DE696660C - Vorrichtung zum Abschleudern kugelfoermiger Geschosse - Google Patents

Vorrichtung zum Abschleudern kugelfoermiger Geschosse

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Publication number
DE696660C
DE696660C DE1938M0143481 DEM0143481D DE696660C DE 696660 C DE696660 C DE 696660C DE 1938M0143481 DE1938M0143481 DE 1938M0143481 DE M0143481 D DEM0143481 D DE M0143481D DE 696660 C DE696660 C DE 696660C
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DE
Germany
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slide
ball
throwing
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channel
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Expired
Application number
DE1938M0143481
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English (en)
Inventor
Karl Mayer-Eckhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL MAYER ECKHARDT
Original Assignee
KARL MAYER ECKHARDT
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B3/00Sling weapons
    • F41B3/005Catapults in pistol or rifle form having a cocking device, i.e. a mechanical device for holding the elastic band

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abschleudem kugelförmiger Geschosse Die Erfindung bezieht sich auf .eine Vorrichtung zum Abschleudern kugelförmiger Geschosse mittels einer die Kugel führenden Rinne und bezweckt; eine Art Zimmergewehr, Pistole oder Wurfmaschine mit den einfachsten Mitteln bei genügender Schußpräzision zu erhalten.
  • Es sind Schleudervorrichtungen bekannt, die einen .Schlitten tragen, der an der Rinne unter Federwirkung parallel zu ihr vers'chiebba.r ist und mit seiner Vorderseite hinten an der `Kugel .angreift. Die Schleuderfläche steht hierbei senkrecht-zur Rinne und berührt die Kugel in Höhe des Mittelpunktes. Außerdem ist eine Feder vorgesehen, die von vorn die Kugel an der Rinne und den Schlitten andrückt. Dies hat zur Folge, daß die Kugel sich bei Beginn des Abbremsens des Schlittens erst von der Führung losreißen muß, was :eine Erschütterung der Kugel verursacht, die in diesem Augenblick die Schußpräzision bedeutend beeinträchtigt. Die Vorrichtung ist auch nur als Spielzeug zum Schleudern von Marmorkugeln- gedacht, bei der es auf eine Schußpräzision nicht ankommt.
  • Bei einer anderen Vorrichtung zum Schleudern von Marmorkugeln wird die Kugel von der Führung teilweise unterhalb des Mittelpunktes und teilweise in seiner Höhe von epilier treibenden Feder berührt. Dadurch entsteht eine Komponente, die die Kugel von der Rinne abzuheben versucht,- was sich ungünstig- auf die Schußpräzision auswirkt.
  • Erfindungsgemäß wird das genaue Führen der geschleuderten Kugel, z. B. eines Schrotes, dadurch erreicht, daß sich der Angriff des Schlittens lediglich oberhalb des Mitfelpunkte"s der Kugel befindet. Hierdurch entsteht eine Kraftkomponente, die die Kugel während des Schleuderns an die Rinne anpreßt. Die Kugel wird gezwungen, sich genau längs der Rinne zu bewegen, und man erhält eine Schleudervorrichtung, deren Schußpräzision den üblichen Zimmergewehren, Pistolen b. dgT. mindestens gleichkommt und dabei erheblich-: einfacher, billiger und ungefährlicher ist. '.
  • Vorteilhaft erfolgt der Angriff des Schlit= rens durch eine Schrägfläche, die sich an dem Schlitten befindet und die Kugel oberhalb des Mittelpunktes berührt. Der Angriff des Schlittens kann auch durch die obere Stirnkante crs Schlittens gebildet werden. Hierbei ist es gleichgültig, in welcher Weise der Schlitten ausgebildet ist. So kann der Schlitten einen geschlossenen Kasten darstellen. Man kann den Schlitten auch aus Draht fertigen.
  • Zum Antrieb des Schlittens kann z. B. ein Gummizug wie bei einer Schleuder, Bogen und Sehne wie bei einer Armbrust, ` eire Feder-beliebiger Art oder eine andere Kraftduelle verwendet werden.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Die Fig. i und 2 veranschaulichen die Schleudervorrichtung gemäß der Erfindung in Seitenansicht und im Schnitt mit einer auf die Kugel drückenden Schrägfläche an dem Schlitten. Die Fig.3 und 4 zeigen je eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
  • An Stelle des Laufes besitzt das Zimmergewehr beispielsweise zwei parallel liegende Rundstäbe i, die eine Rinne bilden, in der die Kugel 2 läuft. Die- Rundstäbe i werden von einem verschiebbaren Schlittern 3 umschlössen, der unten eine öse 4. zum Befestigen eines Gummizuges 5 o. dgl. besitzt. Am vorderen oberen Rand ist der Schlitten mit einer Schrägfläche 6 versehen. Der Berührungspunkt zwischen Schrägfläche 6 und der Kugel 2 liegt hierbei höher als der Kugelmittelpunkt. Die Kugel wird daher beim Abschuß an die Rinne gepreßt und genau entlang der Rinne geführt. -Bei dem Beispiel der Fig.3 wird das Berühren der Kugel oberhalb ihres Mittelpunktes durch den Schlitten dadurch erreicht, daß ihr Querschnitt etwas größer ist als derjenige der Fig. i. Da der Angriffspunkt der treibenden Kraft tiefer liegt als der Schwerpunkt der Hülse, entsteht ein Drehmoment im Uhrzeigersinn, das den -Schlitten in der gezeichneten Stellung hält. Durch den. Widerstand der Kugel während des Schleuderns .;wird die Drehmomentwirkung verstärkt.
  • ..:äD.asAusführungsbeispiel derFig. q zeigt einen "S-0,'Utten7, der aus einem mehrfach-gebogekien= Stahldraht so hergestellt ist, daß er die ,maßgebenden Umrisse des Schlittens der Fig. 3 nachbildet, d. h. den vorderen Rand des Schlittens, öse und den rückwärtigen Rand. Hierbei berührt die Vorderkante des Schlittens 7 die abzuschleudernde Kugel o. dgl. wieder oberhalb des _ Schwerpunktes, so daß die Kugel beim Schleudern genau geführt ist.
  • Statt der Rinne aus zwei nebeneinanderliegenden Rundstäben, kann man auch -eine V-förmige Pinne, einen Stab mit einer Rinne o. dgl. verwenden. Ferner kann der Schlitten eine beliebige Gestalt haben. Wesentlich ist, daß der Schlitten durch eine Komponente der Schleuderkraft beim Vorschleudern der Kugel diese auf die Führungsbahn drückt.
  • Die oben geschilderten Waffen schießen ebenso genau, wenn man sie um ihre Längsachse um i8o° dreht, so daß die Kugel unterhalb der Rinne läuft und ausschließlich durch die Komponente der Schleuderkraft angezogen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abschleudern kugelförmiger Geschosse mittels einer die Kugel führenden Rinne und eines an der Rinne unter Federwirkung parallel zu ihr verschiebbaren, mit seiner Vorderseite hinten an der Kugel' angreifenden Schlittens, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Angriff des Schlittens lediglich oberhalb des Mittelpunktes der Kugel befindet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gelr-.ennzeichnet, daß der Angriff des Schlittens durch :eine - Schrägfläche (6) desselben gebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß der Angriff des Schlittens durch die obere Stirnkante des Schlittens -gebildet ist. q.. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 3; dadurch gekennzeichnet, daß die obere Stirnkante des Schlittens einen Teil eines Drahtgestelles darstellt, aus welchem der Schlitten gebildet ist.
DE1938M0143481 1938-03-08 1938-11-30 Vorrichtung zum Abschleudern kugelfoermiger Geschosse Expired DE696660C (de)

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DE1938M0143481 Expired DE696660C (de) 1938-03-08 1938-11-30 Vorrichtung zum Abschleudern kugelfoermiger Geschosse

Country Status (1)

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DE (1) DE696660C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997040331A1 (en) * 1996-04-19 1997-10-30 Barry James William Odger Apparatus for projecting an object

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WO1997040331A1 (en) * 1996-04-19 1997-10-30 Barry James William Odger Apparatus for projecting an object

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