AT372714B - Vorrichtung zum zuschneiden einer schichtung von stofflagen - Google Patents

Vorrichtung zum zuschneiden einer schichtung von stofflagen

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AT372714B AT356181A AT356181A AT372714B AT 372714 B AT372714 B AT 372714B AT 356181 A AT356181 A AT 356181A AT 356181 A AT356181 A AT 356181A AT 372714 B AT372714 B AT 372714B
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Description


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 Lagerung des Wagens. An jedem Rollen-Bereich sind die Abstützungen nach unten, nach oben und zur Seite hin unabhängig voneinander. Eine unerwünschte Lockerung bzw. ein unerwünschtes Spiel tritt auch bei langem Gebrauch unter heftigen Belastungen nicht auf. 



   Besonders zweckmässig und vorteilhaft ist es dabei, wenn alle Rollen mit flachen Laufflächen an flachen Bahnstreifen der Querführungs-Schienen laufen. Diese einfache Gestaltung der Laufflächen und der Bahnstreifen ist bei der erfindungsgemässen Dreipunkt-Abstützung möglich. Spurrinnen der Querführungs-Schienen oder Laufspurennuten der Rollen sind entfallen. 



   Besonders zweckmässig und vorteilhaft ist es, wenn die Achsen der der oberen und der unteren Seite der Querführungs-Schiene zugeordneten Rollen gegenüber der Horizontalen und die Achsen der der inneren Seite der Querführungs-Schiene zugeordneten Rollen gegenüber der Vertikalen um einen Winkel grösser   30  und   kleiner   60 ,   vorzugsweise zirka   45 ,   schräg geneigt angeordnet sind. Bei dieser Anordnung nehmen die Rollen und Schienen die Belastungen besonders günstig auf und es ist unerwünschtes Spiel bzw. Lockern in besonders ausgeprägter Weise vermieden. 



   Besonders zweckmässig und vorteilhaft ist es sodann, wenn die innere Rolle gegenüber der oberen Rolle in Richtung der Querführungs-Schiene versetzt ist. Dies erleichtert die Lagerung der Rollen am Wagen. 



   Besonders zweckmässig und vorteilhaft ist es weiterhin, wenn jeweils die obere Rolle und die innere Rolle an einer Wagenstrebe und die untere Rolle an einem Fortsatz des Wagens gelagert ist. Hiebei ist der Wagen trotz der auf drei verschiedene Bahnstreifen wirkenden Rollen einfach ausgebildet. 



   Besonders zweckmässig und vorteilhaft ist es sodann, wenn jede Querführungs-Schiene von einem Vierkant gebildet ist, dessen Flächen gegenüber der Waagrechten bzw. Senkrechten schräg geneigt sind. Dies ist eine besonders einfache Ausbildung einer im Rahmen der Erfindung brauchbaren Schiene. 
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Teiles einer Zuschneidevorrichtung für Stofflagen-Schichtungen, Fig. 4 eine Seitenansicht der Darstel- lung gemäss   Fig. l.   teilweise im Schnitt gemäss Linie IV-IV in Fig. 3 und Fig. 5 in einem gegenüber
Fig. 3 vergrösserten Massstab einen Wagen der Zuschneidevorrichtung gemäss Fig.   3,   teilweise im Schnitt. 



   Bei der Vorrichtung gemäss den Zeichnungen ist ein länglicher Tisch-l-vorgesehen, der auf   Tischbeinen --2-- steht   und auf dessen Tischplatte eine Schichtung --3-- von länglichen gleichen Stofflagen liegt. Um diese Stofflagen nach einem Muster gemeinsam zu zerschneiden, ist eine Messereinrichtung --4-- vorgesehen, die unten auf der Schichtung gleitend einen kleinen   Fuss --5-- aufweist,   der nicht grösser ist als der sonstige Querschnitt der Messereinrichtung. Der Fuss --5-- ist am unteren Ende eines   Ständers --6-- angebracht,   der ein   Gehäuse --7-- trägt,   an dem eine Antriebseinrichtung --8-- angebracht ist, die als Elektromotor ausgebildet ist.

   Die Antriebseinrichtung --8-- treibt ein Messer --9-- an, das am   Ständer --6-- geführt   ist und durch ein Loch des Fusses hindurchtreten kann. Am   Ständer --6-- und   am   Gehäuse --7-- ist   auch noch ein   Stoffdrücker --10-- auf- und   abverstellbar geführt. An der dem   Stoffdrücker --10-- und   dem   Messer --9-- gegenüberliegenden   Seite des   Gehäuses --7-- ist   unter der Antriebseinrich-   tung   --8-- ein Handgriff --11-- angebracht, der waagrecht wegragt. 



   Die Messereinrichtung --4-- ist über eine am   Gehäuse --7-- angreifende Halterung --12--   und ein vertikales Drehlager --24-- am unteren Ende eines   Messerträgers --13-- angebracht.   Der   Messerträger --13-- ist   eine Art Wagen mit vier vom Drehlager --24-- nach oben ragenden Streben --14--, die oben an einem Rahmen befestigt sind, der vier   Rollen --15-- trägt.   Am Gestell sind oben zwei eine   Brücke --16-- bildende   Querführungs-Schienen mit Abstand parallel zueinander vorgesehen, die im Querschnitt U-förmig und nach oben offen sind. In jeder Querführungs-Schiene laufen zwei der Rollen --15--, wobei diese beiden Rollen mit Abstand voneinander angeordnet sind.

   Die Querführungs-Schienen sind an ihren Stirnseiten durch Stege --17-- zusammengehalten, wobei die Stege --17-- den Querteil der Brücke bilden. An der einen Längsseite dieser Brücke greifen zwei   Beine --18-- an,   die nach unten führen und über zwei Knickstellen einen von 

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 der Mesereinrichtung --4-- wegragenden Bauch bilden. Die beiden Beine --18-- sind durch einen mittig angeordneten Steg --19-- gegeneinander stabilisiert. 



   Beiderseits des Tisches-l-sind etwas tiefer als die Tischplatte   Führungsbahnen-20-   vorgesehen, die als im Querschnitt runde Stangen ausgebildet sind. Jede   Führungsbahn --20-- ist   über Winkeleisen --21-- an den Tischbeinen --2-- befestigt. Auf jeder   Führungsbahn --20-- rollen   zwei mit Abstand voneinander angeordnete Rollen --22--, die jeweils an den Laufflächen mit Spurnuten ausgestattet sind, in welche die die   Führungsbahn --20-- bildende   Stange eingreift. Die zwei jeweils ein Paar bildende Rollen --22-- sind drehbar an einem   Bügel --23-- befestigt,   an dem jeweils eines der   Brückenbeine --18-- befestigt   ist. 



   Die Zuschneidevorrichtung gemäss Fig. 3 bis 5 besitzt in nicht gezeigter, jedoch an sich bekannter Weise einen länglichen Tisch mit waagrechter Tischplatte, der über Beine auf dem Fussboden steht und auf dessen Tischplatte Stofflagen-Schichtungen zum Zuschneiden aufgelegt werden. Entlang den beiden Längsseiten des Tisches und an diesem befestigt verläuft je eine Längs- 
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 bar, der an einem   Träger --103-- zwei   mit Abstand voneinander angeordnete   Rollenpaare--104--   aufweist, deren beide Rollen die Längsführungsstange zwischen sich aufnehmen. Die bei- den   Läufer --102-- tragen   ein Gestell --105--, das sich brückenartig über den nicht gezeigten
Tisch hinweg erstreckt und das nur zwei Beine --106-- aufweist, die in Richtung der Längser- streckung des nicht gezeigten Tisches ausgebogen sind. 



   Die beiden Beine --106-- tragen oben als Bestandteil des Gestells --105-- einen Rahmen, dessen beide kürzeren Streben parallel zu den   Längsführungsstangen --101-- verlaufen   und durch zwei mit Abstand voneinander angeordnete   Querführungs-Schienen --107-- miteinander   verbunden sind. Jede der beiden sich über den nicht gezeigten Tisch hinweg erstreckenden Querfüh- rungs-Schienen --107-- ist als Vierkantrohr ausgebildet, dessen eine Diagonale waagrecht und des- sen andere Diagonale senkrecht verläuft. Die beiden   Querführungs-Schienen --107-- erstrecken   sich beiderends über den Tisch hinaus, wobei die Beine --106-- nach aussen schräg geneigt sind. 



   Auf den beiden   Querführungs-Schienen --107-- ist   ein rahmenartiger Wagen --108-- ver- schiebbar, der zu den Querführungs-Schienen --107- parallel verlaufende Wagenstreben-109- aufweist, die je einen schräg nach unten ragenden Fortsatz --110-- tragen, der an der Innenseite der Schiene --107-- angeordnet ist. Die Wagenstreben --109-- sind von Vierkantrohren gebildet, deren Diagonalen senkrecht bzw. waagrecht angeordnet sind. Der Wagen --108-- weist vier   Lagerstellen -111-- auf,   die paarweise den Wagenstreben --109-- zugeordnet sind und denen paarweise jeweils einer der   Fortsätze --110-- zugeordnet   ist, indem sich der Fortsatz mittig zwischen den beiden an einer der Wagenstreben befindlichen Lagerstellen befindet. 



   Jede   Lagerstelle --111-- umfasst   je für sich eine obere Rolle --112-- und eine innere Rol-   le-113-,   die unmittelbar an der Wagenstrebe --109-- gelagert sind. An jedem der beiden Fort-   sätze --110-- ist   eine untere   Rolle -114-- gelagert,   die je zwei Lagerstellen zugeordnet ist. Jede Rolle --112, 113, 114-- ist auf einer Achse --115-- drehbar gelagert, die als Schraube ausgebildet ist, die Wagenstrebe --109-- bzw. den Fortsatz --110-- durchdringt und mittels Mutter befestigt ist. Alle Rollen-112, 113, 114-- besitzen flache bzw. plane   Laufflächen --116--,   wobei die vier Aussenflächen der Querführung-Schienen --109-- ebenfalls flach bzw. plan,   d. h.   ungenutet und ohne Führungssims sind. 



   Der   Wagen -108-- trägt   an nach unten ragenden   Verlängerungsstreben --117-- einen   Messer-   träger-118-,   an dem über ein Gelenk --119-- eine Antriebseinrichtung --120-- vorgesehen ist, die ein nicht gezeigtes Messer treibt, dass die Stofflagen zuschneidet, die auf den nicht gezeigten Tisch liegen. Es ist auch ein Handgriff --121-- vorgesehen, um das nicht gezeigte Messer von Hand über die Stofflagen hin verschieben zu können. Die hier vorgesehene Rollenlagerung des Wagens --108-- ist im Zusammenhang mit dem Verschieben von Hand von besonderem Vorteil. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Zuschneiden einer Schichtung von Stofflagen, bei der entlang eines länglichen Tisches ein brückenartiges Gestell hin- und herverschiebbar angeordnet ist, wobei das <Desc/Clms Page number 4> Gestell den Tisch der Breite nach überspannt und beiderseits des Tisches auf je einer Führungs- bahn mittels Rollen verschiebbar geführt ist, am Gestell bewegbar ein Messerträger angeordnet ist und wobei der Messerträger entlang der Brücke mittels Rollen hin- und herverschiebbar ge- führt ist und dem Messerträger eine Messereinrichtung zugeordnet ist, die ein auf-und abgehen- des Messer, eine Antriebseinrichtung des Messers und einen zum Tisch parallelen kleinen Fuss auf- weist, dadurch gekennzeichnet, dass die Messereinrichtung (4) mit einem Griff (11) und einem das Messer führenden Ständer (6)
    versehen ist sowie dass die Gestellbeine (18) des brückenartigen Gestells (18,16) an den Endbereichen der Brücke (16) nur an einer der beiden quer über den länglichen Tisch verlaufenden Längsseiten der Brücke (16) befestigt sind und diese Gestellbei- ne (18) in Längsrichtung des Tisches weg von der Messereinrichtung (4) ausgebogen sind.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brücke (16) von zwei Querführungs-Schienen gebildet ist, an denen der Messerträger durch Rollen (15) geführt ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Messerträger (13) die Rollen an vier voneinander getrennten Lagerstellen aufweist und vier von oben nach unten verlaufende Streben (14) aufweist, die oben an einem die Rollen (15) tragenden Rahmen befestigt sind und an ihrem unteren Ende die Messereinrichtung (4) tragen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Lagerstelle eine Abstützung an der oberen Seite der Querführungs-Schiene, eine Abstützung an der unteren Seite der Querführungs-Schiene und eine Abstützung an der inneren Seite der Querführungs-Schiene vorgesehen ist und für jede der drei Abstützungen eine Rolle (112,113, 114) vorgesehen ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle Rollen (112,113, 114) mit flachen Laufflächen an flachen Bahnstreifen der Querführungs-Schienen (107) laufen.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (115) der der oberen und der unteren Seite der Querführungs-Schiene zugeordneten Rollen (112,114) gegen- über der Horizontalen und die Achsen (115) der der inneren Seite der Querführungs-Schiene zugeordnete Rollen (113) gegenüber der Vertikalen um einen Winkel grösser 30 und kleiner 60 , vorzugsweise zirka 45 , schräg geneigt angeordnet sind.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 4,5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Rolle (113) gegenüber der oberen Rolle (112) in Richtung der Querführungs-Schiene (107) versetzt ist.
    8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils die obere Rolle (112) und die innere Rolle (113) an einer Wagenstrebe (109) und die untere Rolle (114) an einem Fortsatz (110) des Wagens (108) gelagert sind.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede Querführungs-Schiene (107) von einem Vierkant gebildet ist, dessen Flächen gegenüber der Waagrechtenbzw. Senkrechten schräg geneigt sind.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils bei den zwei an einer der Wagenstreben (109) einander benachbarten Lagerstellen (111) eine der drei Abstützungen von einer beiden Lagerstellen zugeordneten Rolle (114) gebildet ist.
AT356181A 1980-08-19 1981-08-14 Vorrichtung zum zuschneiden einer schichtung von stofflagen AT372714B (de)

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