DE498945C - Pulverballist - Google Patents

Pulverballist

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DE498945C
DE498945C DESCH85045D DESC085045D DE498945C DE 498945 C DE498945 C DE 498945C DE SCH85045 D DESCH85045 D DE SCH85045D DE SC085045 D DESC085045 D DE SC085045D DE 498945 C DE498945 C DE 498945C
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DE
Germany
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lever
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ballist
powder
guns
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Expired
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DESCH85045D
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FRANZ SCHREIBER DR
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FRANZ SCHREIBER DR
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F7/00Launching-apparatus for projecting missiles or projectiles otherwise than from barrels, e.g. using spigots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Pulverballist Ballisten, bei denen die Geschosse durch einen von Druckluft angetriebenen Hebel fortgeschleudert werden, sind bekannt. Derartige Ballisten hat man als transportable Handgranatenschleuder für den Schützengraben verwendet, also nicht für große Schußweiten, wofür sie infolge ihrer leichten Bauart, die ihre Beweglichkeit verlangt, auch nicht geeignet sind.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Ballist für feste Aufstellung in Festungen, auf Schiften als Artilleriegeschütz oder auch am Meeresstrand zum Werfen von Leuchtkugeln oder Rettungsleinen oder auch zur Flugzeugbeschießung, also für große Schußweiten.
  • Nach der Erfindung wird das Geschoß durch einen Hebel fortgeschleudert, der durch die Explosionskraft eines oder mehrerer Geschütze angetrieben wird, wozu der um eine Achse drehbar gelagerte Wurfhebel in der Nähe dies Drehpunktes einen oder mehrere Zapfen trägt, die die Geschützmündungen überdecken und sich mit seiner Spitze durch ein geschlitztes Geschoßrohr beim Abfeuern der Geschütze bewegt. Auf das Geschoß wirkt demnach eine Kraft, die sich aus dem Explosionsdruck der Kartusche und der Hebelwirkung zusammensetzt, womit die Anfangsgeschwindigkeit des Geschosses und die Reichweite bedeutend erhöht wird. Die Länge des Wurfhebels beträgt ein Vielfaches der Entfernung des Angriffspunktes für die Explosionskraft von dem Drehpunkt, was die günstigste Ausnutzung der Hebelwirkung gestattet. Zum Antrieb des Hebels können ein oder auch zwei Kartuschengeschütze verwendet werden, -die dann gleichzeitig abgefeuert werden müssen.
  • Eine am gelagerten Ende .des Hebels angreifende Bremsvorrichtung gestattet ein Bremsen des Hebels nach Fortschleudern des Geschosses und ein Zurückbringen in seine Anfangsstellung.
  • Der Pulver Ballist kann natürlich mit bekannten Seiten- und Höhenrichtvorrichtungen versehen werden.
  • In den Zeichnungen ist ein derartiger Pulverballist schematisch dargestellt, und zwar zeigt :4bb. i eine Seitenansicht, Abb. z ein Beispiel einer Bremsvorrichtung nach dem Abschuß.
  • Auf einer ein Widerslager a für den Hebel b tragenden Grundplatte c steht ein das Widerlager einfassender Rahmen d, der die Welle e für den Hebel und ein geschlitztes Geschoßrohr f trägt. Der Hebel b, der sich in dem Rahmen und mit seiner Spitze in dem Schlitz des- Gmchoßrohres bewegt, hat nahe an der Wele auf einer oder jeder Seite, j e nachdem ob ein oder zwei Kartuschengeschütze verwendet werden, einen starken Zapfen g, der die Mündungen des Geschützrohres h bedeckt und bei Bewegung des Hebels in einem das Wellenlager kreisförmig umgebenden Ausschnitt i im Rahmen läuft. Die Geschwindigkeit der Hebelspitze richtet sich dann danach, wie groß das Verhältnis der Länge des Hebels zu dein Abstand der Zapfen vom Drehpunkt ist. Die Geschützrohre h sind auf der Grundplatte beiderseits vom Rahmen angebracht und um eine Achse k drehbar. Zur Einstellung der Seitenrichtung .ist an der Grundplatte ein Handgriff ,in und zur Einstellung der Höhenrichtung ein Keil n angebracht.
  • Eine Bremsvorrichtung hemmt schtließlich die Bewegung des Hebels, sobald die Spitze das Geschoßrohr passiert hat. Bei der in den Zeichnungen dargestellten Bremsvorrichtung faßt das Ende des Hebels in die Üse einer Stange o, die in einer Vertiefung und der Grundplatte oin Bündel Eisenschienen p trägt. Beim Abschießen wird dieses von dem kurzen Ende des Hebels mit hochgenommen und die Bewegung des Hebels zum Stillstand gebracht. Durch Niedersinken des Bünd-eds wird der Hebel zur Ausgangsstellung zurückgebracht. Bei .der Verwendung von zwei Geschützrohren .ist dafür Sorge zu tragen, daß beide gleichzeitig abgefeuert werden können, was z. B. durch eine gegabelte Zündschnur erreicht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Pulverballist, dadurch gekennzeichnet, daß die Explosionskraft eines oder mehrerer Geschütze (h) mit einem Hebel (b) auf das Wurfgeschoß übertragen wird, wozu der um eine Achse (e) drehbar gelagerte Wurfhebel (b) in der Nähe des Drehpunktes einen oder mehrere Zapfer. (g) trägt, die die Geschützmündungen 'überdecken und mit seiner Spitze durch ein geschlitztes Geschoßrohr (f) beim Abfeuern der Geschütze sich bewegt.
DESCH85045D 1928-01-04 1928-01-04 Pulverballist Expired DE498945C (de)

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