DE49688C - Druckregler - Google Patents

Druckregler

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Publication number
DE49688C
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DE
Germany
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valve
carbonic acid
pressure
vessels
carbon dioxide
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT49688D
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English (en)
Original Assignee
E. ALISCH & CO., Königl. Hoflieferanten in Berlin SW., Lindenstr. 20/21
Publication of DE49688C publication Critical patent/DE49688C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00—Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08—Details
    • B67D1/12—Flow or pressure control devices or systems, e.g. valves, gas pressure control, level control in storage containers

Landscapes

  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Neuerung an dem vprlicgenden, selbstthätig wirkenden Druckreducirapparate besteht in der Hauptsache in der Verbindung zweier verhältnifsmäfsig kleiner Druckkessel, von denen der eine ein durch eine Flüssigkeit abgeschlossenes bestimmtes Gas- bezw. Kohlensäurequantum von bestimmter Spannung enthält, während in den anderen Kessel das zum Verbrauch bestimmte Gas bezw. die zum Verbrauch bestimmte Kohlensäure eingeleitet und unter Aufrechterhaltung einer bestimmten Spannung infolge wechselseitiger Einwirkung auf ein Niederschraubventil abgeleitet wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist beispielsweise der neue selbsttätig wirkende Druckreducirapparat für flüssige Kohlensäure,, wie solche zum Bierausschank oder zur Selterwasserfabrikation Verwendung findet, dargestellt, und zwar ist Fig. 1 Vorderansicht mit Schnitt des einen Umsteuerungscylinders, Fig. 2 Seitenansicht, von der Mitte aus gesehen, Fig. 3 Schnitt durch das Absperrventil. Die Wirkungsweise des neuen Druckreducirapparates ist nun folgende:
Nachdem die Kohlensäureflasche A mit dem zur Aufnahme eines constant bleibenden Kohlensäurequantums bestimmten Druck- bezw. Regulirkessel B durch Leitung a in Verbindung gebracht ist, wird nach Oeffnung des Ventils b an der Kohlensäureflasche und des Niederschraubhahnes c an Regulirkessel B so viel Kohlensäure in letzteren eingelassen, bis der Zeiger d des Manometers e auf beispielsweise sechs Atmosphären zeigt. Ist dies geschehen, so wird der Niederschraubhahn C1 sowie das Ventil b geschlossen, die Leitung α abgenommen und nunmehr die Kohlcnsäureflaschc A durch eine Leitung f, in die ein Niederschraubventil C eingeschaltet ist, mit einem zweiten Druckkessel D in Verbindung gebracht. Das Niederschraubventil C ist geöffnet, dagegen das Ventil b an der Kohlensäureflasche noch geschlossen. Sowohl der Regulirkessel B, als auch derDruckkesselD sind durch Leitungenggx mit den Umsteuerungscylindern E und E1 in Verbindung gebracht. Die Kolbenstangen h hl der im Innern der Cylinder E und I?1 befindlichen Umsteuerungskolben k Ic1 sind durch eine feste Kuppelung i mit einander verbunden, so dafs beide Kolben in gleichem Sinne sich bewegen müssen. Die Kuppelung i ist mit einem Schlitz / versehen, in welchem sich der auf das Niederschraubventil C einwirkende Hebel m führt. Beide Leitungen g und gl sind so weit mit Glycerin oder einer anderen, passenden Flüssigkeit angefüllt, dafs das Quantum ungefähr dem Rauminhalt des Umsteuerungscylinders entspricht. Hierdurch wird erstens das in den Regulirkessel B eingelassene Kohlehsäurequantum abgeschlossen und constant erhalten, und zweitens verhindert, dafs die in den Druckkessel. D einströmende Kohlensäure, nach unten tretend, direct auf den ■Umsteuerungskolben kl wirkt. Des Weiteren dient das in die Leitungen g gl eingefüllte Glycerin noch zur Schmierung der Kolben k k1. Das Niederschraubventil C ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, von bekannter Construction und wird durch Drehung des Hebels m nach links oder rechts geschlossen oder geöffnet.
Wird nun das Ventil b der Kohlensäureflasche geöffnet, so strömt die aus demselben
entweichende Kohlensäure durch Leitung f, da auch Ventil G geöffnet ist, in den Druckkessel D und durch Stutzen η beispielsweise zum Selterwasserapparat. Es ist nun zur Herstellung eines guten Wassers erforderlich, dafs die Kohlensäure mit möglichst constanter Spannung in den Selterwasserapparat eintritt. Wir halten nun den Regulirkessel B mit Kohlensäure von sechs Atmosphären Spannung gefüllt. Dies ist eine für die'.Selterwasserfabrikation am besten geeignete Spannung.
Das Ventil b der Kohlensäurefiasche und das in die Leitung / eingeschalte Ventil C, sowie der Hahn ο am Auslafsstutzen η des Druckkessels D sind geöffnet, die Kolben k kl sowie der Hebel m befinden sich in ihrer ä'ufsersten Stellung, nach rechts, die Kohlensäure strömt also, den Druckkessel D anfüllend, in den Selterwasserapparat ein. Sobald nun das Wasser die Kohlensäure nicht nahezu dem Ausflufs entsprechend aufnimmt, wird der Druck im Kessel D steigen und, auf das in der Leitung gl befindliche Glycerin wirkend, den Kolben k1 nach links drücken und so durch Hebel m das Ventil C schliefsen. Sobald" nun wieder der Druck im Kessel D genügend abgenommen hat, drückt die in Kessel B enthaltene Kohlensäure den Kolben k nach rechts und wird das Ventil C mittelst Hebels m wieder geöffnet. Dies Spiel wiederholt sich, je nachdem der Druck im Kessel D zu- oder abnimmt.
Durch die hier beschriebene Einrichtung wird die aus der Kohlensäureflasche unter sehr hohem Druck ausströmende Kohlensäure auf eine dem Regulirkessel entsprechende Spannung, sechs Atmosphären, gebracht und auch nahezu constant auf dieser Spannung erhalten, so dafs dem Wasser immer Kohlensäure von bestimmter Spannung gleichmäfsig zugeführt wird, welcher Umstand sehr wichtig für die Erzeugung eines guten Selterwassers ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstthätiger Druckreducirapparat, gekennzeichnet durch die Anordnung eines ein Gasquantum von bestimmter Spannung enthaltenden Regulirkessels B und eines mit Ausflufsöffnung versehenen Druckkessels D, welche derart mit einander verbunden sind, dafs beim Eintreten von Spannungsdifferenzen in den Kesseln B und D in einem der mit den beiden Kesseln durch Rohre g und g' verbundenen Cylinder h oder /ι1 der Kolben k bezw. A1 vorgeschoben wird und hierdurch und mit Hülfe des Hebels m das Speiseventil C geöffnet bezw. geschlossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT49688D Druckregler Expired - Lifetime DE49688C (de)

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