AT222820B - - Google Patents

Info

Publication number
AT222820B
AT222820B AT113460A AT113460A AT222820B AT 222820 B AT222820 B AT 222820B AT 113460 A AT113460 A AT 113460A AT 113460 A AT113460 A AT 113460A AT 222820 B AT222820 B AT 222820B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
axis
shell
stop
pivotable
drive
Prior art date
Application number
AT113460A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Beteiligungs- Und Patentverwaltungsgesellschaft Mit Beschraenkter Haftung
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs- Und Patentverwaltungsgesellschaft Mit Beschraenkter Haftung filed Critical Beteiligungs- Und Patentverwaltungsgesellschaft Mit Beschraenkter Haftung
Application granted granted Critical
Publication of AT222820B publication Critical patent/AT222820B/de

Links

Landscapes

  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Ablegen von   trangabschnitten   oder Strängen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Vorteilhaft ist es bei der beschriebenen Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ferner, wenn die Schale auf der horizontal angeordneten ersten Achse abgestützt ist, wobei an der Schale und der
Achse das zweite Paar zusammenwirkender   Anschlag- und Gegenflächen   vorgesehen ist. Erforderlichen- falls kann eine die Schale gegen die horizontal angeordnete erste Achse ziehende Feder vorgesehen sein. 



   Eine abweichende zweckmässige Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist derart aus- gebildet, dass die erste Achse mit der Schale verbunden ist, sich in ihrer horizontalen Lage auf einem
Stützlager abstützt und um die zweite mindestens nahezu senkrecht zu der ersten und annähernd horizon- tal verlaufende Achse schwenkbar ist, dass ein mit der zweiten Achse fluchtender Anschlag vorgesehen ist und dass an der Schale ein Hebel befestigt ist, an dem der Antrieb angreift und an dem sich die Ge- genfläche zu dem Anschlag zwischen dem Angriffspunkt des Antriebs und dem Schwerpunkt der Schale befindet. Dabei bilden die erste Achse und deren Stützlager das eine Paar und der Anschlag mit der zu- gehörigen Gegenfläche an dem Hebel das zweite Paar zusammenwirkender Anschlag- und Gegenflächen. 



     Dadurch" dass   die Gegenfläche zu dem Anschlag sich an dem Hebel zwischen dem Angriffspunkt des An- triebs und dem Schwerpunkt der Schale befindet, wird bewirkt, dass das Gewicht der Schale diese jeweils so weit zurückschwenkt, dass die erste Achse sich auf ihr Stützlager abstützt, sofern die Schale nicht durch den Antrieb um die zweite Achse geschwenkt wird. 



   Die Wirkung des Gewichts der Schale kann hiebei unterstützt und gegebenenfalls ersetzt werden durch die Wirkung einer Feder, die die erste Achse gegen das sie. abstützende Stützlager zieht. 



   An der Schale der erfindungsgemässen Vorrichtung kann ein Greiferarm vorgesehen sein, der in der vertikalen Lage der Schale die in dieser Lage vor ihr stehenden Strangabschnitte bzw. Stränge erfasst und damit sicherstellt, dass diese mit der Schale zusammen abgeschwenkt werden. Der Greiferarm kann durch
Anschläge bewegt werden, u. zw. beispielsweise durch einen Anschlag, der bei der seitlichen Abschwenk- bewegung der Schale den Greiferarm derart von dieser abspreizt, dass die Strangabschnitte bzw. Stränge nicht beim Verlassen der Schale gehindert werden, und einen weiteren Anschlag, der das Ergreifen der
Strangabschnitte bzw. Stränge durch den Greiferarm in aufgerichteter Lage der Schale sicherstellt. Die
Bewegung des Greiferarms kann auch durch einen besonderen Antrieb, der seinerseits durch Anschläge gesteuert werden kann, bewirkt werden. 



   Der Greiferarm oder ein besonderer an der Schale angeordneter Hebel kann derart angeordnet sein, dass bei der   seitlichenAbschwenkbewegung   der Schale von mehreren gleichzeitig in der Schale liegenden Strangabschnitten oder Strängen wahlweise zunächst nur ein Teil und erst dann die restlichen die Schale in deren abgeschwenkter Lage verlassen. 



   Sofern die erfindungsgemässe Vorrichtung nicht mit einem besonderen Greiferarm versehen ist, können die Strangabschnitte bzw. Stränge allein durch ihr Eigengewicht während   des Abschwenkens   der Schale zwischen deren Wangen in ihrer Lage fixiert sein. Damit sich hiefür die Strangabschnitte bzw. Stränge tatsächlich aus ihrer senkrechten Ausgangslage zunächst leicht schräg gegen die Schale lehnen, kann beispielsweise entweder am Giessgestell eine übliche Stossvorrichtung vorgesehen oder die untere Fläche, auf die die Strangabschnitte bzw. Stränge mit ihren unteren Enden auffallen, mit einer derartigen Neigung versehen sein, dass sich die Strangabschnitte bzw. Stränge auf Grund ihres Eigengewichts gegen die Schale lehnen. 



   Die Figuren zeigen zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in perspektivischer Ansicht, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine Vorrichtung der erfindungsgemässen Art, bei der ein Anschlag mit einer an der Schale befestigten Abwälzschiene zusammenwirkt, und Fig. 2 eine Vorrichtung der erfindungsgemässen Art, bei der ein Anschlag mit einer der Schwenkachsen fluchtet. 



   An der in Fig. 1 dargestellten Schale 1 sind zwei Lagerböcke 2 befestigt, die um eine zweite Achse 3 schwenkbar sind. Die zweite Achse 3 ist mit der ersten Achse 4 fest verbunden und mit dieser zusammen schwenkbar. Die erste Achse 4 ist in zwei Lagerböcken 5 gelagert. Die Verbindung zwischen den Lagerböcken 2 und der Schale 1 ist über Tragschienen 6 hergestellt. An der Schale 1 ist weiterhin ein Stützbock 7 befestigt, der sich auf der ersten Achse 4 abstützt. Die Feder 8 ist einerseits an dem Stützbock 7 und anderseits an der ersten Achse 4 befestigt. An der zweiten Achse 3 ist eine Lasche 9 befestigt, an der ein über ein Gelenk 11 in einer Grube 12 befestigter hydraulischer Antrieb 10 angreift. Auf einem Anschlagbock 13 ist eine Anschlagrolle 14 gelagert, die mit einer an der Schale 1 befestigten Abwälzschiene 15 zusammenwirkt. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : An die Schale 1 werden bei deren aufrechter Lage die   abzulegenden Strangabschnitte   bzw. Stränge gelehnt. Sodann wird durch den hydraulischen Antrieb 10 die Schale 1 um die horizontale, erste Achse 4 geschwenkt. Sobald die Abwälzschiene 15 gegen die Anschlagrolle 14 läuft, wird bei weiterer Abwärtsschwenkung der zweiten Achse 3 die Schale 1 um die zweite Achse 3 seitlich geschwenkt, wobei die Feder 8 gespannt wird. Wenn die Schale 1 hinreichend weit um 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Ablegen von aus einer oder vorzugsweise mehreren vertikalen Stranggusskokillen austretenden, während des Ablegevorganges die Höhenlage ihres unteren Endes nicht wesentlich ändernden Strangabschnitten oder endlichen Strängen, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Strangabschnitte oder Stränge tragende offene Schale (1. 17) vorgesehen ist, die um eine in der Nähe der unteren Enden derselben horizontal angeordnete erste Achse (4, 19) in die horizontale Lage und aus dieser um eine zur Längsachse der Schale (1.
    17) zumindest annähernd parallele zweite Achse (3, 23) schwenkbar ist, dass ein ein- <Desc/Clms Page number 4> ziger mittelbar oder unmittelbar an der zweiten Achse (3, 23) angreifender, die Schwenkbewegungen um beide Achsen (3, 4, 19, 23) bewirkender Antrieb (10, 32) vorgesehen ist und dass an der Schale (1, 17) und den nicht mit dieser schwenkenden Teilen der Vorrichtung, z. B. dem Giessgestell, Paare zusammenwirkender Anschlag- und Gegenflächen (4, 7 ; 14, 15 ; 19, 24 ; 26. 27) angeordnet sind, von denen ein Paar (4, 7 ; 19, 24) als Abstützung während der Schwenkbewegung um die erste Achse (4, 19) und das andere Paar (14, 15 ; 26, 27) als Abstützung während der Schwenkbewegung um die zweite Achse (3, 23) dient.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Achse (4) in festen Lagern (5) gelagert ist, dass der Antrieb (10) an der um die erste Achse (4) schwenkbaren zweiten Achse (3) angreift und dass neben dieser zweiten Achse (3) ein mit einer an der Schale (1) befestigten Abwälzschiene (15) zusammenwirkender Anschlag (13, 14) vorgesehen ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Abwälzschiene (15) zusammenwirkende Anschlag (13, 14) auf der Seite der um die erste Achse (4) schwenkbaren, zweiten Achse (3) angeordnet ist, auf der der Schwerpunkt der Schale (1) bei jeder Lage derselben liegt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem'Anschlag (13, 14) zusammenwirkende Abwälzschiene" (15) als zwangsläufig die Schwenkbewegungen um die schwenkbare, zweite Achse (3) bewirkende formschlüssigeKulisse ausgebildet ist, in die der Anschlag (13, 14) beispielsweise mit einer Rolle (14) eingreift.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale (1) auf der horizontal angeordneten, ersten Achse (4) abgestützt ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine die Schale (1) gegen die horizontal angeordnete, erste Achse (4) ziehende Feder (8) vorgesehen ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Achse (19) mit der Schale (17) verbunden ist, sich in ihrer horizontalen Lage auf einem Stützlager (24) abstützt und um die zweite mindestens nahezu senkrecht zu der ersten und annähernd horizontal verlaufende Achse (23) schwenkbar ist, dass ein mit der zweiten Achse (23) fluchtender Anschlag (27) vorgesehen ist und dass an der Schale (17) ein Hebel (25) befestigt ist, an dem der Antrieb (32) angreift und an dem sich die Gegenfläche zu dem Anschlag (27) zwischen dem Angriffspunkt des Antriebs (32) und dem Schwerpunkt der Schale (17) befindet.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder vorgesehen ist, die die schwenkbare, erste Achse (19) gegen das sie abstützende Stützlager (24) zieht.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch Anschläge oder durch einen besonderen, gegebenenfalls durch Anschläge gesteuerten Antrieb bewegter Greiferhebel (35) an der Schale (17) vorgesehen ist.
AT113460A 1959-03-16 1960-02-15 AT222820B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE222820T 1959-03-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT222820B true AT222820B (de) 1962-08-10

Family

ID=29593426

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT113460A AT222820B (de) 1959-03-16 1960-02-15

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT222820B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3358744A (en) * 1965-11-30 1967-12-19 Concast Inc Cooling and apron arrangement for continuous casting molds

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3358744A (en) * 1965-11-30 1967-12-19 Concast Inc Cooling and apron arrangement for continuous casting molds

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2351404C3 (de) Skischlitten
AT222820B (de)
DE702127C (de) Federabstuetzung zwischen dem Wagenkasten eines Schienenfahrzeuges und dem Drehgestell, insbesondere fuer drehzapfenlose Drehgestelle
DE2638566C3 (de) Im Freien verwendbarer Förderer mit einer geschlossenen Laufbahn für mehrere Wagen
DE2951193A1 (de) Treib- und richtmaschine fuer bogen-stranggiessanlagen
DE514326C (de) Stromabnehmer, dessen schwingbar gelagertes und als Grossflaechenplatte ausgebildetes Schleifstueck mittels einer Parallelogrammfuehrung waagerecht oder annaehernd waagerecht gehalten wird
DE2404717C2 (de) Türzarge fur versetzbare Trennwände
DE2258198C3 (de) Herstellungsmaschine für Schraubennahtrohre
DE1583612C2 (de) Stranggießvorrichtung für Metalle, insbesondere für Stahl
DE3144898A1 (de) Vorrichtung zum aufheben von baellen
DE2715781A1 (de) Ungeteilte filterpresse
DE148775C (de)
AT372714B (de) Vorrichtung zum zuschneiden einer schichtung von stofflagen
DE3313730A1 (de) Ferkelschutzkaefig
AT126843B (de) Vorrichtung zum Auswechseln des Metalltuches an Papiermaschinen.
DE1064977B (de) Laufwerk fuer Schienenfahrzeuge, das insbesondere fuer hohe Fahrgeschwindigkeiten geeignet ist
DE334468C (de) In ein Bett umwandelbarer Lehnstuhl
DE941929C (de) Pressvorrichtung fuer Spulen von elektrischen Geraeten, insbesondere von Transformatorwicklungen
DE2857605C2 (de) Oszillationsvorrichtung für eine Stranggießkokille
DE340308C (de) Waelzrollenanordnung fuer Schuettelrutschen u. dgl.
DE1100039B (de) Einrichtung an einem Giesswerk fuer flache Stereotypplatten und Senkrechtguss
AT134880B (de) Belastungsvorrichtung der Streckwerke von Vorgespinsten.
DE29921323U1 (de) Langroller mit Druckbrett-Einheit
AT156117B (de) Holzschneidevorrichtung.
DE591249C (de) Langsiebpapiermaschine mit im wesentlichen senkrecht verlaufendem Langsieb mit Einrichtung zum Siebwechsel