DE499281C - Vorrichtung zur Sicherung der Hoehenlage des zu Rasierklingen zu verarbeitenden Stahlbandes waehrend der Bearbeitung durch Schleif- und Polierscheiben - Google Patents

Vorrichtung zur Sicherung der Hoehenlage des zu Rasierklingen zu verarbeitenden Stahlbandes waehrend der Bearbeitung durch Schleif- und Polierscheiben

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DE499281C
DE499281C DEG69231D DEG0069231D DE499281C DE 499281 C DE499281 C DE 499281C DE G69231 D DEG69231 D DE G69231D DE G0069231 D DEG0069231 D DE G0069231D DE 499281 C DE499281 C DE 499281C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/48Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of razor blades or razors
    • B24B3/485Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of razor blades or razors for travelling razor blades, in the form of a band or fitted on a transfer means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Sicherung der Höhenlage des zu Rasierklingen zu verarbeitenden Stahlbandes gegenüber den an den vier ,Schneideflächen angreifenden Schleif- und Polierscheibensätzen an den Schleifstellen.
Die Erfindung besteht darin, daß zur Verhütung einer Beschädigung der Schneiden durch die Führungsmittel in das -wandernde Band mit den darin bereits vorher vorgesehenen Stecklöchern Niveaustifte nacheinander zu beiden Seiten des Bandes und vor und hinter den Schleifstellen eingreifen, die je an einem intermittierend mitgenommenen, unter Gewichtszug o. dgl. zurückgleitenden Schlitten durch Anschläge gegen Federwirkung ausschwingbar sitzen.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
ao Abb. ι ist eine Seitenansicht der Maschine, AbIb. 2 eine Draufsicht.
Abb. 3 bis 6 zeigen Einzelheiten.
Das Hauptgestell der Maschine besteht aus den Ständern 1 und den darin gelagerten Längsstangen 2, auf welchen die verschiedenen Teile angebracht sind. Von einer Haspel innerhalb eines Gehäuses 3 wird das für die Herstellung· von Rasierklingen geeignete Stahlband1 A abgezogen, um am anderen Ende der Maschine auf einer Spule 4, die abnehme bar auf der Welles sitzt, aufgerollt zu werden. Letztere oder die Spule 4 wird durch einen Riemen 7 mittels einer Riemscheibe 6 gedreht.
Innerhalb eines Gehäuses 8 (Abb. 2) befinden sich drehbare Schleifscheiben! 9, 10, 11, 12, die paarweise zum Schleifen der gegenüber liegenden Kanten des Stahlbandes A angeordnet sind', und zwar so, daß die Schleifscheiben 10 und 11 und die Schleifscheiben! 9 und 12 die diagonal gegenüberliegenden Kanten des Metallstreifens A schleifen. Zum Hindurchführen des Stahlbandes A ist das Gehäuse 8 auf gegenüberliegenden Seiten mit Schlitzen versehen.
Nach der Bearbeitung des Stahlbandes durch die Schleifscheiben wird das Band den vier paarweise in den Gehäusen 52 angeordneten, in den Abbildungen nicht dargestellten Abziehiwalzen zugeführt, welche die obere und untere geschliffene Kante des Streifens weiterbearbeiten.
Zwischen den Abziehwalzenpaaren, und zwar auf gegenüberliegenden Seiten derselben, sind in Abb. 1 und' 2 durch B ,bezeichnete Vorrichtungen vorgesehen, durch welche die oberen und unteren Kanten des Streifens A in der richtigen Stellung gegenüber den Abziehwalzen gehalten werden. Da alle Vorrichtungen B gleich sind, so genügt die Be-Schreibung einer derselben.
Entlang der Maschine sind Führungen C angeordnet, die von Trägern D gehalten werden, die einen nach unten vorspringenden An-
satz D1 haben, in idem sich sin senkrechter Schlitz D2 befindet (Abb. 3 bis 5). In diesen Schlitz tritt ein Bolzen E von einem Arm F' ein, welch letzterer von einer Strebe F nach oben vorspringt, die an den Längsstangen 2 der Maschine befestigt ist. Jede Führung C ist mit zwei parallelen Führungsschienen C1 versehen, die von Flanschen C2 gebildet werden. Auf der Führung C ist eine Deckplatte C3 befestigt, die mit einer nach unten vorspringenden Rippe C* (Abb. 5) versehen ist. Auf jeder Führungsschiene C1 sitzt ein Schieber G, der in der Regel selbsttätig entgegen der Bewegungsrichtung des Stahlbandes nach (den Schleifwalzen hingezogen wird. Dies erfolgt mittels Zügen H, die über Seilscheiben H1 gehen und an denen Gewichte//2 befestigt sind. Die Seilscheiben sind an von dem Träger D vorspringenden ao Armen H3 aufgezapft. An jedem· Schieber G befindet sich eine Klinke I, die bei Z1 an 'den Schieber aufgezapft ist. Die KlinköJ ist an ihrem freien Ende mit einer Nase· P versehen, die durch ein Loch in dem geschliffenen Stahlband Hndurchtreten kann, wobei durch eine Ahechlagfläche Z3 an der Klinke letztere an dem Stahlband anliegend gehalten wird. In dem Stahlband A befinden sich in einem Abstand voneinander Löcher Ä, und zwisehen bestimmten· Löchern kann der Streifen A in kürzere Stücke zerlegt werden, die Rasierklingen bilden. Die Nase P ist vorzugsweise gerundet, so daß sie leicht in die Löcher- des Stahlbandes eintreten kann. Die Führung C und der Deckel C3 sind mit gegenüberliegenden Längsschiitzen von solcher Höhe vorgesehen, daß das Stahlband dazwischen hindurchgehen kann, ohne 'daß die geschliffenen und abgezogenen Kanten von der Führung oder dem Deckel berührt werden (Abb. 5). Die Wände des nach unten vorspringenden Flansches C* sind mit Längsschiitzen C5 versehen, durch welche die entsprechende Klinke I hirtdurchigreifen kann. ♦5 Auf jedem Schieber G ist in gegenüberstehender Lage eine Klinke I aufgezapft, die an. das Stahlband angreift. An ihrem inneren Ende ist die Klinke mit einem Vorsprung J* versehen, der mit einem Schnepper J zusammenarbeitet, welcher bei 71 an dem entsprechenden Schieber aufgezapft und mit Anschlagflächen J2 versehen ist, die sich an 'den Vorsprung J* der entsprechenden Klinke anlegen können (Abb. 3). An dem Zapfen J1 ist das eine Ende einer Feder K befestigt, deren anderes Ende an einem Stift Kx befestigt ist, der an dem freien Ende des Schneppers / sitzt. Die äußeren Wände C2 der Führung C sind mit Läng^sschlitzeni C6 versehen, durch welche der Schnepper T hindurchtritt, und diese Wände sind an den gegenüberliegenden Enden des Schlitzes C6 mit Anschlägen' L versehen; mit denen der Schnepper / in Einigriff treten kann (Abb. 3 und 4).
Da in jeder Führung C zwei voneinander unabhängige Schieber G vorgesehen sind, deren jeder eine Klinke / und einen Schnepper J trägt, die auf gegenüberliegenden Seiten des Stahlbandes liegen, so können die Klinken unabhängig voneinander mit dem Stahlband ■in Eingriff treten, und zwar derart, daß, wenn ihre Nasen P in ein Loch A' des Stahlbandes eintreten, letzteres dadurch gegenüber den Schleifscheiben in der richtigen Stellung gehalten wird. Anfänglich werden die Schieber G mit ihren Klinken I gegenüber dem Stahlband so eingestellt, daß, wie in Abb. 3 zu sehen ist, die eine Klinke nur ein Stück vor der anderen liegt. Bewegt sich nun das Stahlband in der Pfeilrichtung (Abb. 3), so wird nahe am Ende des Hubes des zur Rechten des Stahlbandes befindlichen Schiebers G (oben in der Abb. 3) die auf der anderen Seite des Stahllbandes befindliche Klinke/ mit einem Loch in dem Stahlband in Eingriff sein. Trifft dann der Schnepper 7 der Klinke auf der anderen Seite des Stahlbandes mit dem Anschlag L zusammen, so wird der Schnepper um seinen Zapfen geschwungen und infolge der fortgesetzten Bewegung des Schiebers: G zusammen mit dem Stahlband, da ja die Klinke / mit demselben in Eingriff steht, allmählich so weit gekippt, bis seine FederK über :den- Zapfen/1 hinausgeht, so 'daß der Schnepper rasch auf die gegenüberliegende Seite sohnappt und der entsprechende Vorsprung/2 mit dem Ansatz:/* zusammentrifft, wodurch die entsprechende Klinke / von dem Stahlband weggezogen wird, letzteres freigebend. Die Teile nehmen jetzt die in Abb. 3 in gestrichelten Linien gezeigte Stellung ein. Nach der Auslösung der Klinke aus dem Stahlband wird durch das entsprechende Gewicht ΈΡ der Schieber G mit der Klinke und dem Schnepper nach rechts in Abb. 3 frei von dem Stahlband bewegt. Währenddessen wind die mit einem Loch 'des Stahlbandes in Eingriff befindliche andere Klinke nach links in Abb. 29 bewegt, bis- ihr Schnepper/ so weit gekippt wird, daß die Klinke in der beschriebenen Weise aus dem Stahlband ausgelöst wird. Während der obigen Bewegung des Schiebers G nach rechts wird der entsprechende Schnepper mit dem Anschlag L rechts in Abb. 3 in Eingriff treten, worauf der Schnepper / in die in Abb. 3 in vollen Linien gezeigte Stellung bewegt wird und der entsprechende Vorsprung P sich an den Ansatz 7* der Klinke / iao anlegt, um diese gegen das Stahlband^ hin zu bewegen, so daß ihre Nase in ein Loch
des Stahlbandes eintreten kann, so daß letzteres während seiner Fortbewegung gegenüber den Abziehwalzen in richtiger Stellung gehalten wird. Dabei sind die Teile so ange-5 ordnet, daß eine der Klinken I stets mit einem1 Loch des Stahlbandes in Eingriff bleibt, während die andiere Klinke von dem Stahlband weg oder nach demselben hin bewegt wird. Die Schieber G und die Klinken
ίο arbeiten wechselweise.
Nachdem das Stahlband A richtig in die Maschine eingesetzt worden ist, so daß es von der Spule 3 zur Spule 4 geht, wird die Maschine in Betrieb gesetzt. Das von den Speisewalzen 95, 96 fortbewegte Stahlband wird zuerst von den Schleifscheiben an beiden Kanten entlang geschliffen, worauf die geschliffenen Kanten von den Abziehwalzen abgezogen werden. Das geschliffene und ab-
ao gezogene Stahlband wird dann auf die Spule 4 aufgewunden, die aus der Maschine entfernt wenden kann. Das Stahlband wird dann in kurze Stücke zerlegt, welche Rasierklingen für Sicherheitsrasiermesser bilden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur Sicherung der Höhenlage des zu Rasierklingen zu verarbeitenden Stahlbandes gegenüber den an den vier Schnei deflächen angreifenden Schleif- und Polierscheibensätzen an den Schleifstellen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhütung einer Beschädigung der Schneiden durch die Führungsmittel in .das wandernde Band (A) mit den darin bereits vorher vorgesehenen Stecklöchern Niveaustifte (P) nacheinander zu beiden Seiten des Bandes und vor und hinter den Schleifstellen eingreifen, die je an einem intermittierend mitgenommenen, unter Gewichtszug zumckgleitenden Sdhlitten (G) durch Anschläge (L) gegen Federwirkung ausschwingbar sitzen.
  2. 2. Vorrichtung nach Ansprudhi 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Schlitten (G) eine den Niveaustift (P) tragende Klinke (/) schwingtiar angeordnet ist und eine Nase (I4) besitzt, die abwechselnd von den ibaiden Anschlägen (P) eines infolge ,geeigneter Anordnung einer Feder (K) als Kippgesperre wirkenden Hebels (/) angegriffen, wird, so daß die im Eingriff mit dem Werkstück (A) befindliche Klinke -(I), von diesem angetrieben, den Schlitten (G) mitnimmt, bis der Hebel (/) vom Anschlag (L) gekippt wird, dadurch die Klinke (/) aushebt, so daß der Schlitten (G) unter Wirkung des Gewichtes (H2) zuriückgleiten kann, bis durch einen zweiten Anschlag (L) der Hebel (/) zurückgekippt und dadurch die Klinke (I) mit N.iveaustiift (P) wieder in Eingriff mit dem Werkstück (A) gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    SkRLIK. GEDRÜCKT IH DSh
DEG69231D 1927-01-20 1927-01-20 Vorrichtung zur Sicherung der Hoehenlage des zu Rasierklingen zu verarbeitenden Stahlbandes waehrend der Bearbeitung durch Schleif- und Polierscheiben Expired DE499281C (de)

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