DE499040C - Maschinen-Parallelschraubstock mit niederziehenden Spannbacken - Google Patents

Maschinen-Parallelschraubstock mit niederziehenden Spannbacken

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DE499040C
DE499040C DESCH81601D DESC081601D DE499040C DE 499040 C DE499040 C DE 499040C DE SCH81601 D DESCH81601 D DE SCH81601D DE SC081601 D DESC081601 D DE SC081601D DE 499040 C DE499040 C DE 499040C
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clamping
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    • B23B31/24Chucks characterised by features relating primarily to remote control of the gripping means
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/02Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine for mounting on a work-table, tool-slide, or analogous part
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B25B1/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

Die Nachteile der bisher bekannten, parallelspannenden Maschiraenschraubstöcke bestehen darin, daß die eingespannten Werkstücke nach oben gedrückt werden und die Bearbeitung zweier paralleler Flächen nur mit den größten Schwierigkeiten und Zeitverlust erfolgen kann. Ferner vereinigt sich bei fast allen Maschinenschraubstöcken der gesamte Spanndruck in dem Spindellager,
ίο welches beim Einspannen durch den Bund der Spindel überaus stark belastet wird und dabei nicht selten den Bruch des Spindellagers zur Folge hat.
Um dem ersten Übelstand entgegenzutreten, folgten alsbald die Maschinenschraubstöcke mit niederziehenden Spannbacken. Fast ausschließlich erfolgt hierbei das Niederziehen durch Einsatzbacken, welche schräg nach hinten und unten drücken, anstatt nach
ao vorn und unten. Die Stärke der Federn, welche die Einsatzbacken im gelösten Zustand nach oben drücken, ist bei diesen Schraubstöcken auch ein Maßstab für die geringe Kraft, mit der das Werkstück nach unten gezogen wird; denn sobald die Einsatzbacken an die Begrenzungsleisten anstoßen, wird das Werkstück nur noch parallel festgespannt und nicht mehr nach unten gezogen. Sodann sind diese Schraubstöcke mit nur niederziehenden Spannbacken Spezialaufspannwerkzeuge, die z. B. beim Bearbeiten von angerissenen Werkstücken oder solchen mit schrägen Grundflächen nicht mehr gebraucht werden können und dann durch parallelspannende Schraubstöcke ersetzt .werden müssen.
Vorgenannte große Nachteile der oben beschriebenen Schraubstöcke werden durch vorliegende Erfindung, dem kombinierten Maschinenschraubstock, der beide Arten in sich vereinigt, beseitigt. Dieser Maschinenschraubstock spannt also beliebig parallel oder zwangsläufig nach vorn und unten ziehend. Da sich der Bund der Spindel beim Einspannen des Werkstückes von dem Spindellager 4-5 entfernt, entlastet er dasselbe und verhindert dadurch den obenerwähnten Bruch des Spindellagers bzw. des Schrau-bstockunterteils.
Abb. ι zeigt den neuen Maschinenschraubstock in Seitenansicht, Abb. 2 im Schnitt.
Abb. 3 ist ein Längsschnitt des Backens in parallelspannender Einstellung.
Abb. 4 zeigt die Vorderansicht,
Abb. 5 den Längsschnitt des Spannbackens in niederziehender Einstellung.
Die Wirkungsweise dieses neuen Maschinenschraubstockes ist folgende:
Nachdem das einzuspannende Werkstück auf das Schraubstockunterteil α aufgelegt ist, wird der ganze bewegliche Spannbacken (s. Abb. 5) mit der Spindel b an das Werkstück angedrückt. Beim Berühren des Werkstückes mit der Stahleinlage c werden die Einsatzbacken d durch die beiden Keile c, welche beide in: der Richtung des Werkstückes gedrückt werden, Keil c im beweglichen Backen ist mit Gewinde versehen, wäh-
rend der andere Keil kein Gewinde hat (Spannschloßwirkung), zwangsläufig durch die Keilwirkung nach vorn, und nach unten gezogen. Die hohe Spannkraft ist durch die Keilform gewährleistet, mit der man bekanntlich einen sehr großen Druck auszuüben vermag. Beim Anziehen der Keile durch die Spindel entstehen keine Beanspruchungen der Spindellager und der Grundplatte. Die Stahleinlagen £ sind schuppenartig aufgerauht, und die Spitzen dringen beim Niederziehen der Einsatzbacken d in das Werkstück ein.
Die Leisten/ haben den Zweck, beim Losspanneni die Einsatzbacken' d in ihre alte Lage zu bringen, wie dieses aus Abb. 5 zu ersehen ist. Werden· die Keile c nach vorn geschoben, so daß die Zwischenräume s und η ausgefüllt sind, so wird der Hebel p, der für die Flügelschrauben I ein Langloch, zeigt, nach ao unten .gelegt. Die Keile c sind) dann in dieser Lage festgelegt (s. Abb. 3). Durch diesen Vorgang wird der Maschinenschraubstock mit niederziehenden Spannbacken in einen solchen mit parallelspannenden und in sich nicht verschiebbaren Spannbacken umgewandelt, jedoch mit dem großen Vorteil, daß auch hier wieder das Spindellager vollkommen entlastet ist.
Auch ist es möglich, durch zwei bewegliche Spannbacken, wie dieses Abb. 1 veranschaulicht, durch Links- und Rechtsgewindespindel einen schnellspannenden Schraubstock nach obengenannten Grundsätzen, herzustellen, und zwar parallelspanniend einerseits sowie nach unten ziehend anderseits.
Somit ist durch diese Ausführungsform eine wertvolle Neuerung auf dem Gebiete der Aufspannwerkzeuge für Fräs-, Hobel-, Shaping- u. dgl. Maschinen geschaffen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ■1. Maschinen-Parallelschraubstock mit niederziehenden Spannbacken, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Einsatzbacken (d) durch die Keilstücke (c), welche die Spindel (b) verschiebt, beim Berühren des einzuspannenden Werkstückes infolge der Keilwirkung zwangsläufig nach vorn und nach -unten gezogen werden.
  2. 2. Maschinen-Parallelschraubstock nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den Hebel (p), der im angespannten Zustande, wenn die Zwischenräume (s und n) in beide Spannbacken (K) durch die Keilstücke (c) und die Einsatzbacken (d) ausgefüllt sind, nach, unten gelegt wird, um den Keil (c) zu verriegeln.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DESCH81601D 1927-02-06 1927-02-06 Maschinen-Parallelschraubstock mit niederziehenden Spannbacken Expired DE499040C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE880842C (de) * 1949-07-09 1953-06-25 Henry F Swenson Klemmvorrichtung zum Einspannen von Werkstuecken
DE904373C (de) * 1951-08-22 1954-05-24 Wilhelm Hammer Spannvorrichtung fuer Werkstuecke, insbesondere auf Werkzeugmaschinen
DE1427104B1 (de) * 1961-03-16 1969-09-04 Duesterloh Gmbh Spannstock fuer Werkzeugmaschinentische
DE4014565A1 (de) * 1990-05-07 1991-11-14 Gottfried Stampfer Niederzug-spannvorrichtung
WO2020053041A1 (de) * 2018-09-10 2020-03-19 Rüdiger Schenke Niederzugspanner

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