.
  • Es kommt also, wie hieraus ersichtlich ist, auf den Unterschied in der Entfernung zwischen dem Zahn der Schaltklinke 13 und den Zähnen der Schaltwalze 14 an.
  • Nachdem der Bolzen 7, der durch den Schnurzug und mittels des Fingers io vorgetrieben wurde, die Zahnstange i in Eingriffsstellung an das Zahnrad ii hinangerückt hat, wird der Bolzen, um das vorzeitige Zurückschnellen des letzteren zu verhindern, in beliebiger Weise in seiner Stellung gesichert, z. B. dadurch, daß eine Falle in eine Kerbe des Bolzens einschnappt. Diese Falle kann durch einen an der Zahnstange oder an deren Schleife vorgesehenen Anschlag in der Endstellung des Zahnstangenvorschubes wieder ausgelegt werden. Dadurch wird die Sperrwirkung aufgehoben, und der Bolzen kann beim Nachlassen des Schnurzuges 9 wieder in seine Anfangsstellung zurückgehen und damit die Kupplung zwischen Zahnstange i und Zahnrad ii lösen.

Claims (1)

  1. PATENTAN91'12UCI1: Kartenspareinrichtung für Jacquard-Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß nebeneinander angeordnete, an eine. gemeinsame, bei jedem Arbeitshub der jacquard-Vorrichtung geschaltete Antriebswalze (ii) einzeln heranschwenkbare Schaltzahnstangen (i) je am Ende mit einer die Jacquard-Karten-Schaltung (14) betätigenden Schaltklinke (13) versehen sind, deren Abstand von dem Anfang der Schaltzahnstange (i) entsprechend dem Schaltwerte der betreffenden Zahnstange verschieden groß ist.
DEL74012D 1929-01-22 1929-01-22 Kartenspareinrichtung fuer Jacquard-Maschinen Expired DE499290C (de)

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