DE498571C - Vorrichtung an umlegbaren Recksaeulen - Google Patents

Vorrichtung an umlegbaren Recksaeulen

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DE498571C
DE498571C DEM109142D DEM0109142D DE498571C DE 498571 C DE498571 C DE 498571C DE M109142 D DEM109142 D DE M109142D DE M0109142 D DEM0109142 D DE M0109142D DE 498571 C DE498571 C DE 498571C
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MEYER S TURNGERAETE und SCHULM
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MEYER S TURNGERAETE und SCHULM
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B71/00Games or sports accessories not covered in groups A63B1/00 - A63B69/00
    • A63B71/02Games or sports accessories not covered in groups A63B1/00 - A63B69/00 for large-room or outdoor sporting games
    • A63B71/023Supports, e.g. poles

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

  • Vorrichtung an umlegbaren Recksäulen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an umlegbaren Recksäulen. Sie unterscheidet sich von bekannten Vorrichtungen durch einen von der Recksäule beim Umlegen und Aufrichten derselben betätigten Riegelhebel, indem durch diesen ein durch Lenker mit ihm verbundener, die Recksäule in aufgerichteter Lage haltender Riegel zwangsläufig verschoben wird, sowie daß der Riegelhebel beim Aufrichten der Recksäule aus der Grube herausbewegt wird und die Schließung der letzteren mittels Grubendeckels sowie die Benutzung der Recksäule so lange verhindert, bis er in seine Verriegelungsstellung zurückgedreht ist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer Ausführung beispielsweise dargestellt. Es sind: Abb. i ein Längenschnitt, Abb. 2 ein Querschnitt, Abb.3 eine Draufsicht mit Querschnitt nach Linie A-B der Abb. i, Abb. ,4 eine Teilansicht, Abb. 5 ein Querschnitt nach Linie C-D der Abb. i, Abb. 6 ein O_uerschnitt nach Linie E-F der Abb. i und Äbb. 7 eine Einzelheit.
  • In einer länglich schmalen Grube a ist eine Stütze b befestigt, an welcher mittels Zapfen c die Recksäule d umlegbar gelagert ist. Letztere kann aus der gezeichneten senkrechten Gebrauchslage in die punktierte waagerechte Nichtgebrauchslage geschwenkt werden.
  • An der Stütze b ist ein Riegel e verschiebbar gelagert, welcher mittels Laschen f an einem an der Stütze b schwenkbar angebrachten Hebel g angelenkt ist. Der Drehpunkt des letzteren liegt unterhalb der Zapfen c der Recksäule d, sein abgeschrägtes Ende faßt bei der waagerechten Lage der Recksäule d in eine an letztere befestigte Krampelz ein, während der Riegel e bei der senkrechten Lage der Recksäule in eine an diese befestigte und durch die Stütze b hindurchfassende Sperrkrampe i einfaßt und die Recksäule in der senkrechten Gebrauchslage sichert. Damit die Recksäule d eine feste Lage erhält, ist der Riegel e unten keilförmig abgeschrägt. k ist ein in der Stütze b angebrachter Anschlag aus Holz oder anderem geeignetem Materiale.
  • Die Grube a ist durch zwei Deckel L und m abgedeckt, von denen ersterer festliegt und zur Gegenlage für die Recksäule in deren Gebrauchslage dient, während der Deckel vz mittels Scharniere aufklappbar angebracht ist und die Grube a in beiden Lagen der Recksäule abdeckt.
  • Im unteren Teile der Recksäule d ist ein Gegengewicht n vorgesehen, welches das Aufrichten der ersteren erleichtert.
  • Die Recksäule d kann, wie gezeichnet, runden Querschnitt haben, aber auch einen beliebig anderen Querschnitt besitzen bzw. erhalten.
  • Wird die Recksäule d aus der Waagerechten geschwenkt, so tritt bei der in der Abb. i strichpunktierten Lage derselben (etwa 3o°) das Ende des Hebels g aus der Krampe h heraus, der Riegel e ist dann so weit angehoben, daß die Sperrkrampe i bei der Weiterschwenkung der Recksäule unter diesen durch die Stütze b hindurchtreten kann, wie die Abb. .4 zeigt. Der Hebel g wird nun nicht weiter gehoben und in dieser Lage durch eine in ihm angebrachte Federsperre o gesichert, indem diese in eine Raste der Stütze b einschnappt. Nachdem die Recksäule in die senkrechte Lage geschwenkt ist, wird der Hebel g mit der Hand oder einem Fuß aus der strichpunktierten in die punktierte Horizontallage zurückbewegt; hierdurch wird der Riegel e in die Sperrkrampe i. eingedrückt und dadurch die Recksäule in der senkrechten Gebrauchslage gesichert bzw. festgehalten. Die Recksäule liegt außerdem an dem Grubendeckel l an, ihre Gebraucbslage ist also zweifach gesichert. Nach der Aufrichtung und Sicherung der Recksäule d wird mittels des Deckels in die Grube a abgedeckt. Zum Umlegen der Recksäule muß erst der Deckel m geöffnet und der Hebel g in die strichpunktierte Lage gedreht werden. Eine mit Scharnieren angebrachte Klappe p, die in der Gebrauchslage der Recksäule d gegen diese liegt (Abb. 2), deckt dieGrubea nach der Umlegung der Recksäule an der Stelle derselben ab.
  • Es besteht keine Möglichkeit, die Recksäule d vor ihrer Festlegung bzw. Sicherung durch den Riegel e zu benutzen, denn bevor dies geschehen ist, steht der Grubendeckel m offen und der Hebel g vor dem Boden vor. Es ist also zu ersehen, daß die Feststellung der Recksäule nicht erfolgt ist, und außerdem wird die Benutzung durch den vorstehenden Hebel und den offenstehenden Deckel m behindert. Umgekehrt ist die Umlegung der Recksäule nicht früher möglich, bevor der Grubendeckel m geöffnet und der Hebel g gehoben ist, welche alsdann :die Weiterbenutzung der Recksäule hindern, auch wenn diese noch aufgerichtet stehenbleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung an umlegbaren Recksäulen, gekennzeichnet durch einen von der Recksäule (d) selbst zwangsläufig betätigten Verriegelungshebel (g). a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungshebel (g) für die Recksäule (d) mit dem an der Recksäule (d) verschiebbar gelagerten Riegel (e) durch Lenker (f) gekuppelt ist, welche den Riegel (e) in eine in der senkrechten Gebrauchslage der Recksäule durch deren Haltestütze (b) hindurchtretende Sperrkrampe (2) an der Recksäule (d) einschieben.. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der unterhalb der Recksäulentragzapfen (c) an der Stütze (b) gelagerte Hebel (g) in der Nichtgebrauchslage der Recksäule (d) in eine Krampe (h) der Recksäule (d) einfaßt und bei deren Aufrichtung zwangsläufig- mit nch oben gezogen wird und dadurch den' Durchtrittsschlitz für die Krampe (a) der Recksäule freigibt. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch den beim Aufrichten der Recksäule (d) aus der Grube gedrehten bzw. gehobenen Hebel (g) das Schließen des Grubendeckels so lange verhindert wird, bis der Hebel (g) in seine @Verriegelungsstellung gebracht ist.
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