DE497752C - Laengenmessmaschine fuer langgestreckte Koerper, insbesondere fuer Rohre - Google Patents

Laengenmessmaschine fuer langgestreckte Koerper, insbesondere fuer Rohre

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DE497752C
DE497752C DEM108881D DEM0108881D DE497752C DE 497752 C DE497752 C DE 497752C DE M108881 D DEM108881 D DE M108881D DE M0108881 D DEM0108881 D DE M0108881D DE 497752 C DE497752 C DE 497752C
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length measuring
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Vodafone GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B7/00Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
    • G01B7/02Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring length, width or thickness

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description

  • Längenmeßmaschine für langgestreckte Körper, insbesondere für Rohre Die Erfindung betrifft eine Längenmeßmaschine für langgestreckte Körper, insbesondere Rohre. Es sind bereits Längenmeßvorrichtungen bekannt, bei denen mechanisch und automatisch eine Messung der zu messenden Körper erfolgt und das gemessene Maß auch gleichzeitig registriert wird. Der ,Nachteil dieser Vorrichtungen besteht im wesentlichen darin, daß falsche oder fingierte Messungen vorgenommen werden können und ferner, falls die Messung und das Registrieren nicht gleichzeitig geschieht, Fehler durch die Teilung der Arbeitsgänge erfolgen können. Die angeführten Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß eine elektrisch betriebene Längenmeßmaschine mit einer an sich bekannten elektrischen Addiermaschine derart verbunden ist, daß nach dem Einstellen des Körpers, z. B. des Rohres, in die Meßlage ein dadurch ausgelöster elektrischer Strom Meßfinger betätigt, die auf elektrischem Wege über den Tasten der Addiermaschine angeordnete Druckfinger ihrer Stellung entsprechend beeinflussen.
  • Die i\lessung erfolgt durch einen gegen das den zu messenden Körper, z. B. das Rohr, tragende Gestell beweglichen Wagen o. dgl., der mittels eines Anschlages den Körper gegen einen als Schalter ausgebildeten, mit dem Gestell fest verbundenen Anschlag drückt, wodurch die Auslösung des die Meßfinger betätigenden Stromes bewirkt wird. Die Meßfinger werden durch Kolben von nebeneinander auf dem beweglichen Wagen angeordneten Doppelsolenoiden gebildet, die sich bei elektrischer Auslösung gegen ebenfalls entsprechend nebeneinander unter dem Wagen auf dem Gestell fest angebrachte Stufenmeßstäbe legen und durch an ihnen befindliche Kontaktfedern die der gemessenen Werkstücklänge entsprechenden Kontakte einstellen. Mit den Kontakten sind Stromkreise verbunden, die nach Betätigung eines Schalters vor den Tasten der Addiermaschine angeordnete Kolben einer zweiten Doppelsolenoidgruppe betätigen, so daß durch Herunterdrücken der entsprechenden Tasten der Addiermaschine die gemessene Länge angegeben wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer gemäß der Erfindung gestalteten Meßvorrichtung in vier Abbildungen dargestellt. Wie Abb. i zeigt, wird das zu messende Rohr a, welches dem auf dem Tisch b lagernden Bündel entnommen ist, den Rollen c, welche zu einer später erläuterten Abwer fvorrichtung gehören, zugeführt. Oberhalb dieser Rollen läuft auf zwei Längsträgern d und c ein von Hand oder mechanisch betriebener Wagen f, welcher über die ganze Meßlänge bewegt werden kann. Mit dem an dem Wagen f befestigten Anschlag g wird das auf den Rollen c liegende Rohr a so weit vorgeschoben, bis es an einen am Ende der Meßstrecke angebrachten Schalter h stößt (Abb.2). Der Schalter h ist ein Doppelschalter, dessen Mittelkontakt h. dauernd unter -Netzspannung steht. Der vor dem Anstoßen des Rohres anliegende Kontakt h.. schließt den Stromkreis x für die oberen Magnetspulen der vier auf dem Wagen f nebeneinander angeordneten Doppelsolenoide I, II, III und IV, so daß die vier Solenoidkolben i:, k, l und in in der in ebb. 2 gestrichelten Ruhestellung festgehalten werden. Durch das Anstoßen des Rohres a gegen den Schalter h. wird durch diesen der Stromkreis x unterbrochen, die oberen Magnetspulen also stromlos, während gleichzeitig durch das Anstoßen des Kontaktes h= gegen den Mittelkontakt lt, der Stromkreis y für die unteren Magnetspulen geschlossen wird, so daß ein Herunterziehen der vier Kolben auf die Stufen der unter dem Wagen f fest angebrachten vier Meßstangen n, o, p und q erfolgt.
  • Diese vier .Meßstangen sind, wie Abb. i zeigt, nebeneinander auf am Längsträger d unter gleichbleibender Entfernung vom Wagen f auf der ganzen Meßlänge verschiebbaren Konsolen r- angeordnet. Die Anordnung der Stufen erfolgt nach folgenden Gesichtspunkten, wobei als Meßeinheit i cm angenommen wurde: - -Meßstange zt gilt für die Messung der Tausender.
  • Meßstange o ist gültig für die Messung der Hunderter.
  • Meßstange p ist gültig für die Messung der Zehner. -Meßstange q gilt für die Messung der Einer.
  • Die Teilung der einzelnen Meßstangen geht aus Abb. 3 hervor.
  • Wie in Abb. i durch die Kolben i, k, L und in angedeutet, möge das eingespannte Rohr a eine Länge von i 358 cm haben, so daß also der Kolben i in eine Tiefe von einer Stufe in die Meßstange it, der Kolben k in die Meßstange o in eine Tiefe von drei Stufen, der Kolben l in die Meßstange p in eine Tiefe von fünf Stufen, der Kolben in in die Meßstange q in eine Tiefe von acht Stufen hineingezogen sind. Hierbei sei ausdrücklich bemerkt, daß der die Maschine bedienende Arbeiter nicht willkürlich die Maschine auf eine beliebige unrichtige Länge einstellen kann, da ja ein Meßergebnis nur dann angezeigt oder registriert wird, wenn durch Zwischenschaltung des zu messenden Werkstücks der Schalter h betätigt wird.
  • Die automatische Aufzeichnung dieser eingestellten Meßlänge wird nun durch Verbindung der Meßmaschine mit der an sich bekannten elektrischen Addiermaschine S (siehe Abb. i und 2) auf folgende Weise erreicht: Unter jedem der vier Doppelsolenoide I, II, III und IV befinden sich im Wagen f, aber gegen denselben und gegeneinander isoliert, Kontaktringe t (Abb. 2), und zwar jeweils so viele untereinander, wie der Stufenzahl der zugehörigen Meßstangen entsprechend notwendig sind, also bei den beschriebenen Meßstangen unter dem SolenoidI zwei Ringe, unter den Solenoiden II, III und IV je zehn Ringe. Außerdem befindet sich über jeder Kontaktreihe ein leerer Kontakt, der sogenannte Ruhekontakt u, dessen Zweck aus nachstehendem hervorgeht. Die Kolben i, k, Z und frisind mit je einer Kontaktfeder v versehen, welche sich nach der jeweiligen Stufentiefe der Meßstange auf den entsprechenden Kontaktring einstellt. Diese vier Kontaktfedern würden sich also in vorliegendem Beispiel auf die Kontaktringe z, 3, 5, 8 einstellen. Vor dem Anstoßen des Rohres a gegen den Schalter h stehen sämtliche Kontaktfedern auf den Ruhekontakten it.
  • Gemäß Abb. 4 ist der am Wagen f angebrachte Handgriff w gleichzeitig als elektrischer Kontaktgeber ausgerüstet. Der Kontakt w, des Handgriffes al, welcher in der Normalstellung auf dem Kontakt w, ruht, steht dauernd unter Netzspannung, so daß die-hinteren= Magnetspulen der-vor der Addiermaschine S--aügeordneten erforderlichen 35 Doppelsölenäide ihre Kolben in der begrenztenRuhestellung festhalten. Außerdem ist im Handgriff -w ein federnder Stift angebracht, durch welchen die Normalstellung des Handgriffes- arretiert wird. Durch Drehen des Handgriffes w nach links` bis auf den Kontaktw3 Werden die vorgenannten Magnetspülen strömlös und die entsprechenden vorderen -Nfagnetspulen obengenannter 35 Doppelsolenoide, die durch die Einstellung der Kontaktfedern v über die Kontaktringe t mit denselben in Verbindung stehen, unter Strom gesetzt, was ein Vorziehen der diesen Spulen zugehörigen Kolben auf die entsprechenden Tasten der elektrischen Addiermaschine S (in vorliegendem Beispiel also i, 3, 5, 8) zur Folge hat. In Abb.2 sind diese Tasten schraffiert dargestellt.
  • Der Handgriff w wird jetzt wieder in seine :Normalstellung zurückgedreht und dadurch die entsprechenden vier Kolben in die hinteren Magnetspulen wieder zurückgezogen.
  • Die selbsttätige Aufzeichnung der gemessenen Länge des Rohres a geschieht durch die Betätigung der im folgenden beschriebenen Abwerfv orrichtung.
  • Die Stützstangen A werden in der Pfeilrichtung (Abb. i). bis in die gestrichelte Stellung heruntergezogen, was durch untergesetzte Preßluftkolben oder, wie aus der Zeichnung ersichtlich, durch Fußhebel geschehen kann, wobei die die Rollen c tragenden Gleitstücke B dieser Bewegung bis zu einer Begrenzung durch die seitlich angebrachten Schlitze folgen und infolge des einseitigen Cber"e«-iclites nach der Seite kippen und das Rohr a in den bereitstehenden Transportwagen abwerfen. Hierbei läßt das Rohr a den Schalter h los, und dieser geht in seine _Normalstellung zurück, wodurch der Stromkreis -r wieder geschlossen wird und die vier gegen die Meßstangen gezogenen Solenoidkolben wieder in ihre auf Abb. 2 gestrichelte Ruhestellung zurückgezogen werden.
  • Gleichzeitig werden aber die in der. Böcken C untergebrachten Schalter D, welche iin Prinzip dem Schalter )a gleich sind, auslyelöst und schließen den Stromkreis w für die vordere :Magnetspule des dein Auslöser E (Abb. i) der elektrischen Addiermaschine S vorgelagerten Solenoides. Das darauffolgende Vorziehen des zugehörigen Kolbens bewirkt die Auslösung der Addiermaschine, und die gemessene Rohrlänge von 1 358 cm wird in bekannter Weise, in diesem Falle auch vorteilhaft auf Kopierstreifen, automatisch geschrieben.
  • ach (lein Wiedereinstellen der Abwerfvorrichtung und der SchalterD in ihre Ruhestellung wird der Kolben für den Auslöser wieder zurückgezogen, und die Einrichtung ist für die Wiederholung der Messung fertig.
  • Hat man von einer gewünschten Anzahl lZohre, beispielsweise einem geschlossenen Auftrag, alle Einzellängen gemessen, so addiert die elektrische Addiermaschine diese in bekannter Weise nach Einstellen eines Hebels selbsttätig, und die geschriebene Summe -zeigt clie Gesamtlänge aller gemessenen lZohre.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß durch den den Versandanzeigen beigelegten Meßkopierstreifen dem Kunden die genauen Einzellängen bekannt gegeben «erden und ihni die Kontrolle der erhaltenen Ware in bezug auf die tatsächliche Gesamtlänge erleichtert wird.

Claims (5)

  1. Y_iTrN TAi@ISPRÜCIIE: i. Längenineßinaschine für langgestreckte Körper, insbesondere für Rohre, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrisch betriebene L ängenmeßmaschine mit einer an sich bekannten elektrischen Addiermaschine derart verbunden ist, daß nach dem Einstellen des zu messenden Körpers, z. B. des Rohres (a), in die Meßlage ein dadurch ausgelöster elektrischer Strom Meßfinger (i, h, 1, na) betätigt, die auf elektrischem Wege über den Tasten der Addiermaschine (S) angeordnete Druckfinger ihrer Stellung entsprechend beeinflussen.
  2. 2. Längenmeßmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Messung ein gegen das den zu messenden Körper, z. B. das Rohr (a), tragende Gestell (A, B, il') beweglicher Wagen (f) vorgesehen ist, der mittels eines Anschlages (g) den Körper (a) gegen einen als Schalter ausgebildeten, mit dem Gestell fest verbundenen Anschlag (h) drückt, wodurch die Auslösung des die Meßfinger betätigenden Stromes bewirkt wird.
  3. 3. Lä ngenmeßmaschine nachAnspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßfinger (i, h, 1, in) durch Kolben von nebeneinander auf dem beweglichen Wagen (f) angeordneten Doppelsolenoiden (1, 11, 111, IV) gebildet werden, die sich bei elektrischer Auslösung gegen ebenfalls entsprechend nebeneinander unter dem Wagen (f) auf dem Gestell (A, B, C) fest angebrachte Stufenmeßstäbe (ya, o, p, q) legen und durch an ihnen befindliche Kontaktfedern (v) die der gemessenen Werkstücklänge entsprechenden Kontakte (t) einstellen. .a..
  4. Längenmeßmaschine nachAnspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Kontakten (t) Stromkreise verbunden sind, die nach Betätigung eines Schalters (w) vor den Tasten der Addiermaschine (S) angeordnete Kolben einer zweiten Doppelsolenoidgruppie betätigen, so daß durch Herunterdrücken der entsprechenden Tasten der Addiermaschine die gemessene Länge registriert wird.
  5. 5. Längenmeßmaschine nachAnspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter (D) vorgesehen ist, der beim Abwerfen des Werkstückes den Stromkreis für den Auslöser (E) der elektrischen Addiermaschine (S) schließt, wodurch diese die eingestellte Länge selbsttätig aufzeichnet.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017798B (de) * 1956-04-30 1957-10-17 Butz & Leitz G M B H Laengenmessvorrichtung
DE1085337B (de) * 1957-11-22 1960-07-14 Karl Heinz Hormes Laengenmessvorrichtung fuer Kurrleinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017798B (de) * 1956-04-30 1957-10-17 Butz & Leitz G M B H Laengenmessvorrichtung
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