DE496799C - Einrichtung zum Heben und Senken von Prospektzuegen fuer Theaterbuehnen und aehnliches - Google Patents

Einrichtung zum Heben und Senken von Prospektzuegen fuer Theaterbuehnen und aehnliches

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DE496799C DEF60616D DEF0060616D DE496799C DE 496799 C DE496799 C DE 496799C DE F60616 D DEF60616 D DE F60616D DE F0060616 D DEF0060616 D DE F0060616D DE 496799 C DE496799 C DE 496799C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63JDEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
    • A63J1/00Stage arrangements
    • A63J1/02Scenery; Curtains; Other decorations; Means for moving same
    • A63J1/028Means for moving hanging scenery

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  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Heben und Senken von Prospektzügen für Theaterbühnen und ähnliches Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Heben und Senken von Prospektzügen für Theaterbühnen o. dgl., bei der jeder Prospektzug durch eine hydraulische Hubvorrichtung verstellt wird und die Steuerung elektrisch erfolgt.
  • Es sind bereits derartige Einrichtungen mit elektrischem Antrieb bekannt, ebenso mit hvdraulischem Antrieb. Bei ersteren ist eine gemeinsame Antriebswelle vorhanden, deren Drehung durch eine für jeden Zug vorgesehene magnetische Kupplung auf die zugehörige Windentrommel wahlweise übertragen wird. Bei den bekannten Einrichtungen mit In-draulischem Antrieb ist für mehrere Prospektzüge gemeinsam oder auch für jeden Prospektzug ein hydraulischer Hubzylinder vorhanden, dessen Steuerorgan entweder unmittelbar von Hand oder durch Drahtzüge von einem Stellwerk aus bedient wird. Beiden Einrichtungen haften nicht unerhebliche Mängel an. Die elektrisch betriebenen Prospektzüge können, falls nicht Gegengewichte wie bei gewöhnlichen Handzügen vorgesehen sind, man also die dadurch verursachten Mehrkosten und das zeitraubende, jedesmalige Austarieren in Kauf nimmt, nur mit sehr geringer Gesch-,vindigkeit gehoben oder gesenkt werden, da sonst die einzelnen Maschinenteile und vor allem die magnetischen Kupplungen so groß und so schwer werden, daß sie auf dein Schnürboden nicht untergebracht werden können. Es ist dabei zu berücksichtigen, daß hohe Umlaufgeschwindigkeiten wegen der unvermeidlichen Geräuschbildung für Bühnenzwecke nicht zulässig sind. Vor allen Dingen ist aber auch bei langsamster Fahrt eine wirklich genaue Hubabstellung mehrerer gleichzeitig fahrender Züge in verschiedenen Höhen nicht möglich, da in diesem Falle die Hubabstellung nicht durch Anhalten der gemeinsamen Antriebswelle, sondern durch Unterbrechen des die betr. magnetischen Kupplungen speisenden Stromes erfolgen muß. Die lebendige Kraft der dadurch von der gemeinsamen Antriebswelle getrenntenTeile, die eineFunktion der jeweiligen Fahrgeschwindigkeit ist, macht ein genaues Anhalten der einzelnen Prospektzüge in einer bestimmten Höhe unmöglich, selbst wenn die bewegten Teile durch elektromagnetisch oder mechanisch. wirkende Bremseinrichtungen im Augenblick der Unterbrechung des Magnetstromes festgehalten werden. Eine genaue Hubabstellung ist aber ebenso wie geräuschloser Betrieb für Bühnenzwecke unerläßlich, da die an den Prospektzügen hängenden Dekorationen jeweils so her-,abgefahren werden müssen, daß sie gerade auf :der Bühne :stechen.
  • Bei den bekannten hydraulisch betriebenen Prospektzügen ist zwar wie bei jeder hydraulischen Maschine eine :große Kraftentfaltung, also auch bei Fortfall von Gegengewichten eine große Fahrgeschwindigkeit und auch eine genaue Hubbegrenzung leicht zu erreichen. Dagegen ist es nicht möglich, zwei oder mehrere Prospektzüge genau gleich schnell zu fahren, da die Fahrgeschwindigkeit nicht nur von der öffnungsweite - der zugehörigen Steuerorgane, sondern ebenso von der jeweiligen Belastung der Prospektzüge und unkontrollierbaren Reibungswiderständen abhängig ist. Ein genau gleich schnelles Fahren der gleichzeitig fahrenden Prospektzüge ist aber für den Bühnenbetrieb unerläßlich, unter anderem z. B..beim Auflegen dies Plafonds. Eine Fernsteuerung von einer Zentrale aus, welche sich bei ,dien elektrisch :betriebenen Prospektzügen ohne weiteres ergibt, isst bei denbisher bekannten hydraulischen Zügen nur vermittels Drahtseile und Stellwerk möglich. Diese Fernsteuerung bedingt, beim ,gleichzeitigen Fahren einer größeren Anzahl von Prospektzügen einen erheblichen Xraftaufwand, der nur durch Vorschalten eines Schneckengetriebes, welches die miteinander gekuppelten Stellwerkteile antreibt, von Hand aufzubringen ist. Die einzelnen Stellwerkteile müssen sich dabei im Moment der Hubabstellung, die bei jedem einzelnen Prospektzug in verschiedener Höhe erfolgt, von dem gemeinsamen Schneckenantrieb loskuppeln, für welchen Zweck eine einfache, sicher arbeitende Konstruktion noch nicht bekannt ist.
  • Der Erfindungsgegenstand' vermeidet die Mängel beider Systeme, vereint aber deren Vorzüge. Die Steuerung erfolgt elektrisch von einer Zentrale aus und wirkt, obwohl jeder Prospektzug durch einen einzelnen hydraulischen Hubzylinder angetrieben wird, doch so, daß die gleichzeitig fahrenden Züge auch bei verschiedenster Belastung genau Bleichschnell fahren. Zu Beginn der Hubabstellung wird die elektrische Beeinflussung der Steuerorgane automatisch unterbrochen und -durch die bei hydraulischen Hebezeugen übliche, äußerst genau arbeitende, mechanische Hubbegrenzung ersetzt, so daß ein genaues Anhalten jedes einzelnen Prospektzuges in der vorher eingestellten Höhe erreicht wird. Es können weiter eine größere Anzahl Prospektzüge aufgefahren werden, während gleichzeitig eine andere Anzahl abfährt und umgekehrt, was bei elektrisch betriebenen Prospektzügen nur durch eine zweite Antriebswelle und einen zweiten Satz von magnetischen Kupplungen, also nur unter großem Kostenaufwand zu eieichen ist.
  • Die Auswahl der jeweils zu fahrenden Prospektzüge erfolgt durch Niederdrücken von mit der Nummer der betr. Prospektzüge versehenen, auf einer gemeinsamen Schalttafel untergebrachten Druckknöpfen. Die Fahrtrichtung und Fahrgeschwindigkeit wird vermittels .eines einzigen Steuerhebels ohne besonderen Kraftaufwand geregelt und kann Vermittels desselben zwischen 2 cm und 2 m in der Sekunde geändert werden. Von der Schalttafel zu den hydraulischenProspektzugeinrichtungen sind nur eine geringe Anzahl elektrischer Kabel zu verlegen, was wesentlicr einfacher und billiger ist als wie die Verlegung der von dem bisher verwendeten Stellwerk zu den Hubeinrichtungen führenden Drahtseile.
  • Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Schnitt durch die für jeden Prospektzug erforderliche Einrichtung. Abb. 2 zeigt das Hubbegrenzungsorgan in Normalstellung, Abb. 3 in der Stellung, in welcher es die Abschaltung des einzelnen Zuges nach Abfahrt bewirkt.
  • Abb. 4 zeigt ein Schaltschema.
  • i ist die Prospektstange, die in bekannter Weise an mehreren Drahtseilen 2 befestigt ist, welche über auf dem Schnürboden angebrachte Rollen 3 zu einer Sammelrolle 4 laufen, um von dort über die mehrrillige Rolle 5 und dann zudem Befestigungspunkt 6 am Schnürboden zu führen. An der Rolle 5 greift das Drahtseil 7 an, welches um die Umlenkrolle 8 und die am Plunger 9 befestigte Rolle io führt und bei r i befestigt ist. Kopf 12 und Fuß 13 des Zylinders 14 sind als durchgehende rechteckige Leisten ausgebildet, zwischen .denen die eng nebeneinanderstehenden Zylinder je :einer Gasse (meistens ,etwa io Stück) angebracht sind. Im Fuß 13 sind die durchgehenden Bohrungen 15 und 16 vorgesehen, :die als Zu- und A:bfluß für das Druckwasser dtienen. 17 ist das unmittelbar am Fuß 13 angebrachte Steuerorgan für j e einen Zylinder, welches in entsprechender Weise mit den Bohrungen 15 und 16 und durch den Kanal i8 mit dem Innern des zugehörigen Zylinders dnVerbin;dung steht. ZwischenZylinderi4 und Fuß 13 ist die Verbinrdung durch: das Fass.onstückig und d -enFlansch2o bewerkstelligt, um das im Kopf 12 eingeschraubte Zylinderrohr bei Bedarf auswechseln zu können. Der Plunger 9 ist im Kopf 12 vermittels der Manschette 21 abgedichtet. Je nachdem ob das Steuerorgan 17 den Kanal 18 mit. der Bohrung 15 oder 16 verbindet, erfolgt Auf- oder Abfahrt des Plungers g und dementsprechend der Prospektstange i. Mit der Rolle 8 ist ein Kettenrad 22 gekuppelt, über welches die endlose Kette 23 läuft, die um die Rollen 24, 25, 26, 27 und das Kettenrad 28 geführt ist. Letzteres kann mit der durchgehenden Welle 29 beispielsweise durch eine magnetische Kupplung gekuppelt werden. Die Rollen 25 und 27 sind in denn Schlitten 30 gelagert, der in dem Schlitten 3i in vertikaler Richtung um einen kleinen Betrag verschiebbar ist. Der Schlitten 31 ist ebenfalls vertikal verschiebbar in dem Gehäuse 32 gelagert. An den Enden des Schlittens 3o ist das Drahtseil 33 mit beiden Enden befestigt, welches über die Umlenkrolle 34 um das Steuerrad 35 des Steuerorgans 17 und um die Umlenkrolle 36 geführt ist, so daß eine Verschiebung des Schlittens 30 eine Drehung des Steuerrades 35 und damit je nach dem Drehsinn die Verhindung des Zylinderinnern mit der Zuleitung 15 oder Abflußleitung 16 bewirkt. An den Enden des Schlittens 31 ist das Drahtseil 37 mit seinen beiden Enden befestigt, welches über die Rolle 38 nach der am Schnürboden befestigten Rolle 39 und von dort durch eine Bohrung der an der Rolle 5 befestigten Anschlagleiste 4o zum Schlitten 31 zurückfi.,'hrt. Am Seil 37 ist der Anschlag 41 für die -T-3ubbegrenzung der Prospektstange i nach oben :>efestigt. Um eine mit der Rolle 36 auf der gleichen Achse gelagerte Rolle 42 und um die am Schnürboden befestigte Rolle 43 ist das endlose Seil .4.4 geführt, welches ebenfalls durch die an der Rolle 5 befestigte Anschlagleiste 4o hindurchgeht und den Anschlag 45 trägt, der als Hubbegrenzung der Prospektstange i nach unten dient. Die Seile 37 und 44 führen durch ein mit 37 fest, mit 44 lösbar verbundenes Kupplungsstück 46. Um die Hubbegrenzung der Prospektstange i nach unten einzustellen, wird das Kupplungsstück 46 geöffnet und das Seil 44 mit seinem Anschlag 45 entsprechend verschoben, dann das Kupplungsstück 46 wieder geschlossen. Am Schlitten 30 sind die beiden Sperrklinken47 und48 gelagert (Abb.2 und 3), welche durch die Feder 49 gegen die beiden am Schlitten 31 befestigten Rasten 50 und 5 i gedrückt werden, in der in Abb. i und 2 gezeichneten Normalstellung der Schlitten 3o und 31 gegeneinander aber nicht einfallen können. Die beiden Schlitten werden durch die Druckfedern 52 und die von ihnen belasteten Hülsen 53 in der Normalstellung gehalten, in welcher sich die Hülsen 53 gegen beide Schlitten abstützen. An .den Klinken 47 und 48 sind die Anschlaghebel 54 und 55 angebracht, die bei einer bestimmten Stellung der Schlitten gegen Vorsprünge 56 und 57 des Gehäuses 32 stoßen und dadurch das Wiederherausspringen der eingefallenen Klinken 47 oder 48 bewirken. über diesen Klinken 47 und 48 sind die elektrischen Kontakthebel 58 und 59 gelagert; welche durch die Feder 6o gegen die Kontaktbahn 61 bzw. 62 gedrückt werden (Abb. 4) und beim Einfallen der Sperrklinken 47 oder 48 durch deren Vorsprünge 63 entgegen der Wirkung der Feder 6o abgehoben werden. Die Kontakthebe158 und 59 sind durch einen in Abb. 2 und 3 nicht dargestellten Schleifkontakt 64 (Abb. 4) mit der Kontaktschiene 65 ständig in leitender Verbindung. An die Kontaktschiene 65 ist das eine Ende der Spule 66 angeschlossen, welche den .das zugehörige Kettenrad 28 mit der Welle 29 kuppelnden Elektromagneten speist, während das andere Ende dieser Spule durch die Leitungen 67 mit den Druckknopfschaltern 68 (des Steuerstandes verbunden ist. Die durchgehende Welle 29 wird durch einen rotierenden hydraulischen Motor oder ähnliches angetrieben, dessen Drehsinn und Tourenzahl -durch ,den am Steuerstand befindlichen Steuerhebel 69 geregelt wird, der je nach der Richtung, in welcher er bewegt wird, und dementsprechend je nach dem Drehsinn, den er dem erwähnten Motor erteilt, die Kontaktbahn 70 oder 71 unter Strom setzt, so daß unter Vermittlung der Leitungen 72 oder 73 entweder sämtliche Kontaktleisten 61 oder 62 Strom erhalten.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wird einer der Kontaktknöpfe 68 niedergedrückt und die Welle 69 durch Bewegen des Handhebels 69 z. B. im Sinne der Pfeile in Bewegung gesetzt, so wird die endlose Kette 23, da das Kettenrad 22 durch das auf der mit ihr verbundenen Rolle 8 aufliegende Seil 7 festgehalten wird, den Schlitten 30 vermittels der Kettenrolle 27 nach abwärts ziehen und dadurch vermittels des Seiles 33 das Steuerrad 35 im Sinne des Pfeiles bewegen, wobei das Steuerorgan :den Kanal 18 mit dem Abflußkanal 16 in Verbindung bringt, wodurch der Plunger 9 und die Prospektstange i abwärts fahren. Dadurch dreht sich die Rolle 8 und mit ihr das Kettenrad 22 im Sinne des Pfeiles, und .die Abwärtsbewegung -des Schlittens 30 kommt zur Ruhe, sobald die Umfangsgeschwindigkeit des Kettenrades 22 die gleiche wird wie die des Kettenrades 28. Das Steuerorgan 17 stellt sich automatisch so ein, daß dieser Zustand erreicht wird. An der Abwärtsbewegung nehmen alle Prospektstangen mit gleicher Geschwindigkeit teil, deren Tasten niedergedrückt sind und deren Kettenräder 28 also durch Erregung der zugehörigen Elektromagneten mit der Welle 29 gekuppelt sind. Die Senkgeschwindigkeit der Prospektstangen ist dabei nur abhängig von der Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle 29 und nicht von der Belastung der einzelnen Züge. Der Schlitten 31 ist der Bewegung des Schlittens 30 unter Wirkung der Federn 52 gefolgt und hat dabei die Seile 37 und 44 mit den an ihnen befestigten Anschlägen 41 und 45 im Sinne des Pfeiles verschoben. Die Abwärtsbewegung jedes einzelnen Zuges dauert nun so lange an, bis die zugehörige Leiste4o der Ralle 5 gegen den Anschlag 45 .stößt, den Schlitten 31 entgegen der Wirkung der Federn 52 nach aufwärts zieht, die Klinke 47 zum Einfallen bringt und damit den Kontakt 58 von der Kontaktleiste 61 abhebt (Abb. 3), wodurch die Spule 66 des Elektromagneten strornlos wird und das Kettenrad 28 sich frei bewegen kann. Die Leiste 4o verschiebt nun den Anschlag 45 und zieht die beiden Schlitien 30 und 31 unter Drehung des Steuerrades 35 entgegen im Sinne des Pfeiles so lange weiter nach oben, bis das Steuerorgan 17 den Abfluß des Wassers aus dem Zylinder 14 in die Abflußleitung 16 sperrt. Die- Prospektstange 1 bleibt nunmehr stehen, und die Höhe, in welcher sie stehenbleibt, ist nur abhängig von der vorher vermittels des Kupplungsstückes 46 erfolgten Einstellung des Anschlages 45, Die übrigen ursprünglich mit ihr gleichzeitig abfahrenden Züge stellen sich je nach der Lage ihrer Anschläge 45 nacheinander in gleicher Weise ab, worauf man den Handhebel 69 in die Nullstellung bringt. Wird derselbe jetzt entgegen dem Pfeil verschoben, wodurch auch die Welle 29 in die entgegengesetzte Drehung kommt, so werden die Kontaktbahn 71, damit die Leitung 73 und sämtliche an sie angeschlossene Kontaktleisten 62 unter Strom gesetzt, wodurch auch die. gegen letztere anliegenden Kontakthebel 59 und damit auch die Kontakte 64 und Kontaktleisten 65, die Magnetspulen 66 Strom erhalten, soweit die zugehörigen Kontaktknöpfe 68 niedergedrückt sind. Der Mechanismus wird nunmehr in gleicher Weise, aber in entgegengesetztem Sinne wie vorher in Bewegung kommen, die Prospektstangen 1 werden sich also anheben. Sobald die durch die Sperrklinken 47 noch starr miteinander verbundenen Schlitten 30 und' 31 sich etwas gehoben haben, stoßen die Anschläge 54 der Klinken 47 gegen die Vorsprünge'56 der Gehäuse 32 und werden dadurch aus den Rasten 5o herausgehoben, wodurch die Kontakthebel 58 unter Wirkung der Federn 6o wieder mit den Kontaktleisten 61 in Berührung kommen. Es können nunmehr durch Umlegen des Handhäbel:s69 in :dieAbfahrtsstel:lung die betreffenden Prospektstangen, die zu Beginn der Auffahrt für die Abfahrt gesperrt waren, auch wieder abgefahren werden, ohne daß sie vorher bis zur Hubbegrenzung aufgefahren zu werden brauchen. Es kann also, sobald die Anschlagleiste 40 sich etwas von einem der Anschläge 41 un,l 45 entfernt hat, beliebig rangiert werden. Die Auffahrt der Prospektstangen erfolgt wie vorher die Abfahrt, unabhängig von der jeweiligen Belastung mit gleicher Geschwindigkeit, die nur von der t'mlaufgeschwindigkeit der Welle 29 abhängig ist. Stößt schließlich die Leiste 4o an den Anschlag 41, so zieht das ihn tragende Seil 37 den -Schlitten 31 entgegen der Wirkung der Federn 52 nach abwärts, wodurch die Klinke 48 in Rast 51 einspringt und den Kontakthebel 59 von der Kontaktleiste 62 abhebt. Die Spule 66 des Kupplungsmagneten wird stromlos, das Kettenrad 28 frei beweglich, und die Leiste 4o verschiebt nun vermittels Anschlags 41 die beiden Schlitten 30 und 31 so lange abwärts, bis das Steuerorgan 17 den Zufluß von Bohrung 15 sperrt usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Heben und Senken von Prospektzügen für Theaterbühnen und ähnliches, bei der jeder Prospektzug durch eine hydraulische Hubvorrichtung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer einzigen Antriebswelle für die Steuerungen der Hubvorrichtungen in -die Seilzüge jeder Prospektstange ein Differentialregler eingebaut ist, der in an- sich bekannter Weise die Fahrgeschwindigkeit der Prospektzüge in Übereinstimmung mit der Umdrehungsgeschwindigkeit der Antriebswelle durch Verstellen der Steuerung regelt.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930079C (de) * 1951-08-17 1955-07-07 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Einrichtung an je mit einem eigenen hydraulischen Antrieb versehenen Dekorationszuegen an Buehnenanlagen
DE1034349B (de) * 1955-05-09 1958-07-17 Eisen & Stahlind Ag Gleichlaufsteuerung fuer hydraulisch bewegte Buehnenpodien, Plattformen, Versenkungen u. dgl.
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